Keine Regenwaldvernichtung für Futtermittelimporte!

Happy Valentine …hoffentlich gentechnikfrei!

www.gegen-massentierhaltung.de

Tiere meiden Genfutter:

http://www.initiative.cc/Artikel/2006_07_06%20Weisheit%20der%20Tiere.htm


Keine Regenwaldvernichtung für Futtermittelimporte!

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, die tropischen Wälder und Ökosysteme werden für unsere tägliche Ernährung gerodet. Rinder, Schweine, Hühner und Puten in Europa werden mit südamerikanischem (Gen)Soja gefüttert, obwohl 87 Prozent der Deutschen gegen Gentechnik auf dem Teller sind.
Wir fordern:
Verbot von Futtermittelimporten aus tropischen Ländern! Völliges Verbot von Futtermitteln aus gentechnisch veränderten Pflanzen!
Hier geht’s zur Aktion: http://www.regenwald.org
Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank, Reinhard Behrend, Rettet den Regenwald e. V.
http://www.regenwald.org
Hier gibt es auch E-Cards mit Herz für den Valentinstag
http://www.regenwald.org/ecard

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1056455

EU-Entscheidung zu illegalen Gentech-Futtermitteln vorerst vertagt

12.2.2011
Österreich muss Nulltoleranz gegen nicht zugelassene GVO verteidigen

Wien/Brüssel – Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 begrüßt, dass die Entscheidung über die Aufhebung der Null-Toleranz bei Importen von nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Futtermitteln im ‚Ständigen Ausschuss für die Nahrungsmittelkette und Tiergesundheit‘ vorerst vertagt wurde. „Das Vorhaben der EU-Kommission, die Schleusen nun auch für Futtermittel zu öffnen, das mit nicht zugelassenen Gentech-Pflanzen verunreinigt ist, ist zunächst auf Widerstand gestoßen. Insider berichten uns, dass Österreich gegen dieses Vorhaben nicht aufgetreten ist. Wir fordern die Regierung auf, den Kurs gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft nicht zu verlassen und ganz klar gegen den Kommissionvorschlag aufzutreten“, so Jens Karg, Gentechnik-Sprecher von GLOBAL 2000.

Nun wird sich der Ständige Ausschuss voraussichtlich im März ein weiteres Mal mit dem umstrittenen Vorschlag beschäftigen. „Wir appellieren dringend an die Mitgliedstaaten gegen den Entwurf zu stimmen. Gerade Österreich muss hier endlich Flagge zeigen und den Gefahren für unsere Landwirtschaft eine klare Abfuhr erteilen“, so Karg. Der von der Kommission vorgeschlagene Grenzwert von 0,1 Prozent bei nicht in der EU zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Futtermittel würde bedeuten, dass auch dann GVO in Futtermittel in die EU gelangen, wenn für sie keine Risikobewertung vorliegt. „Die Mehrheit der Europäerinnen und Europäer sind gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft. Uns jetzt auch noch in der EU ungeprüfte Gentech-Pflanzen unterjubeln zu wollen, ist ein Affront gegen den Wunsch nach guten und gesunden landwirtschaftlichen Produkten“, so Karg.

GEN-SOJA ÜBERALL (Video)

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1056489

GVOs in den USA im Vormarsch

http://www.neues-deutschland.de/artikel/190817.dauerstreit-um-gentechnik.html

Von Steffen Schmidt 14.02.2011

Dauerstreit um Gentechnik

Naturschützer aus Gremien ferngehalten

Wer gegenüber den vermeintlichen Segnungen der Agrogentechnik skeptisch ist, lebt in Deutschland noch vergleichsweise unbehelligt von deren Produkten. In den USA etwa hat der schon bei seiner Berufung durch Präsident Barack Obama von Umweltaktivisten recht kritisch gesehene Landwirtschaftsminister Tom Vilsack inzwischen alle Vorurteile bestätigt. Nachdem bereits auf Millionen Hektar gentechnisch veränderte Soja-, Mais- und Baumwollpflanzen wachsen, sollen nun trotz abschlägiger Urteile von Bundesgerichten auch Zuckerrüben und Luzerne aus dem Labor dazu kommen. Unzureichende Umweltfolgeabschätzungen sah der Minister nicht als Hindernis.

Auch wenn das hiesige Gentechnikgesetz restriktiver ist als die Regelungen jenseits des Atlantik, kann man sich nicht beruhigt zurücklehnen. Denn offenbar blockieren mehrere Ministerien erfolgreich die Mitsprache der Naturschützer in der »Zentralen Kommission für die Biologische Sicherheit« (ZKBS), einem der wichtigsten Beratungsgremien zur Gentechnik. Seit fast genau einem Jahr gibt es einen Vorschlag der Naturschutzverbände für ihren Sachkundigen in der ZKBS, den Gentechnik-Experten Christoph Then aus München. Doch ebenso lange steht in der aktuellen Mitgliederliste der Kommission schlicht N.N. hinter Naturschutz. Der Deutschen Naturschutzring (DNR), Dachverband der Umweltorganisationen, klagt, dass die für die ZKBS zuständige Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner sich zwar für Then ausgesprochen habe, sich jedoch nicht gegen ihre Kollegen in den Ressorts Wirtschaft, Forschung und Gesundheit durchgesetzt habe. Zurecht vermutet DNR-Präsident Hubert Weinzierl hier wohl eine einseitige Parteinahme für die Gentechnik- und Agrarkonzerne. Und da nimmt es die Politik offenbar auch bei uns nicht so genau mit den eigenen Gesetzen.

Deutschland: http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23267.html 13.02.2011

Bundesregierung blockiert gesetzlich vorgeschriebene Besetzung des Umweltschutz-Sachverständigen bei Gentechnik-Stellungnahmen

Umweltschutz ist eines von 12 Bereichen das in der Zentralen Kommission für biologische Sicherheit besetzt sein muss.
Seit einem Jahr liegt der Bundesregierung ein Vorschlag des Deutschen Naturschutzrings (DNR) zur Besetzung des Bereichs Umweltschutz bei der Zentralen Kommission für die Biologische Sicherheit (ZKBS) vor, die sich aus insgesamt 12 Sachverständigen zusammensetzt. Das ehrenamtliche Gremium prüft gentechnisch veränderte Organismen (GVO) auf mögliche Risiken für den Menschen, Tiere und die Umwelt und gibt dafür Stellungnahmen ab. Vorgeschlagen ist der Gentechnikexperte Christoph Then, Geschäftsführer des Instituts für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie, Testbiotech e.V.. Im Gremium sitzen unter anderem Vertreter der Pharmaindustrie, der KWS Saat AG und des Leibnitz-Instituts. Kurz nach dem Verbot des Gentechnik-Mais MON810 durch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner, legte die ZKBS eine Stellungnahme vor, wonach die vorgebrachten wissenschaftlichen Gründe die zum Verbot geführt hatten, angeblich nicht stichhaltig waren. Christoph Then und Karin Brockmann haben im Auftrag des BÖLW und von Campact ein Gutachten erstellt, welches zu einem anderen Ergebnis gelangt.

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E8E28DAE5E6F947E1B92AB72450219034~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Landwirtschaft

EU will gentechnikfreie Regionen erlauben

Die EU-Mitgliedstaaten sollen künftig ihr ganzes Land oder einige Regionen zum gentechnikfreien Raum erklären können. Das geht aus einem internen Papier der Kommission hervor, das der F.A.Z. vorliegt.

Von Hendrik Kafsack, Brüssel

EU-Mitgliedstaaten sollen künftig Land zum gentechnikfreien Raum erklären können

13. Februar 2011
Die Europäische Kommission treibt gegen den Widerstand von EU-Staaten, Europaparlament und Umweltschützern die Re-Nationalisierung der Anbaugenehmigung für gentechnisch veränderte Pflanzen voran. Die Mitgliedstaaten sollen künftig ihr ganzes Land oder einige Regionen zum gentechnikfreien Raum erklären können, wie aus einem internen Papier der Kommission hervorgeht, das der F.A.Z. vorliegt. Sie können sich dabei auf verschiedene Gründe berufen, von ethischen Bedenken über den Schutz kulturellen Erbes bis zum Schutz von Ökosystemen. Das Zulassungsverfahren selbst will die Kommission beibehalten. Eine neue Pflanzensorte würde also für die gesamte EU zugelassen, die Staaten könnten den Anbau aber einzeln unterbinden. Nicht verbieten könnte ein Staat aber die Einfuhr von gentechnisch verändertem Futter oder Lebensmitteln.

Die Kommission will mit dem Vorschlag den seit Jahren schwelenden Konflikt zwischen Gegnern von Gentechnik wie Österreich und Befürwortern wie Spanien aufbrechen. Vor allem aber erhofft sie sich wohl eine schnellere Genehmigung gentechnisch veränderter Pflanzen oder von aus solchen Pflanzen hergestellten Futter- und Lebensmitteln. Heute vergehen wegen der Widerstände einiger Staaten und des komplizierten Zulassungsverfahrens oft Jahre, bis neue Sorten in der EU genehmigt werden.

Die Bürger vieler Staaten lehnen gentechnisch veränderte Pflanzen ab
Die Zulassung der Amflora-Kartoffel von BASF etwa erfolgte im Frühjahr 2010 erst mehr als ein Jahrzehnt nach dem ersten Antrag des Konzerns. Die Lage ist so kompliziert, weil auf der einen Seite die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) Einfuhrverbote für gentechnisch veränderte Pflanzen nur erlauben, wenn es wissenschaftlich belegbare Gesundheits- oder Umweltschutzbedenken gibt. Die aber hat bisher niemand nachweisen können. Auf der anderen Seite lehnen die Bürger in vielen Staaten, auch in Deutschland, den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen mehrheitlich ab. Eben deshalb haben diese Staaten die Genehmigung neuer Sorten oft gezielt verzögert.

Letztlich hat die EU aber angesichts des WTO-Rechts die Genehmigung immer erteilt. Das hat wiederum Staaten wie Österreich oder Deutschland in einigen Fällen dazu veranlasst, weder mit dem EU- noch mit dem WTO-Recht vereinbare Anbauverbote zu verhängen. Zu eben solchen Schritten will die Kommission den kritischen Staaten nun zumindest innerhalb des EU-Rechts den Weg ebnen. Dass die WTO Anbauverbote auf Grundlage ethischer, sozialer oder kultureller Gründe akzeptieren würde, ist unwahrscheinlich. Die Kommission hofft aber offenbar darauf, dass es keine Klagen geben wird, wenn parallel die Zulassung neuer gentechnisch veränderte Pflanzen schneller erteilt wird. Schließlich hätten die gentechnikkritischen Staaten künftig keinen Grund mehr, die Zulassung zu verzögern. In Ländern wie Spanien könnten neue Sorten damit schneller angebaut werden.

Der erste Vorstoß der Kommission für nationale Anbauverbote im Sommer 2010 war bei Mitgliedstaaten und Europaabgeordneten auf Widerstand gestoßen. Die Ausweisung von großen gentechnikfreien Regionen könnte als Einschränkung des Binnenmarkts betrachtet werden, weil es die freie Zirkulation von in der EU zugelassenen, aber eben gentechnisch veränderten Saatgut behindert. Dieses Argument versucht die Kommission nun mit der Liste zu umgehen, die mit dem EU-Recht vereinbare Gründe für die Einschränkung des Binnenmarkts nennt.

Text: F.A.Z.