Josef Feilmeier

9. Okotber 2016 Bericht „Fenecon gewinnt den Energy Award 2016“ (Kategorie Smart Home) https://gennetz.wordpress.com/neue-wege/fenecon-energy-award-2016/ – Wir gratulieren!

Bauern Aufstand in Ostbayern PDF

07-11-23 Verleihung Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis Laudatio Feilmeier PDF

Verwertung GVO-Soja zu Natursoja PDF

ZUSAMMENFASSUNG MIT QUELLEN – SEHR WICHTIG PDF

Tierkrankheiten durch GVO-Soja – Beispiele PDF

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11 08 2014

Liebe Freunde,

nach langer Zeit melde ich mich wieder. Die Getreideannahme (von ausgesuchten Landwirten) und dessen Aufbereitung beanspruchen uns in dieser Jahreszeit lange und rund um die Uhr. Schließlich wollen wir dann das ganze Jahr wieder „Lebensmittel für Tiere“ herstellen. Jetzt bin ich wieder voll aktiv.

Am vergangenen Mittwoch sendete das Bayerische Fernsehen in der Sendereihe „Kontrovers“ einen Filmbeitrag über die Auswirkungen der Gentechnik und wie die Konzerne versuchen, ihre Interessen durchzubringen. Dieser Filmbeitrag dauerte 45 Minuten ist war einer besten zu diesem Thema. Wer es aufgrund dieser Information noch nicht kapiert, was die Gentechnik für ein Leid über die Menschen bringt und nur nach Profit aus ist, der darf es nicht verstehen. Ist ja klar, wenn man von den Konzernen gesponsert wird, dass man dann nur positiv berichten darf. Wir haben aber das Denken noch nicht verlernt und können uns eine eigene Meinung bilden. Alle Ehre dem Bayerischen Fernsehen, die immer öfter die Hintergründe aufzeigen.

Nachfolgend der Link zu dieser Sendung. Wer es am Mittwoch versäumt hat, soll sich diesen Film unbedingt anschauen. Bitte auch an Freunde und alle verfügbaren Mailverteiler weitergeben. Bisher hat es keine einzige Zeitung fertig gebracht, auf diesen Filmbericht hinzuweisen. Deshalb müssen wird die Information selbst verbreiten.

Viele Grüße

Feilmeier Josef

http://www.feilmeier.info

http://www.ardmediathek.de/tv/Kontrovers-extra/Propagandaschlacht-um-die-Gentechnik/BR-Fernsehen/Video?documentId=22803654&bcastId=22766994

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Newsletter November 2013

Liebe Freunde,

in Berlin diskutiert man bei den Koalitionsverhandlungen, ob man sich etwa doch der Gentechnik etwas öffnen soll. Die EU hat die Einwände von Österreich abgelehnt, weil die EFSA sagt, es sei alles sicher. In der gleichen Zeit rufen einige Bundesstaaten in Brasilien den Notstand aus, weil die genveränderten Saaten zum Kollaps führen und ganze Ernten durch Schädlinge vernichtet werden. Im Klartext: Politiker sehen, wie andere bereits im Sumpf untergehen. Man wirft aber die Bürger in den Sumpf hinein, um zu sehen, ob man wirklich untergeht.

http://netzfrauen.org/2013/11/21/die-natur-schlaegt-zurueck-pestizid-resistente-insekten-kehren-zurueck-brasilien-ruft-notstand-aus/#more-5385

Dazu passt der Vortrag von Prof. Andrioli aus Brasilien. Er leitet dort mehrere Universitäten:     http://www.youtube.com/watch?v=qDQ_E_mn8f0

Auch nach diesen Meldungen wird es wieder genug Landwirte geben, die sich immer noch für die Gentechnik einsetzen. Dabei müsste man nur mal kurz sein Hirn einschalten und das Denken wieder selber übernehmen, und schon würde einem ein Licht aufgehen. Jeder erfahrene Landwirt weiß, dass diese Szenarien kommen mussten und noch viel stärken kommen werden. Wenn aber die Felder mit Gensubstanzen verseucht sind, oder die Böden durch Insektizide tot sind, gibt es kein Zurück. Viele Gentechnik-Befürworter und „Chemiefreunde“ unter den Bauern sind deshalb dafür, weil sie von den Konzernen gesponsert werden, damit die Ausbreitung vorangeht. Ohne dies wären manche dieser Betriebe längst am Ende.

Warum musste das kommen?

Seit jeher ist es überall so, dass sich bei „Nicht-Natur-Systemen“, also chemischen Anwendungen, Resistenzen bilden, weil die Natur immer versucht, Schaden zu neutralisieren und abzuwenden. Das ist seit Menschengedenken die ganz normale Evolution und Mutation von Pflanzen und Lebewesen. Ein paar Beispiele aus der Praxis verdeutlichen das.
Immer wieder bringt die Industrie für verschiedene Anwendungen neue Wirkstoffe heraus. Pflanzenschutzmittel lassen immer nach einigen Jahren in der Wirkung nach. Man muss als Folge die Aufwandmenge laufend erhöhen oder den Wirkstoff wechseln.
Ein Beispiel sind auch Fliegenmittel oder Ungezieferköder (Ratten, Mäuse, usw.).Man muss immer wieder den Wirkstoff oder das Mittel wechseln, weil sonst nicht mehr hilft. (allgemein bekannt)
Sogar Hochzucht-Saatgutsorten müssen nach Jahren immer wieder gewechselt und erneuert werden, weil sich Abbauresistenzen bilden und die Erträge fallen. Ausnahme sind reine Natursorten, die stabil bleiben.

Bei der Agro-Gentechnik handelt es sich immer um die gleiche Sorte und die Behandlung soll verpflichtend immer mit dem gleichen Mittel erfolgen. Also alles völlig kontraproduktiv. Eine Resistenzbildung ist selbstverständlich. Dieser Effekt ist besondern bei blattaktiven Wirkstoffen besonders groß. Und genau diese Wirkstoffe sind vorgeschrieben. Monsanto-Sorten müssen z.B. mit Roundup gespritzt werden. Diese Tatschache in der Anwendungsthematik müsste eigentlich jeder Landwirt wissen. Sogar in den Landwirtschaftsschulen lernt man das, jedoch bei der Gentechnik verblödet man die Junglandwirte auf einmal mit Gegenteiligem. Also nochmal: Hirn einschalten und selber denken!!! Es gibt dann für den Landwirt auch keine Sortenauswahl mehr. Die gelieferte Gensorte (Mais z.B. max. 10 weltweit anstatt bisher vielen hundert Sorten) ist zu verwenden.

Um das Geschäft mit den Pflanzenschutzmitteln noch etwas auszuweiten, geht die Industrie einen weiteren Weg. Es sind heute z.B. Getreidebeizen im Einsatz, die bereits einen Wirkstoff enthalten, der Pilzkrankheiten fördert. Man kann sich dann also gleich auch dieses Mittel bestellen. Da lachen die Hersteller und Agrarhändler. Das gleiche Spiel ist bei manchen Pflanzenschutzmitteln. Auch hier gibt es solche, die Pilze fördern. Viele unserer Landwirte haben unsere eigenen Erfahrungen auch ausprobiert und bestätigt. Früher behandelten wir selbst fast jedes Jahr das Getreide mit Insektiziden, aber die Schädlinge wurden von Jahr zu Jahr mehr. Ein befreundeter Vertreter sagte mir, „Das wollen wir ja so. Wir wollen ja nur eindämmern und nicht ausrotten, um den Folgeumsatz zu sichern“. Jetzt spritzen wir keine Insektizide mehr und siehe da, die Schädlinge verschwinden von selbst, weil das natürliche Zusammenspiel funktioniert. Das bestätigen alle Bauern, die das nachmachen.

Beiliegend der Terminplan für die Vortragsreise von Prof. Andrioli in Deutschland und Österreich:
 
Presse-Einladung zur Vortragsreise (25. Nov. bis 11. Dez. 2013) mit:
Prof. Andrioli auf Vortragsreise über Brasilien
Ein Land im agrarpolitischen Wandel:
Großgrundbesitz und Gentechnik oder bäuerliche Landwirtschaft?

Die Themen sind:
·         Gentechnik-Anbau in Brasilien – aktueller Stand
·         Agrarpolitischer Wandel für bäuerliche Familienbetriebe und Agrarökologie in Brasilien  – und die Folgen für uns

Nachdem es einige Zeit etwas ruhiger in der europäischen Gentechnikdebatte war, laufen aktuell die Mühlen in Europa wieder heiß. Die EU-Kommission hat einen neuen gen­tech­nisch veränderten (GV) Mais zur Anbau­zulassung in Europa vorgeschlagen. Das wäre die dritte GV-Pflanze, die dann in Europa angebaut werden dürfte. Noch vor Ende des Jahres könnte der EU-Umweltministerrat über den GV-Mais 1507 von Pioneer eine Entscheidung fällen. Kommt hier keine qualifizierte Mehrheit zustande, entscheidet die EU-Kommis­sion. EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg hat schon ange­kün­digt, im Falle eines Patts den GV-Mais dann zuzulassen. Dann stehen Bäuerinnen und Bauern in Europa erneut vor der Frage, wie sie ihre Ernten vor Gentechnik-Verunreinigungen schützen können.

Einschlägige Erfahrungen zum Gentechnik-Anbau werden in Brasilien gemacht. Hier werden großflächig GV-Sojabohnen angebaut – gleichzeitig ist das Land der wichtig­ste Lieferant gentechnikfreier Soja für Europa. Hierüber wird Prof. Antônio Inácio Andrioli, Vize-Rektor der Bundesuniversität da Frontera Sul in Brasilien und Mitglied in der brasi­lianischen Biosicherheitskommission für GV-Pflanzen und Tiere, aus ers­ter Hand berichten. Berichten wird er auch darüber, wie – ausgehend vom Süden Bra­si­liens – eine agrarpolitische Wende angestoßen wird, sowie über seine Forschungs­vor­ha­ben zur Agrarökologie.

Unbedingt hinfahren und anhören!

Weiter wichtige Info:

http://blog.br.de/report-muenchen/2013/7225/geheimoperation-transatlantisches-freihandelsabkommen.html

Das muss verhindert werden. Es wird Zeit, den Politikern, auch aus der jeweiligen Region, einmal klarzumachen, dass sie sich gefälligst einsetzen sollen, dass dies verhindert wird. Ausreden sind nicht zulässig, Jeder Politiker gehört einer Partei an und hat die Möglichkeit, nach oben Druck zu machen. Wir wollen hier aber Fakten und Ergebnisse sehen und nicht nur Sonntagsreden, wie „Er/Sie wird sich bemühen“.

Viele Grüße

Feilmeier Josef
http://www.feilmeier.info

P.S. Wer diese Meldungen nicht mehr erhalten will, bitte nur kurz rückmailen.

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Liebe Freunde,

die Getreideernte steht wieder vor der Tür. Viele Bauern pflegen ihr Getreide mit allen Mitteln, dass es sich gesund entwickelt. Und dann spritzt man auf Empfehlung mancher Händler und Berater nur wenige Tage vor der Ernte pures Gift darauf, nur um besser dreschen zu können  –  ja geht es noch??? Neben der Giftspritzung auf Getreidefelder vor der Ernte, wird derzeit auch groß Werbung gemacht, glyphosathaltige Mittel als Totalherbizide im Garten- Hof- und Hausbereich anzuwenden, obwohl dies teilweise verboten ist.

Das Umweltinstitut München hat zu dieser hochbrisanten Sache eine hervorragende Pressemeldung verfasst. Lest hierzu den untenstehenden Bericht. Da viele Bauern leider keine Mails bekommen, müssen wir die ganze Thematik großflächig in den Medien verteilen. Hierzu eignen sich besonders Leserbriefe. Im Sommer wird in allen Zeitungen immer wieder über Landwirtschaft, Gärten und Umwelt berichtet. Man kann dabei auf diese Berichte verweisen. Das Umweltinstitut empfiehlt: Bitte nehmt den Text, ändert ihn nach Bedarf um und schickt ihn an euere Zeitung mit der Bitte um Abdruck. Es geht hier einzig und allein um unser aller Gesundheit. Ich habe 2 Leserbriefversionen als Muster beigelegt. Wir müssen erreichen, dass dieser Blödsinn, Getreide kurz vor der Ernte mit Gift zu spritzen, endlich aufhört. Viele Landwirte sind sich der Gefahr nicht bewusst, weil es ihnen niemand sagt. Auffällig ist jedoch, dass unvorstellbar viele Tierhalter große Probleme hatten, wenn solches Getreide oder Stroh verwendet wurde. Auch Hobbytierhalter, vor allem Pferde, sollen ihre Lieferanten drängen, das Getreide mit Stroh vor der Ernte nicht tot zu spritzen. Agrarhändler sollen endlich aufhören, den Landwirten dies zu empfehlen.

Aufkäufer von Getreide, vor allem Mühlen und Mischfutterwerke, sollen Partien, die eine Vorerntespritzung bekommen haben, verweigern. Künftig wird verstärkt auf Glyphosat untersucht. Wir warnen Landwirte und Aufkäufer, einfach zu bestätigen, dass nicht vorerntebehandelt wurde, wenn es doch geschah. Dieser Betrug wird teuer.

Und nun zur immer wieder in Fachzeitschriften und Vorträgen zitierten Aussage, dass weltweit keine Gefahren im Zusammenhang mit Glyphosat bekannt sind. Wer keine Gefahren kennt, muss ein Brett vorm Hirn haben und hat noch nie danach gesucht. Als kleine Nachhilfe für Unwissende lege ich eine kleine Sammlung über die bestätigten Gefahren bei. Es wären noch vielfach mehr, aber der Mailserver würde es nicht schaffen. Wer hier noch glaubt, glyphosathaltige Mittel seien unschädlich, ist ein Träumer. Wer hier auf die Aussagen von Vertretern vertraut, sollte sich mal fragen, warum die das so sagen.

Meine besondere Bitte geht jedoch an Presse- und Medienvertreter. Greifen Sie bitte die Aktion des Umweltinstituts auf. Man darf es nicht mehr verheimlichen. Fast alle Landwirte, die dies betrifft, machen diese Vorerntespritzung nur deshalb, um leichter dreschen zu können. Für diesen Zweck Gift einzusetzen, dass im Erntegut verbleibt, ist eigentlich ein Horrorgedanke. Grund genug, die Sache wegen unserer Gesundheit anzuprangern.

Und was viele nicht wissen: Bei den Gütesiegeln QS, GQ und QM ist das alles erlaubt –  ein echter Skandal! Aber alle kaufen diese Nahrungsmittel, anstatt einmal NEIN zu sagen. Der nächste Lebens- und Futtermittelskandal steht also vor der Tür. Diesmal werden wir dann öffentlichwirksam fragen, wer diese Zeichen verlangte (Viehaufkäufer, Handelsketten, usw.).

Trotz allen – Viele Grüße

Feilmeier Josef
– Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO
www.feilmeier.info

Hier einige von Josef Feilmeier übermittelte Infos. Weitere Details bitte im Original nachzulesen (Informationen Umweltinstitut München)

Augen auf beim Brötchenkauf!

Massiver Pestizid-Einsatz auf Getreidefeldern kurz vor der Ernte

Die Getreideernte steht vor der Tür. Und nur wenige Tage zuvor spritzen viele Landwirte pures Gift auf Getreideflächen. Roundup oder andere glyphosathaltige Mittel werden eingesetzt, um den wenigen Unkräutern, die bis dahin überlebt haben, den Garaus zu machen. Ebenfalls empfohlen wird eine Giftdusche vor der Ernte, damit das Getreide zum gewünschten Termin „reif“ ist.

Da sich die Pestizide nicht so rasch abbauen, enthält das frisch geerntete Getreide noch große Mengen des aggressiven Pflanzengifts. Eine Kontrolle des Getreides auf Giftrückstände findet jedoch so gut wie nicht statt. Und so landen die giftigen Stoffe direkt auf unseren Tellern und in den Trögen der Tiere.

Erste Ergebnisse einer Untersuchung der Universität Leipzig belegen, dass auch bei Menschen aus Berlin, die keinen direkten Kontakt zu Landwirtschaft haben, Glyphosat im Urin nachgewiesen wurde. Und zwar in allen Proben. Laut den Herstellerangaben baut sich Glyphosat angeblich schnell ab und hätte demnach gar nicht im menschlichen Urin zu finden sein dürfen. Die mögliche Kontaminationsquelle können nur Lebensmittel sein.

Gift spritzen zur Arbeitserleichterung
Angeblich erschwert das Unkraut auf dem Acker die Ernte. Doch auch die verdorrten Unkräuter bleiben zwischen den Getreidehalmen stehen. Der Mähdrescher muss sie folglich trotzdem aussieben. Wo bleibt da die Arbeitserleichterung? Auch das zweite Argument der Pestizid-Befürworter, das Getreide werde nach der Giftdusche trockener und ließe sich daher besser verarbeiten und lagern, ist falsch. Da Unkräuter, vielmehr Beikräuter, das Getreide nur oberflächlich befeuchten, reicht eine einfache Trocknung mit Kaltluft aus, um die Ernte zu trocknen. Zudem sollte ohnehin nur gedroschen werden, wenn das Getreide reif ist und nicht, weil der Lohnunternehmer gerade Zeit hat. Die Technik sollte sich der Landwirtschaft und den Naturabläufen anpassen und nicht umgekehrt. Dass dies sehr gut möglich ist, beweisen zahlreiche Bio-Landwirte.

Glyphosat im Getreide – alles ganz ungefährlich?
In Fachzeitschriften, Vorträgen und Aussagen der Bundesregierung wird immer noch behauptet, dass keine Gefahren von Glyphosat ausgehen. Doch wer die offensichtlichen Gefahren leugnet, verschließt die Augen vor den Tatsachen. Die Auswirkungen von Roundup und Glyphosat in Argentinien, Brasilien, Paraguay und anderen lateinamerikanischen Ländern sind offensichtlich. Nur wenige kritische Wissenschaftler konnten eigene Untersuchungen durchführen und alle kommen zum gleichen Ergebnis: Roundup und Glyphosat sind hochgiftig. Hersteller und deren Wissenschaftler gehen jedoch weiter von einer Unbedenklichkeit aus. Doch wie unabhängig kann ein Wissenschaftler sein, der von einem Gift-Konzern bezahlt oder durch dessen Drittmittel kofinanziert wird? Sehr wahrscheinlich würde es ihn seinen Job kosten, wenn seine Forschungsergebnisse gegen den Geldgeber sprechen.

Oft wird auch die Ausrede bemüht, das Gift sei ja zugelassen und streng kontrolliert. Doch diese Logik ist fatal: Atrazin, DDT, Contergan, Agent Orange und viele andere unstrittig gefährliche Gifte waren auch einst erlaubt. Die Praxis, Chemikalien zuzulassen, bis deren Gefährlichkeit zweifelsfrei erwiesen ist, ist skandalös. Denn das Risiko tragen mal wieder die Verbraucherinnen und Verbraucher!

Schreiben Sie einen Leserbrief!

Dieser Missstand betrifft uns alle – die Bürgerinnen und Bürger, die die giftigen Lebensmittel essen, sowie die Landwirtinnen und Landwirte, die zu Verbündeten der Gift-Konzerne werden. Dennoch scheuen sich viele Medien, über das hochbrisante Thema zu berichten. Vielleicht weil die Werbeaufträge der Konzerne wegfallen könnten? Lieber krankmachendes Essen für alle, als weniger Einnahmen?

Es ist Zeit, sich zu wehren! Nutzen Sie die Möglichkeit zur Information der Bürgerinnen und Bürger in Ihrer Stadt und in Ihrer Gemeinde und schreiben einen Leserbrief.

Hier können Sie die Vorlage für einen Leserbrief herunterladen:

Leserbrief_Roundup doc
Versehen Sie den Brief mit Ihrem Namen, ändern Sie ihn nach Belieben und senden Sie ihn an Ihre Zeitungsredaktion.
Es geht um unsere Gesundheit – um nicht mehr und nicht weniger! Und diese muss Vorrang haben vor dem Profit der Konzerne.
Stand: Juli, 2012

Newsletter des Umweltinstitut München e.V.

Freitag, den 6. Juli 2012

Augen auf beim Brötchenkauf!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

die Getreideernte steht vor der Tür. Und nur wenige Tage zuvor spritzen viele Landwirte pures Gift auf Getreideflächen. Roundup oder andere glyphosathaltige Mittel werden eingesetzt, um den wenigen Unkräutern, die bis dahin überlebt haben, nun den Garaus zu machen. Ebenfalls empfohlen wird eine Giftdusche vor der Ernte, damit das Getreide zum gewünschten Termin „reif“ ist.

Da sich die Pestizide nicht so rasch abbauen, enthält das frisch geerntete Getreide noch jede Menge des aggressiven Pflanzengifts. Eine Kontrolle des Getreides auf Giftrückstände findet jedoch so gut wie nicht statt. Und so landen die giftigen Stoffe direkt auf unseren Tellern und in den Trögen der Tiere.

Dieser Missstand betrifft uns alle – die Bürgerinnen und Bürger, die die giftigen Lebensmittel essen, sowie die Landwirtinnen und Landwirte, die zu Verbündeten der Gift-Konzerne werden. Dennoch scheuen sich viele Medien, über das hochbrisante Thema zu berichten. Vielleicht weil die Werbeaufträge der Konzerne wegfallen könnten? Lieber krankmachendes Essen für alle, als weniger Einnahmen?

Es ist Zeit, sich zu wehren! Nutzen Sie die Möglichkeit zur Information der Bürgerinnen und Bürger in Ihrer Stadt, in Ihrer Gemeinde und schreiben einen Leserbrief. Versehen Sie die Vorlage mit ihrem Namen, ändern sie diese nach Belieben und senden Sie sie an Ihre Zeitungsredaktion.

Es geht um unsere Gesundheit – um nicht mehr und nicht weniger! Und diese muss Vorrang haben vor dem Profit der Konzerne.

Katholische Kirche wankt bei Agro-Gentechnik

Diese Woche wurde die Studie „Den Hunger bekämpfen“ der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz vorgestellt. Darin werden die Ursachen für den Welthunger untersucht und notwendige Handlungsschritte benannt. In Sachen Agro-Gentechnik zeigt sich die Bischofskonferenz leider kompromissbereit: Es könne sein, dass die Grüne Gentechnik unter bestimmten Voraussetzungen Chancen böte, die durch ein kategorisches Nein von vornherein ausgeschlossen würden.

Wir bleiben bei unserem klaren Nein! Die Agro-Gentechnik stellt ein erhebliches Risiko für die Umwelt und die Ernährungssicherheit dar. Besonders katastrophal sind die Konsequenzen für Landwirte. Alle Versprechungen der Gen-Lobby haben sich bisher als Lügen herausgestellt. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Unsere Gentechnik-Flyer und die Gen-Broschüre mit Informationen über die Risiken der Agro-Gentechnik können Sie als PDF downloaden oder hier bestellen.

Mit Hilfe unserer regelmäßigen Förderer können wir Projekte und Aktionen gegen Atomkraft, Gentechnik, Agrosprit und für ökologischen Landbau finanzieren. Durch die Mitgliederwerbeaktion wollen wir unsere Basis verbreitern und bekamen dafür wieder eine Reihe attraktiver Preise gestiftet.

Werden Sie bis zum 31. August 2012 Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. und gewinnen Sie einen Kurzurlaub für die ganze Familie auf dem Schallhammer-Bio-Archehof im Pfaffenwinkel, eine hochwertige Korn-Quetsche der Firma Eschenfelder sowie viele weitere wertvolle Preise! Alle neuen Förderer bekommen als Begrüßungsgeschenk eine Einkaufstasche mit unserem Logo – natürlich aus fair gehandelter Biobaumwolle.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand

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Podiumsdiskussion: Lebensmittelsicherheit in China und Deutschland
9. Juli, 19.30 Uhr, Teehaus Pavillon, Rindermarkt, München
Was essen wir heute? Die Globalisierung bringt Lebensmittel aus aller Welt auf den Tisch. Gleichzeitig besteht Unsicherheit über die Sicherheit und Qualität von Produkten aus Fernost. In der Diskussion mit Lebensmittelimporteuren sollen Fragen zu Herstellungsverfahren, Bioprodukten und der sich wandelnden Esskultur in China und Deutschland beantwortet werden.

Auf dem Podium diskutieren unter anderem: Anja Sobczak, Umweltinstitut München e.V. und Ursula Eichler, Naturkost Ernst Weber.
Veranstalter: Konfuzius Institut München. Mehr Infos

Vortrag und Film: „Deadly Dust“ – Todesstaub Uranmunition  
11.-13. Juli, in Schwabach, Nürnberg und Roth
In nahezu allen Kriegsgebieten wird heutzutage Uranmunition eingesetzt. Die dabei frei werdenden radioaktiven Uranoxid-Partikelchen in Nanogröße führen zu einer Verstrahlung der Umwelt und somit auch der Soldaten beider Seiten und der Zivilbevölkerung vor Ort. Zudem besteht die Gefahr, dass dieser „Todesstaub“ in weit entfernte Gebiete getragen wird – und zwar weltweit! Mehr Infos

Begleitet von einem Vortrag mit anschließender Diskussion wird der Dokumentarfilm „Deadly Dust, Uranmunition – ein Verbrechen an uns allen“ von Frieder Wagner, an folgenden drei Terminen gezeigt:
Mittwoch, 11. Juli, Evangelisches Haus, Wittelsbacherstr. 4, Schwabach
Donnerstag, 12. Juli, Haus Eckstein, Burgstr. 1, Nürnberg
Freitag, 13. Juli, Weinbergweg 1, Landratsamt Roth

Einfach auf „Weiterleiten“ drücken oder übermitteln Sie Ihren Freunden und Bekannten folgenden Link:
http://www.umweltinstitut.org/newsletter

newsletter@umweltinstitut.org

Umweltinstitut München e.V. | Landwehrstraße 64 a | 80336 München | umweltinstitut.org

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24208.html

8.08.2011 | permalink

Weitere Schäden durch Glyphosat von deutschem Wissenschaftler nachgewiesen

Glyphosat ist der weltweit am meisten eingesetzte Wirkstoff gegen Unkräuter. Er wird unter verschiedenen Handelsnamen und von unterschiedlichen Firmen vertrieben.

Das Sterben von Zitrusbäumen, höherer Düngemittteleinsatz, vermehrtes Aufkommen von Schadpilzen und direkte Schadeinwirkungen auf das Wurzelsystem beim Einsatz von Glyphosat beschreibt der Experte Prof. Dr. Günter Neumann von der Universität Hohenheim in einem Beitrag beim bayerischen Rundfunk. Der Professor beschäftigt sich schon seit Jahren mit den Auswirkungen von Glyphosat, Bestandteil des Unkrautvernichtungsmittels Roundup, des weltweit am meisten eingesetzten Herbizids. Großflächig besprüht werden damit Felder auf denen Gentechnik-Pflanzen wachsen, die gegenüber dem Herbizid resistent sind. Er berichtet von einer plötzlich auftretenden, sehr starken Anfälligkeit für Krankheiten wie Viren oder Bakteriosen bei Zitrusbäumen mit teils flächendeckendem Baumsterben in brasilianischen Plantagen. Auch in Deutschland wird eine vermehrte Krankheitsanfälligkeit bei Getreide festgestellt, die der Wissenschaftler auf den negativen Einfluß von Glyphosat auf das Wurzelsystem der Nutzpflanze zurückführt. Neumann vermutet eine negative Langzeitwirkung im Boden. Jedenfalls verändert der Wirkstoff das Bodenleben und Schadpilze wie Fusarien werden begünstigt. Die Aufnahme von lebenswichtigen Spurennährstoffen wie Mangan wird durch Glyphosat verschlechtert. Mehr Düngung ist die Folge. Der Wissenschaftler mahnt an, daß die Rückstände von Glyphosat in importierten Sojabohnen als Futtermittel bisher kaum untersucht werden. Der erhöhte Einsatz von Spritzmitteln, die vermehrten Mißbildungen, Fehlgeburten und Krebsleiden, aber auch die Gesundheitsgefahren für den Verbraucher durch Rückstände sind als Folgen des Einsatzes von Glyphosat in mehreren Studien belegt.

11 Der Rundumvernichter Roundup – pures Gift doc

012012-herbizide-im-urin pdf

Don-Huber-Vortrag-Roth-2011-10-21-k5 pdf

Gift auf dem Acker pdf

Glyphosat ist giftig-Roundup noch schlimmer pdf

Glyphosat schadet Pflanzen und bindet Spurenelementen pdf

Glyphosat seht gefährlich pdf

Immer mehr Krankheiten durch Glyphosat pdf

Leserbrief_Roundup doc

Monsanto bestätigt, dass Roundup Resistenzen bildet pdf

Roundup – Infos für Haus und Garten pdf

Roundup Dämmerung, taz, 03.06.09 pdf

Roundup im Gen-Soja tötet Zellen pdf

Roundup kommt von Agent Orange pdf

Roundup vernichtet Artenvielfalt pdf

Soja-Roundup-Zusammenfassung-deutsch-GLS_Bank pdf

SPIEGEL – Hintergründe zum Glyphosat pdf

Vorerntespritzung Ackerfrüchte doc

Wie gefährlich ist Glyphosat und Gen-Soja pdf

Wissenschaftler schlagen Alarm pdf

Von: Josef Feilmeier [mailto:josef.feilmeier@web.de]
Gesendet: Sonntag, 11. März 2012 14:35
An: ‚Josef Feilmeier‘
Betreff: Wichtige Veranstaltung über Gentechnikseilschaften mit Jörg Bergstedt
 
Liebe Freunde aus Ostbayern,

am Sonntag, den 25. März 2012 kommt Jörg Berstedt zum Vortrag nach Hutthurm. Diese Veranstaltung sollte sich niemand entgehen lassen. Er deckt schonungslos die ganzen Verflechtungen der Gentechnikmafia und Politik auf. Neueste Gerichtsurteile bestätigen, dass seine Aussagen richtig sind. Wenn man die Hintergründe einmal erkennt, wird einem manches klarer. Beschönigungen von gekauften Politikern und vielen Funktionären müssen endlich aufhören. Aber nur wer die Hintergründe kennt, kann mitreden.

Wir sehen uns in Hutthurm !!!

Viele Grüße

Feilmeier Josef

Kurzbeschreibung Vortrag doc

Termine Bergstedt doc

Einladung Bergstedt_25_3_12_3 pdf

Betreff: Brisantes Verfassungsgerichtsurteil: Fördermittelveruntreuung durch Gentechnik-Seilschaften muss geprüft werden!

Doppelte Niederlage für Gentechnik-Seilschaften vor
Bundesverfassungsgericht:

Vorwürfe „rücksichtslos“, „profitorientiert“, „Gentechnikmafia“,
„undurchsichtige Firmengeflechte“ und „gekaufte Demonstranten“ bleiben
erlaubt!

Betrügereien und Geldwäsche müssen genauer untersucht werden!

Der Prozess um die brisante Kritik an den deutschen Gentechnikseilschaften
geht in eine neue Runde. Das Bundesverfassungsgericht urteilte am 7.12.2011
(1 BvR 2678/10), dass das Oberlandesgericht Saarbrücken in vier von zehn
angegriffenen Fällen neu verhandeln muss. Dabei soll es um die Fragen von
Fördermittelveruntreuung und Geldwäsche. Darüber und über viele weitere
dunkle Machenschaften hatte der Buchautor und Aktivist Jörg Bergstedt
erstmals 2009 in einer Broschüre mit dem Titel „Organisierte
Unverantwortlichkeit“ berichtet. Inzwischen hat er seine Recherchen im Buch
„Monsanto auf Deutsch“ präzisiert und ausgeweitet. Zudem präsentiert er sein
Wissen in regelmäßigen Vorträgen überall im deutschsprachigen Raum.

Zwei der in den Recherchen namentlich benannten Personen aus
Gentechnikfirmen und -lobbyverbänden hatten 2009 gegen diese
Veröffentlichungen geklagt. Saarbrücken wählten sie als Gerichtsort, weil
dort mit dem FDP-Politiker Horst Rehberger ein wichtiger Förderer der
deutschen Gentechnik sitzt und über seine Anwaltskanzlei die notwendigen
Kontakte zum Landgericht verfügte, welches dann auch ohne jede Sachprüfung
allen Klageanträgen zustimmte. Doch der Rechtsstreit ging weiter – und
höchstrichterlich gewann der Autor. Allerdings zeigte er sich nach dem
glatten Sieg vor Gericht selbst etwas unzufrieden: „Ich habe alles gewonnen
– aber mir wäre eine intensivere Überprüfung, dass meine Recherchen auch
korrekt sind, lieber gewesen“. Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts
erfüllt sich auch diese letzte Hoffnung. Denn nun muss das Oberlandesgericht
neu prüfen, ob Gentechniklobbyist Uwe Schrader und Firmenleiterin Kerstin
Schmidt Fördermittel veruntreuten und Firmengeflechte rund um die beiden
Gentechnikhochburgen Sagerheide/Groß Lüsewitz östlich Rostock und Üplingen
(Börde) zur Geldwäsche aufbauten oder nutzten. Das Verfassungsgericht hatte
das bisherige Urteil aufgehoben, weil es die Frage nicht ausreichend unter
Beweis stellte. Buchautor Jörg Bergstedt freut sich über den Spruch des
Verfassungsgerichts und ein brisantes neues Verfahren in Saarbrücken:
„Bisher haben Gerichte jede Überprüfung verweigert. Staatsanwaltschaften
haben Strafanzeigen wegen Veruntreuung und Betrug nicht bearbeitet, der
Rechnungshof ebenfalls nicht reagiert. Die Fördermittelvergabestelle am
Forschungszentrum in Jülich verweigert seit Jahren rechtswidrig die
Akteneinsicht. Jetzt kommt hoffentlich endlich der Zeitpunkt, wo alles auch
juristisch aufgearbeitet wird.“

Für die KlägerInnen vor dem Verfassungsgericht könnte also ihr Versuch, beim
höchsten deutschen Gericht Hilfe zu holen, nach hinten losgehen. Überwiegend
ist er das schon, denn das Verfassungsgericht gab ihrer Klage nur teilweise
statt – nämlich zu den Fragen des Umgangs mit Steuergeldern. Alle andere
Anträge scheiterten. So darf Bergstedt jetzt sogar verfassungsrechtlich
geprüft die MacherInnen in den Gentechnikseilschaften als „rücksichtslos“
und „profitorientiert“ bezeichnen. Ebenso bleibt erlaubt, die „Seilschaften“
und „undurchsichtigen Firmengeflechte“ als „Gentechnikmafia“ zu kritisieren.
Zulässig sind Anschuldigen von „Filz“ am IPK in Gatersleben und „Propaganda“
am Schaugarten in Üplingen. Gleiches gilt für den Vorwurf, es seien
Demonstranten „gekauft“ worden. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte
ausdrücklich das Urteil des Oberlandesgerichtes, dass Bergstedts Schriften
eine „Auseinandersetzung in Bezug auf ein Sachthema“ seien
– und damit keine Schmähkritik.

Einen Termin für das neue Verfahren in Saarbrücken gibt es noch nicht.

Diese Information kommt von:

Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel
i.H: der Landwirtschaftskammer
Holstenstraße 106-108
24103 Kiel

—–

Von: Josef Feilmeier [mailto:josef.feilmeier@web.de]
Gesendet: Dienstag, 17. Januar 2012 20:35
An: ‘Josef Feilmeier’
Betreff: Neue Informationen

Liebe Freunde,

Nachfolgend wieder einige Meldungen der letzten Tage:

Bericht top agrar :

vor einem Jahr war die Auftaktveranstaltung für das IBO-Schweinefleischprogramm. Ich hielt damals den Startvortrag. Vor vielen Neidern belächelt und bekämpft. Der Firmenchef Oberndorfer lies sich aber nicht beirren. Sein Zeil war klar. Er will seine Kunden mit gesundem Schweinefleisch beliefern. Schon nach einem Jahr zeigt sich eine wahre Erfolgsgeschichte. Viele Bauern zweifelten beim Start, ob man bei gentechnikfreier Fütterung tatsächlich weniger Futter braucht und die Tiere gesünder sind. Heute können sie es selbst feststellen, dass es so ist.

Bericht Kronen-Zeitung:

REWE-Österreich geht mit gutem Beispiel voran. Hoffen wir, dass dies auch bald in Deutschland so ist. Die große Mehrheit der Bauern will gentechnikfrei erzeugen. Gesunde Lebensmittel zu produzieren, ist die Uraufgabe der Bauern.

http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/chemiekonzern-basf-will-zentrale-fuer-gruene-gentechnik-in-die-usa-verlegen/6062082.html>

Und wieder ein großer Erfolg. Die BASF will die Gentechnikforschung in die USA verlagern, weil es die Deutschen nicht wollen. Jahrelang hat es gedauert, bis sie das kapiert haben. Wir hätten es ihnen immer wieder gesagt, aber auf uns hören die Konzerne ja nicht.

Jedenfalls sind sie gut weiter. Ich kenne niemand, der hier nur eine Träne nachweint. Aber es so hinzustellen, als ginge deswegen am Arbeitsmarkt die Welt unter, ist an Arroganz nicht zu überbieten. Etwa 100 Arbeitsplätze gehen laut BASF verloren. 100 Mitarbeiter bei BASF ?!?  Dieser Riesenkonzern kann doch seine Mitarbeiter gar nicht genau auf 1.000 hin oder her definieren. Ich würde sowieso niemals bei einer solchen Firma arbeiten. BASF hat einen Kooperationsvertrag mit Monsanto zur Einführung der Gentechnik. Ich hoffe, dass die BASF einige Personen in der Politik (MdB) gleich mitnimmt in die USA. Dann würde auch in der Politik wieder unbelasteter gearbeitet.

Vielleicht verfassen wir noch einen Nachruf.

Auf jeden Fall sollen die BASF-Forscher, die in die USA gehen, die Koffer gepackt lassen. Derzeit formieren sich nämlich dort riesige Anti-Gentechnik-Aktionen. Die Umstellung auf gentechnikfrei erzeugte Lebensmittel ist in den USA derzeit der Wirtschaftsbereich mit den höchsten Zuwachsraten.

Bericht  Chemieriesen angeklagt:

Das Ansehen der großen Chemiekonzerne schwindet immer mehr. Menschenleben interessiert sie nicht mehr. Es geht nur um Profit. Aber wie lange noch? Warten wir dieses Jahr ab.

Und noch eine Meldung für Ihre Gesundheit: Achten Sie beim Kauf von Geflügelfleisch auf gentechnikfreie Erzeugung und heimische Produktion. Schöne Produktnamen garantieren Ihnen keine Sicherheit. Fast die ganze Geflügelbranche in Deutschland steht unter der „Zettel-Kontrolle“ von QS. Und wieder zeigt sich, dass diese Kontrolle nutzlos ist. Im letzten Jahr Dioxin, dieses Jahr Antibiotika und nächstes Jahr …  ? Vermutlich kommt in diesem Jahr noch ein weiterer Futtermittelskandal durch die Aufhebung der Nulltoleranz für GVO bei Importfuttermitteln. Ich empfehle allen Landwirten, sich Futterbestätigungen geben zu lassen.

Viele Grüße

Feilmeier Josef
–          Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO
www.feilmeier.info

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Liebe Freunde,

wieder ist ein Jahr vorbei. Ein Jahr, in dem wir voller Stolz die Erfolge präsentieren können. Die Ablehnung der Gentechnik ist größer geworden. Aktuelle Umfrageergebnisse zeigen bei 94 % der Bürger eine klare Ablehnung. Das sind bereits 100 % aller reell denkenden Menschen, denn Mitarbeiter von Konzernen und andere abhängige Personen müssen bei Umfragen dafür stimmen, weil Ihr Arbeitsplatz und Geld davon abhängt, auch wenn sie innerlich gesunde Lebensmittel wollen. Die Lebensmittelproduktion im ganzen Land stellt reihenweise auf „Ohne Gentechnik“ um. Bauern in allen Regionen wollen gentechnikfrei produzieren. In zahlreichen Mails wurde das im ganzen Jahr wieder mitgeteilt. Dieser große Erfolg war nur möglich, weil die Lawine aus Bürgern, die aufstehen und sich nichts mehr gefallen lassen, immer größer wird. Wir sind alle zusammen eine „unbändige Kämpferbande“.

Aus diesem Grund mein herzlichster Dank an alle, die im vergangenen Jahr wieder so eifrig mitgeholfen haben, diesen Erfolg für uns alle zu erreichen. Es gibt kein Mehr oder Weniger, was der/die Einzelne bewirkt hat. Alle zusammen brachten den Erfolg mit den jeweiligen Fähigkeiten, die man kann. Was würden z.B. Vorträge nutzen, wenn niemand etwas unternimmt.

Und es gibt keinen Stillstand, denn kurz vor dem Ziel hören wir nicht auf. Im Gegenteil, das neue Jahr bringt viele neue Herausforderungen. Positiv denkenden Menschen werden mit allem fertig und finden immer einen Weg. Wenn es auch immer wieder „gekaufte Menschen“ gibt, die uns unsere Freiheit, gesunde und unabhängige Lebensmittel und eine intakte Schöpfung nehmen wollen. Diese Menschen müssen endlich begreifen, dass wir auf der „Autobahn des Lebens“ fahren und damit den Weg vorgeben. Wer zu uns will, muss sich unserem Lebensfluss einordnen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Freunden, und die es noch werden wollen:

Alles Gute für das neue Jahr 2012. Vor allem Gesundheit, Lebensfreude und alle positiven Wünsche sollen in Erfüllung  gehen.

Ich bin überzeugt, dass wir Ende des Jahres bereits mehr als die Hälfte aller Lebensmittel mit dem neuen Logo „Ohne Gentechnik“ kennzeichnen. Eine flächendeckende Versorgung gentechnikfreier Futtermittel ist die Folge. Ebenso bin ich überzeugt, dass die Landwirtschaft zum Jahresende von unterdrückenden und sinnlosen Produktionsprogrammen befreit ist. Sicher bin ich mir deshalb, weil es die Lebensmittelbranche heute schon ablehnt und nur manche Bauern und Institutionen noch meinen, es zu brauchen. Und ich bin ein positiv denkender Mensch.

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Als kleine Einstimmung für das neue Jahr habe ich ein paar schöne Geschichten gefunden.

Als Anhang eine Präsentation, die uns zeigt, wie reich wir sind, wenn wir unsere Schöpfung und gesunde Lebens- und Futtermittel erhalten.

Dazu eine Geschichte, die ich auf der schönen Weihnachtskarte der Upländer Bauernmolkerei, die als erste Molkerei auf gentechnikfrei setzte, bekam. Sie passt zu meinem Spruch bei den Vorträgen. „Was ist günstiger: Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel + Tabletten im Kombipack – oder etwas teuere, aber dafür gesunde hochwertige Lebensmittel“. Es gibt immer noch viele Leute, die meinen, man müsse nur billig (nicht günstig) einkaufen – ob bei Lebensmittel oder Futtermittel.

„Was ist billig oder teuer?

Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte.
Und die Menschen, die sich ausschließlich am Preis orientieren, werden gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zuwenig zu bezahlen.
Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.
Bezahlen Sie dagegen zuwenig, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen.
Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen“

John Ruskin, Englischer Sozialreformer 1819 – 1900

Diese Meldung wurde bereits vor mehr als 100 Jahren verfasst. Sie ist auch heute hochaktuell und regt zum Nachdenken an. Bei Werkzeug, Autos, Maschinen und vieles mehr ist es allen bekannt. Bei Lebensmittel wird es allmählich bekannt, aber bei Futtermittel wird immer noch gelehrt, nur billig einzukaufen. Das hat seinen Grund, denn dann hat auch die Pharmaindustrie sein Geschäft.

Eine Geschichte, die zu unserer gemeinsamen Aktivität passt. Ich habe diese auf einer sehr schönen Weihnachtskarte bekommen.

Der Sternewerfer:

Die Flut hatte in der Nacht Tausende von Seesternen an den Strand gespült. Joe sah einen Jungen im Sand knien, der einen Seestern nach dem anderen aufsammelte, um ihn dann ins Meer zurück zu werfen. Nachdem er dem Jungen einige Minuten zugeschaut hatte, fragte ihn Joe, was er da tue. Der Junge richtete sich auf und antwortete:
„Ich werfe die Seesterne ins Meer zurück. Die Sonne brennt heute so stark herunter. Wenn ich das nicht tue, dann sterben Sie“.

Joe schaute verwundert, um dem Jungen klar zu machen, dass seine Aktivität fruchtlos sei und antwortete:

„Aber junger Mann, ist dir eigentlich klar, dass hier Kilometer um Kilometer Strand ist? Überall liegen Seesterne herum. Die kannst du unmöglich alle retten, das hat doch keinen Sinn“.

Der Junge hörte höflich zu, bückte sich, nahm einen weiteren Seestern auf und warf ihn ins Meer zurück, lächelte und sagte:

„Aber für diesen hat es einen Sinn. Und wenn Sie mir helfen würden, anstatt von vorne herein zu resignieren, hätte es noch mehr Sinn“

Hätten wir uns alle ebenso verhalten, wie Joe, dann wäre die Gentechnik voll eingeführt mit allen Nebenwirkungen. Immer wieder heißt es auch heute noch „Man kann doch nicht gegen diese großen Konzerne ankämpfen und die Politik wird das schon richten“. Die Politik ist größtenteils von der Industrie abhängig. Betrachtet man allein die FDP als Mitregierungspartei ( Fast Drei Prozent-Partei), die sich sogar öffentlich im Internet für die Zuschüsse der Konzerne bedankt. Und so groß kann ein Konzern nicht sein, dass man ihn nicht bezwingen kann. Besser gesagt, sie sind schon bezwungen.

Wir machen weiter, so wie dieser Junge mit den Seesternen. Der Strand der Konzerne ist bald befreit.

Herzliche Grüße mit den besten Wünschen

Feilmeier Josef
–          Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO
http://www.feilmeier.info

Liebe Freunde und Kollegen,

nachfolgend ein Pressebericht im SPIEGEL:

Gesendet: Freitag, 25. November 2011 23:21
Betreff: Monsanto schasst wichtigsten Lobbyisten

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,799964,00.html

Monsanto schasst wichtigsten Lobbyisten
Er tat, was er konnte – doch es hat nicht gereicht: Der Agrar-Multi Monsanto hat seinen obersten Pressechef in Deutschland entlassen. Der hatte es trotz immensen Einsatzes nicht geschafft, das Image des US-Gentechnikkonzerns zu verbessern.
Hamburg – Der US-amerikanische Agrar-Multi Monsanto hat seinen wichtigsten Strippenzieher in Deutschland vor die Tür gesetzt: Andreas Thierfelder, langjähriger Director Corporate Affairs, hat das Unternehmen nach Informationen des SPIEGEL bereits Ende August verlassen, seine Stelle wurde ersatzlos gestrichen. Thierfelder war der Chef-Lobbyist und das Sprachrohr für den umstrittenen Gentechnik-Konzern in Deutschland.

Seine Entlassung sei Teil einer Umstrukturierung, hieß es beim Unternehmen. Künftig übernehme die Geschäftsführung einige der Bereiche. Als Grund für die Entlassung vermuten Branchenkenner jedoch die relative Erfolglosigkeit von Thierfelders Arbeit: Zwar ist der Chef-Lobbyist ohne Unterlass auf Podiumsdiskussionen und in den Hinterzimmern der Politik aufgetreten.
Gebracht aber hat das kaum etwas, das Image von Monsanto in der Öffentlichkeit ist schlechter denn je. Selbst die Politik lässt inzwischen die Finger von gentechnik-freundlichen Entscheidungen. Trotzdem seien Deutschland und Europa ein wichtiger Markt, heißt es bei dem Unternehmen. Allerdings würden die Ressourcen jetzt auf Regionen konzentriert, in denen die Akzeptanz von Gentechnik höher sei.

Kommentar dazu:

Mit der Jahreszahl „2000“ hieß es in einer Studie Ende der Neuziger Jahre, werde die Gentechnik in Europa etabliert sein. Monsanto versuchte alles, um die Abhängigkeit der Bauern und damit die Kontrolle über die Nahrungsmittel zu sichern. Jetzt schreiben wir demnächst das Jahr 2012 und man ist über das Versuchsstadium nicht hinausgekommen. Da konnten auch andere Lobbyisten, wie Bleser, Happach-Kasan und Lehmer, nichts bezwecken. Ich war bei vielen Tagungen, in denen Dr. Thierfelder auftrat. Immer wieder betonte er, Monsanto sei kein Wohlfahrtsunternehmen. Es gehe einzig und allein darum, die Aktionäre gut zu entlohnen und Gewinne zu erzielen. Das ganze Kapital und die Macht, die er im Hintergrund hatte, nutzte nichts. Ich kenne auch viele Vertreter, die sich einst so intensiv für Monsanto einsetzten. Nach kurzer Zeit gaben sie trotz guter Arbeit (für den Arbeitgeber) auf.

Und warum das alles???  —  Weil es im ganzen Land, ja in ganz Europa, unzählige Menschen und Organisationen gibt, die die ganze Sache durchschaut haben. Früher fiel man bei Veranstaltungen „fast auf die Knie“, wenn er hochrangiger Funktionär oder Politiker anwesend war. Heute werden sie heimgeschickt, wenn sie uns weiterhin den Blödsinn über die Gentechnik erzählen. Ein hoher Regierungsbeamter meinte einmal: „Ich fahre nicht mehr hinaus zu den Podiumsdiskussionen, weil die Bürger heute schon mehr Hintergrundwissen haben als wir. Wir haben scheinbar die falschen Informanten“. Politik und Verbände rotieren nur noch. Sie reagieren nur noch, statt zu agieren, ob bei Gentechnik, neuer Dioxinskandal oder Antibiotika.

Wenn man obenstehenden Bericht des SPIEGEL liest, kann man nur eines sagen: „Herzlichen Glückwunsch und Danke an alle Organisationen, die durch ihre unermüdliche Arbeit das fertig gebracht haben. Der Urheber aller Gentechnik ist maßlos gescheitert. Macht weiter so, damit wir frei bleiben. Wir haben die Agro-Gentechnik noch nicht, und das wird auch so bleiben.

Als Ergänzung noch ein Information aus dem Raum Ludwigsburg in Baden Württemberg:

http://www.gentechnikfrei21.de/
http://www.marbacher-zeitung.de/mbz/page/detail.php/3009269
Hier war ich letzten Donnerstag zum Vortrag. Gigantisch, was dort auf die Beine gestellt wurde und wird. Aber wie überall hatte ich auch hier wieder mit einem Problem zu kämpfen, dass eigentlich keines ist. Im Ankündigungstext der Presse erklärte der Bauernverbands-Kreisvorsitzende, dass man gentechnikfreie Tierernährung nicht so hochheben soll, weil es im Futter keine Alternativen gebe. Im Klartext, es gibt zu wenig Futtermittel. Obwohl diese Aussagen so dermaßen widerlegt sind und jeden Tag jeder interessierte Bürger das selbst feststellen kann, verbreitet man diese Lügen weiter und verunsichert damit die Bauern und Verbraucher mit dem Ziel, den ungebremsten Höhenflug der neuen Lebensmittelkennzeichnung „Ohne Gentechnik“ über den Verband Lebensmittel ohne Gentechnik – VLOG, zu stoppen. In der ganzen Republik wird von BV-Funktionären die gleiche Aussage gemacht, was auf eine entsprechende Schulung seitens der Verbandszentrale deutet. Trotz Schweigens bei der Diskussion kommentierte er dann im Pressebericht den Vortrag als polemisch, weil er nicht in seinem Stil war. Für solche Leute ist die Zeit abgelaufen. Thierfelder war der Anfang.
Als endgültige Erklärung: Jeder Landwirt kann in jeder Region, zu jeder Jahreszeit, jede gewünschte Menge gentechnikfreie Futtermittel beziehen, wenn sie nachgefragt werden und die Händler wollen. Wer hierzu Informationen will, bitte um Mailanfrage. Mehrpreise für gentechnikfreie Futtermittel, auch Soja, wird es künftig nicht mehr geben. Der Markt dreht gigantisch und bald wird „Ohne Gentechnik“ der Marktstandard sein. Wer künftig seine Tiere gentechnisch verändert füttert, wird Verkaufsprobleme bekommen und Abzüge im Preis. Ob das weniger ist, als sich ein Landwirt durch etwas billigere genveränderte Futtermittel spart, sei zu bezweifeln. Auch der Mehraufwand durch Krankheitskosten mit pflanzenschutzmittelhaltigen genveränderten Futtermitteln zehrt an der Kostenschraube. Diese Marktaussagen werden heute manche noch anzweifeln, obwohl sie so sicher sind, wie das Amen in der Kirche. Aber keine Sorge, standardmäßig gentechnikfreie Erzeugung in Deutschland und Österreich wird die Erzeugerpreise heben, wenn die Produkte „nicht tauschbar“ und nicht als „Massenprodukt QS- oder AMA-zertifiziert“ sind. Wer noch mehr erzielen will, muss noch was Besseres erzeugen. Der Zukunft gehört eindeutig „Regional + Ohne Gentechnik“. Erhaltet euere regionalen Verarbeiter, Molkereien und Fleischverarbeiter. Und jeder Konsument soll nur noch heimisch erzeugte, gentechnikfreie Lebensmittel kaufen.

Und noch ein weiterer Hinweis zum Mitmachen von Andrea Dornisch:

In der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland möchte sich derzeit ein Professor etablieren. Leider agiert er mit dermaßen widerlegten Aussagen, dass sich die Balken biegen. Er findet sogar Gleichgesinnte, die ihn unterstützen. Wohlgemerkt, es handelt sich nicht um die evangelische Kirche im Gesamten. Die große Mehrheit distanziert sich von diesem Professor.

Bitte richtig verstehen – ich habe nichts gegen Diskussionen, aber sie sollen auf Fakten beruhen und nicht auf Märchen. Auffällig ist auch, dass Herr Prof. Szibor auf einige handfeste Kommentare nicht antwortet. Es fehlt ihm das Praxiswissen. Aber allein die Tatsache, dass die Genkonzerne Aktiengesellschaften sind, entbehrt schon jegliche Pro-Diskussion. Und die Tatsache, dass nachweislich mehr als 95 % der Gentechnikforscher von den Konzernen abhängig sind, erklärt den Rest. Herr Prof. Szibor soll zuerst seine Verbindungen zu früheren und gegenwärtigen Auftraggebern offenlegen, dann haben wir eine Basis für Diskussionen.

Habt ihr euch noch nicht beteiligt? Na dann los ….. ☺

www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/11/01/gentechnik-und-kirch

Viele Grüße
Feilmeier Josef
–          Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO
–          VLOG Berlin, Verband Lebensmittel ohne Gentechnik
www.feilmeier.info

Argumente und Gegenargumente PDF

Wissenschaftler schlagen Alarm PDF

Soja-Roundup-Zusammenfassung-deutsch-GLS_Bank PDF

Eine Kanzelrede für Mensch und Umwelt

Liebe Freunde,

Am 9. Oktober hielt ich in der großen evangelischen Kirche in Wiehl bei Gummersbach/Köln zum Erntedankgottesdienst die „Predigt“. Nachdem ich so oft gefragt werde, ob ich meine Kanzelrede bekanntgebe, sende ich diese umgehend an einige ausgesuchte gute Freunde. Die Rede ist nichts Besonderes, aber öffentlich. Vielleicht ist sie für einige eine kleine Zusammenfassung.

Viele Grüße

Feilmeier Josef

P.S. Keine Angst – ich bleibe wie ich bin.

Kanzelrede Wiehl PDF

Josef Feilmeier hat uns gestattet, seine Kanzelrede im GENNETZ zu veröffentlichen, damit sie einem größeren Leserkreis zukommt. Wir hoffen, dass sie nicht nur gelesen wird, sondern dass sich mehr und mehr Menschen diese eindringlichen Appelle zu Herzen nehmen (Red. GDEU). Möge sie möglichst viel verbreitet werden!

*** TV-Tipp – 23.9.2011 ***
Liebe Freunde und Kollegen,

heute kommt im Bayerischen Fernsehen, Sendung UNSER-LAND um 19:00 Uhr, ein sehr interessanter Beitrag über die Metzgerei Pfaffenberger. Wie ich vor einigen Wochen mitgeteilt habe, produziert diese Metzgerei nach dem Logo „Ohne Gentechnik“. Bitte unbedingt anschauen und weiterempfehlen. Bitte auch an heimische Metzgereien und Fleischverarbeiter weitersagen. Auch diese sollen erkennen, dass es geht und die Kunden nur das wollen.

Übrigens sollte man sich diese Sendung an jedem Freitagabend ohnehin fest einplanen. Hier wird immer sehr interessant berichtet.

Viele Grüße

Feilmeier Josef
–       Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO
–       VLOG, Verband Lebensmittel ohne Gentechnik
www.feilmeier.info

P.S. Derzeit zeigt sich ein neuer Skandal um Geflügelfleisch auf dem Markt. Und wieder hat QS versagt. Mehr dazu in einigen Tagen

Gesendet: Freitag, 23. September 2011 03:38
An: Josef Feilmeier
Betreff: Fw: 23.9., BF Unser Land – “ ohne Gentechnik“Metzgerei Pfaffenberger

Sehr geehrte Kunden & Geschäftspartner ,
als bundesweit wohl erste Metzgerei mit hausgeigener Schlachtung können wir Ihnen
den “ Ohne Gentechnikstandard“ bei Fleisch und Wurstwaren
nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Ernährung und Verbraucherschutz
anbieten .
Sie erkennen den Standard an dem Logo “ Ohne Gentechnik“ , welches auch „Aigner-Logo“ genannt wird .
Nähere Infos finden Sie auf unserer Homepage.
Insbesondere möchte ich Sie aber auf folgende Sendungen informieren , welche für interessierte Kunden wie Sie
viele Infos über unseren Betrieb und rund um die Gentechnik bereithalten .

Der Fernsehsender Bayerischer Rundfunk sendet am Freitag , den 23.09.2011 ab 19.00 Uhr in der Sendung “ Unser Land“ einen Beitrag über mein Unternehmen und die Landwirte ( Themenschwerpunkt dieser Sendung ist die Gentechnik mit noch anderen Beiträgen und Experten rund um die Gentechnik ) .

Hier können Sie sehr informative  Einblicke in den “ ohne Gentechnikstandard“ nach einem eintägigem Fernsehdreh bei mir im Unternehmen und auch
bei meinem Landwirten mitnehmen .
Ich wünsche allen interessierten viel Spaß und
verbleibe mit ohne-gentechnik Gruss aus dem Spessart
Ihr
Holger Pfaffenberger
Metzgerei Pfaffenberger
Am Lohrbach 6
97846 Partenstein
Tel. 09355/99725
Fax. 09355/99726
e-mail : info@metzgerei-pfaffenberger.de
Internet : www.metzgerei-pfaffenberger.de
Steuer.Nr : 231/258/00327
Betriebs-Nr:0528023
Handwerksrolle Unterfranken
Inhaber
Holger Pfaffenberger

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

06 09 2011

Liebe Freunde und Kollegen

Nachfolgend wieder einige wichtige Informationen, soweit diese noch nicht von einem anderen Mailverteiler gesendet wurden.

Herzlichen Glückwunsch an alle Imker   – jetzt muss die Gentechnikindustrie für illegalen Pollenflug haften.

BÖLW begrüßt EuGH-Urteil: Honig mit Mon 810-Pollen ist Sondermüll

Berlin, 06.09.2011| Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied in einem Grundsatzurteil, dass Honig, der Pollen von nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Pflanzen enthält, nicht in Verkehr gebracht werden darf. „Das wegweisende Urteil des höchsten europäischen Gerichtshofes ist eine gute Nachricht für die Verbraucher und Imker in Europa. Das Recht der Imker, auch künftig Honig ohne Gentechnik herzustellen, wurde gestärkt.“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) Felix Prinz zu Löwenstein die Entscheidung. Mit dem Urteil kann der klageführende Imker nun Schadensersatz für seinen nicht verkaufsfähigen Honig vom Freistaat Bayern verlangen, der den Gentech-Mais Mon 810 auf einem Versuchsfeld anbaute.

Der EuGH hat der Position des Imkers stattgegeben, der Pollen von Mon 810 in seinem Honig fand. Es bestätigte, dass die Zulassung des Maises gravierende Lücken aufweist. Beim Zulassungsverfahren wurde die Verwendung des Konstrukts im Pollen und anderen unverarbeiteten Lebensmitteln nicht geprüft. Auch bei der laufenden Neuzulassung von Mon 810 soll die bestehende Zulassungslücke nicht geschlossen werden. „Das Urteil ist eine Ohrfeige für die EU-Kommission und die deutsche Politik, die über viele Jahre die legitimen Interessen der Imker ignorierten“, so Löwenstein.

Das EuGH wendet sich mit dem Urteil auch gegen Versuche von EU-Kommission, Bundesregierung und Agrarlobby, die Nulltoleranz bei nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Pflanzen zu lockern. Der BÖLW begrüßt das und fordert die Bundesregierung auf, sowohl bei der Novelle des Gentechnikgesetzes als auch bei Entscheidungen in Brüssel, die Rechte der Imker und der gesamten gentechnikfreien Landwirtschaft zu stärken. Dabei muss vor allem eine konsequente Umsetzung des Verursacherprinzips angestrebt werden.

Die aufwendige, seit 2005 laufende Klage des Imkers wird von Verbänden und engagierten Bürgern unterstützt. Alle Informationen zu der Initiative finden Sie unter http://www.bienen-gentechnik.de.

2097 Zeichen, Abdruck honorarfrei, um ein Belegexemplar wird gebeten.
Ansprechpartner: Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

———————-
Joyce Moewius
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Mitgliederprojekte
Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW e.V.)
Marienstr. 19-20, 10117 Berlin
Tel.: 030-28482-307, Fax: 030-28482-309
E-Mail: moewius@boelw.de, Web: http://www.boelw.de

+++ Die Gentechnik-Petition geht in die nächste Runde. Am 26. September findet die öffentliche Beratung im Petitions-Ausschuss des Bundestages statt. Laden Sie Ihren Abgeordneten zur Beratung ein: http://www.boelw.de/wahlkreisaktion.html! +++

In Ungarn stehen die Politiker noch hinter gesunden Lebensmitteln. Leider ist dies bei uns sehr oft  nicht mehr der Fall.  Wenn man sich aber die Verflechtungen mancher Politiker und Funktionäre ansieht, wundert es niemand. Man hat aber vergessen, dass sich das Volk nicht mehr alles gefallen lässt.

http://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/79441394f177638

Ungarn zerstört alle Monsanto GMO Felder

von Manuel Schmidt — veröffentlicht am 23.08.2011 um 17:27

Ein immer größer werdender Gentechnik-Skandal weitet sich gerade in Ungarn immer weiter aus. Trotz eines Verbotes für genetisch modifizierte Organismen, fand man entsprechende Felder, auf denen Gentechnik-Mais angebaut wurde. Davon wurden schon 400 Hektar Mais vernichtet. Insgesamt hat man bislang über 1200 Hektar Ackerfläche ausfindig machen können, auf denen verunreinigtes Saatgut ausgebracht wurde.
In Ungarn sind seit ungefähr einem Jahr behördliche Kontrollen der Felder vorgeschrieben. Das illegal ausgebrachte Saatgut stammte von Monsanto und Pioneer. Für die Landwirte bedeutet dies einen beträchtlichen Schaden, weil es für eine erneute Aussaat von Mais zu spät ist. Außerdem ist das Unternehmen, von dem das Saatgut gekauft wurde, zahlungsunfähig, daher wird es mit Sicherheit keine finanzielle Entschädigung geben.

Das ungarische Parlament hat eine neue Verfassung verabschiedet, in der festgelegt wurde, dass die Landwirtschaft gentechnikfrei bleiben soll. Die Verfassung mit dem entsprechenden Artikel, der jedem Bürger ein Recht auf materielle und mentale Gesundheit zusichert, wird am 1. Januar 2012 in Kraft treten.

Vor weniger Wochen hat die Metzgerei Pfaffenberger in Hessen als Pionier komplett auf gentechnikfreie Erzeugung umgestellt. Hier ein weiteres Beispiel aus Österreich. Der Markt kippt und wer jetzt den Anschluss verpasst, wird Absatzprobleme bekommen.

http://noe.orf.at/stories/532856/

WIRTSCHAFT
18.08.2011
Fleischproduktion ohne Gentechnik
Als ein Vorzeigebetrieb in Sachen Eigenkontrolle ist am Donnerstag die Groß-Fleischhauerei Berger in Sieghartskirchen (Bezirk Tulln) präsentiert worden, wo seit kurzem gentechnikfreies Fleisch produziert wird.
Behörde prüfte jede Woche.
22 Millionen Kilogramm Fleisch verarbeitet
400 Mitarbeiter verarbeiten in Sieghartskirchen 22 Millionen Kilogramm Fleisch pro Jahr, Berger ist damit einer der größten fleischverarbeitenden Betriebe Österreichs.

Die Entscheidung, nur noch gentechnikfreies Schweinefleisch zu produzieren, also Tiere aus der Umgebung zu verwerten, die gentechnikfrei gefüttert worden sind, ist österreichweit einmalig.

Dementsprechend sensibel ist der Umgang mit Hygiene: Jeder Mitarbeiter muss durch eine Desinfektionsschleuse, Fehler sollen möglichst ausgeschlossen werden. Zusätzlich wird wöchentlich behördlich kontrolliert. Stöger: „In Eigenproduktion darauf achten“
Für Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) ist Berger ein Beispielbetrieb: „Ganz entscheidend ist, dass die Unternehmen in der Eigenproduktion darauf achten, dass sie auch nur die besten Lebensmittel produzieren und freigeben.“ Leitner: „Inspektoren sind täglich unterwegs“
Der für Konsumentenschutz zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Leitner (SPÖ), betont, dass der Betrieb wöchentlich kontrolliert wird: „Wir sind tagtäglich mit unseren Lebensmittelinspektoren und den Amtstierärzten unterwegs, um die Kontrollen durchzuführen und natürlich auch Negatives aufzuzeigen. Aber es gibt den Spruch ‚Tue Gutes und sprich darüber‘

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24143.html

9.07.2011 |

Gentechnik-Anbau in den USA: Kein Weg mehr zurück

Michael Hart lehnt am Auto während eines Stopps auf seiner Reise durch die USA. Neben ihm ein Farmer aus Missouri.
In Europa kommt Gentechnik in der Landwirtschaft kaum zum Einsatz. Weder Landwirte noch Verbraucher sind von der Technik überzeugt. Anders in Nordamerika, wo Gentechnik-Mais, -Soja, -Raps und -Zuckerrübe den Markt erobert haben. Durch eine Kombination verschiedener Herbizid- und Insekten-Resistenzen haben die Landwirte viele Vorteile, könnte man meinen. Der Film „Farmer to Farmer – The truth about GM Crops“ von Michael Hart zeigt das Gegenteil. Der britische Farmer ist quer durch die USA gereist und hat dort mit Landwirten über den Anbau gentechnisch veränderter Organismen gesprochen. Die Betroffenen sind desillusioniert über stark steigende Saatgutpreise und herbizid-resistente Unkräuter, die teilweise per Hand entfernt werden müssen, weil kein Gift mehr dagegen hilft. Sicherheitsabstände funktionieren nicht, berichtet ein Landwirt, der Versuch einer Koexistenz mit gentechnikfreier Landwirtschaft ist gescheitert. Gefragt nach Empfehlungen für europäische Landwirte, raten die amerikanischen Kollegen vom Anbau gentechnisch veränderter Organismen ab, da kein Weg mehr zurückführe. Ihnen bleibe schlicht nichts anderes mehr übrig, als GVO anzubauen. Denn gentechnikfreies Saatgut ist auf dem Markt kaum zu bekommen und werde außerdem nicht mehr weiterentwickelt.

Und wieder war es nur blindes Versprechen ohne Erfolg:

30.08.2011
Käfer überlebt Gentechnik-Pflanze: Monsanto-Aktien fallen

Maiswurzeln werden in den USA von Käfern angegriffen.
Monsanto-Aktien sind gestern um knapp 4 Prozent gefallen, nachdem bekannt wurde, dass Maiswurzelbohrer in Iowa Resistenzen gegen gentechnisch veränderten Mais der Firma entwickelt haben. Auf vier Feldern hat der Entomologe Aaron Gassmann der Iowa State University die resistenten Insekten entdeckt. Monsantos Bt-Mais produziert ständig ein für Insekten giftiges Protein. Die Entwicklung von Resistenzen wird dadurch begünstigt. Zwar handele sich noch um Einzelfälle, es ist aber gleichzeitig eine Warnung an die Landwirte, ihre Anbaupraxis zu ändern, so der Wissenschaftler. Viele Landwirte praktizieren keine Fruchtfolge und fördern dadurch die Resistenzbildung. Gentechnik-Konzerne bemühen sich derzeit darum, ihre Pflanzen mit weiteren Resistenzen auszustatten und bieten mittlerweile Pflanzen mit mehreren gentechnischen Veränderungen an.

Weiterer Anhang:   Als Ergänzung noch am Beispiel „Müller-Milch“, wie man uns für dumm verkauft – aber von der hohen Politik ist dies ganz reell. Auch das sind viele Millionen an Zuschüssen aus dem Agraretat, die den Bauern als Subventionen vorgeworfen werden, niemals aber bei irgendeinem Landwirt ankommen. Wie lange wird man uns noch belügen.

Und zum Schluss noch etwas zum Lachen und Nachdenken:

Dachte ich mir glatt, als ich diese Meldung bekam, dass es irgendwo noch ein Bayern gibt. Aber nein, es war wirklich unser Bayern. Hoffentlich überschlägt man sich bei diesem Salto nicht. Man möchte es nicht glauben, wie sich Politiker drehen können, wenn der Druck groß genug ist. Da mache ich keinen Unterschied, welche Farbe.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen  –   es ist ein sehr guter Ansatz, wenn man das jetzt auf einmal von ganz oben fordert. Es ist der einzig richtige Weg, den wir seit vielen Jahren verfolgen und initiieren. Wir wären heute schon viel weiter, wenn uns nicht genau diese (amtlichen) Stellen vehement gehindert hätten. Aber scheinbar gibt es doch immer wieder Wunder! Wird doch nicht etwa der „Engel Aloisius“ wieder zu Besuch in der Regierung sein?!?

Ganz glaube ich es doch noch nicht! Lassen wir uns überraschen.

http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/bayern_will_futtermittel_ohne_/701260/bayern_will_futtermittel_ohne_.html

Bayern will Futtermittel ohne Gentechnik

Viele Tiere werden mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert. In Bayern soll sich das, laut Minister Brunner, bald ändern.

Der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU).

München. Bayern ist auf dem Weg zu gentechnikfreien Futtermitteln einen Schritt weiter. Die Anbaufläche für heimisches Soja sei von 2010 auf 2011 um ein Viertel auf rund 3000 Hektar vergrößert worden, sagte Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) der Nachrichtenagentur dpa. Insgesamt solle die Fläche auf 5000 Hektar steigen. Mit dem Aktionsprogramm „Heimische Eiweißfuttermittel“ will der Minister den Eigenanbau stärken und damit den Sojaimport zurückfahren. Die Freien Wähler kritisierten, die angestrebte Anbaufläche sei viel zu gering.

Derzeit werden jährlich 800 000 Tonnen Sojafuttermittel unter anderem aus Südamerika und den USA importiert – davon sind 90 Prozent gentechnisch verändert. Um einen Beitrag zur Erzeugung gentechnikfreier Lebensmittel zu leisten, will Brunner in den nächsten beiden Jahren rund zwei Millionen Euro in die Produktion heimischen Eiweißfutters investieren. „Ich spüre, dass das auch in der Gesellschaft auf breite Zustimmung stößt.“ Der Eigenanbau verbessere zudem die Versorgungssicherheit für die Landwirte, stärke regionale Wirtschaftskreisläufe und diene dem Klimaschutz.

Mehr einheimische Produktion

„Erstes Ziel ist, dass wir für die Biobauern die Eiweißversorgung aus heimischer Erzeugung sicherstellen“, sagte Brunner. Neben Soja sollen auch andere eiweißhaltige Pflanzen wie Erbsen und Luzerne verstärkt als Futterpflanzen angebaut werden.

In der Rinderhaltung sei ein Verzicht auf Import-Soja leichter zu erreichen, da die Tiere auch Gras und Klee fressen. Dort sollen die Importe halbiert werden – auf 200 000 Tonen. Bei Schweinen, die im Wesentlichen Hülsenfrüchte brauchen, sei die Umstellung schwieriger. Die Bauern werden mit Beratungen und Versuchsvorführungen unterstützt.

Viele Grüße – und freut euch, das Ende der Gentechnik naht.

Feilmeier Josef

–     Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO

http://www.feilmeier.info/OhneGentechnik

PM 110906 EuGH Urteil Imker PDF

MüllerMilch PDF

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20.7.2011

Wissenschaftler schlagen Alarm PDF

Genstücke in der Muttermilch nachgewiesen DOC

UN bestätigt Gefährdung durch Gennahrung PDF

Immer mehr Antibiotika in der Geflügelmast PDF

Spiegel_3-2011_Siegel_ohne_Wert PDF

SPIEGEL – Glyphosat PDF

Vorsicht vor RTRS-Soja als nachhaltig PDF

Liebe Freunde und Kollegen,

hier wieder einige wichtige Informationen:

Deutschland wegen Gentechnik vor UN-Menschenrechtsausschuss in Genf verklagt

„Regierungen, die gentechnisch erzeugte Nahrung zulassen, verletzen die Menschenrechte“

In Ländern wie Argentinien oder Indien, aber auch in Deutschland wird die gentechnische Erzeugung von Lebensmitteln staatlich gefördert. Damit verstoßen die Regierungen gegen international vereinbarte Normen. Deshalb hat ihre Initiative Deutschland und andere Staaten vor dem UN-Menschenrechtsausschuss verklagt, sagt Christiane Lüst von der Aktion Gen-Klage

umwelt aktuell: Frau Lüst, Sie haben die Bundesrepublik Deutschland vor dem UN-Menschenrechtsausschuss in Genf verklagt. Warum?

Christiane Lüst: Weil die Nutzung von Gentechnik zur Erzeugung von Nahrungsmitteln die Menschenrechte von Konsumenten, Imkern und Landwirten in Deutschland verletzt. Deutschland hat mit rund 150 anderen Ländern den
Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ratifiziert. Speziell geht es um die Rechte auf Nahrung, auf Selbstbestimmung der Völker, auf Gesundheit und auf Freiheit der Wissenschaft und Forschung. Das beinhaltet auch die Pflicht der Staaten, eine nachhaltige Bewirtschaftung der Ressourcen zu fördern und die Verbraucher vor Desinformation und gesundheitlich bedenklichen Nahrungsmitteln zu schützen.

In Deutschland werden kaum noch Genpflanzen angebaut. Ist Ihre Klage damit nicht überflüssig?

Im Gegenteil: Langsam aber sicher öffnen wir der Gentechnik Tür und Tor. Nehmen wir die Freilandforschung: auf wie viel Hektar jedes Jahr neue Gentech-Pollen in Umlauf kommen, die nie wieder rückholbar sind! Bienen
haben einen Einzugsradius von rund sechs Kilometern, damit sind alle Sicherheitsabstände eine Farce. Gegen den Imker Karl-Heinz Bablok wurde ein Grundsatzurteil gefällt, das klarmacht, wo es langgehen soll: Ein
Freilandversuch des Freistaats Bayern kontaminierte seinen Honig. Den sollte er auf eigene Kosten als Sondermüll entsorgen. Er klagte auf Schadenersatz, doch das Gericht war der Ansicht, er müsse seine Bienen woanders hinbringen oder wegziehen. Schon heuer sind sieben Prozent des Maissaatguts kontaminiert, obwohl MON 810 seit zwei Jahren verboten ist und wir – bisher noch – die Nulltoleranz bei Saatgut haben. MON 810 soll außerdem EU-weit wieder zugelassen werden. Das Thema ist nicht vom Tisch. Immer mehr Genzulassungen werden auf EU-Ebene erteilt. Deutschland ist in der EU einer der stärksten Befürworter der Gentechnik! Oder nehmen wir die Genkartoffel Amflora, die immer noch erlaubt ist, obwohl ihre Antibiotikaresistenzen sogar gegen EU-Recht verstoßen. Oder das Genfutter, das wir aus Südamerika für unsere Tiere importieren. Damit ist Gentechnik in fast allen Nahrungsmitteln enthalten.

Haben Sie denn auch Nachweise für die Gefahren durch Gentechnikpflanzen?

Dazu gibt es mittlerweile viele Studien und – noch wichtiger – Praxiserfahrungen aus Ländern wie Indien und Argentinien. Dort werden die Menschen krank, bekommen Krebs, Frauen werden unfruchtbar, Neugeborene sind
missgebildet. Auch Haustiere verenden, die Böden sind unfruchtbar, das Trinkwasser verseucht. In Argentinien ist die Armutsrate seit Einführung von Gensoja drastisch gestiegen. Auch die wissenschaftlichen Studien zeigen,
dass Genfood zu Zelltod, Krebs, Missbildungen und Tod führen kann, immer häufiger auch beim Menschen. Entgegen allen Aussagen von Industrie und Politik ist bewiesen, dass sich durch Genfood gefährliche Rückstände im Körper anreichern. Die neueste Studie aus Kanada fand bereits Giftstoffe aus der Gentech-Landwirtschaft im Blut von Schwangeren und Embryonen.

Ihre Initiative hat vor dem Ausschuss auch gegen andere Staaten geklagt. Was kam dort heraus?

In Indien hatten wir den ersten großen Erfolg: Die UNO hat anerkannt, dass die Einführung von Gensaatgut die Armut verschlimmert hat. Die Regierung wurde aufgefordert, die Bauern zu unterstützen, damit sie vermehrungsfähiges Saatgut kaufen und ihre Abhängigkeit von den Konzernen beseitigen können. In Brasilien erhielt die Regierung eine Aufforderung zum Stopp der Urwaldabholzung – die in der Regel für Gensoja-Plantagen erfolgt und die Lebensgrundlagen der indigenen Völker und Kleinbauern zerstört. Letztes Jahr in Kolumbien forderte der UN-Ausschuss, dass die Regierung die Nahrungsproduktion für den Eigenbedarf an die oberste Stelle stellt – und nicht für den Export. Darunter fällt auch Anbau von Genmais, der sich dort immer mehr ausbreitet und die alten Maissorten zerstört.

Die Regierungen haben jeweils fünf Jahre Zeit, um Maßnahmen zu ergreifen. Glauben Sie, dass sich an der derzeitigen Politik etwas ändert?

Das wird sehr schwierig. Solche Staaten arbeiten mit Großgrundbesitzern zusammen, die am Export verdienen – was die ganze Misere mit Landlosigkeit, Vertreibungen und Urwaldabholzung mit sich bringt. Da gibt es viele
rechtsfreie Räume. Oder die Staaten müssen sogar auf Druck von Ländern wie Deutschland für ihre wachsenden Auslandsverschuldungen Devisen erwirtschaften. Oftmals sind es leider auch unsere Exportsubventionen, die
dort die Märkte mit billigem Fleisch oder Getreide zerstören. Ebenso unsere Forschungsgelder. Aus Mexiko berichten Insider, dass die dortige Saatgutforschung, die von Deutschland mitfinanziert wird, vor allem die
„positiven“ Seiten von Genmais herausfinden soll.

Aber Deutschland wird doch reagieren müssen?

Nicht ohne Druck von uns als Konsumenten und Wähler. Zuerst müssen wir die Ausschussdokumente auf Deutsch einfordern. Die Bundesregierung ist verpflichtet, die Entscheide zu verbreiten. Bisher ist das mangels Interesse und Nachfrage kaum passiert. 2001 haben wir die Regierung das erste Mal dazu gezwungen. Erst wenn ihr auf jeder Veranstaltung entgegengehalten wird, dass sie ja dem Pakt verpflichtet ist, wird sie etwas tun. Politik reagiert nur auf Druck.

Was wünschen Sie sich von der Öffentlichkeit?

Unterstützung! Die Bundesrepublik fordert gern von anderen Ländern die Menschenrechte ein. Es hilft uns sehr, wenn jetzt öffentlich diskutiert wird, dass auch die deutsche Regierung den Menschenrechten nicht gerecht
wird. Helfen würde auch, wenn die 80 Prozent der Verbraucher, die gegen Gentechnik sind, keine mit Genfutter hergestellten tierischen Produkte mehr kaufen. Dann würde die Politik von selbst nachziehen.

[Interview: Matthias Bauer]

Christiane Lüst leitet in Gauting bei München ein Umweltzentrum. Sie hat die Aktion Gen-Klage gegründet, um EU-Neuzulassungen von Genpflanzen auf juristischem Weg zu stoppen.

Kontakt: Tel. +49 (0)89 / 89311054, E-Mail: christiane.luest@t-online.de, http://www.stopptgennahrungsmittel.de

Ein Politik-Skandal ersten Ranges:

Obwohl einige Staaten der EU fast pleite sind und die anderen Staaten nicht mehr wissen, wie sie das Geld für eine (Banken)-Rettung herbringen sollen, vergibt die EU sinnlose Geschenke an Privatfirmen. Sogar der SPIEGEL berichtete vor einigen Wochen, das QS ein Siegel ohne Wert ist. QS ist ein Zusammenschluss gewinnorientierter Unternehmen – selbst eine GmbH.

Was geht hier vor? Wo sind unsere EU-Politiker? Sind sie untergetaucht oder selbst in diesem Skandal integriert:

http://www.fruchtportal.de/newsarchiv/2011-07-07/lesen/34712/Absatzfoerderung-EU-unterstuetzt-drei-deutsche-Kampagnen

Lesen Sie selbst die Information. Die Bezuschussung des Projekts „5 am Tag e.V.“ ist völlig in Ordnung, aber einen Zuschuss von 750.000 € für QS, ein Privatunternehmen der Wirtschaft, ist der Hammer. Die Träger des QS-Systems kommen aus der Industrie und das Ziel kann damit jeder Bürger klar erkennen. Das QS-System müsste nach den EU-Gesetzen eigentlich verboten werden, weil es entgegen den EU-Zielen agiert. Statt Wettbewerb zu schaffen, zentralisiert und monopolisiert man alles.

Ziel der EU-Förderung nach geltendem Recht müsste die Unterstützung von regionalen, vor allem aber freien Märkten und Vermarktern und einem System der Vielfalt sein. Mit vereinheitlichenden Systemen wird zwangsläufig die Qualität immer schlechter und die Abhängigkeit immer mehr. Durch festgelegte Massenproduktion nach einheitlichem Standard werden die Futtermittel- und Lebensmittelskandale in immer kürzeren Abständen kommen (Nächster kurz bevor). Und QS prüft nur im „Einsendesystem“. Das ist nur eine „Zettelwirtschaft“.

Warum aber rennen die Landwirte dem System nach, obwohl ihnen durch QS die Erzeugerpreise effektiv gesenkt werden. Wenn der Landwirt Vieh zum Verkauf anmeldet, wird es immer sofort abgeholt, weil alles zu wenig ist. Aber die Preise steigen nicht!!! Was steckt hier wirklich dahinter? Ein großer Fleischkonzern (der QS fordert) gibt es bereits zu, was man vorhat. Lesen Sie dazu den Bericht in der Berliner-Zeitung: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/vermischtes/soja_gentechnik/350854.php. Fleischproduzent VION will bis 2015 alle seine holländischen Bauern auf RTRS-Soja umstellen und das Konzept auf Deutschland ausdehnen – in der Ankündigung findet sich kein Wort darüber, dass bei RTRS-Sojaschrot (Monsanto ist dabei) auch Gentechnik enthalten ist  –   ??

Was hat ein Fleischkonzern mit Futtermittel zu tun? Habe ich vielleicht doch Recht, dass durch die aufgebaute Abhängigkeit den Landwirten künftig die Futtermittel und Behandlungen vorgeschrieben werden, wie es heute bereits beim Geflügel ist (siehe Anlage – der größte Anteil der Geflügelerzeugung in Deutschland wird bereits von QS überwacht). Absolut unkonform mit EU-Verordnungen!

Nichts gegen Zertifizierungen und Prüfungen. Prüfungen ja, aber effektiv und keine „System-Zertifikate“, sondern „Produktzertifikate“, wie wir es in vielen Bereichen (z.B. Basler-Kriterien-Soja) haben. CMA war sinnlos und wurde deshalb aufgelöst und jetzt braucht man eine gewinnbringende Alternative. Was muss eigentlich noch passieren? Wenigstens die schlauen Landwirte sind noch nicht dabei und bekannt ist das Zeichen scheinbar ohnehin nicht, weil QS bei der EU einen Zuschuss beantragt hat, weil man bekannter werden will?!? Also stimmt das nicht, was die Prüfer den Bauern immer erzählen. Juristen bestätigen, dass das Kartellamt die Sache sofort zerschlagen muss, wenn der Marktanteil mehr als 50 % erreichen würde. Schließlich ist QS privatrechtlich. Und vom Ausland kommt auch kein Vieh als QS herein. Man sollte den Verbraucher nicht für so dumm verkaufen und Zuschüsse richtig vergeben.

Wir suchen laufend Schweinemäster, die gesunde und gentechnikfreie Ferkel brauchen – frei erzeugt und ohne Programme vermarktet!

Wo sind die verschiedenen Organisationen, Verbände und Gemeinschaften? Wann wachen sie auf und erkennen diese Gefahr der heimlichen Gentechnik-Einführung?

April 2011 – Studien zur Gefährlichkeit von Glyphosat, Roundup und gentechnisch veränderten Pflanzen
Roundup der Firma Monsanto ist das am häufigsten eingesetzte Herbizid der Welt. Der aktive Wirkstoff darin ist Glyphosat. Fast alle gentechnisch veränderten Sojabohnen besitzen eine eingebaute Toleranz gegenüber diesem Totalherbizid. Immer mehr Studien und Berichte werden veröffentlicht, die die Gefährlichkeit von Roundup und dem Wirkstoff Glyphosat nahelegen. Aber auch die Berichte über die Gefährlichkeit von gentechnisch veränderten Pflanzen reißen nicht ab. Hier eine Auswahl an Berichten: Glyphosat & Agrogentechnik, eine Studie des NABU. GV-SOJA: Nachhaltig? Verantwortungsbewusst? Eine Untersuchung mehrerer internationaler Wissenschaftler. Vorsicht „Giftmischer“: Gentechnisch veränderte Pflanzenin Futter- und Lebensmitteln, ein Report von Testbiotech im Auftrag des MdB Höfken, die inzwischen Agrarministerin in Rheinland-Pfalz ist.

Dazu auch der Bericht im SPIEGEL. Und dann gibt es immer noch Landwirte, die Ihr Getreide kurz vor der Ernte mit glyphosathaltigen Mitteln spritzen, nur weil ein paar grüne Halme am Acker stehen. Kein Wunder, dass Krankheiten bei Mensch und Tier immer mehr werden. Der Wirkstoff kann sich in der Getreidepflanze nicht mehr abbauen und wandert dann über das Futter ins Tier oder beim Mahlgetreide zum Menschen. Sogar in der Beschreibung der Mittel steht, dass man Teile des Ernteguts nicht verwenden darf. Trotzdem wird es immer noch amtlich empfohlen.

http://derstandard.at/1304554503720/Verbot-gefordert-Unkrautkiller-hat-Nebenwirkungen
Unkrautkiller hat Nebenwirkungen

http://www.e-recht24.de/news/it-sicherheit/6757-anonymous-hackergruppe-hat-monsanto-im-visier.html

Anonymous: Hackergruppe hat Monsanto im Visier

15.07.11 » Autor: Manuela Jung
Die Hackergruppe Anonymous hat das Unternehmen Monsanto als künftiges Ziel für DoS-Angriffe und Datenklau erklärt. Bislang veröffentlichten die Hacker Namen, Rufnummern, E-Mail-Adressen und Wohnorte von mehr als 2.500 Mitarbeitern und Geschäftspartnern des Konzerns.

Naja – auch die Hacker wollen sich gesund ernähren!

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/die-vermummten-landfreundinnen/

Gentechnikfeld zerstört  –   Gewalt oder keine Gewalt  – Das Urteil soll sich jeder Leser selber bilden.

Ich bin gegen jede Gewalt und Zerstörung fremden Eigentums. Durch den Gentechnikanbau wäre hier das Eigentum von natürlich wirtschaftenden Landwirten zerstört worden. Niemals kann ein natürlich wirtschaftender Landwirt oder Gärtner die Genflächen seines Nachbarn zerstören, sondern es kann nur der Genbauer eine natürliche gleichartige Frucht kontaminieren und schädigen. Die Auskreuzung geht immer nur in eine Richtung. Also ging hier die erste Gewalt vom Genanbau aus. Deshalb dürfen sich die Genkonzerne nicht wundern, wenn andere ihre ausgeführte Gewaltanwendung stoppen, weil der Gesetzgeber unfähig ist. Also bitte reell denken und auch die Gegenseite verstehen. Gentechnik einmal ausgekreuzt gibt es kein Zurück. Ich erinnere an das Zitat eines kanadischen Saatzüchters: „Es gibt weltweit soviel Widerstand gegen neue Genpflanzen, dass die einzige Möglichkeit ist, die Kontamination zu fördern. Dann breitet sich die Gentechnik selbstständig aus und die Bürger haben keine Wahl mehr“. Ebenso werden Politiker nicht müde, couragierte Bürger zu ehren: „Wenn Gewalt herrscht, darf man nicht wegschauen“  –  und genau das haben eigentlich die „Befreier“ getan. Der Staat ist verpflichtet, das Eigentum zu schützen, aber nicht nur das der Konzerne. Und nach obigem UN-Urteil hätte der Staat diesen Gentechnikanbau vorher vernichten müssen.

http://www.pesterlloyd.net/2011_28/28gentech2/28gentech2.html

Gentech-Skandal in Ungarn weitet sich aus
Der Skandal um gentechnisch veränderten Mais im eigentlich gentechnikfrei gedachten Ungarn hat weit größere Ausmaße als es die Regierung zunächst für möglich hielt. War zunächst von 400 Hektar die Rede, auf denen Mais, das dem Monsanto-Gensaatgut sowie dem eines anderen Hersteller entsprang, vernichtet wurde, sind es nun bereits 950 Hektar und – so der Minister am Donnerstag im Fernsehen: „2.500 weitere Hektar sind von den kontaminierten Samen betroffen und werden von den Behörden derzeit untersucht.“ In den meisten Fällen macht die Durchmischung mit Gentech-Saatgut nur rund ein Promille des Gesamtbestandes aus, was aber genügt von einer Verunreinigung zu sprechen, die gesetzlich nicht gedeckt ist.
Die Gentechnikfreiheit Ungarns wurde fraktionenübergreifend noch in die alte Verfassung auf- und jetzt übernommen. „Gentechnische Kontamination“ wird jedoch bald als Straftat eingestuft, kündigte Landwirtschaftsminister Fazekas angesichts des jüngsten Skandals an. Konsequenterweise müsste die Regierung auch Notschlachtungen anordnen, sollte der Gentech-Mais als Futtermittel in die Tierzucht gelangt sein.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24143.html


Gentechnik-Anbau in den USA: Kein Weg mehr zurück

Michael Hart lehnt am Auto während eines Stopps auf seiner Reise durch die USA. Neben ihm ein Farmer aus Missouri.
In Europa kommt Gentechnik in der Landwirtschaft kaum zum Einsatz. Weder Landwirte noch Verbraucher sind von der Technik überzeugt. Anders in Nordamerika, wo Gentechnik-Mais, -Soja, -Raps und -Zuckerrübe den Markt erobert haben. Durch eine Kombination verschiedener Herbizid- und Insekten-Resistenzen haben die Landwirte viele Vorteile, könnte man meinen. Der Film „Farmer to Farmer – The truth about GM Crops“ von Michael Hart zeigt das Gegenteil. Der britische Farmer ist quer durch die USA gereist und hat dort mit Landwirten über den Anbau gentechnisch veränderter Organismen gesprochen. Die Betroffenen sind desillusioniert über stark steigende Saatgutpreise und herbizid-resistente Unkräuter, die teilweise per Hand entfernt werden müssen, weil kein Gift mehr dagegen hilft. Sicherheitsabstände funktionieren nicht, berichtet ein Landwirt, der Versuch einer Koexistenz mit gentechnikfreier Landwirtschaft ist gescheitert. Gefragt nach Empfehlungen für europäische Landwirte, raten die amerikanischen Kollegen vom Anbau gentechnisch veränderter Organismen ab, da kein Weg mehr zurückführe. Ihnen bleibe schlicht nichts anderes mehr übrig, als GVO anzubauen. Denn gentechnikfreies Saatgut ist auf dem Markt kaum zu bekommen und werde außerdem nicht mehr weiterentwickelt.

01 05 2011

Liebe Freunde,

nachfolgend wieder einige wichtige Informationen:

Welche geniale Idee in den USA jetzt umgesetzt wurde:

Um Kosten zu sparen, dürfen jetzt die Konzerne selbst ihre Produkte prüfen. Wie weit muss man eigentlich geistig und finanziell gesunken sein, um solche Entscheidungen zu treffen. Monsanto ist eine Aktiengesellschaft. Es ist ihre Pflicht, die höchsten Erträge für ihre Aktionäre heraus zu holen. Also wird jedes Ergebnis positiv ausfallen. Man umgeht also sogar geltendes Recht. Die Staatsmacht liegt in vielen Ländern (???) nicht mehr bei der Regierung, sondern bei den Geldgebern.

Wenn man als verantwortliche Politiker schon so agieren muss, dann dauert es nicht mehr lange.

http://www.orf.at/stories/2055492/

Siehe Anlage „bbz gentechnikfrei“

Zur Nachahmung bestens zu empfehlen. Fragen auch Sie/Ihr bei Gasthäusern und Fremdenverkehrsvereinigungen nach.

Eine sehr interessante Studie von Andreas Bauer-Panskus.

Die Studie „The socio-economic effects of GMOs – Hidden costs for the food chain“ (siehe Anhang) ist mittlerweile veröffentlicht
Eine deutschsprachige Kurzfassung finden Sie auf meiner Website:
http://epi-gen.de/themen/oekonomie/die-kosten-der-koexistenz

Das TV Allgäu hat eine Sendung ins Netz gestellt.

http://www.tv-allgaeu.de/nachrichten/nachrichten/beitraege/aktuelles/art502,3132

Beste Grüsse aus Brasilien von Prof. Antonio Andrioli!

Eine Meldung aus der Warenterminbörse:

„Schlachtschweine sind weiter gesucht, weil der Fleischabsatz brummt. Bei sommerlichem Wetter werden auch am kommenden Wochenende viele Verbraucher vor leergefegten Fleischtheken stehen. Die Internet Schweinebörse bestätigt die gute Nachfrage am Lebendmarkt und meldet heute ein Plus von 6 Cent. Händler gehen deshalb für Freitag von einem kräftigen Preisanstieg aus“.

Und dann erzählen mir immer wieder Landwirte, „wenn ich nicht Mitglied bei QS bin, kann ich meine Tiere nicht verkaufen“. Wie lange wird es noch dauern, bis viele Bauern wieder erkennen, welche Macht man eigentlich hätte. Lieber baut man immer noch größere Ställe, produziert immer noch mehr und immer billiger, jammert über die immer schlechter werdenden Erzeugerpreise, anstatt sich einmal Gedanken darüber zu machen, wie man mit heimischer Qualität, hochwertigen Futtermitteln ohne Gentechnik und überschaubaren Mengen einen höheren Betriebsertrag, zugleich beste Lebensmittel, erzielen würde. Und das alles zusammen mit den regionalen Verarbeitern, Molkereien und vor allem den Konsumenten. Wir jedenfalls werden jetzt die Sache anpacken. Wer Interesse hat, kann sich uns anschließen. Wir fallen nämlich nicht mehr darauf herein, wenn bestimmte Massenprogramme mit kleinen Preiszuschlägen die Bauern ködern, um die ganze Produktion einheitlich abhängig zu machen. Wer glaubt, dann noch Zuschläge zu bekommen, ist ein Träumer.

Hierzu passt auch die neueste Meldung. Vor diesem neuen Futtermittelsskandal warnen wir seit vielen Monaten: „Wasser und Wahrheit haben einen kleinen Kopf – sie kommen immer wieder durch“. Man kann vieles lange schönreden, aber die Natur bringt alles ans Licht.

http://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/gentechnik/studien/nabu-glyphosat-agrogentechnik_fin.pdf

http://www.testbiotech.de/node/463

In den nächsten Tagen (Wochen) werde ich hier mehr berichten. Herzlicher Dank an MdB Ulrike Hoefken, die diese Studie in Auftrag gab.

Bereits vor Monaten warnte der bekannte Schriftsteller Klaus Faißner vor der Organisation AVAAZ. Trotzdem machen viele Bürger immer noch bei deren Internetaufrufen mit. Beiliegend nochmals die Information hierzu:

Als Anlage weitere Meldungen von  Gentech-news

Soweit einige wichtige Meldungen.

Viele Grüße

Feilmeier Josef

–          Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO

www.feilmeier.info/OhneGentechnik

Downloads:

bbz_gentechnikfrei PDF

Socio_economic_effects_gmos_FoEEbriefing_Mar2011 PDF

AVAAZ PDF

Neue Meldungen April 2011 DOC

17.4.2011

Liebe Freunde,

eine kleine Zusammenfassung wichtiger Informationen aus verschiedenen Quellen:

Ohne GenTechnik- Kennzeichnung bei Eiern ein großer Erfolg

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Tier/Ohne-GenTechnik-Kennzeichnung-bei-Eiern-ein-grosser-Erfolg_article1302865338.html

Proplanta ®  |  15.04.2011  |  Tier  >> Geflügel

Berlin – Eine aktuelle Erhebung von Marktdaten durch den Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) untermauert das wachsende Interesse der Lebensmittelindustrie am Qualitätssiegel „Ohne GenTechnik“.

Für über 20 Prozent aller Legehennen oder über 6 Millionen Hühner in Deutschland haben die Landwirte oder Eierhändler bereits die Nutzungslizenz für das Siegel erhalten. Damit ist die Eier-Branche der Wirtschaftbereich, der die Kennzeichnung am häufigsten einsetzt und dem Wunsch der Verbraucher nach einer gentechnikfreien Lebensmittelproduktion nachkommt.

Bereits jetzt haben nahezu alle großen Eierhändler in Deutschland für einen Teil Ihrer Ware die Nutzungslizenz für das „Ohne GenTechnik“ Siegel erhalten, darunter Gutshof-Ei, Wiesengold und Landkost-Ei. Mehrere Supermarktketten planen, „Ohne GenTechnik“ Eier in ihr Sortiment aufzunehmen. „Der VLOG geht für die nahe Zukunft von einer rasanten Weiterentwicklung des „Ohne GenTechnik“ Eier-Segments aus“, prognostiziert Alexander Hissting, Sprecher des VLOG.

„Innerhalb nur eines Jahres haben sich die ‚Ohne GenTechnik‘ Eier von der absoluten Nische zum etablierten Segment gemausert“, freut sich Alexander Hissting. Inklusive der Bio-Produktion werden damit in Deutschland mindestens ¼ aller Legehennen gentechnikfrei gefüttert. Hersteller, die gentechnikfrei produzieren aber nicht das einheitliche „Ohne GenTechnik“ Siegel benutzen, sind dabei noch nicht einmal erfasst. Durch diesen Erfolg kann jährlich auf etwa 100.000 Tonnen gentechnisch veränderte Sojabohnen als Hühnerfutter verzichtet werden.

Die Ansprüche der Verbraucher an eine nachhaltige Lebensmittelproduktion steigen kontinuierlich. Seit über zehn Jahren verlangen 70-80 Prozent der Konsumenten in repräsentativen Umfragen eine gentechnikfreie Lebensmittelproduktion. Seit Mai 2008 bestehen neue, strenge gesetzliche Regelungen zur freiwilligen Kennzeichnung von Lebensmittel mit „ohne Gentechnik“. Mit solchen Produkten können Verbraucher über Ihren Einkauf beeinflussen, ob gentechnisch veränderte oder gentechnikfreie Pflanzen angebaut werden.

Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. ist ein Industrieverband, der Lebensmittelhersteller und -händler, sowie die vor- und nachgelagerten Bereiche der Lebensmittelproduktion repräsentiert. Er setzt sich für eine Lebensmittelerzeugung ohne Gentechnik ein und vergibt für entsprechend hergestellte Lebensmittel Lizenzen für das einheitliche Siegel „Ohne GenTechnik“. Der Verband vertritt über 100 Mitglieder und Lizenznehmer überwiegend aus Deutschland mit einem Gesamt-Jahresumsatz von 5,5 Mrd. Euro. (VLOG

Zum Thema Atomstrom:

Der TÜV (kontrolliert, ob ein AKW noch weiterhin die Sicherheitsstandards erfüllt) sitzt im Hintergrund und bricht das Interview ab, als eine heikle Frage gestellt wird. Also ist der TÜV die Oberaufsicht ÜBER der Atomaufsicht .
Der TÜV würde jährlich Zahlungen in 3stelliger Millionen-Euro-Höhe verlieren, wenn’s keine AKW mehr gibt! 
Und… im Vorstand des TÜV sitzen die 4 großen Energiekonzerne Deutschlands, die AKW betreiben!!! 
Sollte sich dieses Video rasch verbreiten, wird es ganz spannend in Europa J 
Schön ist auch, wie Österreich hier in seiner Vorbildfunktion – ohne AKW – hervorgehoben wird. 

Abgesehen davon dass wir generell auf Atom-Energie verzichten sollen, zeigt dieser TV-Beitrag einmal mehr, was in Wirtschaft und Industrie zählt: 
Atomkraftwerke: Der TÜV ist nicht unabhängig!

http://www.youtube.com:80/watch?v=6KniumsmSMs

Zur Ergänzung: Wir betreiben unseren kompletten Betrieb mit Mischfutterwerk, Agrarhandel und Landwirtschaft seit vielen Jahren nur mit erneuerbarem Strom vom Stromlieferanten EWS. Dieser Anbieter bezieht Strom nur von Erzeugern ohne Atomstrom. Obwohl dieser Strom ganz leicht teuerer ist, existieren wir immer noch ☺ !!!  Was machen denn 1 – 2 Cent je Kwh effektiv aus? Etwas mehr sparen und die Mehrkosten sind wieder ausgeglichen. Zudem erzeugen wir 50 % des nötigen Strombedarfs für unsere Marktgemeinde aus dem eigenen Solarkraftwerk. Unsere Gemeinde Hofkirchen ist, dank des sehr engagierten Bürgermeisters, beim Strom bereits fast autark.

http://www.topagrar.com/news/Danone-Verzicht-auf-Gentechnik-326706.html

Danone: Verzicht auf Gentechnik?

[14.04.2011]

Der Marktführer bei Milchfrischeprodukten, Danone Deutschland, plant offenbar die Umstellung auf gentechnikfreie Produkte. Wie der Spiegel berichtet, soll in den nächsten Jahren das Werk im bayerischen Ochsenfurt auf gentechnikfreie Produkte umgestellt werden. Die Milchlieferanten müssten dann auf den Einsatz von GVO-Futter verzichten.

Danone Deutschland hatte diesen Strategiewechsel bisher verschwiegen – wohl auch, weil die französische Zentrale noch nicht mitzieht. (Spiegel/al)

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23618.html

13.04.2011 | permalink

EP-Umweltausschuss für strengere Gentechnik-Verbots-Regelungen

EU-Kommissar John Dalli will die EU-Gentechnik-Politik überarbeiten

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlamentes hat sich gestern für die Regelung ausgesprochen, nach der einzelne EU-Staaten den Anbau von Gentechnik-Pflanzen in ihren Ländern verbieten können. Die Zulassung zum Anbau, Handels und zur Einfuhr soll jedoch nach wie vor auf EU-Ebene geregelt werden. Im Sommer letzten Jahres hatte die Europäische Kommission den Vorschlag zu neuen Regelungen im EU-Gentechnik-Recht gemacht. Der Umweltausschuss hat sich nun im Gegensatz zur Kommission dafür ausgesprochen, dass die Länder den Anbau auch verbieten können, wenn sie Risiken für die Umwelt befürchten. Dies können Gefahren für die biologische Vielfalt, Schädlingsresistenzen, aber auch wissenschaftliche Unklarheiten sein. Der Umweltausschuss spricht sich auch dafür aus, dass alle Länder verbindlich Koexistenz-Regelungen erlassen müssen.

Bemerkung: Ich bin gespannt, welche Ausreden dann wieder gelten. Bisher war es so, wenn schlimme Entscheidungen gefällt wurden, waren es immer „die in Brüssel oder Berlin, und da haben wir keinen Einfluss“. Wenn es sich um gute Entscheidungen gehandelt hat, waren es die Politiker immer selber, die dies fertig gebracht haben, obwohl es auch meistens oben entschieden wurde sie selbst nichts dazu beigetragen haben. Künftig werden wir verstärkt unsere regionalen Vertreter zur Verantwortung ziehen. Diese wurden von uns gewählt und deshalb sollen sie gefälligst unsere Anliegen bis ganz oben durchbringen.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23560.html

Ein Bericht von Friends of the Earth Europe (FoE) zeigt die versteckten Kosten des Anbaus gentechnisch veränderter Organismen. So müssen Hersteller für die Reinhaltung von konventionellen und Bio-Produkten enorme Ausgaben auf sich nehmen. Die Folgen seien steigende Lebensmittelpreise. Laut EU-Angaben können die Kosten für die Herstellung gentechnikfreier Futter- und Lebensmittel um 13% ansteigen. Die wahren Ausgaben für Warentrennung, Überwachung und Probenahmen sind laut FoE jedoch weitaus höher und übersteigen die vorausgesagten Gewinne der Gentechnik bei weitem. Anlässlich der Diskussion um die Möglichkeit nationaler Anbauverbote in der EU fordert FoE, auch die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des GVO-Anbaus bei der Zulassung von Gentechnik-Pflanzen zu berücksichtigen. Biotech-Firmen müssten für Schäden aufkommen, die durch Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Pflanzen entstehen.
Weitere Informationen zu den wahren Kosten der Gentechnik sowie den FoE-Report finden Sie im neuen Infodienst-Dossier.

http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/kosten-der-gentechnik.html

 

Die Kosten der Agro-Gentechnik

Die Gentechnik-Industrie preist stets den gesellschaftlichen Nutzen von Gentechnik-Pflanzen an: Sie böten Landwirten Vorteile und schonen die Umwelt. Jedoch gibt es viele kritische Studien und Recherchen, die das Gegenteil beweisen und zeigen, welchen Schaden die Agro-Gentechnik anrichtet. Nicht nur Landwirten entstehen hohe Kosten für teures Saatgut und Pestizide. Auch die Lebensmittelindustrie und die Steuerzahler müssen Kosten zahlen, die durch Verunreinigungen mit Gentechnik entstehen. Erhebliche Summen werden jährlich dafür aufgebracht, Lebensmittel durch Vorsorge frei von Gentechnik zu halten. Hier zahlen also nicht die Verursacher sondern diejenigen, die die Gentechnik gar nicht wollen.

Kosten durch Anbau und Verunreinigung


Wirtschaftliche Auswirkungen der Gentechnik

Der Bericht von Friends of the Earth Europe (FoE) zeigt die versteckten Kosten des Anbaus gentechnisch veränderter Organismen. So müssen Hersteller für die Reinhaltung von konventionellen und Bio-Produkten enorme Ausgaben auf sich nehmen. Die Folgen seien steigende Lebensmittelpreise. Laut EU-Angaben können die Kosten für die Herstellung gentechnikfreier Futter- und Lebensmittel um 13% ansteigen. Die wahren Ausgaben für Warentrennung, Überwachung und Probenahmen sind laut FoE jedoch weitaus höher und übersteigen die vorausgesagten Gewinne der Gentechnik bei weitem. Anlässlich der Diskussion um die Möglichkeit nationaler Anbauverbote in der EU fordert FoE, auch die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des GVO-Anbaus bei der Zulassung von Gentechnik-Pflanzen zu berücksichtigen. Biotech-Firmen müssten für Schäden aufkommen, die durch Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Pflanzen entstehen.

 

Schadensbericht Gentechnik: Kosten hoch, Nutzen zweifelhaft

Der „Schadensberichts Gentechnik“ des Bundes ökologische Lebensmittelwirtschaft stellt Nutzen, Kosten und Schäden der Agro-Gentechnik auf nationaler und internationaler Ebene zusammen: Für Landwirte ist der Nutzen von Gentechnik-Pflanzen zweifelhaft, da eventuell höhere Erträge höheren Saatgutpreisen gegenüberstehen. Vor allem für die Lebensmittelwirtschaft fällt die Bilanz negativ aus. Denn Systeme zur Trennung und Kennzeichnung kosten Geld. Auch die Zulassungsverfahren für Gentech-Pflanzen sind teuer. Der Autor des Schadensberichts Christoph Then (Scouting Biotech) warnt vor der Tendenz, die Kosten für die Risikotechnologie mit immer geringeren Sicherheitsstandards senken zu wollen. Hinzu kommen die erheblichen wirtschaftlichen Schäden durch bereits eingetretene Kontaminationsfälle mit nicht verkehrsfähigen gentechnisch veränderten Saaten. Diese Schäden belaufen sich, soweit bekannt, weltweit bereits auf mehrere Milliarden US Dollar.
BÖLW: Schadensbericht Gentechnik

Starker Preisanstieg für Gentechnik-Saatgut

Die neue Studie von Charles Benbrook zeigt, dass Preise für Gentechnik-Saatgut in den USA im Vergleich zum konventionellen Saatgut stark angestiegen sind. Landwirte, die Gentechnik-Pflanzen anbauen haben dadurch ein geringeres Durchschnitts-Einkommen. So müssen im Jahr 2010 für Roundup Ready2 Sojabohnen 42% mehr ausgegeben werden als im Jahr zuvor. Farmer, die den Gentechnik-Mais „SmarStax“ anbauen, müssen für das Saatgut mehr als doppelt so viel ausgeben, wie konventionelle Anbauer.
Seit dem Jahr 2000, als Gentechnik-Soja-Saat den US-Markt eroberte, ist der Preis dafür um 230% angestiegen. Der Anbau von Gentechnik-Saatgut würde sich also lohnen, wenn dadurch Pestizide eingespart würden. Seit dem Beginn des Gentechnik-Anbaus in den USA vor 13 Jahren ist jedoch auch der Verbrauch von Pestiziden massiv angestiegen.

Und zu guter Letzt noch eine kleine Geschichte, die ich von einem Freund erhalten habe:  (siehe Anhang)

Eigentlich ist diese Geschichte nur zum Schmunzeln. Sie hat aber einen sehr guten Hintergrund und sagt genau das, was sich bei uns heute abspielt. Wir kontrollieren uns allmählich bis zum Umfallen. Viele Prüfer spielen sich auf wie der Herrgott und kennen nicht einmal die Materie, die sie prüfen sollen. Prüfungsanstalten und „Zettelzertifikate“ wachsen wie Pilze aus dem Boden und alle wollen das Beste  …   ??? –  Nein, nicht für uns  –  wir sollen ja nur folgen und zahlen. Alle kümmern sich um alles, dass sie nichts angeht, sie niemand gerufen hat und vor allem niemand braucht. Gerade in der Lebensmittelerzeugung. Früher hieß dieser Bereich „Landwirtschaft“. Heute nennt man es „Agrarindustrie“. Kein einziger Landwirt hätte es heute nötig, sich von sinnlosen Qualitätsprogrammen quälen zu lassen. Die Eigenversorgung landwirtschaftlicher Erzeugnisse ist weit unter 100 %. Also kann jeder Erzeuger seine Produkte jederzeit verkaufen, wenn er wieder „Lebensmittel“ und keine billigen, „weltweit tauschbaren Massen-Nahrungsmittel“ herstellt. Vielleicht wäre ein Nachdenken wertvoller, also die auf Abhängigkeit aufgebaute Ausweitung des Betriebes.  Wir jedenfalls überschlagen uns immer mehr, weil wir „Lebensmittel für Tiere“ und keine „Futtermittel“ herstellen.

Viele Grüße

Feilmeier Josef

–          Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO

–          VLOG, Verband Lebensmittel ohne Gentechnik

www.feilmeier.info

Qualitätsmanagement PDF

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09.04.2011

Entdeckung neuer sehr bedrohlicher  Krankheitserreger bei GM-Pflanzen

Liebe Freunde,

viele werden beiliegende Information schon von anderen Mailverteilern erhalten haben. Ein alarmierendes Schreiben an die US-Aufsichtsbehörde.

Alarmierend aus zwei Gesichtspunkten heraus:

1.       Die Entdeckung dieser Krankheitserreger

2.       Dass sich ein Wissenschaftler überhaupt traut, so ein Schreiben an
die gentechnikfreundlichen US-Behörden zu richten. Seine Bedenken müssen
schon sehr massiv sein. Wir alle wissen, was mit Kritikern in den US passiert…

Seit vielen Jahren (siehe Beiblatt von 2008) warnen wir vor genveränderten Futtermitteln und versuchten mit Erfolg, der Markt für gentechnikfrei wieder aufzubauen (siehe Film). Immer mehr bekannte Gefahren werden jetzt veröffentlicht. Die beschriebenen Tierkrankheiten kennen wir seit langer Zeit in vielen Betrieben. Aber Berater, Vertreter und Besserwissen erzählen den Bauern immer noch, dass diese Probleme nicht vom genveränderten Sojaschrot oder Vorerntespritzungen mit glyphosathaltigen Mitteln kommen können. Was muss eigentlich noch passieren? Um soviel kann gentechnikfreier Soja niemals teuerer sein, was für die Tierkrankheiten ausgegeben werden muss. Von den Leistungsausfällen und der zusätzlichen Pflegearbeit ganz zu schweigen. Es kommt nicht von ungefähr, dass in den USA 50 % aller Krankheiten ernährungsbedingt sind (Deutschland 33 %).

Mehr dazu in den nächsten Tagen  – auch zur Aufhebung der Nulltoleranz bei Futtermitteln, die für die Bauern zur Existenzfalle wird.

Viele Grüße

Feilmeier Josef
–          Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO
–          VLOG, Verein Lebensmittel ohne Gentechnik
www.feilmeier.info/OhneGentechnik

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Tierkrankheiten durch GVO-Soja – Beispiele PDF

Don Huber_ üb PDF

Hallo NN,

leider habe ich erst heute Zeit zum Antworten. Die Reaktion auf den Fernsehfilm war einfach gigantisch und hält bis heute an.

Der Fernsehfilm im Bayerischen Fernsehen über uns war wie ein Ruck durch die ganze Republik. Am Sonntag nach der Sendung brach unsere Telefonanlage zusammen und die Mails kamen im Sekundentakt. Von Sonntag bis Mittwoch konnten wir niemand mehr anrufen. Sobald man den Hörer auflegte, läutete es schon wieder. Unsere beiden Leitungen waren ständig zu. So was haben wir noch nie erlebt. Es ist doch irgendwie schön, wenn man den Mitmenschen eine Freude macht und wieder neue Perspektiven gibt. In den letzten Wochen hatte ich zusätzlich noch viele Vortragstermine. Ich bitte deshalb zu entschuldigen, dass ich nicht früher antworten konnte. Heute beginne ich, die Glückwunschmails aus allen Regionen Deutschlands und Österreich zu beantworten und auf spezielle Fragen einzugehen.

Man sieht ganz klar, dass es ein Herzenswunsch sehr vieler Menschen ist, gesunde Lebensmittel zu bekommen. Leider wird vielen immer wieder erzählt, dass es „Ohne Gentechnik“ nicht mehr geht, um die Leute daran zu gewöhnen.

Der weltbekannte Filmproduzent Bertram Verhaag wollte in Kooperation mit dem Bayerischen Fernsehen einmal aufzeigen, dass es durchaus heute möglich ist, gesunde Lebensmittel zu erzeugen. Auf unserer Internetseite kann man nachlesen, wie schwer es war, gegen die Großkonzerne anzukämpfen. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Heute kann jeder Landwirt in ganz Deutschland und Österreich gentechnikfrei arbeiten. Die dafür nötigen Futtermittel sind wieder mehr als ausreichend vorhanden. Wir konnten bei den Telefonaten in vielen Regionen regionale Einkaufsmöglichkeiten für „gentechnikfrei“ schaffen. Besonders freut es mich, dass am vergangenen Freitag im Bundesrat in Berlin auch die Gentechnikfreiheit für das Saatgut neu bestätigt wurde. Unser gemeinsamer Widerstand vieler Organisationen brachte die Politik zum Umdenken. Wieder ein Zeichen, dass man sehr wohl etwas erreichen kann, wenn man sachlich und fachlich an den richtigen Stellen den Hebel ansetzt. Eine Aufgabe, die ich immer gerne mache.

„Wer kämpft kann verlieren – wer nicht kämpft hat schon verloren“
„Nur wer gegen der Strom schwimmt, kommt zur Quelle des Lebens und der Freude zurück“

„Aufgeben“ habe ich aus meinem Sprachgebrauch gestrichen. Aber was nutzt die beste Aktivität, wenn man keine Unterstützer hat. Die vielen Mails und Anrufe haben uns wieder neuen Mut gegeben, weiterzumachen. Gleichsam bitte ich alle, auch den Freunden und Bekannten zu erklären, dass es jederzeit gentechnikfrei erzeugte Lebensmittel gibt, wenn wir diese verlangen. Die Sprache der Wirtschaft heißt „Umsatz“. Man wird immer das liefern, was verlangt wird. Packen wir es gemeinsam an für eine gesunde Zukunft. Auf unserer Internetseite unter http://www.feilmeier.info/OhneGentechnik kann man künftig wichtige Informationen zum Thema herunterladen. Gentechnikfreie Lebensmittelproduktion ist jederzeit möglich und kostet effektiv, wegen höherer Verwertung der Futtermittel, nicht mehr. Auch regionale Futtermittellieferanten drängen, damit sie gentechnikfrei arbeiten. Vielleicht sehen wir uns einmal bei einem Vortrag in der Region.

Der Fernsehfilm kann jetzt vom Produzenten direkt bestellt werden (www.denkmal-film.de). Auf unserer Internetseite steht dazu ein direkter Link für die Bestellung:  www.feilmeier.info

Bertram Verhaag hat einen neuen Film zur Gentechnik gedreht. Dieser läuft derzeit in den Kinos an. Diesen Dokumentationsfilm sollte jeder Bürger sehen. Dann werden manchen Leuten die Augen aufgehen. Der Film hat den Titel: „Die gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes“

Wir versenden per Mail auch laufend Hintergrundinformationen aus der Wirtschaft zum Thema „Agro-Gentechnik“, Bei Interesse kurz antworten und Mailadresse nennen. Dann nehme ich diese auf meinen Mailverteiler.

Herzliche Grüße aus dem Passauer Land

Feilmeier Josef und Rosa
mit Maria, Franz-Josef und Stefan

E I L M E L D U N G

Dringende Bitte an alle Vertreter der Medien – Presse, Radio und Fernsehen:

Bitte berichten Sie in allen verfügbaren Medien über die Hintergründe und Folgen, wenn die Nulltoleranz beim Saatgut aufgehoben wird und fordern auch Sie, dass unser Saatgut sauber bleibt. Auch Sie sind Verbraucher, die gesunde Lebensmittel wollen. Wir sitzen alle in einem Boot. Liebe Freunde, das Saatgut ist die Grundlage für gesunde Futter- und Lebensmittel. Wer die Kontrolle über das Saatgut hat, hat damit die Macht über die Menschen. Da sich aber die Bürger heute nicht mehr alles einreden lassen, geht man den heimlichen Weg und kontaminiert das Saatgut mit Gentechnik. Der Vorsitzende eines kanadischen Saatzuchtunternehmens (Verkauf von Monsanto-Saatgut) sagte vor einigen Monaten: „Es gibt weltweit soviel Widerstand gegen jede weitere Freisetzung von genveränderten Pflanzen, das die einzige Möglichkeit ist, die Kontamination, also die heimliche Auskreuzung, zu fördern. Dann breitet sich die Gentechnik selbstständig aus und die Menschen haben keine Wahl mehr. Dann beherrschen wir die Nahrungsmittel“ Um dies durchzusetzen genügt es, Personen, die an wichtigen Stellen sitzen, für sein Vorhaben zu gewinnen. Für Fragen der Landwirtschaft wird seitens der Politik immer noch der Deutsche Bauernverband gefragt. Und von dort kommen in letzter Zeit fast nur Forderungen, die der Industrie oder der industriellen Landwirtschaft dienen und nicht der schöpfungserhaltenden naturnahen Lebensmittelerzeugung. Betrachtet man die Ursachen hierfür, ist dies leicht zu verstehen. Fast die komplette Agrar-Industrie, die an und nicht in der Landwirtschaft verdient, ist im FNL (Fördergemeinschaft nachhaltige Landwirtschaft, www.fnl.de ) zusammengeschlossen. Um die Ziele leichter durchzusetzen, wählte man den Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes auch zu ihrem Vorsitzenden. An einer Mitgliedschaft des DBV im FNL wäre nichts auszusetzen. Der Vorsitzende einer Organisation oder eines Vereins tritt jedoch rechtlich immer seine Eigeninteressen in den Hintergrund, weil er verpflichtet ist, die Interessen aller Mitglieder nach außen zu vertreten. Im oben genannten Fall will der Bundesverband der Pflanzenzüchter, oder auch die Gentechnikfirmen (alle Mitglied im FNL) die Aufhebung der Nulltoleranz, weshalb der Vorsitzende dessen Interessen vertreten muss, auch wenn er dies vielleicht persönlich ablehnen würde?!? Wird die Nulltoleranz beim Saatgut aufgehoben, ist Gentechnik im Essen nicht mehr aufzuhalten. Jetzt geht es also aufs Ganze!!!

Am kommenden Freitag, den 18. März wird der Bundesrat auf Antrag einiger Bundesländer über die Saatgutregelung entscheiden. Da viele Politiker weder auf Bürgerinitiativen oder Unterschriftensammlungen reagieren, müssen wir einen anderen Weg gehen, unsere gesunden Futter- und Lebensmittel zu erhalten. Hier entscheiden die Vertreter der Bundesländer und die Agrarminister. Da es hier aber nicht um irgendeine Entscheidung geht, sondern um Alles oder Nichts, sind alle politisch Verantwortlichen, von den Kommunen bis ganz oben, gefragt. Es ist deren Pflicht, auf die hier entscheidenden Personen einzuwirken, sauberes Saatgut zu erhalten. Die Ausrede, „das entscheiden die da oben an der Parteispitze“ nehmen wir nicht mehr an. Dann konfrontiert euere Parteispitzen, diesen historischen Fehler nicht zu machen. „Für unbeliebte Entscheidungen waren es immer die anderen und für gute Sachen tun wir so, als hätten wir es selbst fertig gebracht“. Tut nicht so, als würden euch die Oberen nicht hören. Wir werden auch Sie als Regionalpolitiker zur Verantwortung heranziehen.

Alle Bürger sind aufgerufen, alle politisch Verantwortlichen, von unten bis oben, aufzufordern, alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, das die Nulltoleranz beim Saatgut bleibt. Bitte setzen Sie sich umgehend mit allen Politikern in Ihrer Region in Verbindung, damit diese den erforderlichen Druck nach oben aufbauen. Es geht hier nicht um Parteipolitik, sondern um unsere gesunde und freie Zukunft – und nicht vorrangig um die Interessen der Konzerne. Verschiedene Organisationen haben bereits angekündigt, das Abstimmungsverhalten der einzelnen Politiker und die Initiative der regionalen Politiker genau unter die Lupe zu nehmen und bei den nächsten Wahlen zu veröffentlichen. Das kann dann für Unterstützungsverweigerer dieses Aufrufs eng werden. Es geht hier um eine entscheidende Frage aller Bürger.

Eine Aufhebung der Nulltoleranz bei Saatgut führt zu immensen GVO-Verunreinigungen in Saatgut von Landwirten und Gärtnern. Geplant ist, zunächst 0,1 % genveränderte Körner im Saatgut zuzulassen. Das würde bedeuten, dass je 1000 Körner, 1 genverändertes dabei sein darf und das Saatgut trotzdem noch als „natürlich“ verkauft werden darf. Es gibt leider viele Landwirte, die meinen, mit der zulässigen Kontaminierung haben sie keine Probleme mehr, wie im letzten Jahr beim Saatgutskandal im Mais. Diese Aussagen sind ein klares Brett vor dem Hirn. Beim Saatgut möge das vielleicht zutreffen. Aber was ist mit den Folgen? Kann die Ernteware noch verkauft werden – wenn ja, zu welchen „Ablieferungs“-Preis? – was ist mit dem kontaminierten Boden? – wie reagieren die Tiere oder die Biogasbakterien, die diese Früchte bekommen? – Welche Krankheiten bei Mensch und Tier sind die Folgen? – bist du überhaupt dann noch ein freier Bauer oder nur noch Lizenznehmer? Folgen, die wissenschaftlich mehrfach negativ bestätigt sind!!! Was die Aufhebung der Nulltoleranz bei Futtermitteln betrifft, war es auch so. Jetzt zeigen sich schon die ersten Folgen. Aus vermeintlichen Preisvorteilen für Futtermittel werden fatale Existenzprobleme für Ackerbauern, viehhaltende Landwirte, aber auch Verarbeiter, Molkereien und Vermarkter. Dazu mehr im nächsten Rundmail. Es wäre für die Saatzüchter ganz einfach, 0,1 % GVO-Körner zuzumischen, um die Kontamination in Gang zu setzen. Wir müssen im Mischfutterbereich eine Mischgenauigkeit von 0,01 % einhalten, also 10 Mal dünner. Mischt man dann GVO-Körner dazu, dessen Pflanzen etwas früher blühen als die restlichen 99,9 %, wird das Erntegut höher mit gentechnisch veränderten Körnern durchsetzt sein.

Die Folgen in Fütterung und Nachbau von Saatgut wären fatal. Niemand kann diese Verunreinigung jemals rückgängig machen. Gleichzeitig wird die Harmonisierung des Amerikanischen und Europäischen Patentrechts vorbereitet. Dann hätten wir früher oder später amerikanische Rechtsverhältnisse und eine GVO-Landwirtschaft. Dort reicht eine gentechnisch veränderte Pflanze, um das ganze Feld lizenzpflichtig zu machen! Sogar die Saatzüchter unterschätzen die Folgen. Zugelassene Genkörner in eigenen Zuchtlinien zwingen euch in die Fänge von Monsanto & Co. Lesen Sie dazu den Artikel von Dr. Peter Hamel. Wohlgemerkt würde der zulässige GVO-Wert für alle Saaten gelten, also auch für Gemüse, Salat und Blumen. Je 1000 Salatkörner wäre dann 1 GVO-Korn – vielleicht das mit Rattengenen!?! Also – alle Bürger, Medien und Verantwortliche sind aufgerufen!!!

Immer wieder wird uns weisgemacht, dass mit gewissen Abständen beim Anbau eine Koexistenz möglich ist. Jetzt fordern die Saatzüchter einen Schwellenwert beim Saatgut, weil sie genau dies angeblich nicht können. Wenn eine Koexistenz möglich ist, können die Züchter das Saatgut frei halten! Wenn sie nicht möglich ist, muss Gensaatgut sofort verboten werden, weil die ungehinderte Ausbreitung niemand mehr stoppen kann. BIO ist dann genau so erledigt, wie die gesunde Honigproduktion oder ein gesunder Gemüsegarten. Lesen Sie dazu die Info „Lüge vom Schwellenwert“ Dazu ein ganz wichtiger Filmhinweis: Derzeit läuft in den Kinos der neue Dokumentationsfilm von Bertram Verhaag, der auch unseren Film drehte: Titel: „Die gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes“. Es ist die Pflicht für jeden Bürger, diesen Film zu sehen. Das Bayerische Fernsehen berichtet am vergangenen Freitag in der Sendung UNSER-LAND darüber.

„Wir haben alles im Griff – Gentechnik ist sicher beherrschbar! – Genau so sicher, wie Atomkraft beherrschbar ist“

Diese Standardaussagen der Politik und Wirtschaft kennen wir seit vielen Jahren. Mit grauenvollen Bildern konnten wir in den letzten Tagen sehen, dass alles nicht beherrschbar ist. Genau so wenig, wie es beim Atom ist, ist es auch bei der Gentechnik. Nur mit dem Unterschied, dass die Schädigung durch Atom im Laufe der Jahrzehnte wieder abnimmt. Bei der Gentechnik ist es umgekehrt. Einmal ausgebracht wird es immer mehr und nie mehr rückholbar. Machen wir uns nichts vor und bleiben bei der Nulltoleranz beim Saatgut. Schmiergelder der Industrie vergehen – die Schädigung der Schöpfung nicht mehr!

Viele Grüße

Feilmeier Josef

Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO www.feilmeier.info/OhneGentechnik

P.S. Ich bitte um Information, wie die regionalen Politiker unser Forderung unterstützen.

Anm.: Hervorhebungen im Text durch Gennetz (gs)

Gensequenzen werden in die Milch übertragen PDF

Neuer Brasilianischer Verband für NON-GVO PDF

Sogar der Verband der Wissenschaft lehnt ab PDF

Weltgrösster Zertifizierer bestätigt Überangebot GVO-frei PDF

E I L M E L D U N G   ! ! !

Eine historische Entscheidung! Oder wir stehen bald vor dem größten Futter- und Lebensmittelskandal aller Zeiten. Der Dioxinskandal wird im Vergleich nur ein laues Lüftchen gewesen sein. Um hinterher von politischer Seite nicht wieder sagen zu können, „wir haben nichts gewusst“, geht diese Info an alle Mailverteiler, erreichbaren Internetseiten und die Presse.

Liebe Freunde, Kollegen und Partner,

am kommenden Dienstag, den 08. Februar 2011 entscheidet die deutsche Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner auch über Ihre politische Zukunft. In Brüssel wird entschieden, ob künftig Futtermittel in die EU eingeführt werden dürfen, die mit NICHT zugelassenen gentechnisch veränderten Substanzen kontaminiert sind. Bisher galt hier die Nulltoleranz.

Der Dioxinskandal in Deutschland hat die Ministerin, teils zu Unrecht, schwer angeschlagen. Sicher ist es in dieser Position nicht immer leicht, klar zwischen Lobbyismus und Wahrheit zu unterscheiden. Vor allem dann, wenn sich die Skandalmeldungen überschlagen und schnelles Handeln gefordert wird. Die Ministerin glänzte mit neuen Gesetzesänderungen, um künftig solche Skandale verhindern zu können. Es ist zwar unter Insidern jetzt schon klar, dass Einsende-Kontrollsysteme in privater Hand nichts nutzende Bürokratieausweitungen sind, aber immerhin ist diese Thematik diskutierbar. Ganz anders wird die Entscheidung von Frau Aigner am 08.02.2011 in Brüssel. Hier entscheidet sie über unsere Gesundheit und selbst auch über Ihre Zukunft, weil die Entscheidungsgrundlage auf Fakten basiert.

Es gibt nur 3 Möglichkeiten:

Fakten ignorieren und auf die Lügen der Konzerne hereinfallen und für die Aufhebung der Nulltoleranz stimmen.
Dann wird man auch manche Entscheidungen von Frau Aigner im Dioxinskandal anders deuten müssen. Es geht scheinbar nicht um Wahrheit und Verbraucherschutz, sondern nur um die Interessen der Wirtschaft. Dann wäre die Zeit als Ministerin abgelaufen.
Sich der Stimme zu enthalten, weil sie sich erst noch genauer über die Hintergründe informieren will.
Das wäre eine akzeptable Entscheidung, die die meisten Bürger anerkennen werden. Ein Zeichen von richtigem Verbraucherschutz, wenn man zwar bisher anderer Meinung war, aber neue Fakten eben eine neue Prüfung erfordern.
Fakten sind Fakten –  Jeder interessierte Bürger kann sich diese Fakten täglich am Markt bestätigen lassen. (siehe auch Anlagen und http://www.traceConsult.ch)
Kann man ihre bisherigen Aussagen wörtlich nehmen, muss Frau Aigner gegen die Aufhebung der Nulltoleranz stimmen, damit ein Verbot von nicht zugelassenen Substanzen bestehen bleibt. Kein einziges Argument der Wirtschaft würde es gerechtfertigen, die Nulltoleranz aufzuheben. Eine Bundesministerin muss aufgrund von Fakten und nicht von Wünschen entscheiden, wenn die Folgen der Entscheidung den Verbraucherschutz betreffen. Alle Argumente der Konzerne und Handelshäuser bezüglich Eiweißversorgung sind widerlegt.

Hintergrund, warum die Nulltoleranz für nicht zugelassene Substanzen aufgehoben werden soll, sind nur Forderungen der Konzerne und Agrarhandelshäuser. Selbst, wenn die falschen Behauptungen dieser Informanten noch sooft vorgebracht werden, werden sie nicht zutreffender. Frau Aigner und einige ihrer Länderkollegen sind darauf hereingefallen. Solange aber noch nicht abgestimmt ist, kann man falsches Denken revidieren. Wir werden die Faktenlage öffentlich darstellen.

„Die Eiweißfutterversorgung in der EU wird zusammenbrechen, wenn die Nulltoleranz nicht aufgehoben wird“:
·         Diese Aussage ist eine bestätigte Lüge. Führende Agrarhandelshäuser garantieren die lückenlose Versorgung nach geltender Zulassung. Im Gegenteil könnte man sogar die gesamte EU mit gentechnikfreien Futtermitteln versorgen, so viel wird ständig weltweit angeboten. Dazu bräuchte man keine einzige Zulassung. In Brasilien wurde vor 2 Jahren ein neuer Verband (ABRANGE) gegründet, in dem sich fast alle Verarbeiter gentechnikfreier Futtermittel zusammengeschlossen haben, um den aufkeimenden EU-Markt bedienen zu können. Die Ware ist da und muss nur nachgefragt werden. Und am heimischen Markt ist ebenso genügend Ware vorhanden, die keinerlei Import kontaminierter Futtermittel erfordert. Warum exportieren wir besten Körnermais nach Japan und importieren dann schlechten Maiskleber aus den USA oder Blaumohn aus China???
„Es kann nicht mehr sichergestellt werden, dass die Futtermittel frei von Kontaminationen sind. Dann werden volle Schiffe am Empfangshafen zurückgewiesen, was enorme Kosten verursacht oder die Importeure veranlasst, Europa nicht mehr anzusteuern“.
·         Diese Aussagen grenzen bereits an Dummheit und völliger Inkompetenz am Markt. Wo waren in den letzten Jahren die Schiffe, die zurückgewiesen wurden? Nirgends, weil das nur billige Polemik ist. Im vergangenen Jahr waren dies lediglich 66.000 to von mehr als 30 Mio. to. allein bei Soja. Letztes Jahr kam ein Schiff mit kontaminierter Ware aus den USA nach Hamburg. Bereits einige Tage vorher wurde uns per Mail mitgeteilt, dass das Schiff mit dieser Ware kommt. Der unhaltbare Zustand in manchen amerikanischen Vorratslagern und Häfen muss dazu führen. Es lässt also ganz klar Absicht vermuten, um der Aufhebung der Nulltoleranz Nachschub zu verleihen. Als das Schiff ankam, taten alle so, als würde man aus allen Wolken fallen, weil kontaminiert ist.
·         Die Kontaminationen kommen immer aus den USA und immer sind es die gleichen Handelsgiganten. Die USA hat keine Warentrennung nach GVO und GVO-frei. Wir sollen die Gesetze ändern, um Schlamperei hoffähig zu machen. Wenn diese Handelsgiganten Probleme mit den jetzigen Richtlinien haben, liefern einfach andere Firmen – kein Problem – das regelt der Markt selbst. Der Milchbauer kann auch nicht fordern, Hemmstoffe in der Milch in Spuren zuzulassen. Es gilt NULL – das weiß jeder – und es wird Sorge getragen, es einzuhalten – !!!
·         Bei der Beibehaltung der Nulltoleranz hat nicht der Futtermittelmarkt ein Problem, sondern nur einige „nur Gensoja handelnde“ Handelskonzerne, die dann kontaminierte Ware gewinnbringend handeln können. Führende Agrarhandelshäuser können jede gewünschte Nachfrage nach gentechnikfreien Sojabohnen zufrieden stellen – mit garantiert < 0,1 % GVO für zulässige Substanzen und 0,00 % für nicht zugelassene. Man muss halt dort einkaufen, wo die Ware frei ist. (siehe VLOG-Vorstand)

·         Niemals werden Schiffe zurückgewiesen. Wenn ein Importeur weiß, dass seine kontaminierte Ware in der EU nicht angenommen wird, liefert er dieses Schiff in ein anderes Land und in die EU genau das, was zulässig ist. Das ist ganz normaler Markt, den wir täglich absolvieren. Das hat auch keine Preisauswirkungen, weil die Weltwarenmengen an der Börse nicht nach Länderwünschen, sondern Gesamt-Volumina gehandelt werden.

Warum gibt es „zugelassene“ und „nicht zugelassene“ Substanzen in Futtermitteln:

Bei den jetzt zugelassenen Substanzen handelt es sich um Technologien, die im 0,1 %-Bereich im Futtermittel als nicht gefährlich einzustufen sind.
Wird die Nulltoleranz ganz aufgehoben, dürfen auch Substanzen enthalten sein, die mit 0,1 % bereits tödlich sein können. Rückstände von GVO-Pflanzen, die Medikamente produzieren oder Antibiotika enthalten, sind dann genau so erlaubt, wie Agent Orange. Bei Soja wird heute in einigen Regionen bereits Agent Orange gespritzt, weil die resistenten Unkräuter sonst nicht mehr zu bekämpfen sind. Dessen Folgen in Futtermittel und Nahrung sind katastrophal. Die Handelskonzerne interessiert aber keine Folgeerscheinung, sondern nur der uneingeschränkte lukrative Handel.
Warum werden immer nur Befürworter, gewinnorientierte Handelsgiganten, oder denen durch Posten verbundene Personen gefragt?

Vorschlag für Frau Aigner:

Warum gibt es nur ein JA oder NEIN bei dieser Abstimmung??? Eine bessere Alternative wäre eine Zwischenlösung. Man könnte z.B. gleichartige Systeme (bestimmte Leinsaat) zur 0,1 %-Regelung in Futtermitteln hinzufügen. Gefährliche Substanzen jedoch bei der Nulltoleranz belassen, bzw. über akzeptable Werte diskutieren. Rechnen Sie einmal nach, welche gigantischen Rückstandsmengen 0,1 % wären!!! Dies wäre eine Begründung für Frau Aigner, die Zustimmung zur Aufhebung der Nulltoleranz mit gutem Grund zu verweigern. Bereits jetzt zeigt sich, dass wir kurz vor dem größten Futter- und Lebensmittelskandal aller Zeiten stehen. Bis zu 170-fache Gesundheitsgefährdung ist bereits fakt. Die Behörden dürfen es aber nicht ahnden, weil der Grenzwert auf das 200-fache (von 0,1 auf 20 mg/kg Glyphosat angehoben/ + die noch gefährlicheren Formulierungshilfsstoffe werden ganz verschwiegen) erhöht wurde. Der Ausbruch der Morgellonschen Krankheit zeigt sich schon. Wenn dazu dann Substanzen kommen, die jetzt noch nicht zugelassen sind, wird das System eskalieren. Der menschliche Organismus passt sich nicht erhöhten, industriefreundlichen Grenzwerten, an. Man wird nicht mehr behaupten können, man habe nichts gewusst. Mit dieser Masseninformation zur gesamten Lage wissen es dann die Bürger. Wenn Frau Aigner zustimmt, ist sie für diesen Skandal ohne Wenn und Aber verantwortlich.

Wenn die deutsche Verbraucherministerin Ilse Aigner am 08.02.2011 in Brüssel für die Aufhebung der Nulltoleranz stimmt, wird dem von Frau Aigner inszenierten Verband VLOG, Verband Lebensmittel ohne Gentechnik, die Grundlage entzogen. Der Verband kann dann umgehend aufgelöst werden. Wer die Praxis kennt weiß, wie sich Grenzwerte aufschaukeln.

Frau Aigner, entscheiden Sie bitte im Auftrag Ihrer „Ministerbezeichnung“. Verbraucherschutz kommt vor Industriewunsch. Stimmen Sie gegen die Aufhebung der Nulltoleranz. Wenn Sie nicht selbst bei der Abstimmung anwesend sind, weisen Sie Ihrer Vertreter entsprechend an. Sie können damit beweisen, dass Sie Ihr Amt voll im Sinne der Ihnen unterstellten Bevölkerung (= alle Bürger) führen, was nach dem nicht ganz glücklichen Dioxinfall sehr wichtig wäre. Wer persönliche Verbindungen zur deutschen Verbraucherschutzministerin hat, mögen sie zu ihrem eigenen Interesse umgehend über diese Bekanntmachung informieren.

„Wasser und Wahrheit haben einen kleinen Kopf  –  sie kommen immer wieder durch“.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag:
Feilmeier Josef
–          Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO
–          Gründungsmitglied VLOG
http://www.feilmeier.infoo

94544 Hofkirchen/Passau

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Wirtschaft und Umwelt

Wie Monsanto Bauern weltweit in Abhängigkeit zu bringen versucht

Dringende Warnung vor Agro-Gentechnik

Von Kirsten Sundermann

Gut besucht war am Samstagnachmittag im Sternensaal des Erbacher Brauhauses eine Informationsveranstaltungen der Odenwälder Interessengemeinschaft für Gesundes Leben mit dem gelernten Landwirtschaftsmeister und Bankkaufmann Josef Feilmeier aus dem Landkreis Passau. Als Futtermittelhändler befasst er sich seit 1996 mit dem Thema Agro-Gentechnik und ist überzeugt davon, dass deren Einsatz weder für die Landwirtschaft noch für die Verbraucher Nutzen bringt, sondern ausschließlich Nachteile. Eine besondere Brisanz erhielt der Vortrag dadurch, dass im Rahmen der Grünen Woche in Berlin zeitgleich rund 22.000 aufgebrachte Bürger unter dem Slogan „Wir haben es satt!“ gegen Gentechnik und Dioxine in Lebensmitteln demonstrierten.

„Rund 80 Prozent aller Bundesbürger lehnen gentechnisch veränderte Lebensmittel ab, da sie unkontrollierbare Auswirkungen auf die Gesundheit und Gefahren für die Umwelt befürchten!“ erklärte Feilmeier in seinem Vortrag. Befürworter dieser Technik seien vor allem Wissenschaftler, Funktionäre und Politiker, die sich von den Hochglanzpros-pekten und Versprechungen der Saatgutkon- zerne blenden ließen. Immer wieder fiel hierbei der Name des Branchen-Riesen Monsanto. Der stellt gentechnisch verändertes Saatgut für Mais, Baumwolle, Soja und Raps her, und gleichzeitig Herbizide für die Landwirtschaft, darunter das Breitbandherbizid Roundup. Der Konzern werbe mit vier Argumenten für den Einsatz von Gentechnisch Veränderten Organismen (GVO), die Feilmeier einzeln zerpflückte.

Um den Welthunger zu bekämpfen, brauche man keine Gentechnik, meinte er, denn es gebe weltweit rund 4,2 Milliarden Hektar nutzbarer Agrarfläche, die derzeit nur zu rund einem Drittel (etwa 1,5 Milliarden) genutzt würden. „Das reicht, um Bio-Lebensmittel für alle anzubauen“. Und solange in den Industrienationen Nahrungsmittel weiterhin massenhaft weggeworfen oder vernichtet würden (rund 50 Prozent in den USA und 30 Prozent in Europa) wäre das Wort „Welthunger“ ohnehin relativ. Auch das Argument, durch den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen weniger Spritzmittel einsetzen zu müssen, lässt er nicht gelten, da die Unkräuter, denen man mit dem Spritzen zu Leibe rücken will, schnell auch gegen starke Gifte resistent würden. In den USA müssten beim Soja-Anbau daher bis zu 15 Liter Roundup pro Hektar gespritzt werden, was den engen Zusammenhang zwischen Futter, Gülle, Bodenqualität und Erntegut massiv beeinflusse. Zudem lasse Monsanto Landwirte überwachen, die seine patentierte Saat anbauen. Auch Arbeitsplätze würden durch die neue Technologie nicht geschaffen, zumindest nicht in Deutschland. Im Gegenteil; jedes Jahr müssten hierzulande Tausende von Kleinbauern ihre Betriebe aufgeben. Die versprochene Ertragssteigerung sei ebenfalls ein Märchen und gelte allenfalls für die Aktionäre der Konzerne.

Josef Feilmeier bei einem Vortrag im niederbayerischen Mamming
Quelle: http://www.zivilcourage-dingolfing-landau.de/

Seit April 2009 ist der kommerzielle Anbau des Genmaises Mon 810 – die einzige Sorte, die zwischen 2005 und 2008 auch tatsächlich zum Einsatz kam – in Deutschland verboten. Gerhard Didion, der im Amt für den Ländlichen Raum in Reichelsheim für den Bereich „Nachhaltige Landwirtschaft“ zuständig ist, konnte bestätigen, dass es im Kreisgebiet auch keine Versuchsfelder gibt, auf denen mit GVO-Pflanzen experimentiert werde.

Feilmeier ist überzeugt davon, dass alle 27 Staaten der EU ohne jeglichen Engpass sofort auf gentechnikfreie Futtermittel einschließlich Soja umstellen könnten. Sie müssten es nur wollen. Wirklich teurer käme das nicht, belegte er mit einigen Rechenbeispielen, da sich durch die bessere Qualität des Futters bislang einkalkulierte Kosten für Tierarzt und Medikamente verringern würden. Um Druck zu machen, sollten Landwirte von ihren Futtermittellieferanten Saatgutbescheinigungen verlangen und darauf achten, nur Ware einzukaufen, die ausdrücklich als „GVO-frei“ deklariert ist. Auch der Verbraucher könne durch bewusstes Einkaufen Einfluss auf das Angebot im Lebensmittelhandel ausüben. Da eine Kennzeichnung von Nahrungsmitteln, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln erzeugt wurden, gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, sollte man die Finger lassen von dubiosen Einfuhrprodukten aus fernen Ländern. Besser wäre es, regional erzeugten Lebensmitteln den Vorzug zu geben.

Auch in der Pause gingen die Diskussionen unter Fachleuten weiter. Von links: Hans Trumpfheller aus Momart, Stellvertretender Vorsitzender des Regionalbauernverbands Starkenburg, Referent Josef Feilmeier, Initiatorin Gudrun Kaufmann, Fränkisch-Crumbach, Milchbauer Gerd Arras aus Gumpen, und der Vorsitzende der Odenwälder Direktvermarkter Reinhard Lenz, Sensbachtal
Foto: Kirsten Sundermann

Das war Wasser auf die Mühlen von Reinhard Lenz, dem Vorsitzenden der Odenwälder Direktvermarkter. Er wies darauf hin, dass in den 60er Jahren ein deutscher Haushalt noch rund 45 Prozent seines Einkommens für Ernährung ausgegeben habe, während man sich heute mit rund zehn Prozent begnüge. Urlaub, Auto und Lifestyle seien dem Verbraucher offensichtlich wichtiger geworden als die eigene Gesundheit. Er bedauerte darüber hinaus, dass die Kochkunst in Deutschland immer mehr verloren gehe und Convenience-Produkte (also küchenfertig vorbereitete Speisen mit oft unbekannten Inhaltsstoffen) auf dem Vormarsch seien.

Der Abend war der erste einer Reihe von Informationsveranstaltungen unter dem Motto „Gesund sein/bleiben/werden“ der Odenwälder Interessengemeinschaft für gesundes Leben. Gesundheitsberaterin Gudrun Kaufmann, Sprecherin der IG, kündigte an, dass die nächste Veranstaltung am 25. März 2011 um 20 Uhr stattfinden wird. Dann spricht, wiederum im Erbacher Brauereiausschank, der bekannte Agrotechniker Antonio Inacio Andrioli. (PK)

Von der Autorin leicht veränderte Fassung eines Artikels in http://www.echo-online.de/region/odenwaldkreis/erbach/Eindrueckliche-Warnung-vor-Gentechnik;art1269,15

Kirsten Sundermann ist von der Ausbildung her Übersetzerin und fremdsprachliche Wirtschaftskorrenspondentin. Seit elf Jahren (nach Familienpause) freie Mitarbeiterin beim Odenwälder und dem Starkenburger Echo. Schreibt gelegentlich auch für den Hessenbauer und verschiedene gastronomische Fachzeitschriften.

Ergänzende Informationen von Josef Feilmeier über „QS“

Hiermit wende ich mich als Sprecherin der Odenwälder Interessengemeinschaft für gesundes Leben besonders an Sie, Herr Kübler als Landrat, Frau Kniß vom Amt f. ländlichen Raum und Herrn Trumpfheller vom Bauernverband, aber auch an die Bürgermeister, sich dafür einzusetzen, dass derartige Vorgehensweisen  der QS – Qualität und Sicherheit GmbH gestoppt werden.

Die Mail mit dem Text von Herrn Feilmeier geht zur Kenntnisnahme und Weiterleitung in meinen Verteiler. Ich bitte die Presse, über die unten stehenden Informationen zu berichten.
Mit besten Wünschen
Gudrun Kaufmann

Ein System für „Qualität und Sicherheit“?

Liebe Freunde, das Internet macht es möglich. Schaut euch einmal die Leute an, die QS (Qualität und Sicherheit GmbH) beraten und ratet, welche Ziele sie verfolgen. Es findet sich in allen Gremien kein einziger Vertreter der Erzeuger. Selbst der Bauernverband ist durch den FNL eindeutig die Stimme der Industrie.

Ich glaube immer mehr, dass folgende Aussage doch zutrifft: QS ist ein Werkzeug der Industrie. Mit QS sollte ein System aufgebaut werden, das alle Bauern umfasst. Damit würden alle zum völlig gleichen Standard erzeugen. Dann könnten die Lebensmittelvermarkter dort einkaufen, wo es am billigsten ist, weil ja alle gleiche Norm haben. Die Erzeugnisse der Bauern werden dann versteigert – und zwar nach unten. Wer bietet weniger!!! Verlierer sind Bauern und Verbraucher.

In allen Pressemitteilungen erklärt die Führung von QS, dass man ein System für „Qualität und Sicherheit“ aufgebaut hat. Sicherheit für wen??? – für Gebühren oder für Verbraucher – oder für sich selbst??? „Jeda Grama lobt sei woar“ = übersetzt auf Deutsch: „Jeder Händler lobt seine Ware“.

Ich komme aus der Wirtschaft und kann Zahlen deuten. Wir haben derzeit eine Eigenversorgungsrate für Lebensmittel in Deutschland von unter 80 %. Das heißt, wir können die deutsche Bevölkerung nicht ernähren und Euere Erzeugnisse sind gefragt. Sogar beim Rindfleisch sind wir unter 100 %. Deshalb werden auch in Argentinien riesige Produktionsanlagen aufgebaut, um den europäischen Markt zu bedienen. Die Fleischvermarkter erklären uns, QS vor allem auch für den Export zu brauchen. Dann wird aber die heimische Ware noch mal weniger. Ist dann das importierte Fleisch auch nach den Richtlinien von QS erzeugt? Meiner Kenntnis nach nicht, weil es QS in diesen Ländern nicht gibt. Kann es sein, dass der Verbraucher wieder einmal in höchstem Maße für dumm verkauft wird??? Ein sicheres Qualitätsprogramm JA – aber unabhängig und von allen Seiten getragen.

Die Mitgliederliste ist sehr interessant. Es finden sich interessante Namen – auch Euere Abnehmer! Man erklärt den Bauern, dass die Konkurrenz so groß sei. Dabei sitzt man beim Kaffeekränzchen zusammen und regelt den Markt. Man darf aber QS deshalb nicht einmal einen Vorwurf machen. Das ist ihr gutes Recht, Eigenwerbung zu machen. Schlimmer ist, dass es immer noch Bauern gibt, die sich einreden lassen, ohne QS ließen sich die Tiere nicht mehr verkaufen. Wie man mit einem „einheitlichen Massenprogramm“ die Erzeugerpreise langfristig erhöhen kann, ist mir unerklärlich. Unsere heimischen Bauern erzeugen hochwertigste Lebensmittel, und dafür sollen sie auch, ohne aufwendige Zettelwirtschaft, faire Preise bekommen.

Schaut mal in die Fachbeiräte (1) – insbesondere Rind-, Kalb- und Schweinefleisch….. Ratet mal: Welches Ziel könnten die Herrschaften nun verfolgen? (PK)

(1) http://www.q-s.de/unternehmenorganisation/gremien/fachbeirat/
Josef Feilmeier ist gelernter Landwirtschaftsmeister und Bankkaufmann, war Geschäftsführer einer großen Agrarhandelsgenossenschaft, aus der er 1978 austrat und 1981 die elterliche Landwirtschaft übernahm. Mischfutterhersteller: 1986 gründete die Familie einen eigenen Agrarhandel und 1989 ein Mischfutterwerk. Mit dem Thema Gentechnik befasst sich Josef Feilmeier bereits seit Beginn des Jahres 1996 und hält dazu seit 2003 in Deutschland, Österreich und der Schweiz Vorträge. 2007 wurde er Nachhaltigkeitspreisträger. http://www.feilmeier-mischfutter.de

Ein Film über Josef Feilmeier von Bertram Verhaag „Der Landhändler – ganz ohne Gentechnik“ läuft am Samstag, 20. Februar 2011, im Bayerischen Fernsehen!

Gudrun Kaufmann von der Odenwälder Interessengemeinschaft für gesundes Leben ist ärztlich geprüfte Gesundheitsberaterin. E-Mail: guka-ernaehrung@web.de
http://www.oigl.de, http://www.gudrunkaufmann.de

From: Josef Feilmeier
To: info@feilmeier.info
Sent: Wednesday, January 12, 2011 9:22 PM
Subject: Wichtige Umfrage – Bitte antworten

Bitte an alle verfügbaren Mailverteiler senden und an Kollegen weitergeben  – Danke
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DIOXIN UND FUTTERMITTEL

Liebe Freunde und Kollegen,

der Dioxinskandal erschüttert ganz Deutschland. Jetzt wird der Schwarze Peter hin und her geschoben. Immer öfter kommen Forderungen, die Landwirtschaft muss noch mehr kontrolliert werden. Ja reicht es denn noch nicht, wenn sich die Kontrolleure die Türklinge in die Hand geben. Dem Futtermittelhandel geht es auch nicht besser. Ebenso wird die ganze Mischfutterbranche durch den Dreck gezogen, obwohl die große Masse der Landwirte, Händler und Mischfutterhersteller sauber arbeitet.

Eine besondere Brisanz bekommt das ganze Thema dadurch, dass der betroffene Dioxin-Betrieb erst im Oktober neu durch QS zertifiziert wurde. (Siehe http://feilmeier.info/Harles_und_Jentzsch_GmbH_QS-Zertifikat.pdf – Wir stellen das Zertifikat nun auf unserer Internetseite bereit, da es von der Harles und Jentzsch-Seite mittlerweile entfernt wurde).

Man hat dem Dioxin-Mischfutterhersteller erneut beste Betriebsführung bescheinigt, obwohl bereits seit März 2010 erhöhtes Dioxin im Futter nachweisbar war. Zumindest steht im Leitfaden des „QS“-Systems, dass die Zertifizierung nur erteilt wird, wenn der Betrieb einwandfrei arbeitet. Scheinbar ist der Begriff „einwandfrei“ sehr weit dehnbar. Die Abkürzung „QS“ steht für „Qualität und Sicherheit“. Es soll hier ein System aufgebaut werden, das dem Verbraucher Sicherheit bei den Lebensmitteln bietet.

Um ein solches System zielführend zu betreiben, müssen umfangreiche Prüfungen durchgeführt werden. Irgendjemand hat aber bei diesen Prüfungen versagt, sonst wäre das Dioxin schon viel früher entdeckt worden. Die „QS“-Gesellschaft weist jede Schuld von sich. Was war aber dann mit diesen Prüfungen? Wer hat sie durchgeführt? Wurden sie richtig gemacht? Fragen über Fragen.

Man hat den Eindruck, dass schon wieder viel vertuscht werden soll. Den Schaden haben zum Schluss wieder die Bauern, weil die Vieh- und Eierpreise fallen. Vielleicht wurde sogar der jetzige Zeitpunkt für die Enthüllung genommen, weil die Erzeugerpreise gestiegen sind und das kann der Lebensmittelhandel nicht brauchen. Um etwas mehr Licht ins Dunkel zu bringen, starten wir  hiermit diese Umfrage. Wir wollen wissen, wie die Kontrollen von „QS“ auf den Betrieben durchgeführt wurden.

Es ist niemals Sache der Bauern, wie eine Prüfung durchgezogen wird. Dem Bauern wird erklärt, dass das für „QS“ nötige „A-Futter“ und der Prüfungsumfang so ausgelegt sind, dass es für ihn eine Sicherheit darstellt. Dafür muss ja der Bauer, oder auch Händler und Hersteller, Preiszuschläge für Prüfungen und Verwaltung zahlen. Prüfungsdurchführung ist also eindeutig Sache der Prüfer und wir wollen herausfinden, ob das als „Sicherheit“ dient. Es ist nicht gegen „QS“ gerichtet. Im Gegenteil kann damit vielleicht sogar bewiesen werden, dass das System einwandfrei funktioniert.

Wir bitten alle Betriebe, ob Landwirt, Händler, Mischfutterhersteller oder auch Transportunternehmen usw., an der Umfrage teilzunehmen. Alle angegebenen persönlichen Daten sind streng vertraulich und werden Dritten nicht weiter gegeben. Die Daten bleiben bei der Arbeitsgruppe unter Verschluss. Der Teilnehmer willigt jedoch ein, dass der Text und die Antwort der Fragen anonym (also nochmal, ohne jegliche Namen) im Ergebnis niedergeschrieben und veröffentlicht werden. Sonst hätte das ganze ja keinen Sinn.

Wir bitten alle, die Fragen soweit wie möglich zu beantworten. Ideal ist, wenn alle Antworten zu den Fragen formuliert werden, aber auch bereits ein nur teilweise ausgefüllter Fragebogen hilft uns für ein sinnvolles und aussagekräftiges Ergebnis. Wenn Sie uns weitere Mitteilungen machen wollen, verwenden Sie bitte ein gesondertes neutrales Blatt. Uns interessiert auch, was beim Verkauf der landwirtschaftlichen Erzeugnisse verlangt wird, welche auffälligen Aussagen manche Prüfer machen oder wie Händler und Mischfutterhersteller kontrolliert werden. Die Verwendung des so genannten „A-Futters“ ist auch bei der Kontrolle von „QM“ oder „Offene Stalltür“ vorgeschrieben. Deshalb bitten wir auch Betriebe für diese Bereiche, an der Umfrage teilzunehmen.

Für die Mithilfe bedanken wir uns im Voraus sehr herzlich. Es geht hier um uns alle. Es kann nicht sein, dass von uns allen noch mehr Prüfungen und Bürokratismus gefordert werden. Man soll zuerst einmal das Bestehende so durchführen, wie es einen Sinn ergibt. Wir sind auf das Ergebnis gespannt. Führende Verlage werden das Ergebnis veröffentlichen.
Alle Teilnehmer erhalten zur Information das zusammengefasste Ergebnis per E-Mail oder auf Wunsch per Fax.

Bitte die Antwort der Umfrage an:

Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GMO

Josef Feilmeier
Edlham 19
94544 Hofkirchen

Oder per Mail an:
josef.feilmeier@feilmeier.info

Oder per Telefax an:

08541 – 2664

Herzlichen Dank für die Unterstützung

Im Auftrag der Arbeitsgruppe

Josef Feilmeier

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From: Josef Feilmeier
To: info@feilmeier.info
Sent: Saturday, January 01, 2011 3:57 PM
Subject: Jahresübergang

Liebe Freunde und Kollegen,

Wikileaks deckt Hintergründe auf, die wir bisher schon vermutet haben. Viele haben diese Meldung schon über andere Verteiler erhalten. Aber eben nicht alle. Es sollen aber alle Bürger wissen, was hinter den Kulissen läuft.


http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/mike-adams/wikileaks-dokumente-enthuellen-usa-planen-vergeltungsmassnahmen-gegen-europaeische-nationen-die-si.html

„Wasser und Wahrheit haben einen kleinen Kopf – sie kommen immer wieder zum Vorschein“. Ich bin gespannt, was noch alles aufgedeckt wird. Da es sich hier um eine politische Angelegenheit handelt, wird es besonders spannend, welche Politiker hier das Wort ergreifen und sich von diesen Vorhaben der Amerikaner distanzieren und politischen Gegendruck aufbauen. Ich bitte alle, setzt euch mit eueren Regionalpolitikern darüber auseinander.

Dazu noch eine weitere Meldung, die wieder einmal bestätigt, dass alle Versprechungen der Gentechnikindustrie nur leere Worte sind.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101217_OTS0027/global-2000-gentechnik-versagt-im-kampf-gegen-baumwollschaedling

Wie viele solche Berichte werden wir noch brauchen, bis es die obrigkeitshörigen Leute auch kapieren. Es wäre oftmals ratsam, nicht alles nachzuplappern. sondern nachzufragen, ob dies stimmt, was in abhängigen Zeitschriften steht. Am Namen des Verfassers kann man meistens erkennen, ob es neutral oder ein gesteuerter Bericht ist.

Als gelernter Banker interessiert mich auch das. Vielleicht euch auch? Zumindest informieren wir uns ständig darüber. Denn auch hier soll der Bürger möglichst wenig erfahren, wie katastrophal die Finanzlage ist.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/brigitte-hamann/die-maer-von-der-inflation-warum-die-usa-auf-dem-weg-in-eine-deflation-sind.html

Eine weitere Information zu diesen Themen lege ich als Anhang bei. Es ist sehr interessant, mit welchen Tricks man heute arbeitet. Dazu ist besonders der Kommentar von Walter Haefeker (ganz unten im beiliegenden Bericht) interessant. Man wickelt die staatlichen Stellen ein, wie man sie braucht und niemand merkt es. Und dann ist auf einmal ein Fachmann, wie Walter Haefeker dabei und bringt ihnen ihr Konzept zum Wanken. Ein bekannter Fernsehmoderator forschte einmal nach, woher die Farmer aus den USA kamen, die die Vorteile der Gentechnik bei ihnen zuhause so anpriesen. Er fand sie bei den Recherchen aber nicht als Farmer, sondern als Mitarbeiter von Monsanto. Und bei uns stand in manchen Wochenblättern und Landwirtschaftszeitschriften, dass diese Leute aus der eigenen Praxis berichteten. Welche Verdummung müssen wir eigentlich noch über uns ergehen lassen.

Auffällig im Bericht von Walter Haefeker ist, dass die angeblichen Farmer auch an der Höheren Landbauschule in Rottalmünster waren. Die Schulleitung ist voll hereingefallen und hat alles geglaubt, was gesagt wurde, ohne nachzufragen. Dann wundert man sich, wenn alte Bauern zu uns ins Lagerhaus kommen und sagen „Wenn wir so wirtschaften würden, wie es der Bub / das Mädel in der Schule gelernt hat, wären wir schon lange verschwunden“. Es dauert oft Jahre, bis das aufgenagelte „Industrie-Brett“ vorm Hirn der jungen Landwirte wieder zur Seite rückt und der realistische Blick wieder da ist. Ja  –  auch wenn diese Aussage manche ärgert, aber es ist leider so. Geht doch mal ins Burgenland und studiert das dortige Schulsystem der Landwirtschaft – nicht der Industriewirtschaft!!! Oft wird nur noch gelernt, wie man Industrieprodukte anwendet und nicht mehr, was Natur und Bankkonto dazu sagen und wie man vieles sparen könnte.

Gratulation nach Ulm:

Eine aufblühende Region gegen die Gentechnik. Auch ich durfte dort mit einem Vortrag in der Pauluskirche meinen Beitrag leisten und am Grundstein mithelfen. Besonders lobenswert ist die Aktivität im Raum Ulm, weil dort die deutsche Forschungsministerin herkommt. Und Frau Schavan tut alles, um die Gentechnik einzuführen, aber die Basis bricht ihr restlos weg   –   s c h ö n !

http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Die-Menschen-wollen-keine-Gentechnik;art4329,783800

Alles in allem tut sich sehr viel an der Front. Das Jahr 2010 können alle „Kämpfer für die Schöpfung und Freiheit“ (Gentechnikgegner) als großen Erfolg feiern. Nicht einzelne, sondern wir alle zusammen schafften dies. Es ist eine wunderbare Gemeinschaft. Niemand fragt, ob er / sie mehr getan hat als andere, sondern jede(r) bringt seinen Teil dazu.
… …
Das alles schafft mir mehr Zeit, meine neue Aufgabe mit voller Kraft zu erledigen. Wir werden unsere Schöpfung und die Freiheit der Bauern und Bürger erhalten.

In diesem Sinne bedanke ich mich für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr und bitte darum auch für das neue Jahr 2011. Euch (Ihnen) allen wünsche ich für das neue Jahr alle Gute, vor allem Gesundheit, Gottes Segen und die Kraft des Widerstandes gegen Gentechnik und anderer Abhängigleiten.

SPUREN IM SAND:

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigenen und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
dass in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?“

Da antwortete er:
„Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
DA HABE ICH DICH GETRAGEN:“

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Und genau so stützen wir uns gegenseitig

Herzliche Grüße

Feilmeier Josef
–          Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON –GVO
–          VLOG-Berlin (Verband Lebensmittel ohne Gentechnik)


www.feilmeier.info/OhneGentechnik

P.S. Bitte Fernsehtermin vormerken: 20. Februar, Bayerisches Fernsehen, Sendung „Unter unserem Himmel“, Sonntagabend 19:00 Uhr, Dauer 45 Minuten

Wer noch nicht von anderen Nachrichten-Verteilern versorgt wird, melde sich bitte. Dann werde ich die wichtigsten Meldungen weiterleiten. Es muss eben nicht sein, das bestimmte Meldungen oftmals 20 Mal gleich kommen.

Besonders freue ich mich künftig, wenn ich von euch (Ihnen) Informationen erhalte, was sich in euerer (Ihrer) Region in Sachen Gentechnik und Markt tut. Das wäre auch sehr wertvoll für meine neue Aufgabe. Schreibt mir!