Dänemark

Eine Auswahl jüngster Meldungen (Stand Mitte 2012) deutet auf die Richtigkeit der von Prof. Don Huber im Interview gemachten Ausführungen:

+ INHALIEREN GEFÄHRLICH: GLYPHOSAT IST GIFTIG UND SCHÄDIGT DIE DNA MENSCHLICHER MUNDZELLEN
Laut einer neuen Studie von österreichischen Wissenschaftlern verursachen sowohl Glyphosat als auch Roundup DNS-Schädigungen menschlicher Mundzellen. Bedeutend dabei ist, dass DNS-Schäden bei Konzentrationen auftraten, die unter denen lagen, die zu Zellschäden führen. Dies legt nahe, dass die DNS-Schäden direkt durch das Herbizid verursacht wurden, statt als indirektes Resultat von Zell-Toxizität. Die Studie stellt die Sicherheit des Inhalierens von Glyphosat infrage. Dies ist bedeutsam, weil Menschen in den Soja produzierenden Ländern Südamerikas dem Herbizid besonders häufig durch Inhalation ausgesetzt sind.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22331240
http://www.i-sis.org.uk/Glyphosate_Toxic_to_Mouth_Cells.php

+ ROUNDUP VERURSACHT VERFORMUNGEN BEI WIRBELTIEREN
Werden Kaulquappen fast tödlichen Dosen Roundup ausgesetzt, dann wachsen ihnen abnormal lange Schwänze, stellte eine Studie des Biologen Rick Relyea an der Pittsburgh Universität fest.
http://gmwatch.org/index.php?option=com_content&view=article&id=13811

Landwirt an Botulismus erkrankt und mit Monsantos Glyphosat belastet

Der Körper des an Botulismus erkrankten Landwirts aus Sachsen ist extrem mit Pflanzengift belastet. Das haben Leipziger Wissenschaftler festgestellt, wie das MDR-Nachrichtenmagazin „Exakt“ vom 30.05.2012 berichtet. Die Veterinärin und Mikrobiologin Monika Krüger von der Universität Leipzig sagte dem Magazin, die Belastung des Mannes liege um ein Tausendfaches höher als in durchschnittlichen Vergleichsproben. Krüger bezeichnete die ermittelten Werte im Urin des Landwirts als besorgniserregend.
http://bundesbienen.info/2011/05/26/sachsen-landwirt-an botulismus-erkrankt-und-mit-monsantos-glyphosat-belastet/

STUDIEN ZEIGEN PROBLEME VON MIT GENTECH-FUTTER GEFÜTTERTEN TIEREN
Ein neuer Bericht von Gilles-Eric Seralini und Kollegen scheint auf  Leber- und Nierenprobleme bei Säugetieren, die mit gv-Futter gefüttert wurden, hinzuweisen. Der Bericht basiert auf einer Auswertung von 19 Studien.

Der Bericht wurde im Journal ‘Environmental Sciences Europe’ veröffentlicht. Die Autoren untersuchten Rohdaten von 90-Tage-Tests mit Ratten. Bei diesen Tests wurden biochemische Blut- und Urin-Parameter von Säugetieren gemessen, die mit GVO mit Schädlingsresistenz gefüttert wurden. Die Tests wurden in Folge von Klagen oder behördlichen Anfragen durchgeführt und die Autoren bewerteten die Studien im Licht der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Obwohl die Tests möglicherweise nicht auf eine chronische Toxizität von GVO hinweisen, warnen die Autoren nichtsdestoweniger, dass die Anzeichen in Nieren und Leber die Entstehung von chronischen Krankheiten bedeuten könnte. Sie schlagen daher vor, genauere  und längere Studien durchzuführen. Die Autoren stellten fest, dass im europäischen Recht keine Mindestdauer für Tests von den im großen Maßstab angebauten GVO verbindlich festgeschrieben ist.
http://www.gmwatch.org/index.php?option=com_content&view=article&id=13026
 
DÄNEMARK: NACH UMSTELLUNG AUF GENTECHNIKFREIES SOJA SPEKTAKULÄRE VERBESSERUNG DER GESUNDHEIT VON SCHWEINEN
Der dänische Schweinezüchter Ib Borup Pedersen hat enthüllt, dass gv-Soja-Futtermittel verheerende Auswirkungen auf die Gesundheit seiner Tiere und die Rentabilität seines Betriebes hatten. Herr Pedersen stellte Missbildungen bei einer großen Anzahl von Ferkeln fest, deren Muttersauen mit gv-Soja gefüttert worden waren sowie Durchfallerkrankungen sowohl bei Sauen als auch bei Ferkeln. Viele der Missbildungen ähnelten denen, die auch bei Babys festgestellt werden, die in den gv-Soja produzierenden Regionen Südamerikas geboren werden. Als Pedersen auf gentechnikfreies Soja umstellte, verschwanden die Probleme. Er ist überzeugt, dass die Auswirkungen durch Roundup-Rückstände im gv-Soja verursacht wurden. Obwohl das gentechnikfreie Soja teurer sei, würden die zusätzlichen Ausgaben durch geringere Kosten bei medizinischen Behandlungen mehr als ausgeglichen; daher mache er jetzt einen größeren Gewinn pro Schwein als zu der Zeit, als er gv-Soja verfütterte. In einem Leitartikel der dänischen Zeitung, die die Geschichte veröffentlichte, hiess es, die Behörden handelten verantwortungslos, wenn sie die Entdeckungen des Landwirts ignorieren würden. Die Zeitung gratulierte den Behörden dazu, eine neue Studie in Auftrag gegeben zu haben, die untersuchen soll, ob Magenschädigungen und andere Auswirkungen mit gv-Soja in Verbindung gebracht werden können.
 
Ib Pedersen hat ein Video eines der missgebildeten Ferkel ins Netz gestellt. Bitte seid gewarnt, dass viele Menschen dieses Video als schockierend empfinden werden.
http://youtu.be/Iri9Mw9OltU
 
 

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