GVO-Zulassung, Petition im Bundestag, Treibstoff E10, Kirche

Neue Studie über den amtlichen Weg der Zulassung eines GVO:

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Liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter,

am kommenden Montag wird die Petition „Gentechnikanbau stoppen“ im Petitionsausschuss des Bundestages beraten, die Sie sicherlich alle unterschrieben haben. Sie können die Möglichkeit wahrnehmen und live dabei sein! Alle Infos zur Anmeldung beim Bundestag gibt es beim BÖLW: http://www.boelw.de/petition-gentechnik.html. Auch eine Wahlkreis-Aktion zur Einladung Ihres Bundestagsabgeordneten finden Sie dort.
Das Thema Roundup ist gerade ein Dauerbrenner. Letzte Woche meldete das Umweltinstitut München, dass das Gentechnik-Unternehmen KWS Saat AG weiterhin darauf drängt, seine gegen Roundup resistenten Zuckerrüben hier anzubauen. Für die nächsten sieben Jahre sind Freisetzungsversuche beantragt. Infos dazu sowie eine Online-Aktion gegen das Pflanzengift Roundup an Ministerin Aigner finden Sie hier: http://tinyurl.com/3ovgppv
Sind Sie aufgrund all unserer Nachrichten der Meinung, dass Gentechnik ein totes Pferd ist? Oder spielt die Agro-Gentechnik in Deutschland eine wichtige Rolle? Stimmen Sie ab bei unserer Frage des Monats: http://www.keine-gentechnik.de/wer-wie-was/frage-des-monats.html

Freundliche Grüße

Ihr Team vom Informationsdienst Gentechnik

1. Mexiko: Mit alten Maissorten dem Klimawandel trotzen
2. Koalition lehnt strengeren Verbraucherschutz im Gentechnikrecht ab
3. Bayer weitet Gentechnik-Saatgut-Geschäft aus
4. Industrie plant Anbau von Gentechnik-Zuckerrüben in Deutschland
5. Polen fordert Einigung über GVO-Anbauverbote
6. Frankreich will Anbauverbot für Gentechnik-Mais aufrechterhalten
7. Honig-Urteil schlägt Wellen
8. Brandenburg: SPD und Linke für Gentechnik-Versuche
9. Minister Bonde: Koexistenz in Baden-Württemberg unmöglich

1. Mexiko: Mit alten Maissorten dem Klimawandel trotzen
Mexiko ist die Wiege der Mais-Pflanze und weist mit zahlreichen über Jahrhunderte gezüchteten Sorten eine riesige Vielfalt dieser Kulturpflanze auf. Durch die klimatischen Veränderungen könnte die mexikanische Anbaufläche bis 2050 um bis zu 30 Prozent sinken. Agrarwissenschaftler haben jedoch in Studien herausgefunden, dass sich das Getreide den trockeneren Bedingungen anpassen kann.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24429.html

2. Koalition lehnt strengeren Verbraucherschutz im Gentechnikrecht ab
Gestern ist ein Antrag der SPD-Bundestagsfraktion abgelehnt worden, das Gentechnikgesetz im Sinne des Urteils des Bundesverfassungsgerichts (BVG) vom November letzten Jahres zu ändern. Im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die Mehrheit der Abgeordneten von CDU/CSU und FDP dagegen gestimmt.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24439.html

3. Bayer weitet Gentechnik-Saatgut-Geschäft aus
Bayer CropScience will seinen Geschäftszweig mit gentechnisch veränderten Pflanzen weiter ausbauen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sollen in den nächsten vier Jahren auf 400 Millionen Euro steigen, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Um das „BioScience Geschäft“ mit Saatgut- und Pflanzeneigenschaften auszuweiten, sollen andere Saatgut-Unternehmen aufgekauft werden.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24427.html

4. Industrie plant Anbau von Gentechnik-Zuckerrüben in Deutschland
In Deutschland soll ab nächstem Jahr wieder die umstrittene gentechnisch veränderte Zuckerrübe der Firmen Monsanto und KWS Saat AG wachsen. Trotz neuer Studien, die die Gefährlichkeit des Spritzmittels Roundup belegen, gegen das die Rüben resistent gemacht wurden, planen die Konzerne weiterhin den kommerziellen Anbau.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24420.html

5. Polen fordert Einigung über GVO-Anbauverbote
Polen will während seiner EU-Ratspräsidentschaft bis Ende 2011 eine Einigung über den Vorschlag der EU-Kommission vorantreiben, nationale Anbauverbote für GVOs zu ermöglichen. Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe des Rates ist am 15. September.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24397.html

6. Frankreich will Anbauverbot für Gentechnik-Mais aufrechterhalten
Laut dem Europäischen Gerichtshof (EUGH) hat Frankreich das nationale Anbauverbot für den Gentechnik-Mais MON810 auf Grund einer falschen Rechtsgrundlage verhängt. Nun will die Umweltministerin den Fehler korrigieren.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24393.html

7. Honig-Urteil schlägt Wellen
Nach dem sogenannten Honig-Urteil des Europäischen Gerichtshofs gibt es überwiegend positive Reaktionen aus der Politik und von den Verbänden. Landwirtschaftsministerin Aigner begrüßt das Urteil. Für Verbraucher sei damit Klarheit geschaffen worden. Aigner sieht sich mit ihrem Anliegen, eine umfassendere Gentechnik-Kennzeichnung auf EU-Ebene durchzusetzen, gestärkt.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24384.html

8. Brandenburg: SPD und Linke für Gentechnik-Versuche
Die Linke und SPD in Brandenburg sprechen sich für Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen aus. In einem Antrag, der heute im Landwirtschaftsausschuss verhandelt werden soll, unterstützt die Landesregierung zwar das Engagement von Landwirten in gentechnikfreien Regionen.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/24441.html

9. Minister Bonde: Koexistenz in Baden-Württemberg unmöglich
Baden-Württembergs Verbraucherschutzminister Alexander Bonde macht sich stark gegen Gentechnik. Zwar werden in Baden-Württemberg derzeit gar keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut, er würde aber am liebsten gleich eine gentechnikfreie Region ausrufen, sagte er in einem Interview mit der Südwest Presse. Landwirten rät er vom Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ab, weil die Verbraucherinnen und Verbraucher Gentechnik ablehnten und Haftungsrisiken zu groß seien.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/24394.html

Informationsdienst Gentechnik
Marienstraße 19-20
10117 Berlin
info@keine-gentechnik.de
Telefon 030 28482 304
Fax 030 28482 309

http://www.keine-gentechnik.de

http://orf.at/stories/2081874/

„Format“: Treibstoff E10 bald in Österreich
In Deutschland hat die Einführung des Treibstoffes E10 (Benzin mit 10 Prozent „Biosprit“-Beimischung) zu einem Chaos und einer Verbraucherblockade geführt, in Österreich will Landwirtschafts- und Umweltminister Nikolaus Berlakovich E10 trotzdem im kommenden Jahr einführen.
Das gehe aus einem geheimen Stufenplan des Ministeriums gemeinsam mit der Industrie hervor, berichtete das Nachrichtenmagazin „Format“. In dem Schriftstück mit dem Vermerk „Entwurf vertraulich nicht zur Weitergabe bestimmt“ heißt es, dass mit 1. Oktober E10 gestartet werden soll. Ob die Autos diesen hohen Pflanzenanteil überhaupt vertragen, könnte dann beim „Pickerl“ überprüft werden.
Steuerzuckerl für teuren Treibstoff
Da der Treibstoff vom Acker teurer ist als fossile Treibstoffe, sollen Steuerzuckerl die Autofahrer beruhigen. Allerdings soll Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) über den kolportierten Einnahmenausfall von 160 Mio. Euro nicht begeistert sein.
Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) fürchtet hingegen negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Nahrungsversorgung durch mehr Biotreibstoff. Druck machen hingegen die Landwirte, die sich ein Zusatzgeschäft erhoffen. Laut Greenpeace-Berechnungen wurden im Vorjahr 142 Millionen Tonnen Getreide weltweit für Biosprit verbraucht – eine Menge, mit der 420 Millionen Menschen ein Jahr lang ernährt werden könnten.
Publiziert am 29.09.2011

Programm Lange Nacht28-9 PDF
Die katholische Kirche ist nicht fähig den Missbrauch in ihren eigenen Reihen aufzuarbeiten und der Staat schaut untätig zu.
Kleriker sind durch das Konkordat auch bei Kinderschändung vor Verfolgung privilegiert.
So darf es mit Sicht auf die Zukunft und die unserer Kinder nicht weitergehen!
Am Do., 6. Okt., findet daher die „LANGE NACHT des MISSBRAUCHS“ statt.
http://www.kirchen-privilegien.at/lange-nacht-des-missbrauchs

Zahlreiche Künstler, Prominente, Wissenschafter und Betroffene haben sich bereit erklärt dazu beizutragen und die Liste der Mitwirkenden am Programm wird stündlich länger.

Bitte teilen Sie mit, ob und womit auch Sie mitwirken möchten oder bekunden Sie bitte einfach durch der Besuch der Veranstaltung ihre Solidarität, damit sich etwas ändert.
Bitte unterzeichnen Sie auch das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien.

Ihr Sepp Rothwangl
Obmann Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt
Mitinitiator des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien

PS:
Erste Berichte darüber in den Medien:
http://wien.orf.at/news/stories/2503515/
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2842559/opferplattform-plant-lange-nacht-des-missbrauchs.story
http://www.news.at/articles/1139/10/308142/missbrauch-die-nacht

Hallo zusammen!

Anbei eine Einladung zu einer großen Veranstaltung mit Dr. Rath.
Näheres im Anhang.

Grüße

Herbert

Dr_Rath_kommt-flyer_at-2011 PDF

http://www.studium.at/144236-beste-wissenschaftspresseaussendungen-2011-praemiert

BESTE WISSENSCHAFTSPRESSEAUSSENDUNGEN 2011 PRÄMIERT

Gepostet am 29. September 2011 – 12:21 von Thea
Presseaussendungen von Jungforschern in Salzburg ausgezeichnet – Siegertext von Lisa Maria Glenk behandelt die verbesserte Emotionserkennung bei der Interaktion mit Hunden
Die besten Beiträge des von dialog gentechnik und APA-OTS jährlich ausgeschriebenen Wettbewerbs „WissenschaftlerInnen schreiben Presseaussendungen“ wurden gestern, Mittwochabend, im Rahmen der 3. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) an der Fachhochschule Salzburg prämiert. Lisa Maria Glenk vom Karl Landsteiner Institut für Schmerztherapie und Neurorehabilitation (Landesklinikum Mauer-Amstetten) überzeugte mit Ihrer Presseaussendung „Ich sehe, was du fühlst: Emotionserkennung von Hunden lernen“ die Jury mit Expertinnen und Experten aus Biowissenschaften und Wissenschaftsjournalismus. Der Gewinnertext behandelt die verbesserte Erkennung von Emotionen in fremden Gesichtern durch eine vorhergehende Mensch-Hund-Interaktion.
Mit dem zweiten Platz wurde Benjamin Vigl vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der ETH Zürich mit dem Text „Wie kommen wir hier wieder raus?“ ausgezeichnet. Seine Presseaussendung liefert Erkenntnisse, warum wir manchmal krank werden und manchmal gesund bleiben.
Auf Platz 3 landete Markus Steiner vom Fachbereich Molekulare Biologie der Universität Salzburg mit seiner Aussendung zum Thema „Vorsicht Allergie: Wenn Schmerzmittel schmerzen“. In seiner Presseaussendung beschreibt er die Möglichkeiten, wie allergische Reaktionen auf Schmerzmittel erkannt werden können.
Der Wettbewerb, der in diesem Jahr bereits zum achten Mal ausgeschrieben wurde, richtet sich an (Nachwuchs-)Forscherinnen und -Forscher aus den Lebenswissenschaften. Die Aufgabe liegt in einer mediengerechten Vermittlung der Forschungsergebnisse und soll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einem stärken Dialog mit der Öffentlichkeit ermutigen.
„Anhand der Gewinneraussendungen in diesem Jahr erkennt man deutlich, welche gesellschaftliche Relevanz Forschungsergebnisse haben. Mit unserer Initiative wollen wir alle Forscherinnen und Forscher zu einer verstärken Kommunikation mit der Öffentlichkeit motivieren“, so Karin Thiller, Geschäftsführerin von APA-OTS. Brigitte Gschmeidler, interimistische Geschäftsführerin von dialog
gentechnik ergänzt: „Gute Forschung soll gut kommuniziert und über die wissenschaftlichen Kreise hinaus bekannt gemacht werden. Und wie man auch heuer wieder sieht: An spannenden Themen mangelt es nicht!
Die Gewinner erhalten Preise im Wert von bis zu 500,– Euro, die Aussendung ihrer Presseaussendungen über die Verbreitungskanäle von APA-OTS sowie Jahresabos der Tageszeitung Die Presse bzw. Die Presse am Sonntag. Die Hauptpreisträgerin darf sich darüber hinaus auf den OTScampus-Workshop „Schreibwerkstatt“ freuen, in dem professionelle Trainerinnen und Trainer den optimalen PR-Schreibstil vermitteln. Die Gewinnerinnen und Gewinner sind außerdem dazu eingeladen, ihre Texte gemeinsam mit einer Profi-Reporterin, einem Profi-Reporter für Die Presse aufzubereiten.
Die von Dialog gentechnik und APA-OTS getragene Initiative wird unterstützt durch: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (bmwfj), Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF), Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT), Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung sowie Die Presse.
Über dialog gentechnik
dialog gentechnik ist ein unabhängiger Verein, dessen Mitglieder wissenschaftliche Gesellschaften Österreichs sind. Er versteht sich als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Der Verein hat das Ziel, den sachlich fundierten Dialog über Biowissenschaften zu fördern und als kompetente Ansprechstelle für die Öffentlichkeit zu dienen.
Über APA-OTS
APA-OTS Originaltext-Service GmbH ist der größte Verbreitungsservice für multimediale Presseaussendungen in Österreich. Die 100-prozentige Tochter der APA – Austria Presse Agentur verbreitet über die Kanäle der APA PR-Materialien im Originalwortlaut unter inhaltlicher Verantwortung des Aussenders an Empfänger im In- und Ausland: an Redaktionen, Medien, Meinungsbilder, interessierte Öffentlichkeiten, Pressestellen und Internetservices. Alle OTS-Aussendungen werden auf http://www.ots.at/ publiziert und sind dort auch im Archiv gespeichert. APA-OTS betreibt außerdem die APA-OTS Tourismuspresse http://www.tourismuspresse.at/ als eigene, spezialisierte Unit sowie die Finanzinformationsplattform http://www.euroadhoc.com/
(Quelle: OTS/ dialog gentechnik/ APA – Austria Presse Agentur)