Unser täglich Gift – bitte Leserbriefe!!! Schweinefutter auf der Schulter…

Liebe Freunde,

die Getreideernte steht wieder vor der Tür. Viele Bauern pflegen ihr Getreide mit allen Mitteln, dass es sich gesund entwickelt. Und dann spritzt man auf Empfehlung mancher Händler und Berater nur wenige Tage vor der Ernte pures Gift darauf, nur um besser dreschen zu können  –  ja geht es noch??? Neben der Giftspritzung auf Getreidefelder vor der Ernte, wird derzeit auch groß Werbung gemacht, glyphosathaltige Mittel als Totalherbizide im Garten- Hof- und Hausbereich anzuwenden, obwohl dies teilweise verboten ist.

Das Umweltinstitut München hat zu dieser hochbrisanten Sache eine hervorragende Pressemeldung verfasst. Lest hierzu den untenstehenden Bericht. Da viele Bauern leider keine Mails bekommen, müssen wir die ganze Thematik großflächig in den Medien verteilen. Hierzu eignen sich besonders Leserbriefe. Im Sommer wird in allen Zeitungen immer wieder über Landwirtschaft, Gärten und Umwelt berichtet. Man kann dabei auf diese Berichte verweisen. Das Umweltinstitut empfiehlt: Bitte nehmt den Text, ändert ihn nach Bedarf um und schickt ihn an euere Zeitung mit der Bitte um Abdruck. Es geht hier einzig und allein um unser aller Gesundheit. Ich habe 2 Leserbriefversionen als Muster beigelegt. Wir müssen erreichen, dass dieser Blödsinn, Getreide kurz vor der Ernte mit Gift zu spritzen, endlich aufhört. Viele Landwirte sind sich der Gefahr nicht bewusst, weil es ihnen niemand sagt. Auffällig ist jedoch, dass unvorstellbar viele Tierhalter große Probleme hatten, wenn solches Getreide oder Stroh verwendet wurde. Auch Hobbytierhalter, vor allem Pferde, sollen ihre Lieferanten drängen, das Getreide mit Stroh vor der Ernte nicht tot zu spritzen. Agrarhändler sollen endlich aufhören, den Landwirten dies zu empfehlen.

Aufkäufer von Getreide, vor allem Mühlen und Mischfutterwerke, sollen Partien, die eine Vorerntespritzung bekommen haben, verweigern. Künftig wird verstärkt auf Glyphosat untersucht. Wir warnen Landwirte und Aufkäufer, einfach zu bestätigen, dass nicht vorerntebehandelt wurde, wenn es doch geschah. Dieser Betrug wird teuer.

Und nun zur immer wieder in Fachzeitschriften und Vorträgen zitierten Aussage, dass weltweit keine Gefahren im Zusammenhang mit Glyphosat bekannt sind. Wer keine Gefahren kennt, muss ein Brett vorm Hirn haben und hat noch nie danach gesucht. Als kleine Nachhilfe für Unwissende lege ich eine kleine Sammlung über die bestätigten Gefahren bei. Es wären noch vielfach mehr, aber der Mailserver würde es nicht schaffen. Wer hier noch glaubt, glyphosathaltige Mittel seien unschädlich, ist ein Träumer. Wer hier auf die Aussagen von Vertretern vertraut, sollte sich mal fragen, warum die das so sagen.

Meine besondere Bitte geht jedoch an Presse- und Medienvertreter. Greifen Sie bitte die Aktion des Umweltinstituts auf. Man darf es nicht mehr verheimlichen. Fast alle Landwirte, die dies betrifft, machen diese Vorerntespritzung nur deshalb, um leichter dreschen zu können. Für diesen Zweck Gift einzusetzen, dass im Erntegut verbleibt, ist eigentlich ein Horrorgedanke. Grund genug, die Sache wegen unserer Gesundheit anzuprangern.

Und was viele nicht wissen: Bei den Gütesiegeln QS, GQ und QM ist das alles erlaubt –  ein echter Skandal! Aber alle kaufen diese Nahrungsmittel, anstatt einmal NEIN zu sagen. Der nächste Lebens- und Futtermittelskandal steht also vor der Tür. Diesmal werden wir dann öffentlichwirksam fragen, wer diese Zeichen verlangte (Viehaufkäufer, Handelsketten, usw.).

Trotz allen – Viele Grüße

Feilmeier Josef
– Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO
www.feilmeier.info

Hier einige von Josef Feilmeier übermittelte Infos. Weitere Details bitte im Original nachzulesen (Informationen Umweltinstitut München)

Augen auf beim Brötchenkauf!

Massiver Pestizid-Einsatz auf Getreidefeldern kurz vor der Ernte

Die Getreideernte steht vor der Tür. Und nur wenige Tage zuvor spritzen viele Landwirte pures Gift auf Getreideflächen. Roundup oder andere glyphosathaltige Mittel werden eingesetzt, um den wenigen Unkräutern, die bis dahin überlebt haben, den Garaus zu machen. Ebenfalls empfohlen wird eine Giftdusche vor der Ernte, damit das Getreide zum gewünschten Termin „reif“ ist.

Da sich die Pestizide nicht so rasch abbauen, enthält das frisch geerntete Getreide noch große Mengen des aggressiven Pflanzengifts. Eine Kontrolle des Getreides auf Giftrückstände findet jedoch so gut wie nicht statt. Und so landen die giftigen Stoffe direkt auf unseren Tellern und in den Trögen der Tiere.

Erste Ergebnisse einer Untersuchung der Universität Leipzig belegen, dass auch bei Menschen aus Berlin, die keinen direkten Kontakt zu Landwirtschaft haben, Glyphosat im Urin nachgewiesen wurde. Und zwar in allen Proben. Laut den Herstellerangaben baut sich Glyphosat angeblich schnell ab und hätte demnach gar nicht im menschlichen Urin zu finden sein dürfen. Die mögliche Kontaminationsquelle können nur Lebensmittel sein.

Gift spritzen zur Arbeitserleichterung
Angeblich erschwert das Unkraut auf dem Acker die Ernte. Doch auch die verdorrten Unkräuter bleiben zwischen den Getreidehalmen stehen. Der Mähdrescher muss sie folglich trotzdem aussieben. Wo bleibt da die Arbeitserleichterung? Auch das zweite Argument der Pestizid-Befürworter, das Getreide werde nach der Giftdusche trockener und ließe sich daher besser verarbeiten und lagern, ist falsch. Da Unkräuter, vielmehr Beikräuter, das Getreide nur oberflächlich befeuchten, reicht eine einfache Trocknung mit Kaltluft aus, um die Ernte zu trocknen. Zudem sollte ohnehin nur gedroschen werden, wenn das Getreide reif ist und nicht, weil der Lohnunternehmer gerade Zeit hat. Die Technik sollte sich der Landwirtschaft und den Naturabläufen anpassen und nicht umgekehrt. Dass dies sehr gut möglich ist, beweisen zahlreiche Bio-Landwirte.

Glyphosat im Getreide – alles ganz ungefährlich?
In Fachzeitschriften, Vorträgen und Aussagen der Bundesregierung wird immer noch behauptet, dass keine Gefahren von Glyphosat ausgehen. Doch wer die offensichtlichen Gefahren leugnet, verschließt die Augen vor den Tatsachen. Die Auswirkungen von Roundup und Glyphosat in Argentinien, Brasilien, Paraguay und anderen lateinamerikanischen Ländern sind offensichtlich. Nur wenige kritische Wissenschaftler konnten eigene Untersuchungen durchführen und alle kommen zum gleichen Ergebnis: Roundup und Glyphosat sind hochgiftig. Hersteller und deren Wissenschaftler gehen jedoch weiter von einer Unbedenklichkeit aus. Doch wie unabhängig kann ein Wissenschaftler sein, der von einem Gift-Konzern bezahlt oder durch dessen Drittmittel kofinanziert wird? Sehr wahrscheinlich würde es ihn seinen Job kosten, wenn seine Forschungsergebnisse gegen den Geldgeber sprechen.

Oft wird auch die Ausrede bemüht, das Gift sei ja zugelassen und streng kontrolliert. Doch diese Logik ist fatal: Atrazin, DDT, Contergan, Agent Orange und viele andere unstrittig gefährliche Gifte waren auch einst erlaubt. Die Praxis, Chemikalien zuzulassen, bis deren Gefährlichkeit zweifelsfrei erwiesen ist, ist skandalös. Denn das Risiko tragen mal wieder die Verbraucherinnen und Verbraucher!

Schreiben Sie einen Leserbrief!

Dieser Missstand betrifft uns alle – die Bürgerinnen und Bürger, die die giftigen Lebensmittel essen, sowie die Landwirtinnen und Landwirte, die zu Verbündeten der Gift-Konzerne werden. Dennoch scheuen sich viele Medien, über das hochbrisante Thema zu berichten. Vielleicht weil die Werbeaufträge der Konzerne wegfallen könnten? Lieber krankmachendes Essen für alle, als weniger Einnahmen?

Es ist Zeit, sich zu wehren! Nutzen Sie die Möglichkeit zur Information der Bürgerinnen und Bürger in Ihrer Stadt und in Ihrer Gemeinde und schreiben einen Leserbrief.

Hier können Sie die Vorlage für einen Leserbrief herunterladen:

Leserbrief_Roundup doc
Versehen Sie den Brief mit Ihrem Namen, ändern Sie ihn nach Belieben und senden Sie ihn an Ihre Zeitungsredaktion.
Es geht um unsere Gesundheit – um nicht mehr und nicht weniger! Und diese muss Vorrang haben vor dem Profit der Konzerne.
Stand: Juli, 2012

Newsletter des Umweltinstitut München e.V.

Freitag, den 6. Juli 2012

Augen auf beim Brötchenkauf!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

die Getreideernte steht vor der Tür. Und nur wenige Tage zuvor spritzen viele Landwirte pures Gift auf Getreideflächen. Roundup oder andere glyphosathaltige Mittel werden eingesetzt, um den wenigen Unkräutern, die bis dahin überlebt haben, nun den Garaus zu machen. Ebenfalls empfohlen wird eine Giftdusche vor der Ernte, damit das Getreide zum gewünschten Termin „reif“ ist.

Da sich die Pestizide nicht so rasch abbauen, enthält das frisch geerntete Getreide noch jede Menge des aggressiven Pflanzengifts. Eine Kontrolle des Getreides auf Giftrückstände findet jedoch so gut wie nicht statt. Und so landen die giftigen Stoffe direkt auf unseren Tellern und in den Trögen der Tiere.

Dieser Missstand betrifft uns alle – die Bürgerinnen und Bürger, die die giftigen Lebensmittel essen, sowie die Landwirtinnen und Landwirte, die zu Verbündeten der Gift-Konzerne werden. Dennoch scheuen sich viele Medien, über das hochbrisante Thema zu berichten. Vielleicht weil die Werbeaufträge der Konzerne wegfallen könnten? Lieber krankmachendes Essen für alle, als weniger Einnahmen?

Es ist Zeit, sich zu wehren! Nutzen Sie die Möglichkeit zur Information der Bürgerinnen und Bürger in Ihrer Stadt, in Ihrer Gemeinde und schreiben einen Leserbrief. Versehen Sie die Vorlage mit ihrem Namen, ändern sie diese nach Belieben und senden Sie sie an Ihre Zeitungsredaktion.

Es geht um unsere Gesundheit – um nicht mehr und nicht weniger! Und diese muss Vorrang haben vor dem Profit der Konzerne.

Katholische Kirche wankt bei Agro-Gentechnik

Diese Woche wurde die Studie „Den Hunger bekämpfen“ der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz vorgestellt. Darin werden die Ursachen für den Welthunger untersucht und notwendige Handlungsschritte benannt. In Sachen Agro-Gentechnik zeigt sich die Bischofskonferenz leider kompromissbereit: Es könne sein, dass die Grüne Gentechnik unter bestimmten Voraussetzungen Chancen böte, die durch ein kategorisches Nein von vornherein ausgeschlossen würden.

Wir bleiben bei unserem klaren Nein! Die Agro-Gentechnik stellt ein erhebliches Risiko für die Umwelt und die Ernährungssicherheit dar. Besonders katastrophal sind die Konsequenzen für Landwirte. Alle Versprechungen der Gen-Lobby haben sich bisher als Lügen herausgestellt. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Unsere Gentechnik-Flyer und die Gen-Broschüre mit Informationen über die Risiken der Agro-Gentechnik können Sie als PDF downloaden oder hier bestellen.

Mit Hilfe unserer regelmäßigen Förderer können wir Projekte und Aktionen gegen Atomkraft, Gentechnik, Agrosprit und für ökologischen Landbau finanzieren. Durch die Mitgliederwerbeaktion wollen wir unsere Basis verbreitern und bekamen dafür wieder eine Reihe attraktiver Preise gestiftet.

Werden Sie bis zum 31. August 2012 Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. und gewinnen Sie einen Kurzurlaub für die ganze Familie auf dem Schallhammer-Bio-Archehof im Pfaffenwinkel, eine hochwertige Korn-Quetsche der Firma Eschenfelder sowie viele weitere wertvolle Preise! Alle neuen Förderer bekommen als Begrüßungsgeschenk eine Einkaufstasche mit unserem Logo – natürlich aus fair gehandelter Biobaumwolle.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand

+ + + Termine + + +

Podiumsdiskussion: Lebensmittelsicherheit in China und Deutschland
9. Juli, 19.30 Uhr, Teehaus Pavillon, Rindermarkt, München
Was essen wir heute? Die Globalisierung bringt Lebensmittel aus aller Welt auf den Tisch. Gleichzeitig besteht Unsicherheit über die Sicherheit und Qualität von Produkten aus Fernost. In der Diskussion mit Lebensmittelimporteuren sollen Fragen zu Herstellungsverfahren, Bioprodukten und der sich wandelnden Esskultur in China und Deutschland beantwortet werden.

Auf dem Podium diskutieren unter anderem: Anja Sobczak, Umweltinstitut München e.V. und Ursula Eichler, Naturkost Ernst Weber.
Veranstalter: Konfuzius Institut München. Mehr Infos

Vortrag und Film: „Deadly Dust“ – Todesstaub Uranmunition  
11.-13. Juli, in Schwabach, Nürnberg und Roth
In nahezu allen Kriegsgebieten wird heutzutage Uranmunition eingesetzt. Die dabei frei werdenden radioaktiven Uranoxid-Partikelchen in Nanogröße führen zu einer Verstrahlung der Umwelt und somit auch der Soldaten beider Seiten und der Zivilbevölkerung vor Ort. Zudem besteht die Gefahr, dass dieser „Todesstaub“ in weit entfernte Gebiete getragen wird – und zwar weltweit! Mehr Infos

Begleitet von einem Vortrag mit anschließender Diskussion wird der Dokumentarfilm „Deadly Dust, Uranmunition – ein Verbrechen an uns allen“ von Frieder Wagner, an folgenden drei Terminen gezeigt:
Mittwoch, 11. Juli, Evangelisches Haus, Wittelsbacherstr. 4, Schwabach
Donnerstag, 12. Juli, Haus Eckstein, Burgstr. 1, Nürnberg
Freitag, 13. Juli, Weinbergweg 1, Landratsamt Roth

Einfach auf „Weiterleiten“ drücken oder übermitteln Sie Ihren Freunden und Bekannten folgenden Link:
http://www.umweltinstitut.org/newsletter

newsletter@umweltinstitut.org

Umweltinstitut München e.V. | Landwehrstraße 64 a | 80336 München | umweltinstitut.org

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24208.html

8.08.2011 | permalink

Weitere Schäden durch Glyphosat von deutschem Wissenschaftler nachgewiesen

Glyphosat ist der weltweit am meisten eingesetzte Wirkstoff gegen Unkräuter. Er wird unter verschiedenen Handelsnamen und von unterschiedlichen Firmen vertrieben.

Das Sterben von Zitrusbäumen, höherer Düngemittteleinsatz, vermehrtes Aufkommen von Schadpilzen und direkte Schadeinwirkungen auf das Wurzelsystem beim Einsatz von Glyphosat beschreibt der Experte Prof. Dr. Günter Neumann von der Universität Hohenheim in einem Beitrag beim bayerischen Rundfunk. Der Professor beschäftigt sich schon seit Jahren mit den Auswirkungen von Glyphosat, Bestandteil des Unkrautvernichtungsmittels Roundup, des weltweit am meisten eingesetzten Herbizids. Großflächig besprüht werden damit Felder auf denen Gentechnik-Pflanzen wachsen, die gegenüber dem Herbizid resistent sind. Er berichtet von einer plötzlich auftretenden, sehr starken Anfälligkeit für Krankheiten wie Viren oder Bakteriosen bei Zitrusbäumen mit teils flächendeckendem Baumsterben in brasilianischen Plantagen. Auch in Deutschland wird eine vermehrte Krankheitsanfälligkeit bei Getreide festgestellt, die der Wissenschaftler auf den negativen Einfluß von Glyphosat auf das Wurzelsystem der Nutzpflanze zurückführt. Neumann vermutet eine negative Langzeitwirkung im Boden. Jedenfalls verändert der Wirkstoff das Bodenleben und Schadpilze wie Fusarien werden begünstigt. Die Aufnahme von lebenswichtigen Spurennährstoffen wie Mangan wird durch Glyphosat verschlechtert. Mehr Düngung ist die Folge. Der Wissenschaftler mahnt an, daß die Rückstände von Glyphosat in importierten Sojabohnen als Futtermittel bisher kaum untersucht werden. Der erhöhte Einsatz von Spritzmitteln, die vermehrten Mißbildungen, Fehlgeburten und Krebsleiden, aber auch die Gesundheitsgefahren für den Verbraucher durch Rückstände sind als Folgen des Einsatzes von Glyphosat in mehreren Studien belegt.

11 Der Rundumvernichter Roundup – pures Gift doc

012012-herbizide-im-urin pdf

Don-Huber-Vortrag-Roth-2011-10-21-k5 pdf

Gift auf dem Acker pdf

Glyphosat ist giftig-Roundup noch schlimmer pdf

Glyphosat schadet Pflanzen und bindet Spurenelementen pdf

Glyphosat seht gefährlich pdf

Immer mehr Krankheiten durch Glyphosat pdf

Leserbrief_Roundup doc

Monsanto bestätigt, dass Roundup Resistenzen bildet pdf

Roundup – Infos für Haus und Garten pdf

Roundup Dämmerung, taz, 03.06.09 pdf

Roundup im Gen-Soja tötet Zellen pdf

Roundup kommt von Agent Orange pdf

Roundup vernichtet Artenvielfalt pdf

Soja-Roundup-Zusammenfassung-deutsch-GLS_Bank pdf

SPIEGEL – Hintergründe zum Glyphosat pdf

Vorerntespritzung Ackerfrüchte doc

Wie gefährlich ist Glyphosat und Gen-Soja pdf

Wissenschaftler schlagen Alarm pdf

http://oe1.orf.at/artikel/309291

06.07.2012

Landwirtschaft

Schweinefutter und Gentechnik

Mit dem Thema Schweinezucht begann die heutige Sitzung des Nationalrats. Umweltschützer und die Grünen fordern, dass die Schweinezucht auf gentechnikfreies Futter umgestellt wird. In einer Fragestunde musste Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakowich (ÖVP) dazu Stellung nehmen.

Gentechnik trotz Gütesiegel

Mit einem Sack Schweinefutter auf der Schulter kommt der grüne Landwirtschaftssprecher Wolfgang Pirklhuber zum Rednerpult. Auf dem Sack steht, dass gentechnisch-verändertes Futtermittel enthalten ist. Dennoch sei dieses Futter für Schweine zugelassen, deren Fleisch dann mit dem bekannten und vielbeworbenen AMA-Gütesiegel verkauft werde. Das AMA-Gütesiegel steht für hohe Qualitätsstandards und Herkunft aus Österreich. Pirklhuber will von Berlakovich wissen, ob er sich dafür einsetzen wird, dass für alla AMA-Gütesiegelprodukte der Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermitteln verboten wird.

Zu wenig gentechnikfreies Futter ?

Der Landwirtschaftsminister reagiert ausweichend. Zum einen sei kein Schweinebauer gezwungen, dieses Futtermittel zu kaufen. Zum anderen forciere Österreich den Anbau von gentechnikfreiem Soja: Österreich sei bereits hinter Frankreich und Italien an dritter Stelle beim Soja-Anbau. Die eigentliche Frage, nämlich nach dem AMA-Gütesiegel, beantwortet Berlakovich aber trotz Nachfrage nicht. Es gebe zusätzlich private Gütesiegel, die gentechnikfreie Produkte garantieren, sagt Berlakovich. 

Die Zurückhaltung des Landwirtschaftsministers dürfte einen einfachen Grund haben: Es gibt derzeit einfach zu wenig gentechnikfreies Eiweißfutter, um die fünf Millionen Schweine zu versorgen, die derzeit in Österreich gezüchtet werden, heißt es in der Branche.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/26017.html

06.07.2012 |

Importzulassung für neue Gentech-Soja erteilt

EU-Kommissar John Dalli erteilt Gentech-Soja die Importzulassung (Foto: Volker Gehrmann)

Erwartungsgemäß hat die EU-Kommission der gentechnisch veränderten Sojasorte „Intacta“ des US-Unternehmens Monsanto die Zulassung zum Import und zur Verwendung in Lebens- und Futtermitteln erteilt. Die Entscheidung fiel bereits letzte Woche. „Intacta“ ist die erste in Europa erlaubte Gentech-Soja mit kombinierten Eigenschaften: sie soll sowohl gegen das Spritzmittel Glyphosat resistent sein als auch ein eigenes Gift zur Abwehr von Insekten produzieren.

Nach Angaben von Testbiotech könnte die Zulassung wegen der mangelnden Prüfung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gegen EU-Recht verstoßen. Das Institut erwägt daher rechtliche Schritte gegen die Entscheidung der EU-Kommission. Unterdessen sind Beobachtern zufolge erst nach der Sommerpause neue Anbauzulassungen zu erwarten.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/25953.html

06.07.2012 |

EU-Agrarpolitik ab 2014: Welche Auswirkungen auf die Gentechnik?

Einheimische Eiweißpflanzen könnten Gentech-Soja ersetzen (Foto: Franz Haindl/pixelio)

In der EU wird derzeit die Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die Jahre von 2014 bis 2020 diskutiert. Dabei geht es um die künftige Verteilung von Geldern aus dem größten Topf des EU-Haushalts – über 50 Milliarden Euro pro Jahr. Bis nächste Woche verhandeln die Fraktionen im Europäischen Parlament über Änderungen an einem möglichen Kompromissvorschlag, den der portugiesische Sozialdemokrat Louis Manuel Capoulas Santos angefertigt hat. Welche Bedeutungen hätte der Entwurf für die Agro-Gentechnik?

Der Import und Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen wird in der EU durch spezielle Gesetze geregelt. Allerdings kann die GAP durchaus indirekte Auswirkungen haben. So landet Gentech-Soja aus Übersee in großer Menge in den Futtertrögen der hiesigen Viehhaltung, während der Anbau heimischer Eiweißpflanzen immer weiter zurückgeht. Dabei haben Bohnen, Erbsen oder Lupinen viele positive Eigenschaften. Sie sorgen beispielsweise für mehr Abwechslung in der Fruchtfolge, verbessern das Blütenangebot für Bienen und sorgen dafür, dass der Stickstoff aus der Luft in den Boden gelangt, und so die Bodenfruchtbarkeit verbessert wird. Klimaschädlicher Kunstdünger kann dadurch eingespart werden

Der Bericht des Parlamentariers Capoulas Santos beinhaltet nun, dass im Rahmen des so genannten Greenings, also der Koppelung von Agrarsubventionen an die Erbringung ökologischer Leistungen, künftig auch der verstärkte Anbau solcher Eiweißpflanzen gefördert werden soll. Der grüne Europapolitiker Martin Häusling sieht darin ein „positives Signal.“ Dennoch seien die Vorschläge nicht ausreichend, da das Greening nicht verpflichtend vorgeschrieben sein soll und es daher wohl zu wenig Landwirte überhaupt betreiben würden. Häusling will stärkere Maßnahmen: „Wir müssen in Europa die Kreisläufe schließen,“ so der Abgeordnete. Es brauche mehr Unabhängigkeit vom jetzigen „System der Fernfütterung.“ Er glaubt, dass die anderen Fraktionen im EU-Parlament die Förderung der einheimischen Eiweißproduktion ebenfalls unterstützen würden. Auch das Bundesagrarministerium entwickelt derzeit eine entsprechende Strategie zur Förderung des Eiweißpflanzenanbaus in Deutschland.

Für Häuslings Forderungen gibt es einerseits ökologische Gründe: durch eine Umstellung auf einheimische Eiweißpflanzen könnte der Einsatz von Gentechnik, die Rodung von Regenwäldern in Südamerika, hoher Giftmitteleinsatz sowie lange Transportwege vermieden werden. Andererseits ist es aber auch fraglich, ob Europas Bedarf an proteinhaltigen Pflanzen mittel- bis langfristig durch Importe gedeckt werden kann. Allein Chinas Nachfrage nach Soja für die Fleischproduktion werde in absehbarer Zeit um ein Drittel steigen, erklärt der Parlamentarier.

Im November soll der Agrarausschuss des EU-Parlaments einen endgültigen Bericht zur GAP vorlegen. Der Reformprozess insgesamt muss bis Ende 2013 abgeschlossen sein, damit die neue Agrarpolitik ab 2014 wirksam werden kann.

foodwatch gegen Zwangsernährung mit Gentechnik – foodwatch gegen McDonald’s – bitte unterstützen Sie uns!
Hallo und guten Tag, Herr xxx,
05.07.2012
die überwiegende Mehrheit der Verbraucher lehnt Gentechnik im Essen ab. Einer Umfrage der Europäischen Kommission zufolge werden es in den meisten europäischen Ländern sogar kontinuierlich mehr. In Frankreich sind es überwältigende 84 Prozent und auch in Deutschland möchten 78 Prozent keine Gentechnik auf ihrem Teller. Dafür gibt es gute Gründe: Niemand weiß, was diese Technologie langfristig bewirkt. Das werden erst unsere Kinder und Kindeskinder erfahren! Welche Folgen die Eingriffe ins Erbgut von Nahrungsmittelpflanzen haben, lässt sich erst nach Generationen feststellen. Doch die großen Gentechnikkonzerne wie Monsanto fahren Jahr für Jahr Rekordgewinne ein. Mit anderen Worten: Die Konzerne verdienen prächtig, aber die Natur ist ihr Versuchslabor und wir sollen die Versuchskaninchen spielen!

Den Politikern scheint das allerdings völlig egal zu sein. Obwohl die Mehrheit der Bürger Gentechnik im Essen ablehnt, soll nun auch noch die Null-Toleranzgrenze für nicht zugelassene Gentechnik in Lebensmitteln aufgeweicht werden. Gegenwärtig spricht sich Verbraucherministerin Ilse Aigner zwar dagegen aus, aber wie glaubwürdig ist das? Denn genau sie war es, die vor einem Jahr gemeinsam mit den anderen EU-Mitgliedsländern, die bis dahin vorgeschriebene Sicherheitsprüfung für Gen-Pflanzen, die an das Vieh verfüttert werden, ausgehöhlt hat. Seither landet noch mehr Gentechnik in unserem Essen. Das ist unfassbar, denn: Nicht mal die – nicht gerade als gentechnikfeindlich bekannten – USA dulden Bestandteile von Genpflanzen, die nicht von den eigenen Behörden getestet worden sind!

Wir von foodwatch sagen: „Schluss mit der Zwangsernährung mit Gentechnik.“ „Zwangsernährung“ deshalb, weil Gentechnik im Essen nur dann gekennzeichnet werden muss, wenn es sich um pflanzliche Produkte handelt. Für tierische Produkte, die mit Gentechnik erzeugt werden, gilt dies jedoch nicht. Aber gerade in diesen Produkten steckt die meiste Gentechnik drin! Über 80 Prozent der gentechnisch veränderten Pflanzen landen im Futtertrog. Für uns als Verbraucher bedeutet das konkret: Die Eier, das Fleisch, der Joghurt und die Milch, die wir im konventionellen Handel erwerben, stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit von Tieren, an die genverändertes Soja verfüttert wurde. Aber das steht nirgends drauf!

Echte Wahlfreiheit wird es nur geben, wenn große Teile des Fleischmarktes gentechnikfrei werden. foodwatch hat deshalb die „Burgerbewegung“ ins Leben gerufen. Mit der Aktion wollen wir erreichen, dass McDonald’s Hamburger ohne Gentechnik herstellt. An McDonald’s wenden wir uns deshalb, weil gentechnikfreie Hamburger von McDonald’s den Fleischmarkt umkrempeln würden. Denn in den McDonald’s-Restaurants in Deutschland essen täglich etwa 2,69 Millionen Menschen. Für sie werden jeden Tag mehr als 120.000 Kilogramm Hackfleisch zu Burgern verarbeitet. Im Klartext heißt das: Fast jeder dritte (!) Landwirt in Deutschland beliefert auch McDonald’s.

Seit Jahren sammeln wir dafür im Internet und auf der Straße Unterschriften gegen die Verwendung von Gentechnik bei McDonald’s und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Über 100.000 Verbraucher haben sich an McDonald’s gewandt und Burger ohne Gentechnik gefordert!

Zuerst hat der Konzern versucht, uns mit der Behauptung abzuspeisen, es gäbe nicht genügend gentechnikfreies Soja auf dem Markt. Nachdem wir ihm im Rahmen einer spektakulären Aktion vor dem Berliner McDonald’s-Restaurant auf dem Potsdamer Platz das Gegenteil bewiesen hatten, erklärte der Großkonzern, dass er leider nicht dazu in der Lage wäre seine Fleischlieferanten so konsequent zu kontrollieren, dass er Gentechnikfreiheit gewährleisten könne. Das ist merkwürdig. Wieso kann der Konzernriese nicht das, was immer mehr Molkereien können: Von ihren Lieferanten Gentechnikfreiheit verlangen?

Die Antwort ist klar: McDonald’s verwechselt „Können“ mit „Wollen“, und um das nicht zugeben zu müssen, tischt er uns faule Ausreden auf.

Wir wollen uns das nicht länger gefallen lassen und den Druck auf McDonald’s und die Politik weiter erhöhen. Doch dazu brauchen wir Ihre Hilfe. Wir möchten, dass McDonald’s den Wunsch von 100.000 Verbrauchern nicht länger ignoriert und die Hamburger gentechnikfrei macht. Helfen Sie dabei mit und werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch: In Kampagnen wie der Burgerbewegung steckt eine Menge Arbeit, Marktanalysen, Informationsmaterial, juristische Gutachten, politische Lobbyarbeit und Aktionen. All das will bezahlt werden. Helfen Sie uns dabei!

Liebe foodwatch-Interessierte, wir wissen: Konzerne wie McDonald’s, aber auch die Politik, reagieren nur auf drohende Gewinneinbußen oder Imageverluste. Mit unserer Burgerbewegung können wir den Finger in die Wunde legen. Aber dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Werden Sie bitte Förderer/Förderin von foodwatch.

Deshalb bitten wir Sie, uns mit 5, 10, oder 20 Euro monatlich zu unterstützen. Gehen Sie direkt jetzt auf unsere Website und werden Sie Förderer/Förderin:

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Vielen Dank und herzliche Grüße,

Ihr

Thilo Bode
Geschäftsführer

Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Newsletter weiterempfehlen.
Herausgeber
foodwatch e.V.
Gabriele Richter
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http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/oedp-gentechnik-gegnerin-will-in-den-bundestag-1.1403071

 

ÖDP Gentechnik-Gegnerin will in den Bundestag

05.07.2012, 18:34

Von Fares Kharboutli

Rosi Reindl aus Glonn kandidiert zum zweiten Mal für die ÖDP-Kreisverbände Ebersberg und Erding

Die Kreisverbände der ökologisch-demokratischen Partei (ÖDP) für Ebersberg und Erding haben die Kür der Kandidaten für die Bundestagswahl im Herbst 2013 eröffnet. Auf der gemeinsamen Konferenz der Kreisverbände Ebersberg und Erding im Markt Schwabener Gasthaus „Schwaiger“ strahlte die Partei mit dem orangefarbenen Logo am Mittwoch großen Optimismus aus – und das, obwohl die Anzahl der anwesenden Parteimitglieder nur bei 13 lag. Sinnbild der Zuversicht ist Rosi Reindl aus Glonn: Sie wurde einstimmig zur ÖDP-Bundestagsdirektkandidatin ernannt. Es ist das zweite Mal, das Reindl antritt.

 

Die Kreisverbände setzen große Hoffnungen in die 46-jährige pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte. Bei den Bundestagswahlen im Jahr 2009 hatte sie mit 1,76 Prozent der Zweit- und 2,85 Prozent der Erststimmen für ein respektables Ergebnis sorgen können. Deshalb sei es nur logisch, die „bewährte Kandidatin“ Reindl abermals aufzustellen, sagte Roswitha Bendl vom Erdinger Kreisverband. Auch Helmut Graf von der Ebersberger ÖDP meinte, Reindl verfüge über „sehr hohe Zustimmungswerte“.

Reindl, die stellvertretende ÖDP-Vorsitzende im Ebersberger Kreisverband ist und seit Ende 2011 auch ein Mandat im Kreistag hat, machte sofort deutlich, welche Themen ihr besonders am Herzen liegen: Ernährung und Energie. Sie setze sich seit langem gegen Atomkraft und vor allem für eine gentechnikfreie Landwirtschaft ein, bekräftigte Reindl ihr Engagement. Voriges Jahr sprach sie dazu als Vertreterin des „Internationalen Netzwerks Aktion Gen-Klage“ bei den Vereinten Nationen in Genf. Hoch geschätzt ist auch ihre Mitarbeit im Arbeitskreis Gentechnik des Bund Naturschutz im Landkreis.

Aber auch in der Wirtschaft fordert die Politikerin ein Umdenken hin zum Leitspruch: „Weniger ist mehr“. Oder anders formuliert: „Wir brauchen mehr Zwischenmenschlichkeit und weniger Fixierung auf Materielles.“ Ihr Ziel für den bevorstehenden Wahlkampf sei es, die Ebersberger und Erdinger „zu informieren und zu motivieren“.

Neben der Nominierung der Direktkandidatin galt es am Mittwoch auch, die Delegierten zur Vertreterversammlung für den nächsten Landesparteitag der ÖDP zu wählen. „Das ist ein etwas kompliziertes Prozedere“, räumte der Kreisvorsitzende der Erdinger ÖDP, Stephan Treffler, ein. Auf dem Landesparteitag, der am 2. Februar 2013 stattfinden soll, findet auf dieser Grundlage die Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahl statt. Auch bei dieser Entscheidung präsentierte sich die ÖDP harmonisch: Alle fünf vorgeschlagenen Delegierten wurden einstimmig gewählt.

Für Unmut sorgt hingegen die öffentliche Berichterstattung: Darin sei in den vergangenen Monaten kaum zum Ausdruck gekommen, dass die ÖDP von Anfang an sehr engagiert gegen die Art und Weise der Euro-Rettung gekämpft habe, so die einhellige Meinung. „Die Aufmerksamkeit hierfür ist einfach nicht da“, beklagte Rosi Reindl. An der außerparlamentarischen Hintergrundarbeit wolle sie aber festhalten. (Kommentar)

http://german.ruvr.ru/2012_07_04/80283956/

 

 

Diät und Gentechnik sollen Leben um 20 Jahre verlängern

 

Diät und Genmanipulationen sind möglicherweise in der Lage, menschliches Leben zu verlängern. Zu diesem Schluss kamen Forscher des Institute of Health Ageing am University College London.

Wie die Zeitung „The Independent“ berichtete, nahmen die Forscher insbesondere Fruchtfliegen unter die Lupe. Gene dieser Insekten sind mit menschlichen Genen zu 60 Prozent identisch.

„Wenn wir Gene entdecken, die in die Alterung involviert sind, würden wir in der Lage sein, die Alterung zu bremsen“, sagte Dr. Matthew Piper. Einige Forschungsergebnisse mit Fliegen und Ratten könnten auch für Menschen relevant sein, hieß es. Piper warnte allerdings, vorerst seien die Aussichten rein theoretisch. Es stehe in den Sternen, ob und wann eine praktische Anwendung möglich sein werde.

Durch Genmanipulationen sei es im Labor gelungen, das Leben der getesteten Fliegen zu verlängern. Außerdem lasse sich der Einfluss der Mutation reduzieren, die die Alzheimer-Krankheit verursache.

Ein anderer Weg, die Lebenserwartung zu verlängern sei Diät, so Piper im Hinblick auf Versuche mit Ratten: „Wenn man die Nahrung einer Ratte um 40 Prozent reduziert, wird sie 20 oder 30 Prozent länger leben. Das würde 20 menschlichen Jahren entsprechen“.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/26008.html

 

04.07.2012 |

Studie zu Gentechnik-Baumwolle löst heftige Kritik aus

Protestaktionen gegen Gentechnik-Anbau in Indien unter dem Motto „Monsanto Quit India“. Bild: The Hindu

Eine Langzeit-Studie zum Anbau von Gentechnik-Baumwolle in Indien der Universität Göttingen, „die deutsche Studie“ genannt, erntet heftige Kritik seitens Kishor Tiwari, Präsident der landwirtschaftlichen Interessenvereinigung Vidarbha Jan Andolan Samiti (VJAS). Laut Studie wird durch den Anbau von Gentechnik-Baumwolle ein Mehrertrag von 24% durch die Einsparung von Insektiziden erzielt und entspricht einem Gewinnzuwachs von 50%. Tiwari hält die Studie für eine Lüge, die völlig an der Realität vorbeigeht. Er findet es unfair aus der Studie den Schluss zu ziehen, Gentechnik-Baumwolle erhöhe die Erträge und den Lebensstandard für Kleinbauern.

Er hält eine Studie mit 533 landwirtschaftlichen Haushalten für den Anbau von gentechnisch veränderter Baumwolle auf einer Fläche von 12 Millionen Hektar mit etwa 10 Millionen Baumwoll-Bauern für nicht repräsentativ. Mehrere indische Berichte zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen dem Selbstmord von indischen Bauern und dem Anbau von Gentechnik-Baumwolle auf. Tiwari hatte daher die Verfasser der Studie Jonas Kathage und Prof. Dr. Matin Qaim zu einem Besuch in der Region Vidarbha eingeladen, in der mehr als 9.000 Baumwoll-Bauern Selbstmord begangen haben und 100% der Gentechnik-Landwirte in Not leben. Denn Gentechnik-Saatgut kann bis zu 50% teurer sein und bringt nicht die versprochenen Mehrerträge und den erhofften Gewinn.

Auch der Bericht zu Gentechnik-Baumwolle des internationalen Forschungsinstituts Central Institute of Cotton Research (CICR) kommt zum Schluss, dass Gentechnik-Saatgut mehr kostet und letztlich mehr Pestizide und Dünger benötigt als nicht gentechnisch verändertes. Das Forschungsinstitut und die Regierung von Maharashtra haben daher ein Pilot-Projekt mit dem Titel „Brazilian model of Non-Bt.cotton promotion“ initiiert, bei dem in acht Distrikten der Region Vidarbha nicht gentechnisch veränderte Baumwoll-Sorten anstatt Hybride oder Gentechnik-Samen angepflanzt werden. Tiwari deutet dies als klares Zeichen, dass Gentechnik-Baumwolle keine Option ist.

 

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