Genrüben in Deutschland – Frohe Ostern!

FROHE OSTERN!

Osterbotschaft von Klaus Faißner >


News von GMWatch – „Human Milk“ – GM-toxins found in pregnant women and babies 


http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f948ea4db071fd_681510&a_no=23369

München, 21. April – Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat entgegen aller Proteste ein Freilandexperiment mit genmanipulierten Zuckerrüben in Ostdeutschland genehmigt. Monsanto darf die transgenen Pflanzen nun in Nienburg/Saale (Sachsen-Anhalt) und weiteren Standorten anbauen. Kritiker stufen den Anbau genmanipulierter Zuckerrüben als besonders gefährlich ein.

Gegen den Versuch hatten das Umweltinstitut München und etwa 20.000 Verbraucher bei Landwirtschaftsministerin Aigner protestiert. Für besonders fragwürdig hält das Umweltinstitut München, dass der Versuch offensichtlich nicht der Wissenschaft, sondern der Durchsetzung einer kommerziellen Anwendung dienen soll. Ein entsprechender Antrag wurde von der KWS und Monsanto schon vor mehreren Jahren eingereicht. Bereits seit 1999 werden Freisetzungsversuche mit dieser Zuckerrübe durchgeführt.

„Ein weiterer Freilandversuch ist absolut überflüssig. Die erneute Zulassung der Genrüben-Freisetzung stellt die Interessen der Industrie wieder mal vor den Verbraucherschutz“, sagt Anja Sobczak, Referentin für Gentechnik beim Umweltinstitut München.

Harald Nestler, Vorstand des Umweltinstitut München, übt scharfe Kritik an der Bundeslandwirtschaftsministerin: „Ilse Aigner hat ein weiteres Mal bewiesen, dass der Gentechnikausstieg der CSU eine Mogelpackung ist. Immer wenn es drauf ankommt, wird pro Gentechnik entschieden.“

Hintergrundinformationen zu den Risiken von genmanipulierten Zuckerrüben: Der Anbau der Genrübe wurde in den USA wegen nicht ausreichender Sicherheitsprüfungen zunächst verboten. Die Ergebnisse der Sicherheitsprüfung liegen bis jetzt nicht vor, wohl aber Studien zur Gefährlichkeit vom Unkrautvernichtungsmittel Roundup. Den Zuckerrüben wurde ein Resistenz-Gen gegen das Totalherbizid mit dem Wirkstoff Glyphosat von Monsanto eingebaut. Auf Druck der Genlobby wurde der Anbau der Genrübe in den USA wieder zugelassen.

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Bei Rückfragen steht zur Verfügung:
Umweltinstitut München e.V.

Anja Sobczak
Referentin Gentechnik und Landwirtschaft
Tel. (089) 30 77 49 – 14
Mobil. 0175 – 88 25 995

as@umweltinstitut.org
Informationen über das Umweltinstitut München finden Sie unter:
www.umweltinstitut.org

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23670.html

21.04.2011 | permalink
Gift im Garten mit Roundup unkrautfrei

Roundup ist für Mensch und Natur nicht ungefährlich.

Im Garten wächst und gedeiht in diesen warmen Frühlingstagen alles. Auch ungeliebtes Unkraut macht den ausgesäten Blumen- und Gemüse-Pflänzchen Konkurrenz. Gezielt wird daher mit einer Werbekampagne das Pflanzengift Roundup beworben, das sämtliche Blätter, Wurzeln und Triebe abtötet. Das Umweltinstitut München warnt anlässlich der TV-Kampagne vor „Roundup unkrautfrei“. Denn der Wirkstoff Glyphosat ist höchst umstritten. Viel Aufsehen erregte letztes Jahr eine wissenschaftliche Studie, die insbesondere die gesundheitlichen Gefahren für Menschen verdeutlichte. Der argentinische Professor Andrés Carrasco machte in seiner Arbeit deutlich, dass Roundup menschliche Zellen töten kann, und zwar bereits bei niedrigeren Werten als für landwirtschaftliche Anwendungen vorgesehen. In Argentinien wird das Monsanto-Pflanzengift tonnenweise versprüht, da dort im großen Stil gentechnisch veränderte Roundup-Resistente (RoundupReady) Soja angebaut wird. Alle anderen Pflanzen sterben ab, Gentechnik-Soja wächst ungestört weiter. Dass das Spritzmittel im Haus- und Gartenbereich ungefährlich sein soll, bezweifelt Anja Sobczak vom Umweltinstitut München: „Der Umwelt zuliebe sollte man auf das aggressive Pflanzengift Roundup verzichten und den unerwünschten Wildwuchs besser auf natürliche Weise, durch Ausreißen entfernen. Insbesondere wer kleine Kinder oder Haustiere hat.“

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe KollegInnen

Ich darf Sie nochmals auf das Fachsympsoium der ARGE Gentechnik-frei “Soja? – Gentechnik-frei & Nachhaltig” am 28. April 2011 hinweisen. Anbei finden Sie das Programm im Detail – Anmeldung bitte unter www.gentechnikfrei.at/anmeldung

Ich würde mich freuen, Sie/Dich bzw. eine Vertretung bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Mit den besten Grüßen
Florian Faber

http://epi-gen.de/themen/oekonomie/die-kosten-der-koexistenz

epigen – 14.04.2011

Die Kosten der Koexistenz

Von Andreas Bauer-Panskus

Welche Kosten entstehen beim Nebeneinander von transgenen und konventionellen Pflanzen? Wie wirkt sich die Koexistenz auf die Kosten der Lebensmittelproduktion aus? Und wie können solche wirtschaftlichen und andere sozioökonomische Effekte im Rahmen von Zulassungsverfahren bewertet werden? Diese Fragen werden in einer Studie für die Umweltorganisation Friends of the Earth diskutiert.

Die Studie kommt unter anderem zu folgenden Ergebnissen:

* entlang der Lebensmittelkette entstehen bereits ohne großflächigen kommerziellen Anbau von transgenen Pflanzen hohe Kosten durch globale Kontaminationsereignisse, Koexistenzmaßnahmen oder Trennung von Warenströmen,

* offizielle Modelle zur Prognose der Effekte eines großflächigen Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen in Europa unterschätzen die tatsächlichen Kosten, da sie auf einem Schwellenwert von 0,9% basieren, der in der Europäischen Lebensmittelwirtschaft keine Rolle spielt,

* die Einbeziehung von sozioökonomischen Kriterien in das Zulassungsverfahren für transgene Pflanzen ist möglich und wird in Ländern wie Norwegen bereits praktiziert.

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http://epi-gen.de/themen/oekonomie/die-kosten-der-koexistenz

Newsticker 19. April 2011
http://www.transgen.de/aktuell/1285.doku.html

Aktuelle Meldungen

Gentechnik-Futter: Politik mit Eiern

(18.04.2011) Die in Deutschland erhältlichen Frisch-Eier stammen zu einem überwiegenden Teil von Legehennen, die Futter aus gentechnisch veränderten Sojabohnen erhalten haben. Mit diesem Ergebnis einer Befragung löste Greenpeace kurz vor Ostern ein großes Medienecho aus. Dagegen erklärte der Verband „Lebensmittel ohne Gentechnik“, die „ohne Gentechnik“-Kennzeichnung sei gerade bei Eiern „ein großer Erfolg“.
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