Die Natur zählt…

Nature by Numbers:

http://www.youtube.com/watch?v=kkGeOWYOFoA


in drei Tagen startet die Bauernsternfahrt, die aus allen Himmelsrichtungen vor das Kanzleramt zieht. Denn Bäuerinnen und Bauern haben es immer noch satt und protestieren für eine tiergerechte, faire, ökologische und gentechnikfreie Landwirtschaft. Zwischenstopps gibt es bei „Denkmälern einer sich industrialisierenden Landwirtschaft“, wie der Schweinemastanlage in Haßleben und dem Gentechnikschaugarten in Üplingen. Außerdem sind Besuche beim Kirchentag in Dresden, beim Bauerntag in Cloppenburg sowie 50 weitere Veranstaltungen geplant. Eine davon ist sicher auch in Ihrer Nähe. Am 9. Juni heißt es dann „Angela, wir müssen reden“ zum Abschluss vor dem Kanzleramt. Das gesamte Programm finden Sie hier:
http://www.meine-landwirtschaft.de/sternfahrt/routen.html
Das Organisationsteam hat wirklich ganze Arbeit geleistet und braucht Unterstützung! Mehr dazu hier:
http://www.meine-landwirtschaft.de/sternfahrt/mitmachen/aktien.html

Freundliche Grüße aus Berlin

Ihr Infodienst Gentechnik

1. UN-Ausschuss bestätigt Gesundheitsgefährdung durch Gentechnik
2. Zweifel an Sicherheit von Gentechnik-Pflanzen bestätigt
3. EU-Agrarkommissar kritisiert Agro-Gentechnik scharf
4. Monsanto erhält Patent auf Melone
5. Bericht analysiert Kosten bei Gentechnik-Anbau
6. Rheinland-Pfalz: Spannungsfeld Gentechnik
7. Brandenburgs SPD aufgeschlossen gegenüber Gentechnik
8. Gentechnikfreie Maiszüchtung expandiert
9. Riesen-Kolben gegen Gentechnik

1. UN-Ausschuss bestätigt Gesundheitsgefährdung durch Gentechnik
Der UN-Menschenrechtsausschuss hat anerkannt, dass durch gentechnisch veränderte Pflanzen Gesundheitsgefahren für Menschen ausgehen können. Die Bundesrepublik Deutschland ist nun aufgefordert, dem UN-Ausschuss zu berichten, welche Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher eingeleitet wurden. Das Netzwerk „Aktion GEN-Klage“ hat der Bundesrepublik Deutschland eine Verletzung der Menschenrechte durch den Einsatz von Agro-Gentechnik vorgeworfen.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23834.html

2. Zweifel an Sicherheit von Gentechnik-Pflanzen bestätigt
Eine neue Studie aus Kanada weist das Vorkommen eines Giftstoffs aus Gentechnik-Pflanzen im menschlichen Blut nach. Die Theorie, das Gift würde im menschlichen Verdauungstrakt zersetzt, ist somit widerlegt. Gesundheitsrisiken beim Verzehr des Toxins wurden wissenschaftlich nachgewiesen. Das Bt-Gift stammt aus dem Bakterium Bacillus thuringiensis und wirkt gegen bestimmte Insekten.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23813.html

3. EU-Agrarkommissar kritisiert Agro-Gentechnik scharf
In einem Interview mit der rumänischen Tageszeitung Adevarul übte EU-Agrarkommissar Dr. Dacian Ciolos scharfe Kritik am Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft. Lebensmittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen sind in ihrer Qualität ungenügend und schränken die vielfältige Ernährung ein. Er sieht durch den Einsatz von Gentechnik das weltweite Vertrauen von Verbrauchern in europäische Lebensmittel gefährdet und fordert eine Agrarforschung in der EU, die auf Vielfalt und Qualität von lokalen Produkten ausgerichtet ist.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23811.html

4. Monsanto erhält Patent auf Melone
Der US-Konzern Monsanto hat ein europäisches Patent auf eine konventionell gezüchtete Melone erhalten. Die Melone ist resistent gegenüber einer Viruskrankheit und wurde auf herkömmliche Art und Weise gezüchtet. Melonen mit diesen Eigenschaften wurden ursprünglich in Indien entdeckt. Doch in Europa gilt sie nun als Erfindung von Monsanto. Christoph Then, Sprecher des Bündnisses Kein Patent auf Leben, spricht von einem Missbrauch des Patentrechtes, da eine Patentierung konventioneller Züchtung verboten ist.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23785.html

5. Bericht analysiert Kosten bei Gentechnik-Anbau
Ein Bericht der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART zeigt die Mehrkosten auf, die durch den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen entstehen. Demnach sind die Koexistenz-Kosten, die auflaufen, um ein Auskreuzen mit konventionellen Pflanzen zu verhindern, je nach Ackerkultur unterschiedlich. Geht man von für den Gentechnik-Anbau ungünstigem Szenario aus (kleiner Betrieb und strenge Anbauregelungen) ist der Anbau wenig rentabel, weil Koexistenz-Kosten zu hoch ausfallen.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23778.html

6. Rheinland-Pfalz: Spannungsfeld Gentechnik
Eveline Lemke heißt die erste grüne Wirtschaftsministerin in Rheinland-Pfalz. Spannungen mit dem dort ansässigen Konzern BASF sind hinsichtlich Gentechnik unvermeidbar. Die neue Ministerin will die Gentechnik in der Landwirtschaft stoppen. BASF hat viel Zeit und Geld vor allem in die Entwicklung von Gentechnik-Kartoffeln gesteckt. Der Konzern will die Kartoffel an den Bauern bringen.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23768.html

7. Brandenburgs SPD aufgeschlossen gegenüber Gentechnik
Die SPD-Fraktion des Brandenburger Landtags möchte sich gegenüber der Gentechnik nicht verschließen. Forschungseinrichtungen müssten nach wie vor die Möglichkeit haben, gentechnisch veränderte Pflanzen freizusetzen, so die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in Brandenburg, Martina Gregor-Ness.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/23836.html

8. Gentechnikfreie Maiszüchtung expandiert
Der mittelständische Anbieter von Maissaatgut FarmSaat AG eröffnet einen neuen Standort im Münsterland, um Sorten zu züchten und zu prüfen. Damit wächst das Netzwerk auf 15 Sitze an. Das Züchtungsunternehmen will Sorten anbieten, die den regionalen Bedingungen angepasst sind. Unternehmensziel ist es, bundesweit jede Region mit seinen standortspezifischen Sorten zu versorgen. Die Firma verwendet hierfür nur traditionelle Methoden und verzichtet bewusst auf Gentechnik.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/23770.html

9. Riesen-Kolben gegen Gentechnik
Gentechnikgegner haben vor dem Potsdamer Landtag gegen gentechnisch veränderte Pflanzen in Brandenburg protestiert. Ein Riesen-Maiskolben war anlässlich einer Experten-Anhörung auf dem Brauhausberg aufgestellt worden. Das Thema hatten die Grünen mit dem Antrag „Keine Agro-Gentechnik in Brandenburg“ in den Landtag gebracht.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/23760.html

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