Zivilcourage für Gentechnikfreiheit – Widerstand gegen die Gen-Lobby

Bilder vom Zivilcourage-Event in Nestelbach am 28.10.2011 >

http://steiermark.orf.at/news/stories/2507224/

Plattform tritt für gentechnikfreie Steiermark ein

Die Plattform „Zivilcourage“ tritt für eine gentechnikfreie Steiermark ein. Österreich hat sich zwar bereits gentechnikfrei erklärt, ein großer Teil gentechnisch veränderter Ware kommt jedoch aus dem Ausland.

Plattform „Zivilcourage“

Gegründet wurde „Zivilcourage“ 2006 von Christoph Fischer in Bayern. Die politisch unabhängige Initiative gegen die grüne Gentechnik kommt in Bayern seitdem einer Kulturrevolution gleich.

Es gibt einen großen weißen Fleck in der europäischen Kennzeichnungspflicht: Lebensmittel, die gentechnische Bestandteile enthalten, müssen zwar gekennzeichnet werden, aber Fleisch und andere tierische Produkte wie Milch oder Eier müssen keinen Vermerk tragen, auch wenn sie von Tieren stammen, die mit Gentechnik-Futter gefüttert wurden.

Gefahr für den Menschen?

Seit Jahren wird um die Einführung einer solchen Kennzeichnung gerungen, weiß Peter Painer von der freien Bewegung „Zivilcourage“: „Diese Futtermittel schaden den Tieren, weil dann Unfruchtbarkeit eintritt. Man hat Missbildungen bereits gesehen, und das sind Gefahren, die langfristig auch auf den Menschen zukommen.“


Land

Die grünen Felder zeigen die gentechnikfreien Regionen Europas

Großimporteure könnten ökologische Basis schaffen

Vor allem Großimporteure, bei denen die Landwirte einkaufen, könnten eine ökologische Basis schaffen, sagt Painer. Sie müssten genetisch veränderte Pflanzen und Futtermittel wie Soja aus ihrem Sortiment verbannen: „Die sind da jetzt gefragt, dass der Bauer die Wahl hat und zu den gleichen Konditionen seine gentechnisch freien Futtermittel genau so einkaufen kann. Das kann den gleichen Preis erzielen, wenn genug importiert wird.“ Langfristig würde das enorme Summen sparen, weil Mensch, Tier und Umwelt keinen Schaden erleiden würden.

Informationsveranstaltung

Die Plattform „Zivilcourage“ präsentiert ihre Anliegen am Freitag ab 17.00 Uhr im Gemeindezentrum in Nestelbach bei Ilz.

Heimische Lebensmittel bevorzugen

Auf der sicheren Seite scheint also nur, wer genau weiß, wo das Produkt herkommt, und das spricht umso mehr für heimische Lebensmittel, sind sich die Vertreter der Bewegung „Zivilcourage“ und der zuständige Landesrat Johann Seitinger (ÖVP) einig. Neben allen österreichischen Bundesländern gibt es weitere 46 Region in der EU, die gemeinsam für Gentechnik-Freiheit und eine schärfere Kennzeichnungspflicht eintreten.

Link:

Plattform „Zivilcourage“

Publiziert am 28.10.2011

Stimme für eine „Agro-Gentechnik – Freie Steiermark“

www.zivilcourage.ro/php/gib_dein_ja_oesterreich.php >

Zum Downloaden, Weitergeben, Verbreiten….

Steiermark PDF

stmk-flyer-web PDF

UNTERSCHRIFTENLISTE zum Ausdrucken, Weitergeben… : Unterschriftenliste-Steiermark PDF

Landkarte zum Eintragen (auch für Nichtsteirer): http://www.zivilcourage.ro/php/pixelpanel_steiermark.php?cmd=liste

Wir bitten um Unterstützung durch Weitergabe, Unterschriften, Teilnahme…

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/24645.html

28.10.2011 |

Landkreis Harz tritt als Mitglied bei Gentechnik-Lobby-Verein aus

Austritt des Harzkreises aus Verein InnoPlanta e.V.
Der Kreistag hat gestern mit großer Mehrheit für den Austritt des Harzkreises aus dem Verein InnoPlanta e.V. gestimmt. Der Verein setzt sich für die Akzeptanzförderung von Agro-Gentechnik und die Vernetzung aller Beteiligten ein. Ein großer Erfolg für die Interessensgemeinschaft Gentechnikfreie Landwirtschaft im Harzkreis (IGHZ), die im Vorfeld Briefe an die Kreisräte geschickt hatte. Denn die Mitgliedschaft des Landkreises in einem Lobbyverein für Agro-Gentechnik, die nach wie vor vom Großteil der Bevölkerung abgelehnt wird, ist nicht nachvollziehbar. „Der Landkreis ist als staatliche Behörde dem Gemeinwohl verpflichtet“, so die Sprecherin der Interessensgemeinschaft Janett Rehmann. „Mit dem Austritt ist es dem Landkreis erstmals möglich, auch biologische oder traditionelle, in jedem Fall aber gentechnikfreie Landwirtschaft wenigstens gleichberechtigt zu unterstützen“, so Rehmann.

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1064312

Gentechnik-Verband auf geschmacklosem Stimmenfang
28.10.2011
Geplante EuropaBio PR-Kampagne für Gentechnik aufgedeckt

Wien – Wie die britische Zeitung „The Guardian“ aufdeckte, betreibt Europas größte Biotechnologie-Vereinigung EuropaBio hinter vorgehaltener Hand eine großangelegte Gentechnik-PR-Kampagne. Durchgesickerte Dokumente der PR-Agentur von EuropaBio dokumentieren den geplanten Stimmenkauf der Lobby-Vereinigung zu der Unternehmen wie Monsanto oder Bayer. Mittels prominenter “Botschafter” wollte die Biotechnologie-Lobby öffentlich gute Stimmung für Gentechnik machen und so den europäischen Markt für
Gentechnik-Produkte öffnen. Gleichzeitig unterstellt die Gentechnik-Industrie der europäischen Öffentlichkeit und Politikern, angebliche Lösungen der Biotech-Branche zur Lösung des Welthunger-Problems zu blockieren.

„Es ist eine Beleidigung der EuropäerInnen, zu glauben, mit einer PR-Kampagne die Sorgen um die Lebensmittelsicherheit auflösen zu können, in Wahrheit aber immer die Unternehmensprofite an erste Stelle zu rücken. Die Gentech-Industrie handelt unglaublich zynisch, wenn sie das Hungerproblem vorschiebt, um die Absätze ihres Gentechnik-Saatguts und der mitverkauften Pestizide zu erhöhen. Jedes Jahr gibt es neue Beweise, dass die
Gentechnik-Branche ihre Versprechen nicht halten kann, aber gleichzeitig effektivere und sicherere Technologien und Alternativen beiseite schiebt, weil ihnen diese nicht so viel Gewinn bringen würden“, empört sich Greenpeace-Kampagnenleiter Herwig Schuster und betont: “Gentechnik kann das Hungerproblem nicht lösen, die Argumente der Gentechnik-Industrie halten keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand.”

Die durchgesickerten Dokumente sind online auf der Seite des Guardian (http://www.guardian.co.uk/environment/2011/oct/20/europabio-gm-ambassadors-europe) verfügbar und enthalten Namen wie Kofi Annan. Laut Angaben des „Guardian“ hatte aber keiner der genannten „Gen-Botschafter“ der Zusammenarbeit mit EuropaBio zugestimmt.

http://www.zivilcourage.ro/php/index.php

Zivil Courage

Freie Bauern und Bürger AG – Gegen Gentechnik

Zivil Courage wurde als AG (Arbeitsgruppe) von 40 Teilnehmern der Interessengemeinschaft „Agrar Impulse“ am 14. Januar 2006 in Halfing gegründet. Zivil Courage ist für alle offen die zu einer positiven Veränderung beitragen wollen. Zivil Courage agiert unabhängig jeglicher politischer Vereinigung und sonstigen Verbänden oder Gruppierungen. Bei den IG Veranstaltungen haben sich bisher einige tausend Landwirte verschiedenster Wirtschaftsweisen, darunter auch viele Konsumenten angeschlossen. Ob konventionell, bio, intensiv oder extensiv, – es gibt bei diesem Thema nur eine Landwirtschaft! und die ist massiv gefährdet. Die Mitarbeit bedarf keiner Beitrittserklärung, keines Mitgliedsbeitrags, oder irgendeiner sonstigen Verpflichtung. Zivil Courage finanziert sich aus sich selbst, falls notwendig durch freiwillige Zuwendungen.

Aktuell:

Trailer zum Film „Der achte Schöpfungstag – Zivilcourage in Altötting“

Trailer: Der achte Schöpfungstag – Zivilcourage in Altötting
(Quicktime-Movie, ca. 15 MB)

Unsere Ziele:

Wir wollen mithelfen, einer breiten Basis von Landwirten Informationen und Hintergründe der Agro-Gentechnik zugänglich zu machen. Es geht darum, sich selbst über die Nachteile der Agro-Gentechnik und deren nicht mehr revidierbaren Folgen zu informieren und dieses Wissen im eigenen Umfeld weiter zu vermitteln. So werden wir auch Nicht-Landwirte erreichen, die als Verbraucher selbst massiv betroffen sind.
Wir werden bei all unseren Aktivitäten und Gesprächen darauf achten, dass sich nie jemand persönlich angegriffen fühlt, sondern stets klar wird, dass es uns ausschließlich um die Information geht – über die Gefahren der Freisetzung von genmanipulierter Organismen (GMO) in unseren natürlichen Kreisläufen.

Wie können wir das erreichen?

Ein breites Basiswissen über Fakten und bisherige Aktionen bietet das Buch „Die Saat des Bösen“, es ist über die IG erhältlich. Ebenso dokumentiert der Film „Leben ausser Kontrolle“ von Bertram Verhaag eindrücklich die bereits bestehende dramatischen Situationen in Kanada, Indien usw. Dort kamen bereits diese trojanischen Saaten zum Einsatz und weite Teile der Landwirtschaft sind ruiniert. Außerdem wird gezeigt, wie weit der Einsatz der Genmanipulation bei Tier und Mensch fortgeschritten ist. Der Film bietet aber auch positive Ausblicke und ermuntert sicher jeden mit gesunden Menschenverstand zum couragierten Handeln. Es gibt jetzt auch eine Kurzfassung, in der „nur“ Landwirtschaft und Tierzucht behandelt werden. Der Film zeigt u.a. wie angrenzende Grundstücksnachbarn von GMO-Feldern schon im folgenden Jahr, bedingt durch die Auskreuzung der GMO in ihr Saatgut, lizenzpflichtig gegenüber den Konzernen werden können. Einen Trailer von „Leben ausser Kontrolle“ können Sie auf unserer Internetseite finden.

Vielen ist inzwischen klar geworden, dass wir dieses Thema niemanden einfach so zur Entscheidung überlassen können. Jeder von uns trägt die Verantwortung. Zivil Courage ist jeder und hat jeder.

Wir können alle couragiert Handeln:

Wir verweigern künftig den Kauf von genmanipuliertem Futter (Info – Genfreie Fütterung ist möglich – Vortrag von Josef Feilmeier; ca. 60 Seiten über www.zivilcourage.ro als pdf zum Runterladen)
Wir verweigern auch künftig den Kauf von genmanipuliertem Saatgut (auch Blumen und Gemüsesamen)
Wir fordern unsere Berufsvertretungen und unsere Parteien auf, sich gegen die Genmanipulation bei Pflanzen und Tieren zu wenden und auch eigene Aktionen zu starten. Innerhalb von Verbänden und Parteien finden sich immer mehr couragierte Menschen, die den GMO-Anbau und deren Risiken in ihren Gremien zum Thema machen.
Andere reagieren äußerst couragiert, informieren sich und die Landwirte ihrer Gemeinde und schaffen auf Anhieb Gen-Anbaufreie Zonen.
Firmen, die in irgendeiner Weise die Gen-Pläne der Konzerne trotz des Wissens über die Auswirkungen weiter unterstützen (z.B. Lagerhäuser, Raibas, Saatgutlieferanten, Gartencenter, Aktiengesellschaften, versch. Verbände etc.) werden nach Ankündigungen und Begründung nicht mehr weiter unterstützt. (Versorgung über andere GMO- (genmanipulierte Organismen) freie Kanäle, Kündigung der Konten, Austritt …. usw.). Seit 31.01.06 ist NON GVO-Soja kosten-neutral über Würzburg und Nürnberg erhältlich.
Wenn viele Hundert Bauern und Konsumenten sich konsequent und couragiert gegen die Agro-Gentechnik äußern und ihren Widerwillen durch ihr Konsumverhalten ausdrücken, werden wir flächendeckend zur Veränderung beitragen. (Wer zahlt, schafft an!)
Nach vielen regionalen Informationsveranstaltungen und Vorträgen haben wir größere Veranstaltungen in Stephanskirchen (Rosenheim), Niedertaufkirchen (Mühldorf), Neumarkt i.d. Opf., Hessen und Tirol organisiert und enormes Interesse bei Landwirten und Konsumenten vorgefunden.

Zivil Courage wird immer öfter als neutrale Plattform genutzt, um regional das Bewusstsein für die Problematik der grünen Gentechnik zu wecken. Diese Basisbewegung bleibt nicht ohne Erfolg und hat ein Umdenken in allen Schichten und Bereichen unterstützt.

Wir sind aber noch nicht am Ziel, deshalb gilt weiterhin der Aufruf an alle:

Informieren Sie sich selbst und unterstützen Sie das Anliegen vieler Landwirte in Ihrer Region durch Ihr Interesse und ihr Handeln, so dass die GMO-Fütterung auf NON GMO umgestellt wird. Ca. 80% der Bevölkerung lehnt Gentechnik auf ihren Tellern ab. Tun Sie das Ihrige, dass es auch in Zukunft so sein wird. Der Konsument bestimmt den Markt.

Eine gentechnikfreie Anbau- und Fütterungszone ist eine deutliche Entscheidung in diese Richtung. Wir alle tragen die Verantwortung!

http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Der-Stachel-im-Fleisch-von-Monsanto-id17311971.html

Auszeichnung
Der Stachel im Fleisch von Monsanto
Daxenberger-Preis für Imker Karl Heinz Bablok
Kaisheim/München. Vor rund 700 Festgästen hat der Kaisheimer Karl Heinz Bablok am Donnerstagabend im Bayerischen Landtag den Sepp-Daxenberger-Preis verliehen bekommen. Mit diesem Preis ehrten die bayerischen Grünen den Freizeitimker für seinen hartnäckigen und erfolgreichen Kampf gegen die Agrogentechnik (wir berichteten).

„Karl Heinz Bablok hat mit seinem erfolgreichen Prozess der Gentechniklobby ein Stoppschild vor die Nase gesetzt“, sagte Renate Künast, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag und frühere Bundeslandwirtschaftsministerin, in ihrer Laudatio. Sie erinnerte an den langwierigen Kampf, den der Kaisheimer vom Augsburger Amtsgericht bis hinauf zum Europäischen Gerichtshof ausgefochten hatte, um damit gegen die Verunreinigung seines Honigs durch ein Genmaisfeld des Freistaats Bayern zu klagen: „Das Urteil war ein historischer Sieg und hat der Gentechnikindustrie einen deutlichen Stich verpasst.“

Hartnäckiges Engagement

„Karl Heinz Bablok war der Stachel im Fleisch von Monsanto“, sagte die grüne Landesvorsitzende Theresa Schopper in ihrer Einführung zur Preisverleihung. Mit seinem hartnäckigen Engagement für die Bewahrung der Schöpfung habe sich Bablok den Sepp-Daxenberger-Preis deshalb mehr als verdient. Mit dem heuer erstmals verliehenen Preis erinnern die bayerischen Grünen an den 2010 verstorbenen Grünen-Politiker Sepp Daxenberger. Die Auszeichnung steht unter dem Motto „Verändern, um zu bewahren“ und wird künftig alle zwei Jahre an Personen oder Organisationen verliehen, die sich für Veränderungen stark machen, die dem Ziel des Erhalts der natürlichen Lebensgrundlagen dienen.

Der Kaisheimer bedankte sich bei allen seinen Unterstützern und erinnerte an die Anfänge der Gentechnik-Protestaktionen in seiner Heimatgemeinde: „Vor ein paar Jahren wurden meine politischen Aktionen in unserem Ort und Landkreis nur von wenigen wahrgenommen“, sagte Bablok, der seit langem auch Mitglied der Grünen ist. „Bei unseren Protesten an den Genmaisfeldern waren wir am Anfang nur zu fünft – nicht mal die Polizei hat uns da gefunden.“ Doch der lange Atem habe sich gelohnt, sagte Bablok. Er wolle deshalb alle, die sich aktiv vor Ort engagierten ermutigen, an ihren Themen weiterzuarbeiten: „Denn jeder ist verantwortlich für das was er macht – aber auch für das, was er nicht macht.“ (pm)

Interessanter Beitrag – Hilfe bei Morgellon-Erkrankung:

Morgellonen11940PDF