Vom Wachsen und Gedeihen

http://mecklenburgerstimme.de/vom-wachsen-und-gedeihen/523.html

Vom Wachsen und Gedeihen

26.04.2011, 17:42 Uhr geschrieben von Heidi

Jetzt werden wieder die Felder bestellt.Was darauf wachsen wird, bestimmen die, die damit Geld verdienen wollen.

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Aktueller Aufruf von ARCHE NOAH (auszugsweise):

Dieser Newsletter ist mit einem Aufruf verbunden: Setzen auch Sie sich mit Ihrer Stimme für den Saatguttausch ein – es droht die Gefahr einer Einschränkung. Weiters dürfen wir zu drei Bio-Raritätenverkaufstagen von 29. April bis 1. Mai einladen und über zahlreiche Pflanzenmärkte von ARCHE NOAH Mitgliedern informieren.

Ohne rasche Anpassung der österreichischen Saatgutverordnung besteht die Gefahr, dass der Austausch von Saatgut in Österreich gesetzlich eingeschränkt wird….

Wir rufen Sie / Dich daher dazu auf, einen Brief an Bundesminister Nikolaus Berlakovich zu senden oder eigene Schreiben zu verfassen. Unsere durch restriktive Saatgutgesetze ohnehin bereits stark eingeschränkten Rechte dürfen nicht weiter beschnitten werden.

Bitte machen Sie rasch mit – die Zeit drängt!
Danke für Ihre Mitwirkung!

Nähere Information bei Arche Noah http://www.arche-noah.at/etomite/index.php?id=235

Ihr ARCHE NOAH Team

http://branchennews-garten.de/tag/monsanto

Werbung für „Roundup unkrautfrei“ in der Kritik

27 April, 07:46,
Scotts Celaflor hat die Vorwürfe des Umweltinstituts München in Zusammenhang mit der gerade laufenden Werbekampagne für das Pflanzenschutzmittel „Roundup unkrautfrei“ zurückgewiesen.

Das Umweltinstitut hatte in der vergangenen Woche erklärt, die „Roundup“-Produkte für den Haus- und Kleingartenbereich seien „nicht unbedenklich“ und zur Begründung Forschungsergebnisse und Vergiftungsunfälle durch den Wirkstoff Glyphosat in der Landwirtschaft angeführt.

Dem gegenüber betont Scotts Celaflor, die Konsumenten „ausdrücklich auf die richtige Anwendung des Produktes“ hinzuweisen und bereits in der laufenden Kampagne gesetzliche Anforderungen an Werbung zu erfüllen, die erst Mitte Juni in Kraft treten.

Außerdem unterließen die TV-Spots die visuelle Darstellung von verharmlosenden Symbolen.

„Das Produkt wird im TV-Spot zu keiner Zeit als unbedenklich dargestellt – weder in visueller noch in verbaler Form“, heißt es in einer Stellungnahme.

Ungewöhnlich scharf grenzt sich Scotts dabei auch vom Wettbewerb ab.

Nach Darstellung des Unternehmens ist „Roundup“ eines der „bestuntersuchten Pflanzenschutzmittel für Haus- und Kleingarten, da der Hersteller Monsanto aufgrund der emotional geprägten weltweiten Diskussion im Zusammenhang mit seinen Saatgutaktivitäten stets unter starker und kritischer Beobachtung steht“.

Die „taz.de“ berichtete am 10.07.2009 über die möglichen Gefahren bei der Nutzung von „Roundup-unkrautfrei“

http://www.infoamazonas.de/2011/04/26/peru-landwirtschafts-und-umweltministerium-streiten-uber-gentechnik.html

Peru: Landwirtschafts- und Umweltministerium streiten über Gentechnik

26. April 2011
By D. Raiser
Der Streit über eine Verordnung des peruanischen Landwirtschaftsministeriums, durch die der Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) geregelt wurde, wird immer schärfer. Als die Verordnung 003, die unter anderem den Weg für die Einfuhr und den Anbau solcher Organismen unter Auflagen frei macht, vergangene Woche veröffentlicht wurde, kam es zunächst zu einem Aufschrei unter denjenigen, die sich in Peru für mehr ökologische Landwirtschaft einsetzen. Wortführer war zunächst Starkoch Gaston Acurio, dessen Stimme allerdings etwas leiser wurde, nachdem Vorwürfe laut wurden, auch manche Produkte seines Unternehmens wären nicht frei von Gentechnik. Seinem Ruf aber folgten zahlreiche Umwelt- und Agrarorganisationen.

Auch Crisólogo Cáceres, Vorsitzender der Verbraucherschutzorganisation ASPEC, bedauerte das Vorgehen des Landwirtschaftsministeriums. “Während [GVO] in anderen Ländern verboten werden, wird hier die Einfuhr erlaubt, anstatt die Biodiversität zu schützen”, so Cáceres gegenüber der Tageszeitung “La República”. ASPEC kritisiert zudem, dass das im vergangenen Jahr in Kraft getretene peruanische Verbraucherschutzgesetz bislang nicht konsequent umgesetzt wird. So sind bislang viele nicht Gentechnik-freie Lebensmittel noch immer nicht ausreichend gekennzeichnet.

Nach mehreren Tagen seltsamer Ruhe hat sich nun auch das peruanische Umweltministerium zu der Verordnung geäußert. Das Ministerium von Antonio Brack, der sich in der Vergangenheit wiederholt für ein “gentechnik-freies” Peru ausgesprochen hatte, veröffentlichte auf seiner Internetseite eine Verlautbarung, in der es sich zwar nicht direkt gegen die Einfuhr gentechnisch veränderter Organismen ausspricht, aber darauf hinweist, dass diese peruanischen Landwirten in keinster Weise Vorteile, dagegen aber Nachteile und neue Abhängigkeiten bringen. Zudem, so die Verlautbarung, sei ökologische Landwirtschaft mit GVO unvereinbar, obwohl sie für Peru eine sehr wichtige Einnahmequelle darstelle.

Die Reaktion des Landwirtschaftsministeriums ließ nicht lange auf sich warten. Nur wenige Stunden später wurde ebenfalls eine Verlautbarung ins Internet gestellt, in der darauf hingewiesen wurde, man habe die Gentechnik-Verordnung vorab mit dem Umweltministerium abgestimmt und bewege sich im Rahmen der aktuellen Rechtslage. Zudem habe man das hauseigene Agrarforschungszentrum INIA mit einem Labor ausgestattet, das gentechnisch veränderte Organismen identifizieren könne, so das Ministerium.

Worin sich beide einig sind, ist, dass eine Regelung des Umgangs mit solchen Organismen nötig war, da für eine effiziente Kontrolle bislang die Rechtsgrundlage fehlte. Auch der peruanische Kongress hätte wiederholt die Möglichkeit gehabt, ein mehrjähriges Moratorium festzulegen, durch das ein Einfuhrverbot zugunsten neuer Forschungen hätte erreicht werden können. Entsprechende Gesetzesinitiativen gingen unter.