Lebensmittel-Sicherheit

 

http://www.mvregio.de/444182.html

Mehr Verbraucherschutz durch zwingende Kennzeichnung von Lebens- und Futtermitteln mit gentechnisch veränderten Organismen

17.01.2011: Schwerin/GNN/MVregio Wie die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, Beate Schlupp, informierte, wird sich der Landtag auf Initiative der CDU (ANLAGE) in seiner nächsten Sitzung mit der Forderung nach einer generellen Kennzeichnungspflicht von Lebens- und Futtermitteln mit gentechnisch veränderten Organismen befassen.

Die CDU wolle eine solche Kennzeichnungspflicht.

„Bereits seit 2004 sind die EU-Verordnungen zu gentechnisch veränderten Futter- und Lebensmitteln und die Zurückverfolgbarkeit rechtswirksam. Sie sind unmittelbar geltendes Recht und wurden mit dem Gentechnikgesetz in nationales Recht umgesetzt. Die EU-Kommission hat in ihren Leitlinien zur Koexistenz hervorgehoben, dass Landwirtschaft und Verbraucher zwischen konventionellen, ökologischen oder mit Hilfe von Gentechnik veränderten Pflanzensorten erzeugten Lebens- bzw. Futtermittel wählen können. Diese Wahlfreiheit ist im Moment jedoch nicht gegeben, weil für den Verbraucher nicht sichtbar ist, welche Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Organismen hergestellt wurden. Dies muss sich ändern“, unterstrich Beate Schlupp (Foto).

Wir wollen, dass der Verbraucher tatsächlich und eigenverantwortlich zwischen konventionellen, ökologischen oder mit Hilfe von Gentechnik erzeugten Lebens- bzw. Futtermitteln wählen kann. Deshalb ist es notwendig, dass alle Lebens- und Futtermittel, die mit Hilfe eines gentechnisch veränderten Stoffes hergestellt wurden, klar gekennzeichnet werden. Zuständig hierfür ist der Bund. Deshalb wollen wir, dass der Landtag die Landesregierung zu entsprechenden Initiativen gegenüber dem Bund auffordert“, so Beate Schlupp.

GNN-MVregio mv/sn

Quelle: CDU-Landtagsfraktion M-V

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http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/22944.html

Interessenskonflikt bei europäischer Gentechnik-Behörde

Der Verein Testbiotech zweifelt erneut die Kompetenz der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) an, die für die Sicherheitsbewertung von gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU zuständig ist. Anlass ist eine Recherche, bei der Dokumente der EFSA ausgewertet wurden und die belegen, dass es enorme Interessenskonflikte bei der EFSA gibt. So arbeitete der Leiter der Expertengruppe, die für die Risikobewertung von Gentechnik-Pflanzen zuständig ist, jahrelang mit Mitarbeitern von Gentechnik-Konzernen zusammen. Beim International Life Sciences Institut (ILSI) kamen die Mitarbeiter in einer Arbeitsgruppe zusammen und nahmen dadurch unmittelbaren Einfluss auf die Arbeit der EFSA. Beim heutigen Pressegespräch wurden außerdem zwei von Testbiotech unterstützte Forschungsprojekte der unabhängigen Risikoforschung vorgestellt.

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