Greenpeace: Essen ohne Gentechnik/DEMO/Europa-Bio blamiert sich

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Wir bitten um Unterstützung durch Weitergabe, Unterschriften, Teilnahme…

http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Neuer+Greenpeace-Ratgeber+%E2%80%9EEssen+ohne+Gentechnik%E2%80%9C+,6,a20467.html

Neuer Greenpeace-Ratgeber „Essen ohne Gentechnik“

+ 22.10.2011 + Gentechnik auf dem Teller – das bekommt man hauptsächlich durch die Geflügelfleischbranche serviert.

Firmen wie Sprehe, Vossko oder Süddeutsche Truthahn AG verfüttern Gen-Soja. Wo man dagegen bedenkenlos zugreifen kann, zeigt der neue Greenpeace-Einkaufsratgeber Essen ohne Gentechnik

Riskante Gen-Pflanzen auf dem Acker schaden der Natur. Denn der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen gefährdet nicht nur die biologische Artenvielfalt sondern führt auch zu vermehrtem Pestizideinsatz. Gerade Geflügelfleischproduzenten sehen darüber aber hinweg, obwohl Umfragen zufolge die meisten Verbraucher Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Pflanzen ablehnen.

Dabei sollte gerade die Geflügelbranche aus ihren Fehlern lernen. Schlechte Tierhaltung, hoher Medikamenteneinsatz und Dioxin im Futter sorgen immer wieder für Empörung. Auf Gen-Pflanzen im Tierfutter zu verzichten, ist ein kleiner aber wichtiger Schritt für eine nachhaltige Produktion, erklärt die Gentechnikexpertin von Greenpeace, Stephanie Töwe.

Molkereien und Eierproduzenten folgen dem Trend

Vorbildlich hingegen geben sich Molkereien und Eierproduzenten. Hier setzen immer mehr auf eine gentechnikfreie Fütterung. Das zeigt auch der Einkaufsratgeber: Darin werden zahlreiche deutsche Firmen aufgelistet, die ohne gentechnisch veränderte Futterpflanzen produzieren.

Doch Vorsicht ist geboten

Denn nicht alle Molkereien verfolgen den Trend des gentechnikfreien Essens. So zeigt der Ratgeber auch Molkereien auf, die keine Gentechnikfreiheit garantieren wollen, so wie Bärenmarke oder Weihenstephan. Trotzdem bewerben diese Firmen ihre Molkereiprodukte mit Bildern von grünen Wiesen und Alpenpanorama.

Für den Konsumenten ist das verwirrend, zumal Eier, Milch und Fleisch von Tieren, die gentechnisch veränderte Pflanzen gefressen haben, nicht als Gen-Food gekennzeichnet werden müssen. Der Greenpeace-Ratgeber zeigt deshalb, welche Unternehmen Gen-Pflanzen vermeiden und welche dies planen. So wird die zweitgrößte Käsemarke Deutschland, Gründländer, beispielsweise mit dem Ohne Gentechnik-Siegel ausgezeichnet.

Hintergrund

Es ist die 14. Auflage des Ratgebers Essen ohne Gentechnik von Greenpeace. Mittlerweile wurde der Einkaufsratgeber 3,4 Millionen mal verteilt. Der Ratgeber gibt keine Auskunft darüber, wie genannte Firmen mit dem Thema Tierschutz umgehen. Artgerechte Tierhaltung ist und bleibt aber auch für Greenpeace eine zentrale Forderung bei der Fleisch- und Milcherzeugung.

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https://service.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/gentechnik/Screen_Doppel-Genratgeber_2011_Druck.indd.pdf

Greenpeace fordert:
E 072 6
www.greenpeace.de
Kein Anbau von Gen-Pflanzen
Kein Gen-Futter für Tiere
Verbot von Patenten auf Pflanzen,
Saatgut und Lebewesen
Essen ohne Gentechnik
Einkaufsratgeber für…
Die Online-Ausgabe dieses Ratgebers gentechnikfreien Genuss
wird fortlaufend aktualisiert:
www.greenpeace.de/ratgeber
Ausgabe 2011
Kein Geld von Industrie und Staat
Greenpeace ist eine internationale Umweltorganisation,
die mit gewaltfreien Aktionen für den Schutz der Lebensgrundlagen
kämpft. Unser Ziel ist es, Umweltzerstörung
zu verhindern, Verhaltensweisen zu ändern und Lösungen
durchzusetzen. Greenpeace ist überparteilich und völlig
unabhängig von Politik, Parteien und Industrie. Mehr als
eine halbe Million Menschen in Deutschland spenden an
Greenpeace und gewährleisten damit unsere tägliche Arbeit
zum Schutz der Umwelt.

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Von: Ruth Tippe [mailto:keinpatent@keinpatent.de]
Gesendet: Freitag, 21. Oktober 2011 20:47
Betreff: Newsletter 4/2011 Neues zur Demo

Newsletter Nr 4   vom 21. Oktober 2011   von Kein Patent auf Leben!

Erstaunlich schnell nach Newsletter 3 kommt der Nächste:

Denn ganz überraschend wurde die Brokkoli-Verhandlung am Euripöischen
Patentamt abgesagt.

BROKKOLI BLEIBT EINE \’PATENTIERTE ERFINDUNG\‘, WIRD NICHT WIDERRUFEN!

Deshalb demonstrieren wir in vollem Umfang!

DEMO am Mittwoch, dem 26. Oktober um 11 Uhr vor dem Europäischen Patentamt
in München, Erhardtstr. 27

Zeit: 11 Uhr, nicht schon ab 9 Uhr, wie bisher angegeben!

Alles weitere im Newsletter des Bündnisses No Patents on Seeds

http://www.no-patents-on-seeds.org/de/information/aktuelles/patent-brokkoli-
wird-nicht-widerrufen

Wir freuen uns über Euer Kommen, Eure Beteiligung! Bringt Banner und Plakate
mit!

Herzliche Grüße

Ruth Tippe

Kein Patent auf Leben! Ruth Tippe, Frohschammerstr. 14, 80807 München
mailto  rtippe@keinpatent.de  Tel. 0172/8963858  Fax 089/3596622

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http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,793227,00.html

21.10.2011

EuropaBio
Gentechnik-Verband blamiert sich mit Pannen-PR
Von Nils Klawitter

AP
Genmais: Die Befürworter stützen sich auf zweifelhafte Heilslehren
Die meisten Deutschen lehnen Genfood ab, andere Länder Europas sind ebenfalls skeptisch. Der PR-Verband EuropaBio wollte das ändern –  und mit Stars wie dem Popsänger Bob Geldof für die eigene Sache trommeln. Peinlich ist nur: Die vermeintlichen Gen-Promis wissen gar nichts von ihrem Engagement.
Hamburg – Um die Skepsis der Europäer gegenüber Genfood aufzuweichen, hat sich die Gentechikbranche etwas Neues ausgedacht: Honorige „Pro-Gentechnik-Botschafter“, darunter der Musiker Bob Geldof und der französische Politiker Claude Allègre, sollten ab November in Werbekampagnen die Vorzüge der Gentechnik anpreisen. Es sollten Artikel in ihrem Namen und Interviews arrangiert werden – und kommenden Mai sollte das Ganze abgerundet werden mit einem Treffen und guten Essen mit hohen EU-Funktionären in Brüssel.
Dies jedenfalls sieht ein „streng vertrauliches“ Papier von EuropaBio vor, das SPIEGEL ONLINE vorliegt. Anders als der Name des Verbandes vermuten lässt, geht es dieser PR-Truppe jedoch nicht um biologische Produkte, sondern darum, der Gentechnologie in Europa zum Durchbruch zu verhelfen. Zu ihren Mitgliedern zählen Konzerne wie Monsanto und Bayer.
Das Problem für EuropaBio: Bekannte Personen, die in dem Papier als „interessiert“ an dem Genfood-Botschafter-Job genannt werden, bestreiten den Kontakt mit der Organisation. Bob Geldof etwa sagte dem „Guardian“, er kenne EuropaBio nicht und habe keine Erinnerung daran, je gefragt worden zu sein, ob er Gentechnikbotschafter werden wolle. Ein Sprecher von Ex-UN-Generalsekretär Kofi Annan, den das Papier ebenfalls aufführt, meinte: „Herr Annan ist kein Botschafter für EuropaBio und hat keine Absicht, den Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen zu fördern.“
Ein Sprecher von EuropaBio bestätigte nur, dass man mit solchen Prominenten „diskutiert“ habe, die sich in der Vergangenheit positiv zu Gentechnik geäußert hätten. EuropaBio, die sich für diese Kampagne noch einer weiteren Agentur bediente, versucht seit Jahren, die Gentechnikskeptiker in Europa zu spalten.
Dafür werden fast immer dieselben Heilslehren ins Feld geführt: Mit Gentechnik könne Ernährungssicherheit erreicht und Hunger bekämpft werden. Europas Zurückhaltung, so das Papier, sei verantwortlich dafür, dass dieser technologischen Innovation in der Dritten Welt noch nicht der Durchbruch gelungen sei.
Unabhängige Studien, auch solche der Welternährungsorganisation FAO, sehen die vermeintlichen Erfolge von genetisch veränderten Pflanzen lange nicht so euphorisch: Der bisherige Beitrag zur Hungerlinderung gilt als äußerst bescheiden. Zudem, so die Wissenschaftler, seien im Prinzip genug Rohstoffe vorhanden, um neun Milliarden Menschen zu versorgen, es herrsche allerdings ein Verteilungsproblem.
In einem Video zur neuen Gentech-Kampagne zeigt EuropaBio die Welt im Jahr 2050. Zu sehen ist ein Gentechnikparadies. Hunger scheint ein Problem von gestern und die Gentechnikgegner von damals sind endlich bekehrt.

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http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2506216/

Vorarlbergs Mais frei von Gentechnik
Vorarlbergs Mais ist nach wie vor frei von Gentechnik. Das Umweltinstitut hat auf elf Maisanbauflächen Proben genommen. Auf keiner Ackerfläche wurde gentechnisch veränderter Mais nachgewiesen.
Das Land Vorarlberg ist Mitglied des Netzwerks der gentechnikfreien Regionen Europas sowie der Initiative „Gentechnikfreie Region Bodensee“. Das Vorarlberger Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung spricht ein klares Verbot für das Aussetzen oder Aussäen gentechnisch veränderter Organismen in der Natur aus.
Schwärzler: Es gibt keine Ausnahmebewilligung
Wer den Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut will, bräuchte eine Ausnahmebewilligung der Landesregierung. Laut Agrarlandesrat Erich Schwärzler (ÖVP) werde es eine solche Bewilligung für die Ausbringung bzw. die Aussaat von gentechnisch veränderten Organismen aber weiterhin nicht geben. Die Vorarlberger Landwirtschaft komme ohne Gentechnik im Anbau aus. Im Milchbereich etwa könne man die Gentechnikfreiheit auch in der Fütterung garantieren.
Gemeinsames Agieren notwendig
Um genfrei anbauen zu können, brauche es gemeinsames Handeln, meint Schwärzler. Der Saatguthändler hat die Gentechnikfreiheit des Saatguts zu bestätigen, der Bauer trägt die Verantwortung die landwirtschaftliche Praxis. Die Behörden machen stichprobenweise Kontrollen, um die Einhaltung der Vorschriften zu kontrollieren und um Transparenz und Nachvollziehbarkeit für die Konsumenten zu gewährleisten.
Publiziert am 20.10.2011

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Video-Tipps (YouTube):

Bunker Roy: Learning from a barefoot movement
ENGLISCH
von Herzen und zum Niederknien vor Dankbarkeit J PFLICHT!!!!
http://www.youtube.com/watch?v=6qqqVwM6bMM&feature=uploademail
19min

Justin Hall-Tipping: Freeing energy from the grid
ENGLISCH
neue Nanotechnologieentdeckungen zur Energiegewinnung
http://www.youtube.com/watch?v=rsuB-6-n-MM&feature=uploademail
12min

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