Monsanto

http://www.fr-online.de/wirtschaft/der-problematische-siegeszug/-/1472780/8655348/-/

Glyphosat
Der problematische Siegeszug
Der Wirkstoff gilt als das Unkrautvernichtungsmittel, das weltweit am häufigsten angewendet wird, und er ist unmittelbar mit der Gentechnik auf dem Acker verbunden. Doch nun steht Glyphosat im Verdacht, auch den Menschen zu schädigen

In Kolumbien werden die Mohnfelder der Rebellen mit Glyphosat vernichtet.

Der Siegeszug von Glyphosat, bekannt unter dem Handelsnamen Round-up ready, begann zwar schon 1974, als der US-Agromulti das Totalherbizid auf den Markt brachte. Doch erst die Entwicklung der gentechnisch veränderten Sojabohne 1996 brachte den Durchbruch. Seither wurden auch Mais, Raps, Baumwolle und Zuckerrüben entwickelt, die gegen das Herbizid widerstandsfähig sind. Inzwischen sind 83 Prozent der Gen-Pflanzen herbizidresistent.
Die einstigen Versprechungen, Glyphosat ermögliche eine problemlose, möglicherweise sogar umweltschonendere Landwirtschaft, lassen sich aber kaum noch aufrecht erhalten. Immer mehr Studien zeigen: Das Mittel, das in der EU vor einer Neubewertung steht, wirkt sich negativ auf wilde Pflanzen, Bodenorganismen, Wasserlebewesen und sogar auf die eigentlich zu schützende Nutzpflanze aus, etwa durch vermehrten Pilzbefall. Damit nicht genug: Resistenzen in der Flora bilden sich aus, mit der Folge, dass mehr statt weniger gespritzt werden muss.
Durch neue Untersuchungen bekommt die Sache eine neue Dimension: Glyphosat schädigt offenbar mehr als bisher angenommen auch Säugetiere und andere Wirbeltiere. Und vielleicht sogar den Menschen. Mehr noch: Solche unerwünschten Nebenwirkungen sind den EU-Behörden sowie den in der EU federführenden deutschen Zulassungsbörden offenbar seit Ende der 90er Jahre bekannt.
So hat der argentinische Professor Andrés Carrasco in einer 2009 veröffentlichten Studie die Gefährlichkeit des Spritzmittels Roundup nachgewiesen. Sein Fazit: Das Herbizid verursache Fehlentwicklungen in Embryos von Fröschen und Hühnern, und das bereits in einer Dosierung, die unterhalb der in der Landwirtschaft üblichen Mengen liege. Die bei Tieren beobachteten Folgen glichen jenen Fehlentwicklungen, „die bei Menschen beobachtet wurden, die während der Schwangerschaft Glyphosat ausgesetzt waren“.
Schon früher muss es ernstzunehmende Erkenntnisse in dieser Richtung gegeben haben. Sie sollen nicht nur der Industrie, sondern auch den Zulassungsbehörden bekannt gewesen sein. Dies wenigstens behauptet eine internationale Gruppe von Forschern von der Vereinigung Earth Open Source um den in London lehrenden Molekular-Genetiker Michael Antoniou. Titel der Studie: „Round-up und Geburtsdefekte – wurde die Öffentlichkeit im Dunkeln gelassen?“ Das Papier weist auf Fehlgeburten und Fehlbildungen bei Neugeborenen aus Argentinien und Paraguay hin, deren Eltern in der Nähe der Gen-Soja-Felder leben. Darüber hinaus zeigt es nach Studium der Zulassungsunterlagen, dass die deutschen Behörden von Missbildungen bei Föten von Ratten und Kaninchen wussten. Zum Teil seien diese Folgen auch bei Dosierungen beobachtet worden, die dem Level der für Menschen geltenden Grenzwerte in Sojabohnen entsprechen.
Im Bericht des damals zuständigen EU-Gesundheitskommissars wurden mögliche Abnormalitäten bei Embryos relativiert: Damit solche Missbildungen entstünden, müsste die Mutter eine für sie tödliche Dosis zu sich genommen haben.
Das als Berichterstatter der EU zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit BVL nannte die Vorhaltungen auf Anfrage der Frankfurter Rundschau „haltlos“. Man habe keinerlei wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit verheimlicht. Antoniou stütze sich auf „ein Dokument, das der Öffentlichkeit zugänglich ist, und zwar seit mittlerweile neun Jahren“, sagte BVL-Sprecher Andreas Tief.
Der Münchner Wissenschaftler Christoph Then verlangt wegen der nun erkannten Gefährdung des menschlichen Fortpflanzungssystems bei der anstehenden und von den EU-Behörden um drei Jahre auf 2015 verschobenen Neuzulassung von Glyphosat völlig neue Maßstäbe. Denn vielen Verbrauchern ist wenig bewusst, dass sie über die Fütterung der Tiere der Endverbraucher des Gen-Sojas sind.

http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,667306,E

Nestle investiert 1,7 Milliarden Euro in China
SINGAPUR. Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestle hat die Übernahme des chinesischen Süßwarenherstellers Hsu Fu Chi International für rund 1,7 Milliarden Dollar angekündigt. Gemäß einem Partnerschaftsabkommen werde Nestle 60 Prozent des namhaften chinesischen Unternehmens übernehmen und Hsu Fu Chi 40 Prozent halten.
Das teilte das an der Börse von Singapur notierte Unternehmen Hsu Fu Chi am Montag mit. Nestle habe nicht die Absicht, große Änderungen am Geschäft vorzunehmen oder Arbeitsplätze abzubauen, erklärte der Übernahmekandidat. Mit der Übernahme solle Hsu Fu Chi von der Börse Singapur genommen werden.

Der bisherige Hsu-Fu-Chi-CEO, Hsu Chen, werde zudem seine Position auch in der Partnerschaft behalten, meldete das Schweizer Unternehmen in der Nacht auf Montag. Übernahmen in China gelten als schwierig, da sie die Zustimmung der chinesischen Behörden erfordern, die oft schwer zu erlangen ist.

Der Marktwert der an der Börse in Singapur kotierten Hsu Fu Chi liegt bei 2,6 Mrd. Dollar. Das Unternehmen verfügt über vier große Produktionsanlagen in China mit 16.000 Angestellten. Der in Dongguan in Chinas südlicher Provinz Guangdong beheimatete Süßwarenhersteller stellt unter anderem Erdnusssnacks und Gummibärchen her und gehört zu mehr als 50 Prozent der Familie Hsu. 16,5 Prozent hält die Beteiligungsgesellschaft Baring Private Equity.

Nestle ist nach eigenen Angaben seit über 20 Jahren auf dem chinesischen Markt und betreibt dort derzeit 23 Fabriken mit 14.000 Angestellten.

http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/Presse-Monsanto-Sinochem-finonl-3731578575.html?x=0

Montag, 11. Juli 2011, um 15:33

Presse: Monsanto und Sinochem könnten Geschäftsbeziehung vertiefen

St. Louis (aktiencheck.de AG) – Der US-Agrarkonzern Monsanto Co. (ISIN US61166W1018/ WKN 578919) und die chinesische Sinochem International Corp. führen Presseangaben zufolge derzeit Gespräche über eine Vertiefung ihrer Geschäftsbeziehung.

Wie das „Wall Street Journal“ am Montag berichtet, könnten die beiden Parteien letztlich ein Joint Venture bzw. den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung beschließen. Darüber hinaus sei es auch möglich, dass der staatliche chinesische Konzern Sinochem eine größere Rolle bei der Vermarktung der Monsanto (EUREX: MOOF.EX – Nachrichten) -Produkte in China spielen wird.

Laut der Zeitung besteht die Aufgabe von Sinochem vor allem darin, für ausreichend Lebensmittelvorräte im Reich der Mitte zu sorgen. China produziere nicht genügend Weizen, Reis (Xetra: A0MUE2 – Nachrichten) und Mais, hieß es.

Die Aktie von Monsanto schloss am Freitag an der NYSE bei 75,17 US-Dollar. (11.07.2011/ac/n/a)

http://www.ngo-online.de/2009/05/5/niederlage-fur-us-konzern-monsanto/

Niederlage für US-Konzern Monsanto

Genmais MON 810 bleibt verboten

Der Anbau der Genmaissorte MON 810 bleibt in Deutschland verboten. Das Verwaltungsgericht Braunschweig lehnte einen Eilantrag des US-Saatgutkonzerns Monsanto gegen das im April von der Bundesregierung verfügte Verbot ab, wie das Gericht am Dienstag (5. April) mitteilte. Nach vorläufiger Prüfung bestehe eine „Gefahrenlage“, bei der Schäden für Menschen oder Tiere nicht ausgeschlossen werden könnten. Gentechnik-Gegner begrüßten die Entscheidung. Mehr….>

Monsanto-Deutschland kündigte an, möglicherweise nächstinstanzlich weiter gegen das Verbot vorzugehen. Mit dem Beschluss, der am Montag ergangen war, bestätigte erstmals ein deutsches Gericht in einem Eilverfahren die Rechtmäßigkeit eines Genmais-Verbots. In der Begründung hoben die Richter hervor, dass nach vorläufiger Prüfung durch den Anbau Gefahren entstünden, wie sie das Gentechnikgesetz für ein solches Verbot verlange. „Für ein Verbot müssten keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse vorliegen“ Für ein Verbot müssten keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse vorliegen, aus denen zweifelsfrei Gefahren für die Umwelt herzuleiten seien, hieß es. Es genüge, wenn sich aus neuen Informationen „Anhaltspunkte“ dafür ergäben, dass Menschen oder Tiere geschädigt werden könnten. Das Gericht habe zu prüfen gehabt, ob die Behörden diese Risiken ausreichend ermittelt und willkürfrei bewertet hätten. Dies sei der Fall gewesen, betonten die Richter. Der Genmais MON810 war am 14. April von Aigner verboten worden, weil er eine Gefahr für die Umwelt darstelle. Daraufhin reichte Monsanto beim Verwaltungsgericht Braunschweig Klage ein. Das Unternehmen wollte das Verbot per Eilentscheid kippen, um den Genmais noch in diesem Frühjahr in Deutschland aussäen zu können. Die Geschäftsführerin von Monsanto-Deutschland, Ursula Lüttmer-Ouazane, äußerte sich „enttäuscht“ über die Entscheidung der Richter. Man sei von der „Stichhaltigkeit“ der eigenen Position überzeugt. Aigners Verbot von MON 810 nannte sie „willkürlich“ und nicht „durch überzeugende wissenschaftliche Beweise untermauert“. Ein Monsanto-Sprecher ergänzte, dass das Unternehmen möglicherweise Beschwerde beim Lüneburger Oberverwaltungsgericht einlegen werde. Dies solle „innerhalb der nächsten 24 Stunden“ erfolgen. Gentechnik-Gegner begrüßten den Gerichtsbeschluss. „Der skrupellose Versuch von Monsanto, den riskanten Genmais doch noch auf die Äcker zu bekommen, ist vorerst gescheitert“, sagte die Gentechnik-Expertin von Greenpeace, Stephanie Töwe. Der Bioanbauverband Bioland sah das Vertrauen von Landwirten und Verbrauchern in eine Politik gestärkt, „die sich nicht der Wirtschaftsmacht internationaler Konzerne beugt“.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/aaron-turpen/monsanto-vor-dem-aus-.html

Textauszug vom Link oben:

…Scheinbar um seinen Aktienbesitz etwas zu streuen, hat Monsanto in aller Stille einen Mehrheitsanteil an dem Unternehmen Xe Service erworben. Xe Service ist der neue Name für den privaten Sicherheitsdienstleister, der früher Blackwater hieß. Ein klarer Fall dafür, dass sich gerne gleiches mit gleichem verbindet: Der weltgrößte Hersteller gentechnisch veränderten Saatguts verbindet sich mit dem weltweit größten privaten Söldnerunternehmen. Interessanterweise hält die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung Aktien im Wert von 23 Mrd. Dollar von Monsanto.

Monsanto vor dem AUS?
Mehrheit der Blackwater-Nachfolgefirma = des weltweit größten privaten Söldnerunternehmens erworben!

Sehr spannend!
Auch wenn nur die Hälfte wahr sein sollte!

Liebe Grüße

Kary Nowak
BIONIERE Österreichs
Mobil 0699 1303 3030
http://www.bioniere.org

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http://www.wiki-watch.de/index.php?Content=LemmaDetails&LemmaDetailsTitle=Monsanto&PHPSESSID=5s5f4romr60lt11g4ridvfl861#Kauf_und_Verkauf_von_Unternehmensbeteiligungen

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http://www.freitag.de/community/blogs/gsfrb/leakedus-lobbyarbeit-fuer-monsanto-in-europa

19.12.2010 | 20:47
Leaked: US-Lobbyarbeit für Monsanto in Europa

wikileaks cable 07paris4723 france and the wto ag biotech case monsanto usa gmo
Eine heute veröffentlichte Depesche verdeutlicht, wie die US-Regierung versucht, im Interesse des Biotech-Monopolisten Monsanto, Einfluß auf die EU zu nehmen, um die Einführung gentechnisch veränderten Saatguts in Europa zu bewirken:

“ Summary: Mission Paris recommends that that the USG reinforce our negotiating position with the EU on agricultural biotechnology by publishing a retaliation list when the extend „Reasonable Time Period“ expires.(…) In France, the „Grenelle“environment process is being implemented to circumvent science-baseddecisions in favor of an assessment of the „common interest.“Combined with the precautionary principle, this is a precedent withimplications far beyond MON-810 BT corn cultivation. Moving to retaliation will make clear that the current path has real costs to EU interests and could help strengthen European pro-biotech voices.In fact, the pro-biotech side in France — including within the farm union — have told us retaliation is the only way to begin to begin to turn this issue in France.(…) Country team Paris recommends that we calibrate a target retaliation list that causes some pain across the EU since this is a collective responsibility, but that also focuses in part on theworst culprits. The list should be measured rather than vicious and must be sustainable over the long term, since we should not expect an early victory.“
07PARIS4723, FRANCE AND THE WTO AG BIOTECH CASE

Einer zweite Depesche aus Madrid thematisiert die spanische Kampagne gegen gentechnisch veränderte Organismen und fordert eine „high-level intervention“ der US-Regierung:

„ACTION REQUESTED: In response to recent urgent requests by MARM State Secretary Josep Puxeu and Monsanto, post requests renewed USG support of Spain’s science-based agricultural biotechnology position through high-level USG intervention in support of the EFSA findings. Post also requests USG support for a non-USG science fellow to meet with influential Spanish interlocutors on this issue and assistance with developing an agricultural biotechnology action plan for Spain. Post would alsowelcome any comments from other posts concerning the anti-GMO campaign.“
cable 09MADRID482, SPAIN’S BIOTECH CROP UNDER THREAT

Mehr zum Thema:

Wikileaks Memos Reveal U.S. Gov’t Pushing Gene-Altered Crops Worldwide

“ Ultimately, what these cables reveal is that U.S. biotech companies, and the government officials they support, are desperately trying to find new markets in the face of rapidly declining popularity. „Even in Spain and Poland, the only countries in the European Union where there’s GMO acreage, attitudes have dropped dramatically,“ says Michael Hansen, PhD, a senior scientist at the nonprofit Consumers Union. „They’re desperately trying to get that acceptance.“ And in some cases they’re doing so at the expense of taxpayers. USAID, a division of the State Department that supports international development, spent $200 million in 2009 on „food security response“ programs designed to alleviate world hunger by improving agricultural productivity. One of the main ways they do that is through promoting the use of biotechnology and GMO crops, which, as stated earlier, may be useless in fighting world hunger due to their inability to consistently increase crop yields. One of its biotechnology success stories USAID likes to tout is that of genetically modified eggplants for India, which were ultimately rejected by Indian farmers skeptical of GM crops after Monsanto’s Bt corn led them into huge debt (anti-GMO activist Vandana Shiva estimates that 200,000 Indian farmers committed suicide because of financial debt linked to Bt cotton).“

http://www.broeckers.com/Wordpress/2010/10/20/monsantomicrosoft-blackwater/

Monsanto, Microsoft, Blackwater…

…jeder Name allein reicht schon für ein mittleres Gruselkabinett, aber als Dreifaltigkeit sind sie wohl der Horror schlechthin. Der Gentech-Konzern, der die Nahrungsressourcen monopolisieren will, der Microsoft-Monopolist Bill Gates, der gerade seinen Anteile an Monsanto um 23 Millionen  $ erhöht hat, und die Geheimdienstabteilung  des ehemaligen Blackwater-Konzern, der größten privaten Söldnerarmee der Welt, die von Monsanto engagiert wurde, um gegen Aktivisten vorzugehen und Anti-Gentech-Gruppen zu infiltrieren. Wobei Monsanto längst nicht der einzige Konzern oder Staat ist, der sich der vielfältigen Dienste dieser Privatarmee gerne bedient:   “Intelligence and Counter-Intelligence (human and electronic), Unconventional Military Operations, Counterdrug Operations, Aviation Services, Competitive Intelligence, Denied Area Access…and Paramilitary Training”  etwa bietet die Constellation Consulting Group (CCG) des Blackwater-Gründers Prado an und betont die “ability to manage highly-classified contracts.”  Bei “streng geheimen Verträgen” im Zusammenhang mit “unkonventionellen Militäroperationen” und “Luftverkehrsdiensten” muß einem noch nicht  unweigerlich 9/11 in den Sinn kommen, aber spätestens hier riecht es dann doch etwas streng:

“Some of the training Blackwater provided to Canadian military forces was in Blackwater/TRC’s “Mirror Image” course, where trainees live as a mock Al Qaeda cell in an effort to understand the mindset and culture of insurgents. Company literature describes it as “a classroom and field training program designed to simulate terrorist recruitment, training, techniques and operational tactics.”

Nicht dass wir irgendwelche Beweise hätten, aber wer sich bis dato nicht vorstellen konnte, wie man eine Gruppe von präparierten Sündenböcken schafft, die als simulierte “Al Qaida”-Zelle operiert – und dann im Rahmen eines solchen “Trainings”  den Auftrag bekommt, sich Tickets zu besorgen, um das simulierte Hijacken von Passagierflugzeugen zu üben – könnte hier eine Ahnung davon bekommen, warum ein Mohamed Atta  zwei Wochen vor dem 11.9. 2001 noch ein “Frequent Flyer”-Konto zum Sammeln von Bonusmeilen eröffnete…

http://www.bio-markt.info/web/Aktuelle_Kurzmeldungen/Gentechnik/Monsanto/15/21/0/8768.html

 

 

Monsanto: erneute Verluste

Quelle: Financial Times Deutschland

Der Agrarkonzern Monsanto hat ein schlechtes Jahr hinter sich und kann seine immer stärker genmanipulierten Saaten immer schwerer an den Bauern bringen, berichtet die Financial Times Deutschland. Bis vor Kurzem schien es nur bergauf zu gehen: von 2003 bis 2008 versechzehnfachte sich der Aktienkurs, der in der Spitze im Juni 2008 bei 145 $ lag, was einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von über sechs entsprach. Heute notiert die Aktie bei rund einem Drittel, womit sie sich deutlich schlechter als der Markt in den vergangenen zwei Jahren entwickelt hat. Allein dieses Jahr verlor sie ein Drittel. Erzrivale DuPont legte hingegen über 40 % zu und man zahlt das 2,4-fache für den laufenden Umsatz.

Die Gewinnschätzungen für Monsanto für 2011 und 2012 mussten von den ernüchterten Analysten über die vergangenen zwei Jahre um mehr als die Hälfte eingedampft werden, die größten Kürzungen erfolgten in diesem Jahr. Monsanto musste einen Umsatzrückgang für das am 31. August endende Geschäftsjahr hinnehmen, man hatte erneut Schwierigkeiten mit Umwelt-, Bauern- und Verbraucherschutzverbänden und musste sich vor Gericht für seine Produkte verantworten. Zudem musste  Monsanto-Vorstand Hugh Grant auch mit vormaligen Strategien brechen: die neuesten, am stärksten genmanipulierten Saaten musste er mit einem Preisabschlag auf den Markt bringen, da Rivale DuPont den Bauern erfolgreich klarmachen konnte, dass sie von Monsanto mehr „Technologie“, gekauft hatten als nötig. Die Ernteerträge von Monsantos neuestem Produkt Smartstax (acht veränderte Gene) lagen zudem hinter den Erwartungen und hinter den Resultaten von „nur“ dreifach veränderten Saaten.

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