Warnung – Monsanto unter falscher Flagge, China, Irland, Kalifornien und mehr…

Liebe Besucher dieses Portals – wir sind uns der Unübersichtlichkeit bewusst. Schlagzeilen und Verlinken der Beiträge würde einen erheblichen Mehraufwand darstellen, daher bleibt es vorerst bei diesem „Informations-Bandwurm“. Wir bedauern! Die Gennetz-Redaktion, GDEU

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gentechnik-pflanze-nutzt-neuen-duenger-der-als-unkraut-wirkt-a-852331.html

27.08.2012

Doppeleffekt Neuer Pflanzendünger wirkt gegen Unkraut

DPA

Weizen auf einem Feld in Haßmoor (20.08.2012): hier soll „ptxD“ auch einmal wirken

Tricks mit Bakterien: Mit Pseudomonas stutzeri machen Biologen aus dem Element Phosphit das für Pflanzen lebensnotwendige Phosphat. Während sie ungestört wachsen und gedeihen, bleibt Unkraut außen vor – ihm schmeckt die angebotene Nahrung nicht.

London – Eine gentechnisch veränderte Pflanze gewinnt – im Labor – das lebensnotwendige Element Phosphor aus einem neuen Dünger, den Unkräuter nicht verwenden können. Diese hätten auf dem Acker dadurch große Nachteile. Das berichtet eine Gruppe um Luis Herrera-Estrella vom Mexikanischen Zentrum für die Genetik der Biodiversität in Irapuato. Die Ergebnisse präsentieren sie im Journal „Nature Biotechnology“. Kulturpflanzen haben die Forscher noch nicht verändert, sie arbeiten bisher mit der Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana), einem bei Pflanzengenetikern besonders beliebten Modellorganismus.

Pflanzen brauchen das Element Phosphor, das der Mensch in Form des Moleküls Phosphat (PO4-3) in großer Menge auf den Äckern verteilt. Dort nutzt es sowohl den gewünschten als auch den nicht erwünschten Pflanzen, also dem Unkraut.

Alternative Phosphit schafft es allein nicht

Als Dünger hat Phosphor aber gleich mehrere weitere Nachteile: Ein großer Teil wird von Bakterien abgebaut und steht den Pflanzen dann nicht mehr zur Verfügung. Nur 20 bis 30 Prozent der Menge werden tatsächlich von den Pflanzen aufgenommen, berichten die Mexikaner. Zudem sind die Vorräte begrenzt, und die Preise für den Dünger steigen. Ohne Phosphor geht es in der Biologie aber nicht: Das Element ist Teil der Erbsubstanz DNA und der Energieversorgung der Zellen.

Auf der Suche nach einer Alternative stießen Herrera-Estrella und Kollegen auf das Molekül Phosphit (PO3-3). Bereits nach dem Zweiten Weltkrieg hatte es Hinweise darauf gegeben, dass man womöglich auch dieses chemisch verwandte Molekül als Dünger einsetzen könnte. Nachteil bisher: PO3-3 wird von den meisten Mikroorganismen nicht angegriffen, allerdings können auch Pflanzen das Molekül nicht in ihren Stoffwechsel eingliedern, „was seinen Nutzen als Dünger limitiert“, wie es die Wissenschaftler formulieren.

Indes, Herrera-Estrella kannte das Bakterium Pseudomonas stutzeri WM88, das über ein Gen namens ptxD verfügt. Dieses lässt ein Protein entstehen, mit dem Phosphit zu Phosphat wird.

Erstes Problem gelöst: Aber: Kann ptxD dasselbe auch in Pflanzen? Um diese Frage zu beantworten, schleusten die Mexikaner ptxD in ihr Lieblings-Modellgewächs Arabidopsis ein. Das Ergebnis: Die gentechnisch veränderte Pflanze nutzt Phosphit als einzige Quelle, um daraus das Element Phosphor zu erzeugen.

Bewährungsprobe im Freiland

Der Wildtyp, also die nicht veränderten Arabidopsis-Pflanzen, keimten zwar mit Phosphit, stellten dann aber das Wachstum bei einer Größe von drei bis sechs Millimetern ein. Die ptxD-Variante hingegen entwickelte Wurzeln und wuchs gut.

„Diese Ergebnisse zeigen, dass die transgenen Pflanzen nicht vom Wachstums-unterdrückenden Effekt von Phosphit betroffen sind und Phosphit als Phosphorquelle nutzen.“ Ein praktikabler Ersatz für Phosphat ist damit aber noch nicht gefunden. Sollte es überhaupt so weit kommen, müsste sich das Gen in anderen Pflanzen sowie im Freiland bewähren.

nik/dpa

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/08/25/warnung-monsanto-unter-falscher-flagge-2/

Warnung – Monsanto unter falscher Flagge

25. August 2012 von beim Honigmann zu lesen

Der Saat- und Genpfuschkonzern Monsanto muss wohl gemerkt haben, dass sein Name gerade in Europa nicht gut ankommt. Daher verkauft er seine Produkte nun unter falschem Namen an ahnungslose Gemüsegärtner.

Wer den Namen Monsanto hört, denkt zunächst an Maiskolben, die das Gift des Bacillus thuringiensis produzieren und somit nicht nur ungeniesbar sind, sondern dafür sorgen, dass Schädlinge wie der Maiswurzelbohrer immer resistenter werden. Monsanto steht für 250 000 indische Landwirte, die sich das Leben nahmen, weil das verpfuschte Saatgut deren gesamte Existenz vernichtet hat. Auch in den USA warnen immer mehr Farmer vor dem Einsatz von Produkten dieser Firma. Während ein Landwirt nach dem anderen dank Monsanto in die Pleite schlittert, wächst der Konzern wie ein riesiges Krebsgeschwür über die Erde und ist sich für keinen Skandal zu schade. So auch diesmal.

Um seinen schlechten Ruf zu verschleiern, verkauft der Konzern Gemüsesaatgut an Hobbygärtner unter den Namen von Firmen, die er zuvor geschluckt, also aufgekauft hat. So vertreibt der Genkonzern Saatgut für Gurken, Tomaten und Salate unter dem Namen seiner Tochterfirma ‘De Ruiter Seeds’. Auch den Namen der Firma `Semenis`missbraucht er auf diesem Wege. Weltweit unterhält Monsanto ein enges Netzwerk aus exklusiven Vertriebsgesellschaften, die den Giftmüll unter ihrem eigenen Namen an den Kunden bringen sollen. So auch die Marke ‘Kiepenkerl’, deren Spur sich über De Ruiter Seeds bis Monsanto zurückverfolgen lässt. Das Saatgut sei laut Monsanto zwar gentechnisch unverändert, dennoch gilt: Alles was diesem Konzern nützt, schadet der Menschheit und darüber hinaus der gesamten Natur dieses Planeten.

Für Heike Moldenhauer vom Bund für Natur- und Verbraucherschutz ist die Sache völlig klar. “Würde Monsanto draufstehen, wo Monsanto drin ist, wäre dass das Antiverkaufsargument schlechthin”, so die Verbraucherschützerin. Ihrer Meinung nach müssten ‘Wettbewerbshüter’ für mehr Klarheit sorgen. Die Antwort auf die Frage, wie dies geschehen soll, bleibt sie jedoch schuldig.

Quellennachweis und weiterführende Links:

http://denkbonus.wordpress.com/2012/05/04/warnung-monsanto-unter-falscher-flagge/

….gleiches gilt für Syngenta.

Gruß

Der Honigmann

Das wichtigste in unserm Land: ein starker, freier Bauernstand!

Aber mit diesen Bauernverräterntretern geht’s LEIDER nicht…..

http://www.orf.at/stories/2137720/

Bauernmilchpreis wieder unter 30 Cent

Die heimischen Bauern bekommen immer weniger für ihre Milch. Der Preis für konventionelle Milch mit 3,7 Prozent Fettgehalt reduzierte sich im Österreich-Durchschnitt seit Jahresanfang von 34,4 auf 29,6 Cent/kg (ohne Steuern) im Juli, geht aus heute veröffentlichten AMA-Daten hervor.

Damit liegt der an die Bauern ausgezahlte Milchpreis seit Juni 2010 erstmals wieder unter 30 Cent. Der Handel hatte im Juli seine Preise für Milchprodukte gesenkt. An der Börse legten die Milchtermingeschäfte (Futures) seit Mai aber wieder deutlich zu.

Die heimischen Milchbauern mussten sich in den vergangen Jahren auf stark schwankende Preise einstellen. Der Milchpreis erreichte seinen Höhepunkt im Jänner 2008 mit 40,5 Cent/kg. Im Zuge der Wirtschaftskrise stürzte er auf 24,7 Cent im Juli 2009 ab.

Publiziert am 27.08.2012

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/26230.html

31.08.2012 |

China: Gentechnik-Experiment an Kindern

In China wurde Kindern Gentechnik-Reis verabreicht (Foto: jurec / pixelio)

In China ist ein Experiment mit gentechnisch verändertem Reis an Kindern durchgeführt worden. Der Gentech-Versuch der Tufts Universität wurde vom US-Landwirtschaftsministerium gefördert. Greenpeace sieht darin einen „Skandal internationalen Ausmaßes.“

Die Forscher der Tufts Universität versprachen sich von dem Experiment laut dem American Journal of Clinical Nutrition Erkenntnisse über den Vitamin A-Gehalt des gentechnisch veränderten „Golden Rice“. Dafür wurden einer Gruppe von 68 chinesischen Kindern im Alter von 6 bis 8 Jahren entweder Spinat oder der Gentechnik-Reis verabreicht. Dabei habe der „Golden Rice“ so effizient wie Beta-Carotin-Öl und besser als der Spinat abgeschnitten, behaupten die Wissenschaftler.

Doch Greenpeace-Vertreter bezweifeln nicht nur die angeblichen Vorzüge des Gentech-Reis. Vor allem halten sie das Experiment für ethisch verwerflich: „Es ist unglaublich erschreckend, zu denken, dass eine amerikanische Forschungseinrichtung chinesische Kinder als Versuchskaninchen für gentechnisch verändertes Essen benutzt hat“, erklärte Fang Lifeng von Greenpeace Ostasien. Er hält den Versuch außerdem für einen Rechtsbruch, da staatliche Behörden in China ihn bereits vor einigen Jahren verboten haben.

Greenpeace hatte 2008 von entsprechenden Plänen gehört und das chinesische Agrarministerium eingeschaltet. Damals hieß es, der Gentech-Reis sei nicht importiert und alle Experimentiervorhaben gestoppt worden. Daher wundert sich Fang nun, wie die Forscher dieses Verbot haben umgehen können. Und: „Noch wichtiger, kannten die Eltern der Kinder die Risiken, denen ihre Kinder durch das Experiment ausgesetzt wurden?“ Nach Angaben von Greenpeace wurde der Gentechnikreis vorher nicht an Tieren getestet.

Den wissenschaftliche Nutzen des Gentechnik-Versuchs schätzt die Organisation als gering ein. Mit dem Vitamin A-angereicherten „Golden Rice“ sollen laut den Vorstellungen seiner Befürworter Mangelerscheinungen in Hungerregionen ausgeglichen werden. Die chinesischen Kinder entsprächen jedoch gar nicht der Zielgruppe, heißt es bei Greenpeace. Außerdem gebe es wesentlich günstigere und effektivere Alternativen, die ganz ohne Gentechnik einen hohen Vitamin A-Gehalt aufwiesen. Verschiedene Ernährungsexperten sehen das ähnlich. Bei der Weltgesundheitsorganisation WHO und dem Kinderhilfswerk UNICEF werden beispielsweise Vitamin A-Präparate eingesetzt. Und auch Pflanzen wie Mais und Maniok enthalten laut Foodwatch viel Vitamin A.

Greenpeace und Foodwatch kritisieren angesichts dieser verfügbaren, günstigeren Möglichkeiten die Subventionierung des Gentechnik-Reis mit Millionenbeträgen. Die Mittel könnten ihrer Ansicht nach wesentlich sinnvoller investiert werden. Doch große Geldgeber wie die Rockefeller-Stiftung oder die des Microsoft-Gründers Bill Gates setzen weiterhin auf die Gentechnik.

Betreff: Letzte Info zum Protest gegen das InnoPlanta-Forum am 4.9.2012

 

 9 Uhr morgens am nächsten Dienstag, 4.9., startet das InnoPlanta-Forum. In Gatersleben!

Hier gibt es jetzt die letzten Infos:

Ort und Zeit bleiben. Das heißt:

– Dienstag, 4. September ist der Aktionstag

– 10-17 Uhr läuft das InnoPlanta-Forum (Anreise ab 9 Uhr)

– Bis 9 Uhr sollten wir daher auch alle angekommen sein. Es gibt

fünf Demonstrationsorte entlang der Straße „Am Schwabeplan“ –

gegenüber liegt das IPK-Gelände, wo irgendwo das Forum stattfindet.

An einem (siehe auf unserem Flugblatt zur Demo, dort Nr. 2) gibt es

eine Rote-Karten-Manufaktur, denn wir wollen denen entlang der

ganzen Straße rote Karten zeigen. Bringt auch selbst welche mit.

Ansonsten freuen wir uns über alles, was Ihr mitbringt:

Straßenmusik, -theater, Transparente….

http://www.projektwerkstatt.de/gen/2012/boerde/flyer120904demo.pdf

Den Werbeflyer findet Ihr unter

http://www.projektwerkstatt.de/gen/2012/boerde/flyer2012innoplanta.pdf !

Wir sehen uns …

Beste Grüße aus der Projektwerkstatt in Saasen … Jörg B.

P.S. Der Termin zum Maulkorbprozess in Saarbrücken ist verschoben – auf den 10.9. um 11 Uhr!!! Also …

Montag, 10.9., 11 Uhr am OLG Saarbrücken (Franz-Röder-Straße,

Raum 223): Erneute Verhandlung um den Versuch, Kritik an der Gentechnik“mafia“ in Deutschland zu verbieten – es geht „nur“ noch

um den Vorwurf des Betrugs mit Förder- und Genehmigungsanträgen und -zahlungen.

Gegner: InnoPlanta-/FDP-Mann Uwe Schrader, Firmengeschäftsführerin Kerstin Schmidt und die Anwaltkanzlei des

Saarbrücker FDP-Mannes Horst Rehberger gegen den Buchautor und Aktivisten Jörg Bergstedt. Was bisher geschah, steht unter

www.projektwerkstatt.de/gen/filz_brosch.htm.

Übrigens ist die Tage drumherum der „Global Food March“ in der

Region – das ist also eine gute Chance, alles miteinander zu

verbinden. Geplant ist am Vorabend, also am 9.9., die

Ton-Bilder-Schau „Monsanto auf Deutsch“ zu den

Gentechnik-Seilschaften auf dem Karcherhof (wo der Marsch

übernachtet) oder in Saarbrücken zu zeigen.

Verfasst in der

Projektwerkstatt Saasen, 06401/90328-3, Fax -5, 01522-8728353

Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen-Saasen (20 km östlich Giessen)

www.projektwerkstatt.de/saasen <saasen@projektwerkstatt.de>

++ Tagungshaus ++ politische Werkstätten ++ Archive und

Bibliotheken ++ Direct-Action-Plattform ++ Bahnanschluß ++

ReferentInnenangebote ++ Sachspenden gesucht: Was gerade fehlt,

steht immer unter www.projektwerkstatt.de/gesucht ++

http://www.echo-online.de/region/odenwaldkreis/kreis/Gruene-Marke-Echt-Odenwald-nur-gentechnikfrei;art1279,3197736

03. September 2012  | e

Grüne: Marke „Echt Odenwald“ nur gentechnikfrei

Landwirtschaft – Kreistagsfraktion folgert aus Antwort des Landrats, dass Schwachstelle beim Futtermittel liegt

ODENWALDKREIS.

Enttäuschung hat bei der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen eine Antwort des Kreisausschusses auf ihre Anfrage zur „Gentechnik“ im Odenwaldkreis beschäftigt. Die Grünen wollten wissen, wie weit die Umsetzung des im Dezember 2009 auf Initiative der Fraktion im Kreistag beschlossenen Antrags „Gentechnikfreier Odenwaldkreis“ inzwischen gediehen ist.
Erfahren hat die Fraktion nun, so heißt es in einer Pressenotiz, dass weniger als ein Fünftel der landwirtschaftlichen Betriebe im Kreis die Selbstverpflichtungserklärung für einen „gentechnikanbaufreien“ Odenwaldkreis unterschrieben haben. „Das entspricht überhaupt nicht der Formel ’Breites Bündnis für gentechnikfreien Pflanzenanbau im Odenwaldkreis‘, die Landrat Kübler bei der öffentlichkeitswirksamen Erst-Präsentation der Selbstverpflichtungs-Aktion verwendete“, moniert der für Verbraucherschutz und Umwelt zuständige Abgeordnete Manfred Ertl (Michelstadt). 
Die bis 1. Juli geleisteten 124 Unterschriften verteilen sich auf 116 landwirtschaftliche Betriebe, darunter 63 Haupterwerbs- und 53 Nebenerwerbsbetriebe sowie zwei Imker und sechs Sonstige. Diese Betriebe halten demnach rund 1670 Hektar Ackerfläche, 3150 Hektar Grünland und etwa 15 Hektar Dauerkulturen. Damit sind nur „ein Viertel der Ackerfläche und 30 Prozent des Dauergrünlandes“ im Kreis dem gentechnikfreien Anbau verpflichtet, halten die Grünen fest. 
Zwar gebe es aktuell ohnehin keinen Gentechnik-Anbau, so Ertl ergänzend, weil es schlicht verboten ist, gentechnisch manipulierte Sorten anzupflanzen. Dennoch offenbare die Antwort des Landrats nach Auffassung der Fraktion eine entscheidende Schwachstelle der Selbstverpflichtung: „Die gentechnikfreie Region Odenwaldkreis würde gentechnikfreie Fütterung mit einbeziehen“, schreibt Dietrich Landrat Kübler. Gleichzeitig halte er fest, dass „gentechnikfrei“ derzeit „nicht zu erreichen“ sei, denn der Einsatz von Futtermitteln ohne Gentechnik wäre „ohne Ausgleich des Mehraufwandes für die landwirtschaftlichen Betriebe nicht abbildbar“.
Vertreter einer bäuerlichen Landwirtschaft, so dem gegenüber die Grünen in ihrer Mitteilung, sehen dies durchaus differenzierter. Aus fütterungsphysiologischer Sicht sei gentechnikfreies Sojaschrot (HP 48) aufgrund seines höheren Eiweißgehaltes dem oft verwendeten LP 44 überlegen. Durch den höheren Eiweißgehalt sinke die benötigte Menge, was zu geringeren Futterkosten führe. Eine Bündelung der Nachfrage könne erfahrungsgemäß weitere Einsparungen bewirken. Zunehmend berichten Tierhalter zudem von positiven Effekten auf die Tiergesundheit nach der Umstellung auf gentechnikfreie Soja. „Allein die Einsparung bei Medikamenten könnten die Mehrkosten für gentechnikfreie Soja decken“, folgern die Mitglieder der Kreistagsfraktion. 
Insbesondere bei der Regionalmarke „Echt Odenwald“ müsse „der Verzicht auf gentechnisch veränderte Futterpflanzen, Saatgut und Pflanzgut“ an vorderster Stelle Qualitätskriterium für regional erzeugte Odenwälder Produkte sein und nicht bloß ein unspezifisches Zusatzkriterium. Der Odenwald brauche „eine klare Philosophie“ nicht nur in Worten, sondern auch in Taten, fordern die Grünen. Die Bürger hätten ein Recht zu erfahren, ob die Tiere mit gentechnisch manipulierten Futtermitteln gefüttert werden oder nicht. „Die Verbraucher sind sicher bereit, dies zu honorieren“, so die Fraktion.
Erst kürzlich habe eine Studie aus Norwegen neue Hinweise darauf geliefert, dass genmanipulierte Lebensmittel zu Veränderungen im Körper führen könnten. Demnach könnten veränderte Eiweiße aus Pflanzen Immunreaktionen hervorrufen oder Enzyme im Blut verändern. Notwendig sei im Interesse der Verbraucher uneingeschränkte Aufklärung und eine ernsthafte Risikobewertung, heißt es abschließend.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/26228.html

29.08.2012 |

Irland: Bauern gegen Gentech-Kartoffeln

Irische Bauern wollen keine Gentech-Kartoffeln

Irische Landwirte und Umweltaktivisten wollen vor Gericht die Freisetzung von Gentech-Kartoffeln verhindern. Im Juli hatte eine Behörde erstmals die Genehmigung für einen Feldversuch mit der gentechnisch veränderten Kartoffel „Desiree“ erteilt. Gegner fürchten deshalb um den guten Ruf der irischen Landwirtschaft.

Beantragt hat das Experiment die staatlichen Einrichtung Teagasc. Die Gentech-Kartoffel „Desiree“ soll gegen Knollenfäule immun sein. Der Freilandversuch, der in der Grafschaft Carlow durchgeführt werden soll, wird auch von der EU gefördert. Doch der Vorsitzende der Grünen in Irland, Eamon Ryan, warnt vor den Folgen: „Wenn Sie Ihren ‚Gentechnikfrei‘-Status erst mal verloren haben, gibt es kein Zurück“, wird er von der BBC zitiert. „Wir können dann nicht länger alle irischen Produkte als ‚gentechnikfrei‘ kennzeichnen und werden einen entscheidenden Vorteil auf wichtigen Exportmärkten verlieren.“

Zunächst mussten die Gruppe, die die Freisetzung stoppen möchte, aber einen Dämpfer hinnehmen. Das zuständige Gericht verwehrte ihnen die Anwendung einer Art der Rechtsbeihilfe, durch die das finanzielle Risiko für die Kläger im Fall einer juristischen Niederlage beschränkt werden kann. Nun müssen die Gentechnik-Gegner entscheiden, ob sie dennoch Klage einreichen wollen. In der Zwischenzeit bis zu einem endgültigen Urteil darf Teagasc allerdings schon mit dem Experiment beginnen.

http://www.bio-markt.info/web/Welt/Nordamerika/Gentechnik/405/409/0/13079.html

Kalifornien auf dem Weg zur Gentechnik-Kennzeichnun

Ein Gesetz zur Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln könnte in Kalifornien bald Wirklichkeit werden. Das hätte Auswirkungen auf gesamt Amerika, sagen Insider. Derzeit empören sich Verbraucherschützer und Gentechnikkritiker darüber, dass große Konzerne, die Bio-Marken übernommen haben, Millionen in eine Kampagne gegen die Kalifornische Initiative zur Kennzeichnung (Proposition 37) stecken. Am 6. November 2012 kommt es zur Volksabstimmung über die Vorlage.
(Bild/ Rapunzel:Der Right-to-Know-March im Herbst 2011 gehörte zum Auftakt des USA-weiten Protests gegen Gentechnik

Kaum mehr als ein Dutzend der großen Bio-Hersteller in den Vereinigten Staaten sind noch in der Hand ihrer Gründer oder unabhängig. Der überwiegende Teil wurde im Laufe der Jahre von den großen Lebensmittel- und Getränkekonzernen übernommen. Coca-Cola (Honest Tea, Odwalla), Dean Foods (Horizon, Silk), Kelloggs (Kashi, Bear Naked, Morningstar Farms) und Konsorten treten für den Konsumenten nicht in Erscheinung. Die meisten Kunden wissen nicht, wer hinter den Bio- und Natural-Marken steckt. Bei den so genannten „Natural“- oder „All Natural“ -Marken handelt es sich um natürliche und naturbelassene Lebensmitteln, die jedoch nicht bio-zertifiziert sind und auch gentechnisch veränderte Zutaten enthalten können. (Bild li/ Occupy Monsanto, re P. Howard: Es gibt kaum noch unabhängige Bio-Unternehmen in den USA)

Derzeit klagen die in den USA sehr starke Verbraucherschutzgruppe Organic Consumers Association OCA (175.000 Facebook Fans) und andere Initiativen wie Occupy Monsanto (75.000 Facebook Fans), Cornucopia Institute oder Ca-RIght-to Know diese Konzerne massiv an. Die Firmen sollen insgesamt rund 25 Mio. US-Dollar gespendet haben, um die Aktivitäten der „Prop 37“-Bewegung und damit eine entsprechende Kennzeichnungsgesetzgebung in Kalifornien zu unterbinden. In einer Auflistung der Firmen und Spendenbeträge wird deutlich, wie riesig der Unterschied zwischen Gentechnik-Befürwortern und Gentechnikgegnern in finanzieller Hinsicht ist. Den 25 Mio. US-Dollar der Lebensmittel- und Getränkeindustrie stehen auf der anderen Seite 3 Mio. US-Dollar einiger weniger unabhängiger Naturkost- und Naturkosmetikhersteller gegenüber. 
(Bild: Die Liste benennt die „guten“ und die „schlechten“ Firmen) 

Beträge zwischen 350.000 US-Dollar und 1,7 Mio. US-Dollar spendeten Lebensmittel- und Getränkekonzerne. An der Spitze der Liste steht der Erzfeind der Bio-Branche, der GVO-Saatgut-Riese Monsanto mit über 4,2 Mio. US-Dollar. Die Verbraucherorganisation OCA ruft zum Boykott der Firmen auf, die zu Großspendern gehören. Weiterer Grund für den Boykott ist, dass einige Bio-Markenhersteller neben zertifizierter Bio-Ware auch „all natural“ Produkte anbieten, die gentechnisch veränderte Zutaten enthalten, dies aber nicht offenlegen. Gleichzeitig hat OCA eine Petition an die First Lady Michelle Obama gerichtet, sie solle ihren Ehemann, den Präsidenten, an sein Versprechen erinnern. Während des Wahlkampfes 2007 hat Barack Obama in Iowa eine Kennzeichnung versprochen: „Wir werden den Leuten sagen, ob ihre Lebensmittel gentechnisch verändert sind, denn die Amerikaner sollen wissen, was sie kaufen.“ (We’ll let folks know whether their food has been genetically modified, because Americans should know what they’re buying).
(Bild: Das Weiße Haus in Washington. Michelle Obama bewirtschaftet den Garten biologisch) 

Das Online-Portal Newhope360.comdes Penton Verlages nimmt angeprangerte Bio-Hersteller in Schutz und schreibt „Organic companies are not the enemy“ (Bio-Firmen sind nicht der Feind). So habe Silk Soja-Milch (gehört zum Konzern Dean Foods) sich als Hauptsponsor für eine gentechnikfreie Region Boulder / Colorado eingesetzt. Zusammen mit Horizon Dairy, der größten US-Bio-Molkerei (ebenfalls Dean Foods) hätte sich Silk zudem bei der Unterstützung der nationalen Kampagne „Just-Label It“ engagiert. Diese Initiative reichte im Herbst 2011 eine Petition zur Kennzeichnung bei der obersten US-Lebensmittelbehörde FDA ein. Bislang rund 1,2 Mio. Kommentare von Konsumenten folgten per Mail. Ein Bestätigung dafür, dass das Thema Gentechnik-Kennzeichnung die Gemüter erregt. (Bild: Werbung für Just Label it im Alfalfa Bio-Supermarkt in Boulder/ Colorado)

Mark Kastel, Mitbegründer und Leiter des Instituts Cornucopia für Öko-Landbau in Wisconsin ist überzeugt, dass die Konsumenten sich für gentechnikfreie Produkte entscheiden werden, wenn sie die Wahl haben. In einem Artikel von OCA-Direktor Ronnie Cummins, wird er zitiert: „Die Lebensmittelindustrie ist sich dessen vollkommen bewusst, deshalb kämpft sie wie der Teufel gegen die Anstrengungen (für ein Gesetz zur Kennzeichnung, Anm. d.Red.) der Graswurzelbewegung.“ Die kalifornische Initiative erhält auch deshalb so große Aufmerksamkeit, weil der Bundesstaat Kalifornien zu den wirtschaftlich stärksten der Vereinigten Staaten zählt und die achtgrößte Volkswirtschaft weltweit ist. 
(Bild. Pulsierende Metropole San Francisco) 

Ein Gesetz zur Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln dürfte USA-weit Auswirkungen haben. Große Hersteller, die eine Kennzeichnung ablehnen, haben bereits erklärt, dass sie bei einer Kennzeichnungspflicht in Kalifornien, eine Auslobung ihrer GVO-haltigen Produkte auch in allen anderen Bundesstaaten und in Kanada  nicht umgehen könnten. Kastel geht davon aus, dass dies langfristig dazu führt, dass die Firmen auf nicht-GVO-Zutaten umstellen, um ihr Image nicht zu beschädigen, 

Die erste große Hürde auf dem Weg zu einer Kennzeichnungsgesetzgebung ist bereits genommen: Über 800.000 Unterschriften wurden innerhalb der Frist gesammelt, um den Volksentscheid „Prop 37“ am 6. November 2012 zur Abstimmung zu bringen. Eine aktuelle Untersuchung zeige, dass sich fast 70 % Bevölkerung eine Kennzeichnung wünschen (Pepperdine poll: 69 % yes, 22 % no), schreibt OCA. Das Thema sei ein Kampf zwischen David und Goliath, zwischen Konsumenten, Bauern und Multis der Agrarindustrie. Verbraucher würden zunehmend mit dem Einkaufskorb abstimmen, so Cornucopia Institutsmitarbeiterin Charlotte Vallaeys. Jedoch sei

vielen nicht bewusst, dass hinter den vertrauten Bio- und „natural“-Marken Konzerne stehen, die gerade Hunderttausende von Dollars dafür ausgeben, um den Erfolg der Volksabstimmung in Kalifornien zu verhindern.

Die Right-to-Know-Bewegung pocht auf das Recht der Verbraucher zu wissen, welche Zutaten in den Lebensmitteln sind. Legitimiert sieht sich die Protestbewegung durch Studienergebnisse, die auf die negativen Auswirkungen der Gentechnik auf die Gesundheit von Mensch und Tier sowie auf Umwelt hinweisen. Die Verbraucherschützer von OCA, das Cornucopia Institute und die sehr rege Initiative Occupy Monsanto sowie viele andere Initiativen arbeiten seit vielen Monaten täglich daran, die Konsumenten zu informieren. Amerika-weit sind 90 % der Verbraucher dafür, dass GV-Lebensmittel gekennzeichnet werden. (Bild: Die Right-to-Knkow-Bewegung hat es geschafft viele Verbraucher einzubinden) 

Finanzielle Unterstützung bekommt die Prop 37-Bewegung unter anderem

von den unabhängigen Firmen Nature´s Path (Cerealien), Lundberg (Reis, Getreide), Nutiva (Nahrungsergänzung), Dr. Bronner´s (Naturkosmetik), Eden Foods (breites Sortiment), Organic Valley (Molkerei) und Straus Organic (Molkerei). Der Bio-Handelsverband Organic Trade Association (OTA, 6500 Mitglieder) steht hinter der kalifornischen und nationalen Right to Know-Initiative ebenso wie die Forschungs- und Juristenorganisation Environmental Working Group (EWG) und andere. Der Volksentscheid in Kalifornien hat nach Insidereinschätzungen tatsächlich gute Chancen. Anzunehmen ist jedoch, dass der Kampf zwischen David und Goliath auch danach weitergeht.

— HIER BEGINNT DIE WEITERGELEITETE NACHRICHT ——————————

Von: presse@gendreck-weg.de ()

Datum: 28.08.2012, 08:48:42

Betreff: [Gendreck-weg-presse] Berliner Feldbefreier geht ins Gefängnis

Pressemitteilung

Gendreck-weg

vom 28. August 2012

 

* Berliner Feldbefreier geht ins Gefängnis

* Gentechnik in der Landwirtschaft bedroht die Welternährung

Ein Gentechnik-Gegner tritt übermorgen, am 30.08.2012, in Berlin eine

politische Haftstrafe an. Der 34-Jährige E. Müller hatte 2008 gemeinsam

mit über 60 anderen Aktiven im Rahmen einer  „Freiwilligen Feldbefreiung“

einige  Quadratmeter des gentechnisch manipulierten Maises MON810

unschädlich gemacht. Dieser Mais des Konzerns Monsanto, der damals auf

einem Feld im fränkischen Kitzingen angebaut wurde, wurde im Jahr 2009

wegen seiner Gefährlichkeit auch von der Bundesregierung verboten.

Der Aktivist will mit seinem Haftantritt erneut ein Zeichen setzen. Denn

obwohl derzeit in Deutschland kein kommerzieller Anbau gentechnisch

manipulierter Pflanzen stattfinde, würden Versuche durchgeführt, die

keinen anderen Zweck hätten, als neuen Gentech-Sorten den Boden zu ebnen.

Weltweit sei die Risikotechnologie auf dem Vormarsch.

Müller wurde im Jahr 2009, als MON810 bereits verboten war, wegen der

Feldbefreiung zu 45 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt. „Dafür, dass ich

genmanipulierte Pflanzen im Wert von wenigen Euro unschädlich gemacht

habe, will der Staat von mir über 1.000 Euro kassieren“, sagte Müller.

„Solange er solches Geld aber weiterhin für die Förderung und den Schutz

der menschenverachtenden Gentech-Industrie ausgibt, gehe ich lieber ins

Gefängnis, als zu zahlen.

Solange Gesetze die Ernährung der Menschheit aufs Spiel setzen, werden

überall auf der Welt Menschen gegen diese Gesetze verstoßen.“

Website:

www.gendreck-weg.de

Für Rückfragen

* E. Müller, 0151 – 10 70 50  30

* Jutta Sundermann, Gendreck-weg, 0175 – 86 66 76 9

ESM:

Taxpayers Association Europe
Bund der Steuerzahler (Bayern)

Der Präsident

Offener Brief

An Herrn

Bundespräsidenten
Dr. Joachim Gauck
Schloss Bellevue
Spreeweg 1
10557 Berlin
31.08.2012

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

in Ihrem Stern-Interview (Stern-Extra 3/2010: „Die Geschichte der Deutschen“) führen Sie aus, dass
die DDR-Bürgerrechtler nach der Devise handelten: Wir sind das Volk – die Politiker haben ihren Job
zu  tun,  aber  wir,  das  Volk,  kontrollieren  sie.  Wir  fügen  heute  hinzu:  Das  sind  die  Spielregeln  der
Demokratie! Dies schließt – wie Sie wiederholt dargelegt haben –  Dienerschaft der Bevölkerung und
deren  Bevormundung  durch  Regierung  und  Parteien  aus.  Diese  allgemeinen  Freiheits-  und
Kontrollrechte bilden den innersten Kern der demokratischen Rechte unseres Volkes. Damit steht die
Verteidigung  dieser  Rechte  grundsätzlich  turmhoch  über  den  behaupteten  (angeblich
alternativlosen!) Notwendigkeiten der „Banken- oder Eurorettung“. Recht kommt vor Finanzen!

In  diesem  Sinne  haben  Sie  erst  kürzlich  im  ZDF-Sommerinterview  an  die  Bundesregierung,  nament-lich  an  die  Bundeskanzlerin,  dringlich  appelliert,    der  deutschen  Bevölkerung  sehr  detailliert  zu
erklären,  was der ESM beinhalte und für sie fiskalisch bedeute,  welchen Preis also die Deutschen im
Ergebnis  zu  zahlen  haben.  Für  die  Vorbehalte  und  Sorgen  ungezählter  Bürger  gegen  den  ESM
äußerten  Sie  Verständnis  und  begrüßten  insoweit  die  Klagen  zum  Bundesverfassungsgericht:
Manchmal fehle der Politik die Energie, der Bevölkerung sehr offen zu sagen, was eigentlich passiere.

Das  war  sehr  höflich  ausgedrückt,  denn  nach  unserer  Meinung  fehlt  der  Wille  zur  Aufklärung!  Wir
gehen sogar so weit zu behaupten, dass die Politik in Sachen Eurorettung und geplanter Installation
der  ESM-Mega-Bank  die  Bevölkerung  bewusst  im  Dunklen  lässt  bzw.  täuscht,    damit  dieser
monströse Geldumverteilungsmechanismus, der alle Staats- und Bürgerfinanzen komplett vernichten
wird, dauerhaft installiert werden kann.

Und dabei wird – wie inzwischen allgemein bekannt – nicht etwa Vermögen von deutschen Bürgern
an  griechische,  spanische  oder  andere  Bürger  verteilt:    Vermögen  und  zukünftige  Einkommen  der
Bürger  werden  vielmehr  –  ohne  Legitimation  und  Kontrolle  durch  diese  –  rücksichtslos  auf  das
finanzielle Schlachtfeld „Eurokrise“ geworfen, um ständig neue, bodenlose Finanzlöcher von Staaten,
Banken und einzelnen Wirtschaftssektoren zu stopfen.

Tatsächlich werden, unter Beihilfe der Politikerklasse, mit jeder Zahlung an Drittstaaten oder Banken
die  Kreditrisiken  des  weltweiten  Großkapitals  in  Billionenhöhe  sukzessive  und  praktisch  unbemerkt
auf die europäischen Steuerzahler und Bürgern dauerhaft übertragen. Im Endeffekt werden Verluste
2

aus  privaten  Risikogeschäften  vergemeinschaftet,  etwaige  Gewinne  aber  verbleiben  bei  der
Finanzoligarchie.  Das  ist  ein  unzumutbares,  ebenso  dreistes  wie  schmutziges  Geschäftsgebaren,
denn  weshalb  sollen  normale  Bürger  zu  ihrem  Nachteil  die  Risiken  von  riskanten  und  spekulativen
Geldgeschäften reicher Leute oder von Drittstaaten  übernehmen. Weshalb mutet unsere Regierung
dem Volk so etwas zu? Geschieht dies dennoch, werden unsere Bürger zwangsweise zu Dienern der
lizenzbefreiten (Art. 32 Abs. 9) ESM-Mega-Bank und – als unmittelbare Folge – der weltweiten Groß-finanz. Dies  vor allem deshalb, weil sich der ESM sein Betriebskapital gemäß Art. 8 Abs. 2 ESM i.V.m.
Art.  21  Abs.  1  ESM  hauptsächlich  über  Kreditaufnahme  (Eurobonds)1  am  offenen  Markt  beschafft,
das heißt bei den üblichen internationalen Großkreditgebern!

Was  macht  es  für  einen  Sinn  Banken  und  ihre  Hintermänner  zu  schützen,  wenn  dadurch  ganze
Staaten  und  deren  Bevölkerung  wirtschaftlich  zugrunde  gehen. Die Gesamtheit  der Bürger verdient
selbstverständlich höheren Schutz als jedwede Bank, mag diese behauptlich noch so systemrelevant
sein.  Es  ist  aberwitzig  zu  glauben,  über  den  Schutz  der  Banken  schütze  man  den  Bürger!  Das
Gegenteil ist richtig! Den Bürger soll man, wenn notwendig, direkt schützen – aber nicht über ebenso
grenzenlose  wie  unkontrollierbare  Rettungsmilliarden  an  Banken  und  marode  Drittstaaten.  Wer  im
Wirtschaftsleben nicht überlebensfähig ist, für den ist das Insolvenzrecht da  – auch für Großbanken –
aber nicht der Geldbeutel des normalen Bürgers!

Wir haben als erster Verband schon frühzeitig den ESM, den Fiskalpakt und das ESMFinG umfassend
kommentiert  und  in  der  Folge  hierüber  zahlreiche  Veröffentlichungen  vorgelegt.  Wir  wissen  sehr
genau  um  die  vielfache  Rechts-  und  Verfassungswidrigkeit  des  ESM  (und  damit auch  der  Begleitge-setze). Der ESM ist so oder so bei juristischer Betrachtung Null und Nichtig. Die dem ESM immanente
Nichtigkeit kann – nach unserer Rechtsordnung – nicht durch Bundestags- und Bundesratsbeschlüsse
beseitigt werden.  Natürlich können nichtige Verträge nicht durch Richterspruch des BVerfG bzw. des
EuGH legalisiert oder ersetzt  werden.

Der  ESM  führt  unmittelbar  zur  Abschaffung  des  souveränen,  demokratischen  deutschen  National-staates.  Wenn  aber  die  Politik  mittels  ESM  die  Demokratie  und  den  deutschen  Nationalstaat
beseitigen  will  –  sofern  dies  überhaupt  möglich  ist!  –  bedarf  es  dazu  einer  Volksabstimmung  und
zwar vor der Installation des völlig unkontrollierbaren und illegalen ESM-Mechanismus. Denn dessen
unmittelbare  Folge  ist,  dass  damit  die  deutsche  Finanzhoheit  endet  und  auf  den  ESM  und  andere
supranationale Institutionen übergeht.

Wenn die Entscheidungsmacht über die eigenen Finanzen (Bundes- und Länderhaushalte)  verloren
geht,  hat  das  Volk  im  Staat  nichts mehr  zu  sagen.  Es  erübrigen  sich  dann  u.a.    Bundestagsabgeord-nete  als  Repräsentanten  des  Volkes  vollständig.2 Ein  Staat  ohne  finanzielles  Entscheidungsmonopol
der Bürger ist kein demokratischer Staat mehr! Es gilt dann nur,  was der Gouverneursrat des ESM in
seiner grenzenlosen Weisheit beschließt.
Die Regierung behauptet, die hochbrisante Finanzlage mache den Einsatz der schlagkräftigen  ESM-Finanz-„Bazooka“ unter Gouverneursführung (mit quasi diktatorischen Aufgaben und Rechten, AdU)
notwendig.
Das Amt des Diktators war in der Zeit der frühen bis späten Römischen Republik ein mit umfassenden
Vollmachten ausgestattetes politisches Amt (ca. 80 Diktatoren in rund 450 Jahren). Nach dem Gesetz
wurde der Diktator zur Lösung genau umrissener Notsituationen des Staates für maximal 6 Monate
bestellt. Auch während der kurzen Dauer der Diktatur behielt der Senat (vor über 2100 Jahren) die
unbedingte  Finanzhoheit!  Und  regelmäßig  stellten  die  Diktatoren  ihre  geplanten Maßnahmen  und

1 Siehe hierzu Fußnoten 63, 64 zu Art. 21 ESM-Kommentierung
2 Ob die dem ESM zustimmenden Bundestagsabgeordneten diese Konsequenzen ihrer beschlussmäßigen
„Selbsterübrigung“ überhaupt erkannt haben, dürfte zu bezweifeln sein.

3

Gesetze  dem  Volk  zur  Abstimmung,  um  hierdurch eine  breite  Basis  der  Akzeptanz  der  Maßnahmen
zu erlangen. Mit Lösung der Aufgabe endete das diktatorische Amt und wurde niedergelegt  (letzter
Diktator vor  Caesar3 [Ende der Republik] war Sulla). Auf diese Weise wurde in der römischen Repu-blik (bis ca. 79 v.Chr.) der den Römern verhassten, dauerhaften und unbegrenzten Herrschaftsgewalt
Einzelner entgegen gewirkt.
Heute installiert der ESM eine Art ESM-Gouverneurs-Diktatur über Europa. Die hierfür erforderlichen
Mittel haben – wie immer – natürlich die Beherrschten, die Bürger der Eurostaaten, selbst  zwangs-weise  aufzubringen.  Im krassen  Gegensatz  zur „guten“  römischen Diktatur  der Republik  ist  die  kurz
bevorstehende ESM-Finanzdiktatur
a) inhaltlich, insbesondere finanziell unbegrenzt,
b) zeitlich unbegrenzt,
c) sieht keine Amtsniederlegung vor,
d) sieht keine Selbstauflösungsverpflichtung des ESM vor,
e) schließt den Austritt aus dem diktatorischen Endlossystem aus,
f) und lässt das Volk über geplanten diktatorischen Maßnahmen nicht entscheiden.

Einfach  ausgedrückt:  Mit  dem  ESM  ist  das  Geld  weg,  die  ewige  ESM-Gouverneurs-Diktatur  ist  da!
Schon grundsätzlich stellt sich die Frage nach dem Sinn des „dauerhaften ESM Rettungsschirms“: Hier
liegt ein Widerspruch in sich, denn dauerhafte Rettung setzt dauerhafte Finanzprobleme voraus, die
doch  der  ESM  angeblich  lösen  soll.  Tatsächlich  wird  die  „Finanzkrise“  als  Vorwand  benutzt  um  die
Demokratie  abzuschaffen,  mit  dem  Ziel,    über  das  Geld  der  Bürger  und  damit  über  diese  selbst  zu
herrschen!

Der  ESM  ist  so  konstruiert,  dass  die  Mittelkontrolle  und  Mittelverwendung  des  ESM-Kapitals  dem
Volk entzogen und auf eine kleine Gruppe von „ESM-Vermögensverwaltern“ übertragen wird. Diese
wiederum  werden  ausnahmslos  für  ihre  Aufgaben  und  Posten  nicht  demokratisch  bestimmt  sein.
Wer konnte denn beispielsweise bei der letzten BT-Wahl erahnen, dass die Politikerklasse nach der
Bundestagswahl (!)  die  Ungeheuerlichkeit  und  Maßlosigkeit  besitzen  würde,  eine  ESM-Mega-Bank4
mit dem jeweiligen Finanzminister als Gouverneur zu installieren, ohne vorher das Volk zu befragen!
Dass auch die übrigen „ESM-Amtsträger“ in keiner Weise demokratisch legitimiert sind, kommt noch
hinzu.  Von  Steuerfreiheit,  Immunität,  Handlungs-  und  Haftungsfreiheit  sowie  fehlender  wirksamer
Kontrollmöglichkeiten  der  ESM-Mitarbeiter  ganz  zu  schweigen!  Unsere  Kommentierungen  weisen
aus,  dass  der  ESM  ein  völlig  illegales  „Rechtskonstrukt“  ist,  unserem  Rechtssystem  gänzlich  fremd,
diesem  widerspricht  und  völlig  antidemokratisch,  antirepublikanisch  ist.  Jeder  verständige  Bürger,
der  sich  mit  dem  ESM  näher  befasst,  begreift  dies  ganz  instinktiv  auch  ohne  großen  juristischen
Sachverstand.

Gegen  weitere  finanziell  verantwortungslose,  geradezu  aberwitzige,    unbezahlbare  ESM-Haftungs-verpflichtungen  und    Garantieversprechen5  unserer  Regierung,  haben  wir  vor  kurzem  die  Aktion
www.stop-esm.org  ins  Leben  gerufen.  Deren  vorrangiges  Ziel  ist  die  umgehende  Betriebsaufnahme
des  ESM    zu  stoppen  und  diese  von  einer  Volksabstimmung  abhängig  zu  machen.  Sollte  dies  nicht
gelingen,  ist  das  weitere  Ziel  der  Aktion  die  spätere  Beseitigung  des  ESM  und  der  Negierung  aller
ESM-Haftungsverpflichtungen.

3 Cäsar wurde wegen Umwandlung des gesetzmäßigen Amtes des Diktators in eine Diktatur (nach heutigen
Sinngehalts, AdU.), also eine antirepublikanische und dauerhafte Einzelherrschaft, umgebracht. Vorher hatte
der Senat (!) der dauerhaften Diktatur Caesars zugestimmt. Danach wurde das Amt des Diktators abgeschafft.
4 Mit zunächst 700 Milliarden Kapital (= 140-faches Kapital der Bundesbank!)
5 Garantien sind gefährlicher, weil direkter als Bürgschaften!
4

Aufgrund der massiven Verschleierungstaktik der Regierung, hat die Masse der Bevölkerung von der
Existenz des ESM nur eine nebulöse Ahnung. Voll und ganz unterstützen wir deshalb Ihren Appell an
die Regierung, die notwendige vorherige Aufklärungsarbeit zu leisten.

Wir  haben  in  den  vergangen  Monaten  unablässig  europaweit  Öffentlichkeitsarbeit  geleistet  und  –
zusammen  mit  vielen  anderen  verdienstvollen  Organisationen  –  insbesondere  über  den  ESM  aufgeklärt. Zu 99 % war die erste Resonanz der Bürger – quer durch alle Schichten! – Unglauben bis hin zum Erschrecken.  Stets  kam  die  Frage,  warum  unsere  Politiker  „so  etwas  machen  und  ob  sie  das
überhaupt dürfen.“  Inzwischen haben sich zehntausende mündige und wache Bürger unserer Aktion
www.stop-esm.org angeschlossen.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, wir wissen nicht, wie die anstehende Entscheidung des Bundes-verfassungsgerichtes am 12.09.2012 ausfallen wird. Wir enthalten uns insoweit jeder Einflussnahme.
Sollte aber der ESM die Gerichtshürde passieren und Ihnen zur Unterschrift vorgelegt werden,  ersu-chen wir Sie höflich,  diese Unterschrift im Interesse unserer demokratischen und freien Bürgerschaft
zu verweigern und sie von einer vorherigen neutralen Aufklärung der Bürgerschaft und nachfolgen-der Volksabstimmung über den ESM abhängig zu machen.

Wir  sind  das  Volk,  wir  kontrollieren  und  entscheiden.  Ist  das  nicht  mehr  möglich,  dann  endet in
Deutschland erneut die Demokratie. Wer wüsste das besser als Sie, Herr Bundespräsident!

Mit vollkommener Hochachtung

Rolf von Hohenhau
(Präsident)
Taxpayers Association Europe
Bund der Steuerzahler (Bayern)

Bulb Fiction – Verbot der Glühlampe

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=GxGrmKt_AGM

KOMMENTARE zu:

http://bazonline.ch/wissen/natur/Gentechnisch-veraenderte-Pflanzen-sind-nicht-schaedlich/story/28570857

Gentechnisch veränderte Pflanzen sind nicht schädlich

Aktualisiert um 10:02 89 Kommentare – Namen und Links wurden entfernt. Gennetz-Red.

Pflanzen, die mittels Gentechnik verändert wurden, bergen gemäss neusten Erkenntnissen keine Risiken für den Menschen oder die Umwelt. Dennoch haben die meisten Konsumenten in der Schweiz Vorbehalte.

Die Konsumenten bleiben skeptisch: Studenten pflanzen in Zürich gentechnisch veränderte Weizensetzlinge. (Archivbild)

Gentechnisch veränderte Pflanzen schaden nach derzeitigem Wissensstand weder der menschlichen Gesundheit noch der Umwelt, doch bleiben die Konsumentinnen und Konsumenten kritisch. Zu diesem Schluss kommt das Nationale Forschungsprogramm zur Gentechnik.

Während fünf Jahren befassten sich Forscherinnen und Forscher im Rahmen des Forschungsprogramms mit dem Nutzen und den Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen. Heute hat der Schweizerische Nationalfonds nun dargelegt, welche Schlüsse er aus den 30 Forschungsprojekten zieht.

Konsumenten wollen Wahlfreiheit

In Untersuchungen zu möglichen Umweltrisiken konnten die Forschenden keine negativen Auswirkungen der gentechnisch veränderten Pflanzen auf nützliche Insekten, Mikroorganismen oder die Bodenfruchtbarkeit feststellen. Auch die Studie von über tausend wissenschaftlichen Publikationen ergab keine Hinweise auf Schäden.

Wo im Anbau von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen unerwünschte Effekte aufträten, seien diese nicht eine Folge der Gentechnik selbst, sondern vielmehr auf mangelhafte landwirtschaftliche Praktiken wie Monokulturen zurückzuführen, schreibt der Nationalfonds.

Die Studien zeigten aber auch, dass nur rund ein Viertel der Konsumentinnen und Konsumenten bereit wäre, Lebensmittel zu kaufen, die mithilfe der Gentechnik hergestellt wurden. Über 80 Prozent sprechen sich für die Wahlfreiheit zwischen Produkten mit und ohne Gentechnik aus.

(rbi/sda)
18:31 Uhr

Wissenschaftler können mir noch vieles erzählen. Es gibt einfach keine Studien über Jahrzehnte, welche beweisen, dass gentechnisch veränderte Nahrungsmittel unbedenklich sind. Ich und sicher auch die klare Mehrheit der Bevölkerung wollen keine gentechnisch veränderte Nahrungsmittel. Da aber für die Industrie nur das Business zählt, werden uns solche Produkte durch die Hintertüre aufgezwungen. Antworten
17:39 Uhr

Wir schreiben das Jahr 2040. 90% der Bauern haben auf patentierte GVO-Nahrung umgestellt, weil diese höhere Erträge bei weniger Pestizidbedarf bieten. Im Rahmen des Kriegs gegen den Terror verlangt die USA Namen und Adressen von allen, die je US-kritische Leserbriefe geschrieben haben. Die Schweiz weigert sich einen Tag lang. Dann erläutert der US-Botschafter die Folgen für die Nahrungsversorgung Antworten
15:48 Uhr

Einer von vielen Berichten, der dagegen spricht: „Gentechnik-Gekaufte Wahrhheit, Zensur und Gesinnungsterror“ (Kein Mensch steht morgens auf und sagt sich: Oh, heute habe ich Heisshunger auf Genfrass, auf Tomaten mit Fischgenen, auf Erbsen mit Mäusegenen oder – besonders lecker – auf Kartoffeln mit Choleragenen.) Wer die Nahrungsmittel (Saatgut) beherrscht, beherrscht die Welt, um das geht’s u.a.! Antworten
15:24 Uhr

Das ist eigentlich nichts Neues.
Aber natürlich ist es unmöglich die geforderte Unschädlichkeit zu beweisen.
Man kann keine Nichtexistenz beweisen, wenn man die Nichtexistenz des fliegende Spagettimonster nicht beweisen kann, heisst das noch lange nicht, dass es existiert.
Doch ein rationaler Mensch kann die Risiken abschätzen und weiss das eine Technik, die weniger Gene verändert, sicher ist. Antworten
14:48 Uhr

Sorry aber diese Studie ist falsch. Vermutlich von der Lobby finanziert. Die Realität hat es schon gezeigt: Bei vielen Feldern mit gentechnisch veränderter Saat zeigten sich schon bald im Nachhinein die negativen Auswirkungen: Ganze Völker von Nützlingen die eingegangen sind. Dafür Scharen von Schädlingen die resistent wurden. Und langfristige Auswirkungen kann noch niemand vorhersehen. Antworten
17:06 Uhr

Liebe Frau…, auch Sie haben die Studie offensichtlich nicht gelesen. Und eine Verschwörungstheorie wird nicht plausibler, wenn sich Leute gegenseitig darin bestärken.
16:08 Uhr

@F: dazu braucht man keine Verschwörungstheorie. Dass Nützlinge vergiftet wurden, war auch hier im Tagi zu lesen (Florfliegenraupe), dass Schädlinge resistent werden, wissen wir durch die Erfahrungen mit dem BT-Mais und dass langfristige Auswirkingen nicht vorhersehbar sind, liegt auf der Hand. Fehlt nur noch der Hinweis auf die Abhängigkeit durch Patente, dann reicht es um skeptisch zu sein
15:46 Uhr

Sie haben diese Studie nicht gelesen, wissen aber dass sie falsch ist. Dann noch eine kleine Verschwörungstheorie hinterher und fertig ist die Ersatzreligion. Unglaublich!
14:35 Uhr

Faszinierend, aus welch einem Fundus von Experten auf dem Gebiet der Gentechnik die Schweiz doch schöpfen kann. Leider lese ich kaum einen objektiven, informativen oder fundierten Kommentar – hat den hier niemand Biologie oder Agronomie studiert? Liebe Kommentatoren/-innen, solange Primer und Promotor für Euch Fremdwörter sind, lasst Gott doch Gott sein und Bakterien Bakterien und GvO GvO. Antworten
16:39 Uhr

S.Meier: Siehe z.Bsp. unter: „Insektenbrutkasten: Monsanto-Genmais lässt Maiswurzelbohrer-Populationen explodieren“ Im Anschluss daran, Liste mit vielen Berichten. Vor ca. 7 Jahren forschte ein Wissenschaftler (GB) mit Gentech-Kartoffeln an Mäusen/Ratten, stellte fest, dass die Tiere Organveränderungen zeigten. Nach Publizierung des Berichtes wurde dem Mann gekündigt, das Programm eingestellt.
15:29 Uhr

@M: bleiben wir bitte ehrlich! Gegen den BT-GVO bilden Schädlinge vielerorts bereits Resistenzen und damit verlieren Bio-Bauern auch ihre einzige Waffe, das natürliche BT. Und es ist auch etwas Anderes, ob ein BT-Toxin kurzzeitig über eine Pflanze gegossen wird oder ob die Pflanze das Gift selber in jeder einzelnen Zelle selber bildet. Das ist kein alter Hut, das ist eine neue Obszönität.
15:16 Uhr

@S: Das, was mit GvO gemacht wird, ist eine Beschleunigung dessen, was gerade in der Natur immer wieder passiert: Der Austausch und die Rekombination von Genen. Zugegeben, der Einbau eines Bacillus thuringiensis-Gens in eine (Mais-)Pflanze ist etwas exotisch, aber doch effektiv und funktioniert. Und die wilden Bakterien sind in der Industrie ein alter Hut und werden schon lange eingesetzt…
14:47 Uhr

Lustig, dasselbe denke ich immer wenn es um Gentechniker geht. Lasst Gott doch Gott sein, es ist nicht Euer Job, im Genom dieses Planeten herumzustochern als sei es ein Logo-Bausatz. Da helfen auch noch so hübsche Fremdwörter nichts, Leben kennt keine Halbwertszeit, wenn durch genmanipulierte Organismen irgendwann etwas ausser Kontrolle gerät, wer fängt die wildgewordenen Bakterien dann ein?
13:45 Uhr

Contergan wurde auch einst als nicht schädlich verkauft. Leider wurde bei dieser Behauptung auf eine Langzeitstudie verzichtet. Vielleicht sollte man noch 10 oder mehr Jahre forschen und dann die Risiken neu beurteilen. Antworten
13:41 Uhr

An sich finde ich ja den Titel noch lustig: „Gentechnisch veränderte Pflanzen sind nicht schädlich“ Das ist doch erheblich abhängig von den verwendeten Genen, nicht? Wenn man z.B. die Gene für Gifte anderer Pflanzen einbaut, sollte man problemlos Getreide herstellen können, das nahezu sicher tödlich ist. Antworten
13:29 Uhr

Innerhalb von 5 Jahren zur Aussage zu kommen dass „gentechnisch veränderte Pflanzen“ (welche? alle jemals in Zukunft entwickelten??) „keine Risiken für Mensch und Umwelt“ darstellen ist schon von Anfang an unwissenschaftlich!
Wissenschaft kann jeweils Erklärungen suchen und finden für „was ist“, niemals aber sicher sagen was in Zukunft sein wird – oder gar NICHT sein wird!

13:44 Uhr

Und die eingebaute Hintertür ist praktisch: „wo unerwünschte Effekte auftreten sind sie nicht Folge der Gentechnik selbst“ – tolle Spitzfindigkeit!
Denn es ist ja logisch: Niemand stirbt durch den Sprung von einem Hochhaus; nur der Aufprall unten ist tödlich! Ihr könnt also alle bedenkenlos springen – wenn ihr’s glaubt…
13:22 Uhr

Dafür haben wir nun x Steuermillionen ausgegeben, damit der Nationalfonds beide Augen zudrückt, an kritischen Studien vorbeischaut und den Gentechmultis freie Fahrt erteilt.. peinlich, peinlich.. Antworten
13:06 Uhr

Wenn etwas zur Religion wird, hilft alle Wissenschaft nicht. Auch wenn man 1000 mal nachweist, dass gentechnische modifizierte Pflanzen sich nicht gross von konventionell gezüchteten Pflanzen unterscheiden, wird das die religiösen Fanatiker nicht überzeugen. Antworten
14:48 Uhr

Auch konventionell Züchtungen sind „genetically modified“. Im Gegensatz zu gentechnisch Modifikationen, weiss man da nicht wirklich was rauskommt: Durchschütteln und neu Zusammensetzen von ganzen Genomen.
Für all die Fanatiker hier: Seit 16 Jahren werden GMOs angebaut, mittlerweilen auf einer Fläche, welche über 25 mal grösser ist als die Schweiz. Leute, dieser Zug ist abgefahren.
14:20 Uhr

etwas absurd nicht wahr Herr G: genetically modified heisst per definition „anders“. wenn da also kein Unterschied ist, warum sind sie modified? Zudem geht es ja immer um Patente, seit wann kann man patentieren was sich nicht unterscheidet?

13:25 Uhr
sie machen sich also freiwillig verfügbar zum Frankenstein Essen zu testen?
12:33 Uhr

Nach derzeitigem Wissensstand unbedenklich? Gemäss einem bestimmten Wissensstand war die Erde einmal eine flache Scheibe! Mit dem beschränkten, menschlichen Blickwinkel kann gar nicht beurteilt werden, welche Konsquenzen dieses Tun längerfristig haben wird.
Des Weiteren ist es ethisch nicht vertretbar genetisch veränderte Pflanzen patentieren zu können. Wo dies hinführt zeigt die Pharmaindustrie. Antworten
19:03 Uhr

Der Vergleich mit der Erdscheibe ist vielleicht nicht glücklich gewählt. Dies ändert aber nichts daran, dass die Geschichte der Wissenschaft voll von Irrtümern ist. Wir brauchen gar mal GVO zu betrachten, um Zweifel daran zu haben, dass die Wissenschaft überblickt was sie macht. Es reicht schon zu sehen, wie verantwortungslos mit Antibiotika in der Nahrungsmittelproduktion umgegangen wird.
14:20 Uhr

Das die Erde eine Scheibe sein war nie Wissensstand sondern Glauben. Schon in der Antik konnte die Kugelform der Erde sehr genau berechnet werden.
12:27 Uhr

Wie viele Inder etc. müssen sich den noch umbringen bis Monsanto, Syngenta und co endlich damit aufhören Bauern fürs wieder pflanzen der samen zu bestrafen? ,wie viele 100,10000? wie viele! Sied begin des Ackerbau haben Bauern ihr Feld bepflanzt und dann in der nächsten Saison das Saatgut wieder benutzt etc. etc.,Monsanto,Syngenta und co wollen das sie die besitzer von leben werden damit sie ein Monopol haben.! Antworten

19:09 Uhr

Das ändert nichts an der Tatsache, dass Firmen nicht aus purer Menschenfreundichkeit GVO herstellen. Sie wollen damit Kohle machen, grosse Kohle. Sie wollen ihre GVO patentieren lassen und aus diesen Patenten finanziellen Nutzen ziehen. Es darf nicht sein, dass wir es zulassen im Nahrungsmittelbereich an den gleichen Punkt zu kommen, wie bei der Pharmaindustrie. Wer kein Geld hat, hat halt Pech!
16:08 Uhr

Auch für Sie, lieber Herr A: Das macht heute kein Bauer mehr. Und das Geschichtchen mit den indischen Bauern ist nachgewiesenermassen dermassen falsch, dass es nicht einmal mehr Oeko-Lobbyisten mehr verwenden.
12:17 Uhr

die grüne gentechnologie dient auch heute noch als perfektes fundraising von greenpeace.das die meisten leute halt wenig ahnung dafür viel meinung haben hilt natürlich auch.hauptsache die forschung kann in der schweiz betrieben werden,essen muss es ja niemand. Antworten
12:51 Uhr

Umgekehrt, die sogenannte „grüne Gentechnik“ ist das perfekte Fundraising für Saatgut-Multis, die dank Patentierung eine Abhängigkeit schaffen. Und von wegen essen muss es niemand, schön wär’s, diese Pflanzen werden verarbeitet und müssen in vielen Fällen (z.b. Soja-Lecithin) nicht deklariert werden.
11:44 Uhr

Als vor vielen Jahren die Gentechnik erfunden wurde war das Geschrei gross. Insbesondere in der Schweiz hatten viele Oeko-Fanatiker sofort ein Monster ausgemacht, das es mit allen Mitteln zu bekämpfen galt. Die Kritiker von einst sind schon längst verstummt, nur die Konsumenten glauben zum Teil noch immer an die Geister die damals gerufen wurden. Antworten
14:22 Uhr

@S,nun betreffend dem zukünftigen Tellerinhalt haben sie wohl recht.Jedoch beeinflusst die Agrarpolitik der EU die Meinungen hier wohl etwas stärker als diejenige Latein- und Nordamerikas.
13:16 Uhr

Wissen Sie Herr Morscher, was in Europa agrartechnisch läuft ist von stark abnehmender Relevanz. Zukunftsweisend ist die überaus hohe Akzeptanz der Gentechnik in den grossen Agrarländern dieser Welt. Ein bisschen über den europäischen Tellerland zu blicken würde auch Ihren Realitätssinn deutlich schärfen.
12:44 Uhr

@S,ausser Mais werden tatsächlich keine GV Nutzpflanzen in Europa angebaut.Ob dieser Mais dann auch im Importtierfutter zu finden ist,kann und will ich nicht beurteilen.

Diana Stutz
12:26 Uhr
Melden 18
Blödsinn, das Geschrei hat nur deshalb aufgehört, weil EU-weit Gentechnik erfolgreich verhindert wurde, es gibt vorläufig nichts mehr zu schreien. Aber Sie können sicher sein, dass der Widerstand wieder im gleichen Ausmass aufkommt, wenn die Gentech-Lobby erneut versucht, uns mit diesem Unsinn zwangszufüttern. Wir brauchen kein patentiertes Saatgut und wir brauchen auch keine zusätzlichen Risiken.
11:18 Uhr

@R
Welche Überbevölkerung?! Haben Sie die Menschen gezählt? Die Statistiken zu dem unsäglichen Bevölkerungswachstum komen aus dem Papier des Club of Rome in den 60ern. Schauen Sie sich einmal an, wer dort dahintersteckt…
Es gibt keine Probleme ausser diejenigen, die uns bewusst aufgezwungen oder eingeredet werden. Islamisten in der Schweiz! Inexistent! Unwesentlich! Antworten
15:07 Uhr
Ist das ein Fakt weil Sie sagen das es ein Fakt ist? Fakten lassen sich eindeutig nachvollziehen, was in ihrem Kommentar kaum möglich ist. Ich könnte auch behaupten; Fakt ist, das es kein Ressourcenknappheit gibt und uns diese nur eingeredet wird damit wir Angst haben und grössere Übel akzeptieren…
11:43 Uhr

Nun, Fakt ist, dass alle Menschen zusammen heute die Ressourcen von ca. 1.5 Erden brauchen. Wir leben also nicht mehr von den Zinsen, sondern vom Kapital. Wenn die Bevölkerung weiter zunimmt (wird sie noch mindestens 1-2 Generationen) und der Ressourcenbedarf weiter steigt (wird er noch eine ganze Weile), dann kriegen wir ein Problem. Das muss nicht Hunger sein, aber vielleicht Verteilkämpfe.
10:59 Uhr

Es ist schon mehrmals passiert das ein Medikament zugelassen wird und 10Jahre später zieht man es aus den Regalen und spricht warnungen aus weil man dann herausgefunden hat das es herkrankheiten etc. auslöst,wollen wir wirklich das unnötige risiko eingehen Jahre lang Frankenstein Essen zu konsumieren? ,ist das nötig wenn die natur uns schon alles gegeben hat was wir zum essen benötigen?,ein Cost risk assesment würde NEIN dazu sagen. Antworten
14:38 Uhr

GVOs gibt schon seit ca. 20 Jahren und wird von hunderten Millionen Menschen täglich gegessen. Keine einzige Krankheit oder Todesfall konnte mit GVOs in Verbindung gebracht werden. Wir krauchen noch keine GVOs, weil wir Äcker in Afrika kaufen und weil wir noch weinge Dürren und andere Katastrophen haben. Danke Klimawandel und Überbevölkerung wird sich das schnell ändern.
10:54 Uhr

Mit von GOTT gegebenen Pflanzen und Tieren gibts 0.00% Risiko,die natur hat unseren Tisch gut gedeckt,wir haben alles was wir brauchen,für den Konsumenten bringt Gentech Essen keine nennenswerten vorteile aber alle risiken.Ich will nicht nur das es als Gentechfood gross und deutlich angeschrieben ist,ich will das es nicht mal im Migros,Coop etc.vorhanden ist damit ich es nicht aus versehen kaufe. Antworten
14:20 Uhr

nur was mittels züchtung möglich ist und was mittels gentechnologie unterscheidet sich gewaltig. ein esel mit einem pferd zu kreuzen geht ja problemlos, aber ein esel mit bestandteiles eines apfelbaums läuft jetzt halt nur mittels gentechnologie. für unsere zukünftigen nahrung soll eben nicht nur pflanzen mit artverwanten pflanzen gekreuzt werden, das ist wohl der punkt, meine lieben befürworter.
11:51 Uhr

Sie essen heute praktisch keine Pflanze mehr, die so „von Gott“ gegeben ist.
11:50 Uhr

Nun, man muss aber einräumen, dass unsere Pflanzen und Tiere durch Züchtung auch schon massiv verändert wurden. Da sollten wir ehrlich sein. Gott würde die Milchmaschinen, die wir Kühe nennen kaum als seine Schöpfung wiedererkennen. Nicht anders verhält es sich mit vielen Nutzpflanzen. Gentechnologie würde das Verfahren einfach effizienter machen. Aber wir brauchen es trotzdem nicht glaube ich.
10:49 Uhr

„Gentechnisch veränderte Pflanzen schaden nach derzeitigem Wissensstand…“ – das sagt ja schon alles …!
12:47 Uhr

Eine Exposition von Röntgenstrahlen schadet nach derzeitigem Wissenstand nicht – dachte mal die zweifache Nobelpreisträgerin Marie Curie und verstrahlte ihren Körper wodurch sie schliesslich starb. Und sie war eine Ausnahmepersönlichkeit und nicht einfach jemand der mal eben eine Studie verfasst…
10:45 Uhr

Es gibt viele Leute die von Monsanto zum FDA gingen und auch wieder zurück,und die sind es die diese dinge als unbedenklich einstuften obwohl ihnen Wissenschafftler gesagt haben das es grosse bedenken gibt.Kappiert endlich Geld ist denen wichtiger als euer wohl,Geld geht in die hände der politiker,Geld geht in die Hände derer die dieses Essen als unbedenklich einstufen,für die seid ihr niemand Antworten
10:43 Uhr

Da gibt es noch einige mögliche Problemfelder, selbst wenn GVO nicht unmittelbar gesundheitschädlich sind.
– Verkreuzung mit Wildflora
– Genaustausch mit Bakterien
– Einfluss auf Bestäubertiere
– Einfluss auf Bodenorganismen
– Einfluss auf Weidetiere o.ä.
– Unpräzise Ausführung der Genmanipulation und zusätzliche Markergenmanipulation
– usw.
Ist diese alles wirklich geklärt??? Antworten
11:57 Uhr

Natürlich ist das alles nicht geklärt. Die Experten Union EU sagt, es sei unschädlich. Die automatische Rechtsübernahme führt dazu, dass der Bund nun „Untersuchungen“ veranlasst, welche das gewünschte Resultat bringen. Damit die automatische Rechtsübernahme auch klappt.
10:33 Uhr

Niemand kennt Gentech food besser als die leute die es selber produzieren,wusstet ihr das in Monsantos Büro Restaurant ein schild hängt wo in Englisch steht das da kein Gentech essen verkauft wird? ,wusstet ihr das? ,die Leute die dort arbeiten kennen die wahrheit und die gefährlichkeit dieses Essens,deswegen essen sie es selber nicht. Antworten
10:28 Uhr

Haben diese Wissenschafftler den auch eine Reise in die USA gemacht um dort Menschen zu untersuchen die seid Jahren diese freaks essen? ,haben sie US Ärzte gefragt was es für probleme mit neuartigen allergien gibt? ,was für Probleme sie sehen? ,man kann unmöglich behaupten das Gentechnich verändertes essen genau so unproblematisch ist wie normales essen. Antworten
10:27 Uhr

da gibt es immer noch menschen, die behaupten zu wissen, was die zukunft bringt. wie lange muss dieses lehrstück noch wiederaufgeführt werden? Antworten
10:26 Uhr

Diese Studien sind allesamt gefälscht oder mit Parameter beurteilt, welche die Mafialobby vorgiebt. Das gleiche gilt bei Aspartam und Fluor. Lasst Euch nicht vergiften!
10:26 Uhr

„Nach heutigem Wissenstand“, das sagt eigentlich schon alles! Der nächste Artikel betreffend diesem Thema hätte dann die Überschrift „Gentechnik hat mehr Auswirkungen als angenommen“. Die Welt ist ein bisschen komplexer als das menschliche Hirn verarbeiten kann. Zusammenhänge die noch nicht sind kann man auch noch nicht verstehen. Antworten
10:24 Uhr

Rauchen ist nicht schädlich, verbindlichst Dr. Marylong Marlboro
10:24 Uhr

Natürlich ist das „Volk“ mit Vorbehalten belastet, Weil die Lobiisten es auch da brandschwarz angelogen haben mit schauerlichen Voodoogeschichten was und was nicht gentechnische Veränderungen bei Pflanzen sein sollen. Antworten
10:22 Uhr

Nicht zu vergessen, dass Pflanzen nicht selten dahingehend verändert werden, dass sie gegen Herbizide und Pestizide „immun“ werden. Sprich, die Landwirte sollen nach dem Prinzip „Viel hilft viel“ Gift spritzen können. Roundup olé! Antworten
13:28 Uhr

Hier liegt auch das Problem der obigen „Untersuchung“: man hat einfach schweizer Experimente, welche eben nicht kommerziel mit Roundups kombiniert werden, als Basis genommen. Den Effekt der viel höheren Herbizid/Pestizid-Belastung in der effektiven Gentechnik ignoriert man bewusst. Ja, die Gene sind nicht gefährlich, aber was man damit anstellt ist es leider sehr wohl.
10:20 Uhr

Alles was wir brauchen wurde uns schon von mutter natur gegeben,es braucht keine Gentech Pflanzen und Tiere auf unserem Teller.Aspartam,BT Corn und anderes Frankenstein Essen wollen wir nicht kappiert! Seid wachsam,den das das jetzt in den Medien auftaucht wird ist sicher nicht einfach so sein,die Monsantos dieser Welt arbeiten immer hintergrund damit dieses zeug auf unserem Teller landet. Antworten
10:19 Uhr

Ich frage mich einfach, wozu wir in der Schweiz Gen-Pflanzen brauchen. Wir sollten sowieso nicht in grossen Massen produzieren, sondern mit Qualität glänzen. Wenn um die Schweiz herum Gen-Tech Food angebaut wird, sind Schweizer Produkte bald mal in Europa und Weltweit der Renner, da Gen-Tech frei. Und die Studie hat sicherlich keine Studien der NGOs einfliessen lassen. Antworten
19:57 Uhr

Eben, erst recht ein Grund die Hände davon zu lassen!
13:31 Uhr

@M: Das ist gar kein so grosses Problem: 1.) wird Gentechsaatgut meist so verarbeitet, dass es sich eben nicht mehr für weitere Generationen nutzen lässt und 2.) sind diese Pflanzen nur für Herbizide/Pestizide ausgerichtet, ohne diese überleben sie selten, da eigentlich minderwertig.
12:42 Uhr

Und wie wird verhindert, dass GVO nicht in die Schweiz kommen, wenn rundherum GVO angebaut werden? Wir können ja nicht mal verhindern, dass Organismen aus aller Welt, über die weltweiten Transportwege, nach Europa eingeschleppt werden.
10:18 Uhr

Wenn die Studie tatsächlich in einer derart undifferenzierten Aussage zusammengefasst werden kann, dann ist sie unseriös, selbst unter dem Hinweis auf den „derzeitigen Wissenstand“. Eine derartige Risikoanalyse ist/wäre völlig dilettantisch. Antworten
10:18 Uhr

„Gentechnisch veränderte Pflanzen sind nicht schädlich“
Es besteht eine viel zu kurze Erfahrung mit gentechnisch veränderten Pflanzen, um eine solche Aussage machen zu können. Man hofft allenfalls, sie seien nicht schädlich.
Scharlatanerie. Oder Lobbyismus? Antworten
13:34 Uhr

Nein, bewusste Irreführung, da die meisten Studien zeigen, dass die Gene selbst zwar unbedenklich sind, ABER die Pflanzen werden speziell für gewisse Herbizide/Pestizide angepasst und diese sind zum Teil extrem schädlich. Damit ist die Gentechnick zwar wirklich nicht gefährlich, aber die damit produzierte Nahrung ist in höchstem Masse gefährlich. Clever Propaganda getrickst eben.
10:17 Uhr

ich will und werde nie Gentech-Produkte kaufen! Zudem soll unser kleines Land einen anderen Weg (Bio) gehen und auch nicht die Kassen der Gentechmafia füllen. Antworten
10:13 Uhr

Ein Risiko das nicht schön zu reden ist- (in letzter Zeit wird Gentech in den Medien überall extrem gepusht). Nun, das Saatgut ist patentrechtlich geschützt. Will heissen Monsanto, oder wie sie alle heissen, hat ein Monopol aufs Saatgut. Es muss jedes Jahr neu gekauft werden………. Antworten
15:14 Uhr

@M: Da Sie sich ja scheinbar auskennen, werden Sie sehr wohl wissen, dass durch die Patentierung von Pflanzen ganz neue Ausmasse möglich sind. Wenn genmanipuliertes Saatgut erst mal herkömmliche Sorten verdrängt hat, verfügen Monsanto und Konsorten über die totale Kontrolle der Welternährung – darum geht es. Sogar Bio-Bauern gehören zu den Verlierern (z.b. BT-Mais)
14:58 Uhr

@S: Die Bauern wurden schon lange ihrer Unabhängigkeit beraubt. Die Hersteller bedienen nur einen Markt, der ihre Produkte nachfragt. Die Kommentatoren hier hängen den Umweltschützer raus, und am Wochenende fahren sie wieder nach Deutschland um billig einzukaufen. Da liegt der Hund begraben – billige Lebensmittel lassen sich nur mit intensiver Landwirtschaft herstellen. Es liegt an uns.
14:43 Uhr

@M: offenbar ist die Gier der Saatgutmultis so gross, dass ihnen selbst das noch nicht reicht, nun soll mittels Patentierung die Abhängigkeit ganz geraubt werden. Das macht mir diese Firmen aber nicht wirklich vertrauenswürdiger.
14:25 Uhr

@S: Ist heute schon so. Nutzpflanzen werden so gekreuzt, dass ihre Keimlinge multiple Chromosomensätze haben und keine brauchbaren Erträge liefern. Jeder Bauer könnte theoretisch „alte“ Nutzpflanzen einkaufen und selber vermehren – allerdings ist deren Ertrag so schlecht, dass es sich nicht lohnt.
12:18 Uhr

@F: Schön wärs der grosse Unterschied ist, dass durch die Patentierung von Leben auch das Folgesaatgut patentrechtlich geschützt ist. Ein Bauer kann also kein eigenes Saatgut aus seinen Pflanzen herstellen – und falls er selbst kein GVO aussäht, sein Nachbar jedoch schon, dann hat er schnell mal den Rechtsanwalt von Monsanto+Konsorten am Hals und muss für die Verseuchung seines Landes zahlen
10:21 Uhr

Nur zur Information: jeder Bauer kauft sein Saatgut ein. Da verhält es sich mit Monsanto exakt wie bei jedem anderen Saatgutproduzenten.
10:12 Uhr

jo genau, deshalb wird bei Monsanto in den Kafeterien nur non GMO verwendet.
Und grade gestern kam ein Bericht, dass alle Testtiere mit GMO Mais erheblich dicker werden.
Schon vor über 30 Jahren ging ein Versuch mit dem sogenannten OO Raps in die Hosen (der hatte keine Bitterstoffe mehr) und Wildtiere überfrassen sich und deren Mägen platzte. Darf man fragen wer diesen Artikel gesponsert hat ?? Antworten
14:16 Uhr

Nicht nur dicker, Mäuse bekamen auch Entzündungen der inneren Organe.
13:10 Uhr

@: vielen Dank Sie haben vollkomen recht es ist eine durch konventionelle Züchtung genetisch veränderte Version, ist auch schon fast 30 Jahre her als ich den Bericht über den 00 Raps las🙂 und passt so natürlich nicht ganz zum Thema.
12:40 Uhr

jo, ein schöner Kommentar. Dummerweise ist 00-Raps kein Gentech-Raps. In Deutschland wird z.B. fast nur noch traditionell gezüchteter 00-Raps gepflanzt. Weltweit wird er als Canola vermarktet. Mehr Info bei Wikipedia – nicht von Monsanto gesponsert😉
11:37 Uhr

Herr Rüger, OO-Rapssorten wurden mit konventioneller Züchtung in Kanada selektiert (darum heisst es auf englisch auch Canola, aus Canadian Oil). Alle Rapssorten, die heute für die menschliche Ernährung verwendet werden, sind OO-Sorten. Ohne solche Sorten hätten wir kein Rapsöl, da der Anteil an Bitterstoffe (insbesondere Erucaseäure) zu gross wäre.
11:18 Uhr

Und die Manager von Monsanto usw.. haben sicher nichts dagegen wenn Hochqualitätsgemüse aus GMO Hybridsamen usw…in ihrem Sternerestaurant serviert wird🙂 „Food inc“ und „we feed the world“ sind interessante Dokus u.a. zu diesem Thema. Klar Befürworter und Gegner übertreiben jeweils gerne aber man kann ja selbst noch ein bisschen mitdenken.
10:34 Uhr

Herr Rüger bringt es genau auf den Punkt. Wäre seeeehr interessant zu wissen. Ebenfalls Herr Kreis stellt die richtigen Fragen. Danke meine Herren!
Lassen Sie sich bitte nicht blenden von solchen Artikeln!
10:11 Uhr

Die Diskussion über die Gefahr von Gentechpflanzen zielt am Problem vorbei. Die Gefahr geht von profitsüchtigen Saatgut-Anbietern aus, welche gen-veränderte Pflanzen durch Patente zu Ihrem Eigentum machen und riesige Monopolgewinne einstreichen. Ihre ausbeuterische Markmacht zwingt Farmer (in USA und 3.Welt), diese Produkte durch Knebelverträge abzunehmen. Es ist somit auch ein soziales Problem. Antworten
14:22 Uhr

Lieber Herr K, die Saatgutanbieter „manipulieren“ heute schon ihre Produkte so, dass diese keine keimfähigen Sämlinge produzieren. Und das ohne Gentechnik. Ihre Idee ist zwar gut, hat aber nichts mit GvO zu tun.
10:09 Uhr

Traue keiner Studie/Statistik die Du nicht selber gefälscht hast.
Atomenergie galt auch mal als sicher und Lösung aller Probleme…. Antworten
10:25 Uhr

Durch jahrzehntelange Herauszüchtungen nehmen wir alle seit Jahren manipulierte Lebensmittel zu uns, ohne dass es jemandem bewusst aufgefallen ist. Mit der zunehmenden Welt-Bevölkerung führt kein Weg an genmanipulierten Lebensmitteln vorbei, es sei denn, man lässt Arme verhungern. Die wahre Gefahr geht von der Profit- und Marktbeherrschungsgier der Züchter aus (s. auch Kommentar von St. Kreis)
10:21 Uhr

@P: Atomenergie WÄRE so was ähnliches wie „sauber“ unter idealen Bedingungen (keine Umweltzerstörung bei der Urangewinnung, kein Terrorismus, garantiert nie Störfälle über Stufe 2, Endlagerung gelöst). Aber das ist leider nicht die Realität…
10:15 Uhr
Ja und? Atomenergie ist ja auch sicher und sauber, wenn man sie richtig nutzt und nicht an den falschen Standort baut! Aber das ist wieder ein anderes Thema…

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