USA: Kein Weg mehr zurück

Anm.: Eine Veröffentlichung von Beiträgen bedeutet keineswegs, dass wir uns mit dem Inhalt identifizieren! Es möge sich jeder Leser|jede Leserin sein|ihr Urteil bilden!(GDEU)

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24143.html

9.07.2011 | Gentechnik-Anbau in den USA: Kein Weg mehr zurück

Michael Hart lehnt am Auto während eines Stopps auf seiner Reise durch die USA. Neben ihm ein Farmer aus Missouri. In Europa kommt Gentechnik in der Landwirtschaft kaum zum Einsatz. Weder Landwirte noch Verbraucher sind von der Technik überzeugt. Anders in Nordamerika, wo Gentechnik-Mais, -Soja, -Raps und -Zuckerrübe den Markt erobert haben. Durch eine Kombination verschiedener Herbizid- und Insekten-Resistenzen haben die Landwirte viele Vorteile, könnte man meinen. Der Film „Farmer to Farmer – The truth about GM Crops“ von Michael Hart zeigt das Gegenteil. Der britische Farmer ist quer durch die USA gereist und hat dort mit Landwirten über den Anbau gentechnisch veränderter Organismen gesprochen. Die Betroffenen sind desillusioniert über stark steigende Saatgutpreise und herbizid-resistente Unkräuter, die teilweise per Hand entfernt werden müssen, weil kein Gift mehr dagegen hilft. Sicherheitsabstände funktionieren nicht, berichtet ein Landwirt, der Versuch einer Koexistenz mit gentechnikfreier Landwirtschaft ist gescheitert. Gefragt nach Empfehlungen für europäische Landwirte, raten die amerikanischen Kollegen vom Anbau gentechnisch veränderter Organismen ab, da kein Weg mehr zurückführe. Ihnen bleibe schlicht nichts anderes mehr übrig, als GVO anzubauen. Denn gentechnikfreies Saatgut ist auf dem Markt kaum zu bekommen und werde außerdem nicht mehr weiterentwickelt.

wie immer… ohne Gewähr (GDEU)!

Betreff: Fw: Gentechnikseilschaftenvortrag Bergstedt

Grüß Gott,

hier die Info zum Vortrag am Donnerstag in Schärding (darf natürlich gern weitergegeben werden).

Liebe Grüsse
Rosi Reindl

Termine der Veranstaltungen mit Jörg Bergstedt:

Montag, 18.7.2011: 20 Uhr Gasthaus Strobl, Dorfstr. 6, 82386 Oberhausen; Veranst.: AbL Regionalgruppe, Imkerbund

Dienstag, 19.7.2011: 19 Uhr Heunburg, A-9111 Haimburg; Veranstalter: Plattform Ärzte, Bauern und Verbraucher für gentechnikfreie Nahrung

Mittwoch, 20.7.2011: 19.30 Uhr K 8, Primavera Veränderungsm., Karmelitenplatz 8/1, A-8010 Graz; Veranstalter.: AGG-Aktionskomitee natürliches Wirtschaften

Donnerstag, 21.07.2011: 19.30 Uhr Gasthaus Kapsreiter Bräustüberl, Knörleinweg 1, A-4780 Schärding; Veranstalter.: Schärdinger Biobauern Stammtisch

Freitag, 22.7.2011: 20 Uhr Gasthof „Alte Post“, Marktstr. 9, 83317 Teisendorf; Veranst.: ZC Berchtesgadener Land Traunstein, AbL Regionalgruppe, Imkerverein

Samstag, 23.7.2011: 20 Uhr Gasthof Gut Forsting, Münchnerstr. 21, 83539 Forsting; Veranst. Bund Naturschutz AK Gentechnik, Interessensgemeinschaft gesunde Tiere, Arbeitsgemeinschaft bäuerl. Landwirtschaft

Sonntag, 24.7.2011: 20 Uhr Gasthof „Bichler“, Dorfstr. 11, 83561 Ramerberg; Veranst.: Infostammtisch Horst Kroeger

Montag, 25.7.2011: 20 Uhr Gasthof „Schuster“, Am Drössel 5, 82234 Hochstadt; Veranst.: ZC Starnberg

Kurzbeschreibung Vortrag doc

und eine weitere Info aus Bayern:

Die bayerische SPD stellte im April 2011 den Antrag:

„Die Staatsregierung wird aufgefordert, den Forschungsverbund FORPLANTA – „Pflanzen fit für die Zukunft“ umgehend zu beenden und sich eindeutig für ein gentechnikanbaufreies Bayern auszusprechen.“ (Hierbei geht es u.a. um 1,5 Mio. Euro Förderung und die Wiederaufnahme der Freisetzung von genmanipulierten Pflanzen)

Die vorläufige Beschlussempfehlung (7.7.2011) lautet: Ablehnung des Antrags (CSU und FDP)

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110715_OTS0044/kadenbach-bienensterben-wird-zum-europaeischen-thema

Kadenbach: Bienensterben wird zum europäischen Thema

Utl.: SPÖ-Europaabgeordnete will von EU-Kommission entsprechenden Aktionsplan =

Wien (OTS/SK) – Das Europäische Parlament nimmt sich nun aktiv dem
Thema des Bienensterbens in Europa an. „Diese Woche wurden im
Umweltausschuss des Europäischen Parlaments meine Forderungen
angenommen, damit nun auch Pestizide und Gentechnik als mögliche
Hauptverursacher aufgelistet werden. Zuvor war von der konservativen
Berichterstatterin versucht worden, diese Ursachen explizit von einer
weiteren Behandlung auszuklammern“, erläutert die
SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied sowohl im Umwelt- wie
auch im Agrarausschuss. ****
Sie stellt aber auch klar: „Wir stehen erst am Beginn des
konsequenten Aufarbeitens der Problematik. Ende Oktober soll der
Initiativbericht im Plenum abgestimmt werden. Dann ist die
EU-Kommission am Zug, als zuständige Behörde konkrete
Lösungsvorschläge auf den Tisch zu legen. Wir können nicht mehr
länger warten, die Zeit des Handelns ist längst überfällig.“
Quer durch Europa nehmen die Fälle von Bienensterben signifikant zu.
Im Sommer 2008 verendeten etwa binnen weniger Wochen 330 Millionen
Bienen am Oberrhein, als badische Landwirte ein neues
Pflanzenschutzmittel einsetzten. Erst im Mai dieses Jahres wurde im
Burgenland ein vermehrtes Bienensterben gemeldet. Auch hier wird
vermutet, dass es einen Zusammenhang mit Pflanzenschutzmitteln gibt.
Auch die Luftverschmutzung gefährdet Bienen. Während im 19.
Jahrhundert die Gerüche einer blühenden Pflanze bis zu 800 Meter weit
ausströmen konnten, sind es heute in Westeuropa oft nur noch 200
Meter. Kadenbach geht es jetzt darum, Bewusstsein für das Thema zu
schaffen und die Entscheidungsträger – allen voran die in der
EU-Kommission – zu einem Aktionsplan gegen das Bienensterben in
Europa zu bewegen. (Schluss) sv/mp
Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
markus.wolschlager@europarl.europa.eu

http://www.e-recht24.de/news/it-sicherheit/6757-anonymous-hackergruppe-hat-monsanto-im-visier.html

Anonymous: Hackergruppe hat Monsanto im Visier

15.07.11 » Autor: Manuela Jung

Die Hackergruppe Anonymous hat das Unternehmen Monsanto als künftiges Ziel für DoS-Angriffe und Datenklau erklärt. Bislang veröffentlichten die Hacker Namen, Rufnummern, E-Mail-Adressen und Wohnorte von mehr als 2.500 Mitarbeitern und Geschäftspartnern des Konzerns.

Zum Konzern
Monsanto ist ein Unternehmen für Agrarprodukte mit Sitz im US-Bundesstaat Missouri und zahlreichen Niederlassungen in über 60 Ländern. Bekannt ist es durch seine Saatgutzuchten, bei denen der Konzern seit ca. 30 Jahren auf Biotechnologie und genmanipulierte Feldfrüchte setzt. Seit langem ist Monsanto wegen seiner Geschäftsmethoden in der Kritik. Sie sollen beispielsweise Landwirte mit Lizenzverträgen verbieten, die Samen aus den Feldfrüchten für eine weitere Aussaat zu nutzen, wenn das Ursprungssaatgut von Monsanto stammt. Greenpeace berichtete schon 2005 ausführlich über die Machtstrategien und Unternehmensaufkäufe mit denen Monsantos die globale Landwirtschaft unter seiner Kontrolle zu bringen versucht.

Anonymus plant weitere Angriffe
Anonymus-Unterstützer kündigten weitere Angriffe auf die Server von Monsanto an. Es sollen nicht nur Server blockiert und Daten veröffentlicht werden, sondern zusätzlich eine Informationsseite (Wiki) eingerichtet werden. Das Security-Unternehmen berichtete, dass Anonymus einen IRC-Server auf einen der Unternehmensrechner von Monsanto eingerichtet habe.


http://www.it-markt.ch/de-CH/News/2011/07/14/Die-gruenen-Anonymous-greifen-an.aspx
Operation Green Rights

Die „grünen“ Anonymous greifen an

Anonymous hat die Verantwortung des Angriffs auf Monsanto übernommen und gleich weitere angekündigt.
Anonymous hat die Verantwortung für einen Angriff vom 12. Juli auf die Webserver des Saatgutherstellers Monsanto übernommen. Das Hacker-Kollektiv habe drei E-Mail-Server und die Web-Infrastruktur des Unternehmens lahmgelegt, wie Cnet zu berichten weiss. Der multinationale Gigant Monsanto hat mittlerweile bestätigt, dass Informationen zu mehr als 2’500 Beschäftigten veröffentlicht wurden – mit Name, Anschrift und Telefonnummern.
Der Angriff gehört zu der Aktion „Operation Green Rights / Project Tarmaggedon“. Dieser soll sich gegen Ölkonzerne wie Exxon Mobil, ConcoPhillips, Canada Oil Sands, Imperial Oil sowie die Royal Bank of Scotland richten, teilt die Hacker-Gruppierung Anonymous mit.
Kampf gegen Korruption
In der Erklärung heisst es weiter, dass es sich um eine Protestaktion gegen den Bau einer Strasse zur Erschliessung einer Ölsand-Lagerstätte in der kanadischen Provinz Alberta handle. „Wir versuchen aktiv die Korruption aufzuzeigen, die, wie wir ALLE wissen, da ist“, erklärt die Gruppe. Denn das sei nicht die saubere Energie von der Zukunft, die uns versprochen wurde.

Anonymous war kürzlich schon bei den Angriffen auf Booz Allen Hamilton involviert. Die Attacke wurde im Rahmen der AntiSec-Kampagne geführt, wo sich neben Anonymous auch LulzSec beteiligte. Das Unternehmen bestätigte, dass die 90’000 veröffentlichten E-Mail-Adressen von Militärangehörigen stammen. Booz Allen Hamilton berät unter anderem das US-Verteidigungsministerium.


Hallo zusammen!

Eigentlich wieder ein Skandal, der uns zum Nachdenken und Reagieren anregen sollte.

Giftfreie Grüße

Herbert Jung

Kunstdünger enthält Cadmium.

Globus, ARD, 8.8.2001: Phosphathaltiger Kunstdünger enthält das giftige Schwermetall Cadmium.
Jährlich sollen auf diesem Wege 80 Tonnen Cadmium auf diese Weise in unsere Umwelt gelangen.
(BMW spielte Vorreiter und hat das Cadmium aus den Autolacken entfernt.)
Hilflos bat das Bundesumweltministerium darum bestimmte Pflanzen, die gerne Cadmium speichern, nicht mehr zu essen. (Wie zum Beispiel Leinsamen,…)
Obwohl die Industrie sogar Patente darauf hat, Kunstdünger ohne Cadmium herzustellen, tut sie es nicht.
Dies würde sich sofort ändern, wenn auf den Nahrungsmitteln stände: Dieses Nahrungsmittel wurde mit Cadmiumhaltigen Kunstdünger produziert. Cadmium ist noch giftiger wie Blei.

Bitte an die Hobbygärtner, verwendet bitte keine Kunstdünger, vor allem kein Blaukorn, da ist nur Müll drin.

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Dr. Johann Georg Schnitzer [mailto:dr.schnitzer@t-online.de]
Gesendet: Freitag, 15. Juli 2011 23:37
Betreff: Mehr kranke Kinder – Schicksal oder Schuld? Was zu tun ist

Sehr geehrter Herr…,

mit der Gesundheit der Kinder geht es bergab. Chronische Krankheiten und
Degenerationsmerkmale nehmen zu. Ist das unvermeidliches Schicksal, oder
gibt es Ursachen und Schuldige? Von den sogenannten ‚Verantwortlichen‘ ist
nach den negativen Erfahrungen des letzten halben Jahrhunderts keine Abhilfe
zu erwarten. Was kann unter den herrschenden Umständen die einzelne Familie
tun, damit wieder gesunde Kinder zur Welt kommen dürfen?

W a s   e i n   g e s u n d e s   K i n d   a u s m a c h t :

#  harmonische und symmetrische Körperproportionen, #  ein prächtiges Gebiss
mit regelmäßigen Zahnbögen, #  gesunde, kariesfreie Zähne, #  klare, scharf
sehende Augen, #  ein gutes Gehör, #  feines Geschmacks- und
Geruchsempfinden, #  eine gute Koordination der Bewegungen, #  ein
Immunsystem, das mit Infektionsangriffen kurzen Prozess macht, #  eine wache
Intelligenz mit Interesse für Alles und #  ein heiteres, in sich ruhendes
Gemüt.

H e u t e   s i n d   K i n d e r   a u f   v i e l f ä l t i g e   W e i s e   k r a n k

Viele weisen Degenerationsmerkmale auf, zu welchen vor allem Gebissverfall
durch Zahnkaries, Zahnfehlstellungen, Kiefermissbildungen, teils nicht
angelegte oder nicht ausgeformte Zähne, Fehlentwicklungen des Skeletts und
Fehlsichtigkeit gehören, aber auch Sprachschwierigkeiten, Schreibschwächen,
und in schweren Fällen Mongolismus, Gendefekte wie Trisomie,
Unterentwicklung des Gehirns insgesamt oder einzelner Gehirnregionen,
unvollständige Ausformung einzelner Gliedmaßen usw.

‚Die Gesundheit von Mädchen und Jungen hat sich im Vergleich zu 2000
verschlechtert … Immer mehr Kinder sind krank‘, ist das Ergebnis einer
forsa-Studie
http://www.presse.dak.de/ps.nsf/Show/5734C888F5312998C12578C00039BA6F/$File/
2011_Forsa_Kinder%E4rzte_Antworten_alle.pdf
im Auftrag der DAK, welche im Einzelnen die gesundheitlichen Probleme bei 3-
bis 5-Jährigen auflistet (befragt wurden 100 Kinder- und Jugendärzte):

13% haben psychische Probleme und Verhaltensauffälligkeiten, 13% sind
übergewichtig, 70% weisen motorische (Bewegungs-) Defizite auf, 91% haben
Sprach- und Hörprobleme, 74% leiden an Hauterkrankungen.

(zitiert aus dem Bericht in WeltOnline über die Studie)
http://www.welt.de/gesundheit/article13468579/Gesundheitszustand-der-Kinder-
hat-sich-verschlechtert.html

K r a n k e r   N a c h w u c h s   h a t   U r s a c h e n
schon eine Ursache reicht aus, lebenslange Beeinträchtigung zu erzeugen:

a)  die heutige denaturierte und teils artfremde Zivilisationskost,
welche schon die Entwicklung im Mutterleib hemmt und
danach auch die Entwicklung des Kindes beeinträchtigt,
b)  jegliche Medikation (auch Vitamine!) während der Schwangerschaft
sowie elektromagnetische und radioaktive Strahlenschädigungen,
c)  Schädigung des Immunsystems durch immer mehr Impfungen,
d)  Schädigung des Immunsystems durch Antibiotika,
e)  Schädigung des Immunsystems durch fiebersenkende Medikation, f )
Gehirnschäden durch Medikation und elektromagnetische Wellen.

D e n a t u r i e r t e   K o s t   k a n n   I n t e l l i g e n z   k o s t e n !

‚Das Gehirn wächst am schnellsten während der ersten drei Lebensjahre‘,
sagen die Autoren einer Langzeitstudie der Universität von Bristol, ‚es ist
möglich, dass eine gute Ernährung während dieser Periode eine optimale
Gehirnentwicklung fördert‘. 1991-1992 hat die Studie 14.000 Mütter während
ihrer Schwangerschaft aufgenommen und verfolgt seither die Kinder und Eltern
in minutiösen Details (ALSPAC, The Avon Longitudinal Study of Parents and
Children, University of Bristol).
(‚Processed food diet in early childhood may lower IQ).
http://www.bristol.ac.uk/alspac/documents/pr-junk-food-and-iq-jan-11.pdf

Hier liegt der Schlüssel zur Erklärung des ständig weiter sinkenden
Intelligenzquotienten des Nachwuchses und des herrschenden
Fachkräftemangels, weil in dem ohnehin schon zahlenmäßig zu geringen
Nachwuchs der deutschstämmigen Bevölkerung auch noch immer weniger
Intelligente mit einem IQ zu finden sind, der für den erfolgreichen
Abschluss eines Studiums ausreicht. Was nicht vorhanden ist, kann auch nicht
durch Förderung besonders schwacher Schüler herbeigezaubert werden – ebenso
wie man aus einer mittelmäßigen Familienkutsche keinen erfolgreichen
Formel-I-Rennboliden mehr machen kann. Dazu muss man viel früher die Weichen
richtig stellen.

W e r   t r ä g t   d i e   S c h u l d   a n   d e r   N a c h w u c h s m i s e r e ?

Es sind gleich mehrere Schuldige auf mehreren Ebenen auszumachen, die alle
zu diesem Niedergang beitragen, aus den verschiedensten Motiven heraus – von
Eigeninteressen angefangen über Gleichgültigkeit und Dummheit bis hin zur
Korruption.

D i e   P o l i t i k:  Sie lässt nur wenig Engagement für eine gesunde
Bevölkerung und gesunden Nachwuchs erkennen. Zu sehr ist sie verstrickt in
alle möglichen Interessen von Lobbys, deren Existenzgrundlagen die
Krankheiten der Bevölkerung sind. Die ‚Vorbeugung‘ der Politik erschöpft
sich in der Jagd des Robert Koch Instituts nach Bakterien und Viren, die bei
immungeschwächten Personen zur Erkrankung führen können, und in der
Propagierung von immer mehr Impfungen, die in Wirklichkeit sehr viel mehr
schaden, als sie nützen.

Was vollständig fehlt, ist ein unabhängiges staatliches Hygiene-Institut,
welches die Ursachen der am weitesten verbreiteten chronischen Krankheiten
und Todesursachen und der Bevölkerungsdegeneration erforscht und Richtlinien
zur Gesunderhaltung der Bevölkerung und ihres Nachwuchses herausgibt.

D i e   W i s s e n s c h a f t:  Sie betreibt vor allem Auftragsforschung
für die von den Krankheiten der Bevölkerung lebenden Wirtschaftsgruppen und
ist daher von diesen abhängig. Unabhängige Forschungen über die wahren
Zusammenhänge würden nicht nur nicht gesponsert, sondern würden zum völligen
Versiegen der zweckgebundenen Forschungsmittel führen. Eine unabhängige
Gesundheitsforschung ist bei diesen Wirtschaftsgruppen ebenso wie bei der
Politik unerwünscht und existiert deshalb praktisch überhaupt nicht.

D i e   M e d i z i n :  Sie lebt von den Krankheiten der Bevölkerung. Jeder
geheilte Patient würde Einkommensverlust bedeuten. Chronisch kranke, nicht
geheilte Patienten bilden die Einkommensbasis des Großteils aller
Arztpraxen. Allein ungeheilter Bluthochdruck und ungeheilter Diabetes machen
zusammen ca. 75 % der Gesamteinnahmen von Arztpraxen aus. Die immer mehr
propagierten Impfungen bedeuten nicht nur zusätzliche Einnahmen, sondern
erzeugen auch zusätzliche Krankheiten und Krankheitsanfälligkeiten bei den
geimpften Kindern, was zu weiterem Behandlungsbedarf und somit zu weiteren
Praxiseinnahmen führt. Auch die üblichen Behandlungen akuter Erkrankungen
mit Antibiotika, fiebersenkenden und entzündungshemmenen Mitteln verursachen
danach oft chronische Erkrankungen (z.B. Diabetes Typ I oder Leukämie), die
das Einkommen mehren.

Je mehr Ärzte es irgendwo gibt, desto kränker ist die Bevölkerung dort. Nur
wenn es umgekehrt wäre, wenn die Medizin Krankheiten heilen würde, könnte
sich ein umgekehrt proportionales, gesundes Gleichgewicht zwischen der Zahl
der Ärzte und der Zahl gesunder Menschen in der Bevölkerung einstellen: Je
effektiver die Medizin als Heilkunst wäre, desto mehr Menschen wären gesund,
und um so weniger Ärzte würden zur Erhaltung der Gesundheit gebraucht.

D i e   P h a r m a – I n d u s t r i e :  Etwa 90% ihrer Mittel zielen
nicht auf Heilung, sondern nur auf ‚Behandlung‘ durch Unterdrückung der
Symptome und der Beschwerden von Erkrankungen. Dabei entstehen oft
‚Nebenwirkungen‘, die teils mehr Beschwerden machen als die Grundkrankheit,
und welche dann wieder mit anderen Medikamenten symptomatisch unterdrückt
werden. Die Pharmaindustrie ist im Wesentlichen an der Maximierung ihrer
Gewinne interessiert, und dazu liefern auch Impfungen einen Anteil, vor
allem dann, wenn gleich viele Millionen Impfportionen direkt an Regierungen
verkauft werden können. http://www.youtube.com/embed/yzsY8by4PLE .Impfungen
sind inzwischen eine Hauptursache für chronische Erkrankungen bei Kindern
geworden. Ungeimpfte Kinder sind gesünder!
http://www.alpenparlament.tv/playlist/323-ungeimpfte-kinder-sind-gesuender-j
etzt-ist-es-amtlich

D i e   L a n d w i r t s c h a f t :  Ihre Ziele sind größtmögliche Erträge
sowohl an Erntemengen wie an erzielten Einkommen. Dazu sind ihr fast alle
Mittel recht, wie Fäkaliendüngung, Kunstdünger, Pestizide, sowie die
„Veredelung“ pflanzlicher Erträge durch Verfütterung an Tiere zur Erzeugung
tierischer Nahrungsprodukte, für die am Markt mehr bezahlt wird. Letztere
zählen zu den Hauptursachen chronischer Zivilisationskrankheiten – direkt
und auch indirekt durch die Verseuchung des Grundwassers mit Tierfäkalien
aus den Massentierhaltungen und durch Rodungen des Regenwaldes für den
Tierfutteranbau.

S a a t g u t – D ü n g e m i t t e l k o n z e r n e :  Diese international
operierenden Multis streben das Weltmonopol der Nahrungsversorgung an (‚Wer
die Nahrung kontrolliert, kontrolliert die Menschheit‘). Sie züchten
genmanipulierte Hybridsorten, die teils selber Pestizide produzieren, und
die gegen Pestizide, welche die selben Firmen produzieren (und  ohne die der
Anbau dieser Sorten nicht funktioniert), resistent sind. Diese Hybridsorten
(Kreuzungen) sind so unfruchtbar wie Maulesel, die aus der Kreuzung von
Pferd und Esel hervorgegangen sind. So müssen die Bauern jedes Jahr erneut
das Saatgut bei diesen Multis kaufen. Durch die Genmanipulation sind diese
Sorten patentierbar (soweit Länder nicht das Patentieren von Leben
ablehnen). Die Patente schützen diese Multis vor Konkurrenz und erlauben
ihnen sogar, gegen Bauern zu prozessieren, deren natürliche Sorten durch
Pollenflug mit patentierten Genen kontaminiert wurden.

Von genmanipulierten Pflanzen erzeugte Pestizide wurden inzwischen in
Menschen nachgewiesen, die solche Pflanzen verzehrt haben – sogar in den
Embryos schwangerer Frauen! Eine UN-Kommission warnt inzwischen Regierungen,
ihre Bevölkerungen vor solchen Multis und ihren Produkten zu schützen.

D i e   N a h r u n g s m i t t e l i n d u s t r i e :  Im Prinzip kauft
sie gesundheitlich Wertvolles billig ein und verarbeitet es zu weitaus
teureren Produkten, die durch die Verarbeitungsprozesse den größten Teil
ihres ursprünglichen Gesundheitswertes eingebüßt haben oder teils sogar
gesundheitsschädlich geworden sind. Das trifft für den größten Teil aller am
Markt angebotenen Nahrungsmittel zu. Damit die Leute solche Produkte kaufen,
muss dafür geworben und muss PR (als redaktionell unabhängig getarnte
Produktempfehlung) gemacht werden.

D i e   M e d i e n :  Sie stehen direkt oder indirekt unter dem Einfluss
der Lobbys (über die Werbeeinnahmen und gesponserte PR) und der den Lobbys
dienlichen Politik. So werden z.B. mithilfe zahlloser Kochsendungen wie „Das
perfekte Dinner“ Zubereitungen der Produkte der Nahrungsmittelindustrie und
der ‚Veredelung‘ der Landwirtschaft propagiert, wodurch eine denaturierte
und teils auch artfremde Ernährung als ‚modern‘ suggeriert wird – die in
Wirklichikeit eine Hauptursache chronischer Krankheiten und degenerierenden
Nachwuchses ist. Die wirklichen Gesundheitsgrundlagen werden dabei
verschwiegen. Ein für die Gesundheit guter Rat ist daher: Kaufe nichts
Essbares, was in Medien empfohlen oder wofür geworben wird.

D i e   F a m i l i e :  Sie ist der Ort, auf den diese ganzen
Interessengruppen ihren Informationsbeschuss ausgerichtet haben. Viele
Familien sind diesem schutzlos ausgeliefert und erlegen, weil ihnen das
notwendige unabhängige Wissen verschwiegen wird, weil sie Alles glauben, was
ihnen diese Gruppen vormachen, weil ihr IQ nicht ausreicht, es kritisch zu
hinterfragen, und weil sie nach allen Regeln zum Konsum des Angebotenen
verführt werden. So ist es bei vielen Familien und bei den meisten jungen
Menschen, wenn sie geschlechtsreif werden, Sex haben und Kinder zeugen.

Die Familie kann aber auch die einzige und letzte Bastion gegen alle diese
Einflussnahmen sein – wenn sie das erforderliche Bildungs- und
Intelligenzniveau besitzt, sich das nötige Wissen aneignet und den
erforderlichen Willen zur praktischen Anwendung dieses Wissens aufbringt.

So wissen bisher die Wenigsten, obwohl es längst erforscht ist, dass bei
„Sex im Suff“ ein Kind herauskommen kann, das mongoloid ist, weil bei der
Reifeteilung der Eizelle die Trennung der Erbeigenschaften vom doppelten in
den einfachen Chromosomensatz nicht sauber erfolgt, sodass manche
Chromosomen auf der einen Seite doppelt hängen bleiben und auf der anderen
Seite fehlen. Welchen Einfluss weitere Suchtmittel und Medikamente bei
diesem zentralen Reproduktionsgeschehen haben, ist noch zu wenig erforscht.
Man kennt aber das Beispiel Contergan, das ein Kontrollsystem des
mütterlichen Organismus blockiert hat, welches normalerweise
Fehlentwicklungen des Embryos (was in ca. 50 % aller beginnenden
Schwangerschaften der Fall ist) erkennt und diesen frühzeitig abstößt, was
nur als eine etwas verspätete Regelblutung bemerkt wird. Unter Contergan
wurden deshalb auch fehlerhafte Embryonen ausgetragen, und viele defekte
Babies kamen zur Welt, denen z.B. die Hände an den Schultern angewachsen
waren, weil die Arme nicht entwickelt wurden (Gutachten von Prof. G. H. M.
Gottschewski im Contergan-Prozess).

Das Funktionieren dieser natürlichen „biologischen Qualitätskontrolle“ hängt
wesentlich von artgerechter Ernährung und der Vermeidung von schädigenden
Einflüssen (z.B. Medikamenten) ab. Sie wird um so wichtiger, je
umfangreicher die Schadeinflüsse geworden sind. In den letzten Jahren ist
als ein besonders heimtückischer Auslöser von schweren Fehlbildungen die von
den Amerikanern in ihren Kriegen verwendete Uran-Munition hinzugekommen, die
weiterhin – auch in den völkerrechtswidrigen Kriegshandlungen gegen Libyen
zum Einsatz kommen,  obwohl die schrecklichen Folgen inzwischen z.B. im
Kosovo und im Irak offenkundig wurden und erforscht sind – siehe z.B.
http://www.aixpaix.de/uranmunition/uranmunition.html . Die Leute dort sagen:
‚Früher fragten wir, wenn ein Kind geboren wurde: Ist es ein Junge oder ein
Mädchen? Heute fragen wir: Ist es gesund?‘

Die wichtigste Voraussetzung für eine optimale Realisierung aller
vorhandenen Erbanlagen im Embryo ist ein ständig, während der ganzen
Schwangerschaft vorhandenes Stoffwechselgleichgewicht der Mutter. Dass
dieses schon durch ein Glas Saft und den damit erfolgenden Zuckerstoß oder
durch Verabreichung von Vitaminen gestört werden kann, hat Gottscheswki in
Tierexperimenten nachgewiesen und an seine Studenten vermittelt. Die während
der Störung im Embryo abgerufenen Erbanlagen können nicht verwirklicht
werden. Das kann auch nicht nachgeholt werden, wenn 1-2 Stunden später der
Stoffwechsel (z.B. der Blutzuckerspiegel) wieder im Gleichgewicht ist. Denn
dann sind bereits wieder andere Erbinformationen an der Reihe. Je häufiger
solche Störungen sind, desto unvollkommener entwickelt sich der Embryo, und
mit um so mehr Handicaps muss das Neugeborene seinen Lebensweg gehen.

Die so heiß diskutierte PID (Prä-Implantations-Diagnostik) kann nur bei
Verdacht auf Erbkrankheiten feststellen, ob eine befruchtete Eizelle einen
genetischen Defekt aufweist. Für gesund befundene befruchtete Eizellen sind
jedoch nach der Implantation den ganzen weiteren Schädigungsmöglichkeiten
ebenfalls ausgesetzt.

Wichtige Voraussetzung für ein gesundes Wunschkind ist, dass beide Eltern
spätestens ein halbes Jahr vor Beginn einer geplanten Schwangerschaft ihre
Gesundheitsgrundlagen optimieren und alle denkbaren Schadfaktoren
minimieren.

W o   d a s   W i s s e n   z u   f i n d e n   i s t

In dem Buch ‚Der alternative Weg zur Gesundheit‘
http://www.dr-schnitzer.de/awg001.htm (Buchbesprechung)
http://www.dr-schnitzer.de/awg002.htm (Inhaltsverzeichnis) vermittelt ein
ganzes Kapitel das Wissen ‚Wie man ein gesundes Wunschkind plant‘. Dort
werden alle notwendigen Maßnahmen erläutert – bis hin zum Stillen und zu
gesunder Babykost. Das Buch enthält auch Anleitungen, was zu tun und was zu
unterlassen ist, sollten Eltern und Kinder z.B. sich erkälten oder eine
Grippe bekommen – und viel weiteres wichtiges Gesundheitswissen.

Welche große Bedeutung dabei die Getreide und ihre werterhaltenden
Zubereitungen haben, und warum dieses Wissen bis heute von den
Verantwortlichen verschwiegen und ignoriert wird, erfahren die geneigten
Leser aus dem Buch ‚Gesundheit – Getreide – Welternährung‘
http://www.dr-schnitzer.de/gesundheit-getreide-welternaehrung.htm

Die Zugänge zu den Geheimnissen um die Voraussetzungen gesunder Kinder von
Familie zu Familie weitersagen – das ist zur Zeit der einzige offene Weg zu
mehr gesunden Kindern.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Johann Georg Schnitzer
http://www.dr-schnitzer.de
http://www.dr-schnitzer-buecher.de/

P.S.  Bitte leiten Sie diese Information per E-Mail nur vollständig an alle
Ihre Kontaktpersonen weiter (Kürzen und Weglassen von Teilen ist nicht
erlaubt). Machen Sie dieses Wissen auch der jungen Generation bekannt. Sie
wird es besonders nötig haben. Übernahme auf Internetseiten oder teilweises
oder vollständiges Kopieren meiner durch Copyright geschützten
Internetseiten ist nicht gestattet. Links zu meinen Internetseiten mit
kurzem Hinweis auf deren Thema können gesetzt werden. Vorangegangene
Nachrichten und Aufnahme in Dr. Schnitzers Mailingliste siehe:
http://www.dr-schnitzer.de/emailnachrichten.html

P.P.S.  Sollten Sie daran denken, mir eine Nachricht zu mailen, oder sollten
Sie Fragen an mich haben: Ich freue mich über Ihre Nachricht, zeigt diese
doch Ihr Engagement für die konstruktiven Veränderungen im persönlichen
Umfeld und in der Gesellschaft, die auch meine Anliegen sind, und vielleicht
übermitteln Sie mir auch wichtige Informationen. Täglich erhalte ich eine
große, weiter  zunehmende Zahl von Nachrichten. Mit deren Bearbeitung gerate
ich zunehmend in Rückstand. Ich kann noch alle eingehenden Mails lesen, aber
die individuelle Beantwortung von Fragen ist mir in der Regel nicht mehr
möglich. Machen Sie deshalb bitte Ihre gesundheitlichen Entscheidungen nicht
von einer persönlichen Antwort abhängig, die ich wegen zeitlicher
Überforderung gar nicht geben kann. Die meisten an mich gerichteten Fragen
habe ich auch schon einmal gründlich auf meiner Website und in meinen
Büchern beantwortet. Gesuchte Antworten finden Sie am schnellsten, wenn Sie
sich direkt aus diesen Quellen informieren:
http://www.dr-schnitzer.de/intrasearch.html (Gesundheit suchen)
http://www.dr-schnitzer-buecher.de (Bücher)

Auf dem so erworbenen Wissen aufbauend, können Sie sich auch weitere Fragen
meistens schon selber durch eigenes logisches Nachdenken beantworten.

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Dr. Johann Georg Schnitzer
Zeppelinstr. 88
D-88045 Friedrichshafen/Deutschland
Fax: +49 (0)7541-398561
E-Mail: [mailto:Dr.Schnitzer@t-online.de]
WebSite:
Bücher: <http://www.dr-schnitzer-buecher.de&gt;
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http://www.buergerstimme.com/Design2/2011-07/die-perversion-der-konventionellen-agrarwirtschaft/

Die Perversion der konventionellen Agrarwirtschaft

14.07.11

Und immer wieder dürfen wir Menschen die Warnung hören und lesen, was denn alles geschehen würde, wenn unsere Spezies sich der Zehnmilliardengrenze nähern wird. Weltweite Hungersnöte, die nur eine Option offenhält: den konsequent radikalen Einsatz konventioneller Agrarwirtschaft. Daher haben Weltkonzerne der Agrarwirtschaft wie Monsanto und Syngenta auch keinerlei Probleme damit, Pestizide und die Gentechnik bedenkenlos einzusetzen, obwohl die Schädlichkeit nicht nur für uns Menschen, sondern auch für andere Lebewesen bis hin zum Zusammenbruch ganzer Naturkreisläufe längst zu genüge dokumentiert wurden. Hauptsache der Profit stimmt, die geschürte Angst vor Hungersnöten fügen sich dabei doch brillant ein, um die eigenen Verfehlungen zu vertuschen.

Es gibt genug Gründe für den ökologischen Landbau

Ganz besonders den Befürwortern der Gentechnik, die gern das Argument in den Raum werfen, dadurch würde der Pestizideinsatz verringert werden, muß entgegnet werden, daß das exakte Gegenteil eintreten wird: Unkräuter bilden Resistenzen, wie dies in den USA beobachtet wurde, somit steigt auch wieder der Pestizideinsatz. Bleiben wir bei der Gentechnik. Deren Pflanzen geben ihren Pollen durch den Pollenflug an „normale“ ab, es kommt somit zu ungewollten Auskreuzungen, die Ausbreitung hat keine Grenzen. Das Aussterben heimischer Sorten wird mittels dieser Technik vorangetrieben, ganz abgesehen von den Abhängigkeitsverhältnissen der Bauern zu den Saatgutkonzernen. Die sogenannten gentechnisch veränderten Organismen (GMO) verfügen teilweise auch über ein giftiges Protein, welches auch nützliche Insekten in der Landwirtschaft schädigt. Noch kann niemand wirklich wissen, was die indirekte Aufnahme von GMOs bei uns Menschen anrichten wird, die über den Futtermais der Tiere und die Enzyme geschieht. Im Nachhinein haben sich meistens Befürchtungen als berechtigt herausgestellt, wenn man nur an die vielen Giftcocktails denkt, die z.B. in der Baubranche uns belasten. Wenn wir bedenken, daß derzeit 70% der Bürger Deutschlands und auch der EU die Gentechnik nicht wollen, sollte die Politik entsprechend dies akzeptieren und danach handeln.

Die Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft, der Boom der Bioläden, die Umsatzzahlen sprechen tatsächlich für sich, ist inzwischen sinnigerweise nicht mehr aufzuhalten. Aus den anfänglichen Biofuzzis wurde eine ernstzunehmende Bewegung, weil auch das Bewußtsein, also das Erkennen über die Zusammenhänge unserer Natur, des Gleichgewichtes im gesunden Miteinander, gereift ist, sich bilden konnte.

Wir malen mal schwarz und gehen mit gutem Beispiel voran

Es geht doch nichts über eine systemtreue Loyalität, wie sie jüngst der Hauptgeschäftsführer von Syngenta, Mike Mack, im Faz-Artikel unter Beweis stellte: Europa wird zu einer Insel, die sich vom Fortschritt abkoppelt. Nun, daß ihm keine Bioprodukte schmecken sollen, mag zum einem seine Treue zum Konzern unterstreichen, andererseits scheint er wohl die verkehrten Bioprodukte verzehrt zu haben, weil es keine Frage des Geschmackes ist, bzw. nach dem langjährigen Genuß von Lebensmitteln mit Geschmacksverstärkern ohnehin die eigenen Zellen erheblich gestört wurden. Mit anderen Worten, das Urteilsvermögen hat sich somit getrübt. Selbstverständlich darf auch nicht erwartet werden, daß man die eigenen Geschäftsziele hinterfragt oder gar negiert. Dennoch sei die Frage gestattet, wieso weiterhin an der Gentechnik festgehalten wird, obwohl sich in der Vergangenheit berechtigter Widerstand geregt hatte. Es sei da nur mal an den Verkauf des Herbizids Paraquat erinnert, obwohl Syngenta gewusst haben muß, daß Vergiftungen bis hin zu Todesfällen eintreten könnten bei unsachgemäßer Handhabung. Landarbeiter hatten infolgedessen in Brasilien auf Palmöl-Plantagen keine notwendige Schutzkleidung an. Im Oktober 2006 wurden daher Syngenta-Anlagen gestürmt, die von der Bauernbewegung Via Campesina organisiert worden war, weitere Proteste folgten im Dezember 2007 im Nordosten Brasiliens bei Cajazeiras. Schließlich lenkte Syngenta ein und übergab im Oktober 2008 die Forschungsfarm der brasilianischen Regionalverwaltung. Daraufhin kehrte Normalzustand ein, es wurden Saatgut von Regionalsorten wieder eingesetzt.

Auch hierbei hat die Wirtschaft sich nach dem Menschen zu richten

Und bloß nicht umgekehrt! Die Proteste werden viel eher zunehmen angesichts der sich fortsetzenden Ignoranz seitens der Weltkonzerne. Sie glauben immer noch, sie seien die Heilsbringer, obwohl das Leid, die Zerstörung der Umwelt, der Naturkreisläufe, rapide zunimmt. Doch die Menschen beginnen „aufzuwachen“, dies spiegelt sich nicht nur bei der Nachfrage nach Bio-Produkten wider, sondern hat auch mit einem neuen Bewußtsein selbst etwas gemein. Nicht der Profit wird mehr hofiert, sondern diejenigen, die nachhaltig Rücksicht nehmen im komplexen Kontext einer Welt, die überleben möchte, und zwar noch sehr lange!

Ihr

Lotar Martin Kamm

Haltet die Vision aufrecht! (Englisch!)

http://www.youtube.com/watch?v=ND3UxMFP_P4&feature=feedu