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Presseberichte, Nachrichten aus aller Welt, Nachrichten von Initiativen

(Natürlich kann keine Haftung und keine Gewähr für Richtigkeit der Angaben in diesen Beiträgen und auch für Meldungen auf den übrigen Seiten gegeben werden).


30.9.2010 – http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100930_OTS0084/praesidentin-der-europaeischen-lebensmittelbehoerde-gehoert-zur-gentech-lobby

Text der obigen Presseaussendung

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100921_OTS0127/erfolg-fuer-dem-gentechnik-wird-zum-wahlkampfthema

Erfolg für DEM: Gentechnik wird zum Wahlkampfthema


Das Feiern der Abhängigkeit:der Mais den Multis (Bericht aus Mexiko)


Nicht zugelassener Generdapfel in Schweden entdeckt

Der Chemiekonzern BASF hat auf Feldern in Nordschweden Pflanzen des noch nicht zugelassenen Generdapfels Amadea entdeckt. Es habe sich um „sehr geringe Mengen“ gehandelt, teilte die BASF-Tochter Plant Science heute im deutschen Limburgerhof mit. Auf den Feldern wird eigentlich der von der EU-Kommission zugelassene BASF-Generdapfel Amflora angebaut.

Amadea soll eines Tages Nachfolgerin von Amflora werden. BASF hatte erst in der vergangenen Woche die Zulassung des neuen Erdapfels beantragt. Wie es zu der Vermischung kommen konnte, ist nach Angaben des Unternehmens noch unklar.

Die EU-Kommission und die schwedischen Behörden verlangten von der BASF Informationen, wie es zu der Panne kommen konnte. „Offensichtlich ist irgendwo ein Fehler gemacht worden“, sagte ein Kommissionssprecher. Die Kommission wolle sicherstellen, „dass so etwas nicht noch einmal anderswo passieren kann“.

Publiziert am 06.09.2010

http://orf.at/stories/2013062/


Genlachs dürfte in USA bald zugelassen werden 03 09 2010

http://orf.at/stories/2012599/


20 Prozent der getesteten Reisproben GV-verunreinigt

Europabaromenter zeigt geringe Akeptanz von Genfood

Greenpeace-Bericht zeigt Koexistenz-Probleme in Spanien

Download Greenpeace: Impossible Coexistence:

Greenpeace_2006_impossible-coexistence

Presseaussendung von Elisabeth Sabler vom 26.8. 2010 über die Plattform Direkte Demokratie:

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100826_OTS0222/plattform-direkte-demokratie-fordert-mobilmachung-gegen-gentechnik-in-lebensmitteln

13.07.2010

Artikel in der Kleinen Zeitung

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/eu/2402341/eu-erlaubt-verbot-genmais.story

30.08.2010

http://mail.scoop.at/Oesterreich/Gen-Mais-Verbot

Interessanter Weise ist der Link zum ORF tot.


Die Büchse der Pandora ist schon lange geöffnet – hier entkommen manipulierte Fische, dort Maissaat. Trotzdem, es wird noch versucht, das Unheil einzudämmen.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/340170/index.do


Der Honigmann warnt


GLOBAL 2000 warnt: synthetische Gentechsequenzen werden durch die Muttermilch weitergegeben

Italienische Fütterungs-Studie belegt Veränderungen bei Ziegennachwuchs durch Gentech-Futter des Muttertieres

(Wien, 28. Mai 2010). Beim Einsatz von Gentech-Futtermitteln finden sich synthetische Gensequenzen in Ziegen und Ziegenkitzen. Dies ist der alarmierende Befund einer aktuellen Fütterungs-Studie der Universität Neapel. Und dies obwohl der Ziegennachwuchs nur mit der Milch des Muttertieres ernährt wurde. „Nun ist wissenschaftlich belegt, dass Bestandteile von Gentech-Nahrung in die Organe gelangen und dort Veränderungen hervorrufen können. Dass selbst das Jungtier, das nicht mit Gentech-Futter in Kontakt kam, die künstlichen Gene in Leber, Herz und Niere aufweist zeigt, dass hier ein Dominoeffekt entstehen kann“, warnt Jens Karg, Sprecher der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000.

Die ForscherInnen der Universität Neapel fütterten zehn Ziegen zwei Monate vor und nach dem Ablammen mit Gentech-Soja und eine Kontrollgruppe mit gentechfreiem Soja. Die Kitze wurden dann zwei Monate ausschließlich mit der Milch der Ziegenmütter ernährt. Bei der Gruppe, deren Muttertiere mit Gentech-Soja gefüttert wurden, konnte die Fremd-DNA in Nieren, Leber, Blut sowie im Herzen der Ziegenkitze nachgewiesen werden. Zusätzlich wurden Unterschiede in den Enzymaktivitäten festgestellt. Möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit der Tiere muss in Folgestudien nachgegangen werden. „Die Studie ist ein Alarmsignal an die Lebensmittelproduktion. Auswirkungen der Gentechnik in Nahrungs- und Futtermitteln sind völlig unzureichend erforscht, deshalb hat Gentechnik in der Lebensmittelkette nichts verloren“, so Karg.

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(am 12. Juni 2010 erhalten)
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitstreiter,
wie bereits rumgegangen – haben wir gegen die Zulassung der Amflora-Kartoffel formal Widerspruch bei der EU-Kommission nach EU-Verbandsklagerecht eingelegt.
Da es bisher nicht möglich war, auch ein EU-Mitgliedstaat dazu zu gewinnen  (obwohl es 4 – 5gab, die sehr interessiert waren und mit uns verhandelt haben) haben wir – um sicherzugehen, dass in jedem Fall eine Klage gegen Amflora läuft – diverse NGOs angefragt. Die ungarische NGO Justice and Environment hat hier sofort mitgetan. Da uns durch dieses Verfahren Kosten  von geschätzt mind. 25.000 Euro entstehen, haben wir angehängten Spendenaufruf formuliert mit der Bitte, diesen großflächig zu verteilen, damit wir das Geld baldmöglichst zusammenbekommen.
Yes we can“ – wir erstatten Strafanzeige gegen die Ministerien in Sachen illegaler Maissaussaat!
Aufgrund einer großen Empörungswelle, die uns alle erfaßt hat und einigen Rückmeldungen, dass man doch jetzt eh nichts mehr tun kann, weil sowieso schon alles viel zu spät ist haben wir uns entschlossen auch hier umgehend tätig zu werden! Es muß endlich ein Riegel vorgeschoben werden!
Wir erstatten Strafanzeige in Sachen illegaler Maisaussaat gegen alle Umweltministerien in den betroffenen Bundesländern, insbesondere gegen das niedersächsische Umweltministerium.
Sinnvoll  ist daneben auch eine Anzeige gegen alle Landwirte und Händler, die das Saatgut in Kenntnis der Verunreingung aussäten bzw. weiter verkauften sowie Anfragen nach dem Umweltinformationsgesetz in den jeweiligen Bundesländern mit dem Ziel der Offenlegung der kontaminierten und bisher geheim gehaltenen Flächen.
PKs hierzu in Berlin und/oder München und/oder Hannover (Nds.) sind in Vorbereitung.
Zeithorizont: sehr schnell, da bald die Sommerferien beginnen. Das heisst sofort mit den Vorbereitungen (Termine etc.) beginnen.
Kosten, jeweils zzgl. MWSt.
Strafanzeige gegen die Umweltministerien:         4000 Euro
Strafanzeige gegen die Händler /Landwirte         2000 Euro
Umweltinformationsanträge                         2000 Euro
Da das wichtigste die Anzeigen gegen die Umweltministerien sind, wäre das Ganze also bereits für 4000 Euro machbar.
Dafür bitten wir Euch dringend ebenfalls ums Spenden sammeln und die Mail weiterleiten ……:
auf unser Spendenkonto (s. Anhang Spendenflyer)  mit Betreff: „Illegale Aussaat stoppen“.
Das ist machbar und finanzierbar. UND: Das Umweltinstitut München hat uns heute gleich spontan 500 Euro dafür zugesagt! Herzlichen  Dank! Weitere Unterstützer hier herzlich willkommen.
Zwei noch interessante Hinweise:
– Sehr empfehlen können wir den  Film „Hijjacked Future“ – über die Zukunft unseres Saatgutes:
hijghjacked future (geraubte Zukunft) heißt der 45 Min. Film mit deutschem Untertitel, der nicht nur, aber besonders für Landwirte aufschlussreich ist. Eindrücklich beweist er, wie rasant wir die Kontrolle über Saatgut und Ernährung an multinationale Konzerne verlieren oder schon verloren haben
Bei uns ausleihbar,  bei BukoAgrarKoordination in Hamburg käuflich erwerbbar.
– Im Anhang zur weiteren Verwertung die Resolution des Ökumenischen  Kirchentages in München, die sich u. a. auch ganz deutlich gegen Amflora wendet.
Weiter im Anhang:
– die aktualisierte Unterstützerliste mit neuen Mitstreitern. Gerne nehmen wir weitere auf. Je mehr Organisationen dahinter stehen, desto mehr können wir bewirken.
– unser aktuelles und neues Logo. Wer es mit auf die Flyer tun will kann es gerne dazu verwenden als „eye-catcher“.
– Und .. ebenfalls im Anhang … Christoph hat einen aktuellen Tätigkeitsbereicht der AKtion GEN-Klage erstellt, den Ihr gerne dazu verwenden könnt unsere Arbeit vorzustellen und es weiterzugeben.
Mit vielen Grüssen
Ihre
Christiane Lüst
Aktion GEN-Klage
http://www.stopptgennahrungsmittel.de
Tel.: 089 / 893 11 054

Dr. iur. Christoph Palme
Wissenschaftliche Beratung Umweltrecht
Legal Research Environmental Law
Waldhäuserstr. 51
72076 Tübingen
Deutschland
0049 (0)7071 687038
0049 (0)177 188 0299
Aktion GEN-Klage – Unterstützerliste
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David Cameron – WTC wurde gesprengt

Am Samstag berichtete die BBC um 7 Uhr früh in ihrem Radioprogramm über den Truppenbesuch des neuen britischen Premierminister David Cameron in Afghanistan. Es wurde seine Ansprache übertragen und er sagte zu den Soldaten: „Bei 9/11, als die Zwillingstürme in die Luft gesprengt wurden … „, kurz danach wurde die Übertragung unterbrochen.

Im Original sagt er: „In/on 9-11 when the twin towers were blown up …

blown up“ heisst auf Deutsch ganz klar „in die Luft gesprengt„.

Laut offizieller Sprache hätte er sagen müssen, „durch entführte Flugzeuge angegriffen“ oder so ähnlich, aber doch nicht „gesprengt„.

Übrigens, dieser Teil seiner Rede wurde während des Tages nicht mehr von der BBC im Radio wiederholt. Auch auf ihrer Webseite ist dieser Satz in ihrem Artikel nicht zu lesen, siehe hier.

Man kann die Wahrheit nicht unterdrücken, denn im Unterbewusstsein bleibt sie präsent. Manchmal rutscht sie als Freudscher Fehler raus, wie jetzt bei der Ansprache von David Cameron vor britischen Truppen in Afghanistan.

Wie erfolgreich die NATO-Truppen in Afghanistan aggieren und wie gut sie die Provinz Helmand unter Kontrolle haben, sieht man an folgenden. Bevor er nach Camp Bastion ging, wollte Cameron die Truppen an der Front besuchen, musste aber absagen, weil die Gefahr zu grosse war, sein Hubschrauber würde durch die Taliban abgeschossen.

Die NATO verliert seit neuestem die Lufthoheit über Afghanistan. Kein gutes Zeichen. Am vergangenen Mittwoch wurde ein US-Helikopter von zwei Raketen getroffen und stürzte im Sangin Distrikt der Melmand Provinz ab. Dabei wurden vier US-Soldaten getötet. So war es auch in den 80gern, als die Sowjets als damalige Besatzer ihre Maschinen laufend verloren haben und das Ende des Krieges damit besiegelt war.

Nach dem die NATO-Truppen das Land aufgegeben haben und nur noch sich auf die Städte konzentrieren, und jetzt auch noch die Hubschrauber abgeschossen bekommen, ist der Krieg definitiv verloren. Die werden noch ihren zweiten „Vietnam-Moment“ erleben, wieder den Schwanz einziehen und abhauen müssen.

Geposted von Freeman um 00:05 0 comments

Thema: 


Stichwort Kyoto-Protokoll

Liebe IG-Netzwerker, sehr geehrte Interessenten!

In der Beilage erlaube ich mir – für die meisten von Euch/Ihnen – die Hintergründe des Kyoto-Protokolls auszuleuchten (= Licht ins Dunkel). Dieser Beitrag, aus www.hartgeld.com entnommen kann als sachthematisches Schmuckstück bezeichnet werden. Am besten lest/lesen ihr/Sie selbst. Viel Spaß! Georg R. Treipl

2010.03.04. Bachmann-Eiszeit_DasKyotoProtokoll


Stichwort: biotrieb
Lieber biotrieb-Freund, liebe biotrieb-Freundin,
anbei darf ich Ihnen/Dir den aktuellen biotrieb-Newsletter zukommen lassen:

biotrieb jetzt neu bei Facebook

Seit Oktober 2009 ist biotrieb auch auf Facebook vertreten: Unter http://www.facebook.com/pages/biotrieb/155333492399?ref=ts gibt’s kurze Zwischenberichte von Projekten, Produktentwicklungen, Events und vieles mehr. Da wir künftig zu Events, Stammtischen, Festln etc. über Facebook einladen möchten, würde es uns freuen, wenn Ihr die Seite oft ansteuern würdet!

stromwagen & Elektrotrieb

Zwei „biotrieb-Splittergruppen“ kümmern sich seit kurzem auch um das Thema Elektromobilität. Unter http://www.stromwagen.at werden EV Conversions, also Umrüstungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb, und Akku-Projekte realisiert. Ein klassischer Ford Mustang Rennwagen aus den 60er Jahren dient als Entwicklungsplattform. Auf Youtube (http://www.youtube.com/stromwagenEV) liegen die Projektvideos bereit. „Elektrotrieb“ (http://elektrotrieb.cybersoft.at) wurde gegründet, um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu fördern. Es gibt es technische Informationen, Workshops, Fachgespräche etc. für Freunde des Elektroautos.

Pflanzenölauto und Elektroauto – die ideale Kombination

Dieselautos sind in der Regel erst bei Fahrtstrecken von 20 Kilometern aufwärts sinnvoll auf Pflanzenölbetrieb umzurüsten. Die zur Zeit erhältlichen Elektroautos haben selten eine Reichweite von über 150 Kilometer. Was liegt also näher, die Kurzstrecken mit einem Elektroauto zu bestreiten? Bei über 80 Prozent aller Fahrten mit dem Auto wird eine Strecke von weniger als 25 Kilometern zurückgelegt – dabei kann das Elektroauto all seine Vorteile ausspielen. Bei längeren Überlandfahrten kann auf ein Pflanzenölauto – mit Wechselkennzeichen oder aus dem Car-Sharing-Pool – zurückgegriffen werden. Durch die geringen Erhaltungskosten (Versicherung + KFZ-Steuer pro Jahr etwa EUR 150,-, geringste Treibstoffkosten) fällt das zusätzliche Auto finanziell kaum ins Gewicht. Mehr Infos zum Elektroauto unter http://www.stromwagen.at

Umbauprojekte

Liliputbahn: Lokomotive Nummer 4 wurde umgerüstet

Liliputbahn: Lokomotive D4 wurde umgerüstet
Eine Lokomotive der ganz besonderen Art wurde von den Mitarbeitern der Liliputbahn unter der Leitung von DI Ronald Durstmüller gebaut. Vom Original – Baujahr 1967 – wurden nur Karosserie und Motor verwendet, Antrieb, Drehgestelle, Druckluftausrüstung und elektrische Steuerung wurden vollkommen neu gebaut. Erstmals wurde auch die Pflanzenölanlage von Beginn an in die Konzeption integriert – also keine gewöhnliche Umrüstung.
Kernstück ist der biotrieb-Pflanzenölcomputer, der je nach Temperatur entweder auf Diesel- oder Pflanzenölbetrieb schaltet und vor dem Abstellen des Motors für einen automatisierten Spülvorgang sorgt. Es handelt sich um ein Europaweit einzigartiges Projekt.
Weitere Infos unter http://www.biotrieb.org/Umruestungsprojekte.294.0.html

Cadillac Fleetwood

biotrieb hat neben den Standard-Pflanzenöl-Umbauten immer wieder Neuland betreten und spannende Umrüstungen gemacht, um Erfahrungen zu sammeln. Mit dabei ein Chevrolet Van mit 6,5 Liter Turbodieselmotor, das Pflanzenölmotorrad Enfield mit Hatz Diesel-Motor, Gartentraktoren oder Bewässerungsaggregate. Heuer wollen wir uns einen Cadillac Fleetwood Brougham D’Elegance mit dem berüchtigten 5,7 Liter Dieselmotor vornehmen. Pölen muss nicht heißen mit langweiligen Karren zu fahren.

Projekt BIENE

Wurden im Jahr 2008/2009 über Potentialanalysen die Fuhrparks der Klimabündnisgemeinden nach Möglichkeiten des ökologischen Betriebs untersucht, so liegt der Schwerpunkt 2010 beim bodenschonenden Anbau von Ölfrüchten. BIENE plant Anbauversuche mit Landwirten in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten. Mehr Infos dazu unter http://www.biene-netzwerk.at/

biotrieb Shop

Falls Sie gerne ein biotrieb-Kapperl in elegantem Weiss mit gesticktem biotrieb-Logo oder biotrieb Kaffee und Tee-Häferl im Rauchglas-Design hätten – Sie finden diese und andere Produkte unter http://www.biotrieb.org/biotrieb-Shop.145.0.html

biotrieb Pflanzenöl-Autobörse

Es sind eine Menge unterschiedlichster Pflanzenölfahrzeuge in der Börse verfügbar: http://www.biotrieb.org/Fahrzeugboerse.316.0.html

Pflanzenölpreise

Zur Zeit kostet der Liter Pflanzenöl bei der Ölmühle oder beim Landwirt zwischen EUR 0,70 und EUR 0,90 inkl. MWSt. Damit ist Pflanzenöl zwischen 10 und 30 % günstiger als Diesel an der Tankstelle. Ob sich ein Pflanzenölumbau mit dieser Preisspanne amortisiert, können Sie unter http://www.biotrieb.org/Kosten.113.0.html ermitteln.

Termine

Am 21. Mai und 22. Mai 2010 findet rund um den Wörthersee nun zum 5.mal das größte Elektromobiltreffen Mitteleuropas statt. Weitere Infos unter http://www.alternativenergiesternfahrt.com/

biotrieb Energiestammtische

Momentan arbeiten wir an einem neuen Stammtisch-Konzept. Die Locations sind „suboptimal“, die Wolkersdorfer Wirte vielleicht nicht in der Lage, dauerhaft und durch alle Höhen und Tiefen hindurch separierte Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Sobald wir eine ideale Location im Raum Wolkersdorf gefunden haben, starten wir mit den Stammtischen neu durch. Termine und Ort sind zu finden unter http://www.biotrieb.org/Termine.126.0.html

Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie sich für das Newsletter-Service auf der biotrieb-Homepage eingetragen und dieses per E-Mail bestätigt haben, bzw. weil Sie in häufigem Kontakt zum Verein biotrieb stehen. Sollten Sie den biotrieb-Newsletter nicht mehr zugesendet haben wollen, so lassen Sie uns das bitte per E-Mail an office@biotrieb.org wissen.

biotrieb – gemeinnütziger Verein zum Schutz der Umwelt durch Entwicklung alternativer Energiekonzepte

Kaiser-Josef-Strasse 51
2120 Wolkersdorf
eMail: info@biotrieb.org


Geständnis: Keine Erderwärmung seit 1995

Der anerkannte Klimaforscher Professor Phil Jones (Foto) hat der “Church of Global Warming” einen erneuten Dämpfer verpasst. Er gibt jetzt öffentlich zu, dass sich die Erde seit 1995 um kein bisschen erwärmt hat. Die Daten, die er selbst dafür bisher als Beweise vorgebracht hatte, seien im Durcheinander in seinem Büro “verloren gegangen”. Jones gehörte zu jenen Forschern, die durch die Klimagate-Enthüllungen (PI berichtete) über gefälschte Daten ins schiefe Licht geraten waren. Jones soll Daten bisher bewusst gefälscht haben, um seine Theorien über die CO2-bedingte Erderwärmung zu bekräftigen. [mehr]

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Liebe Leute,

hier ein hochbrisanter Text. Bitte weit verbreiten. Wenn die EU das von Wissenschaftern entdeckte Papier durchbringt, hätten wir wohl die Zwangsbeglückung mit Gentechnikprodukten. Die Zeit scheint knapp zu sein. Da auf EU-Ebene einheitlich für die Gentechnik gearbeitet wird, helfen nur nationale Gentechnikverbote für Anbau UND Import von Futter- und Lebensmitteln – siehe auch Unterschriftenliste. Dies gilt es jetzt bei jeder Gelegenheit strikt einzufordern.

Herzliche Grüße, Klaus Faißner

P.S.: Genau vor dieser Entwicklung warne ich in meinem neuen Buch „Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik“ (€ 14, versandkostenfrei ab 2 Stk.). Die Zeit der Entscheidung scheint gekommen zu sein.

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Mag. Klaus Faißner

Freier Journalist, Wien

Gründer der Initiative Gentechnikverbot

Tel.+Fax: 01/9907738

klaus.faissner@chello.at

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EU-Papier: Flut an Gentechnikprodukten droht!

  • Nach Gen-Kartoffel: EU will Gentechnik-Zulassungsprozess beschleunigen
  • Versteckter Gesetzesentwurf liegt bei der WTO – Genehmigung bereits in wenigen Tagen möglich
  • Wissenschafter warnen: Sicherheit für Tier, Mensch und Umwelt in Gefahr
  • Strikte, nationale Gentechnikverbote (Anbau und Import) als einziger Schutz

Die EU-Kommission hat am 2. März mit der Gen-Industrie-Kartoffel Amflora von BASF erstmals seit 1998 eine genmanipulierte Pflanze für den Anbau zugelassen. Obwohl die Stärkehersteller – also die eigentlichen Kunden dieser Kartoffel – sie ablehnen, soll sie auch auf unseren Tellern landen, indem das genmanipulierte Industrieprodukt (!) auch Tieren verfüttert werden darf. Dass zusätzlich gleich drei neue Genmaissorten für den Import – also als Lebens- und Futtermittel zugelassen wurden, macht den Skandal noch größer.

Doch das soll erst der Anfang gewesen sein. Offiziell verspricht EU-Kommission den Mitgliedsstaaten eine Wahlfreiheit beim Anbau genmanipulierter Pflanzen – was ihr rundum Beifall einbringt. In Wirklichkeit will sie gleichzeitig mit einer geheim gehaltenen Maßnahme die Zulassung für gentechnisch veränderte Organismen beschleunigen. So soll ganz Europa mit genmanipulierten Futtermitteln überschwemmt werden und der großflächige Anbau in den liberaleren EU-Ländern ermöglicht werden.

„Weiteres Abrücken von unabhängiger Wissenschaft“

Vor wenigen Tagen schlugen deshalb weltweit unabhängige Wissenschafter Alarm (englisches Original siehe Anhang): Das an die WTO zur Notifizierung geschickte Dokument – es scheint auf keiner offiziellen Seite der EU auf – würde den Zulassungsprozess beschleunigen und einen weiteren Schritt in Richtung Zulassungs-Gleichklang mit den „Gentechnikländern“ USA/Kanada bringen. Bereits am 9. März könnte es durchgewunken werden (an diesem Tag trifft sich die Kommission das nächste Mal; die Begutachtungsfrist der WTO läuft bis 13.3.) und im Juni Gesetzeskraft erlangen. Eine derartige EU-Verordnung würde den multinationalen Konzernen Vorteile bringen, aber „der Sicherheit für Tier und Mensch sowie dem Schutz der Umwelt kaum Beachtung schenken“, erklären die Wissenschafter. „Was wir in diesem Dokument sehen, ist ein weiteres Abrücken von einer soliden, unabhängigen Wissenschaft (und auf wissenschaftlichen Beweisen basierenden Politik) und ein Ruck in Richtung formeller Anerkennung einer herrschenden Hypothese – nämlich, dass gentechnisch veränderte Pflanzen und Lebensmittel sicher sind.“

Anschließend fügen die unabhängigen Experten 16 wissenschaftliche Bedenken gegen die Gentechnik an. Bereits am 9. März könnte die EU-Kommission diesen Schritt beschließen und im Mai umsetzen. Vorbei an allen demokratischen Einrichtungen einer ohnehin undemokratischen EU.

Lösung: sofortige nationale Verbote

Was wäre die Lösung? Da sich die wichtigen EU-Institutionen mitsamt EU-Recht als Steigbügelhalter der Gentechnik erwiesen haben, sind sofort nationale Gentechnikverbote zu erlassen – egal, ob dies EU- und WTO-(Un-)Recht widerspricht oder nicht. Die Sicherung der Lebensgrundlagen muss Vorrang haben.

Somit sind z.B. in Österreich die drei Forderungen des Gentechnik-Volksbegehrens von 1997, das mehr als 1,2 Mio. Menschen unterschrieben haben, sofort umzusetzen:

  1. Kein Essen aus dem Genlabor in Österreich!
  2. Keine Freisetzungen genetisch veränderter Organismen (GVO) in Österreich!
  3. Kein Patent auf Leben!

Die Schweiz gilt als Vorbild: Hier hat das Volk, der Souverän, in einer Abstimmung ein generelles, kommerzielles Gentechnikverbot erwirkt. Auch genmanipulierte Futtermittel werden – im Gegensatz zum restlichen Europa – so gut wie keine verfüttert. Strikte nationale Verbote schränken somit auch den Gentechnik-Anbau in anderen Ländern ein (da nichts mehr importiert wird) und haben Vorbildwirkung. Sie setzen die Saat für die Ausbreitung der Gentechnikfreiheit. Jean Ziegler, ehemaliger UNO-Botschafter für das recht auf Nahrung drückte es klar aus: „Der Zerfall des Nationalstaates bringt den Zerfall des Gesellschaftsvertrages und die Atomisierung des Bürgers mit sich. (…) Wenn die Regierung keine Macht mehr hat, dann bleibt auch der Bürger ohnmächtig dem Raubtierkapitalismus ausgeliefert.“ Anmerkung: und damit natürlich auch der Gentechnik, denn sie ist die Ausgeburt des Raubtierkapitalismus.

Es geht um die Sicherung der Lebensgrundlagen. Jeder ist betroffen, denn jeder isst jeden Tag.

Cover - Wirbelsturm und Flächenbrand


Genehmigte GEN-Sorte – http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/nachrichten/artikel/amflora_zugelassen/

PDF-File über die genehmigte Kartoffel:  FS_Gen-Kartoffel_von_BASF_01_2010.odt


http://www.chiemgau-online.de/portal/lokales/trostberg-traunreut_Landwirt-hat-alles-verloren-_arid,125370.html

Trostberger Tagblatt – 20.01.2010

Landwirt hat alles verloren

Gottfried Glöckner aus Hessen hat bittere Erfahrung mit der „Grünen Gentechnik“ gemacht

Palling (zei). Rund 450 Menschen füllten den Saal beim „Michlwirt“ in Palling, als der hessische Landwirtschaftsmeister Gottfried Glöckner auf Einladung von Zivilcourage Traunstein und Berchtesgadener Land referierte. Er war einer der ersten Milchbauern Deutschlands, der sich mit dem Chemie-Giganten Syngenta einließ, gentechnisch veränderten Mais anbaute und verfütterte – und bittere Erfahrungen mit der „Grünen Gentechnik“ gemacht hat. Nun warnt er landauf landab vor den Gefahren.

Als ehemaliger „Vollgasbauer“ wollte er die Sache wissenschaftlich angehen und dokumentierte akribisch Erfahrungen bei Anbau und Verfütterung von Genmais. Zunächst war er von der mit dem Bazillus thuringensis (Bt) infizierten Maissorte, die er auch an seine Rinder verfütterte, begeistert. Die Pflanzen produzieren ständig ein Gift, das gegen den Maiszünzler-Schädling wirksam sein soll. Das Robert-Koch-Institut testete den Mais vor der Zulassung „nur einige Monate in fragwürdigen Fütterungsversuchen“, was Glöckner aber noch nicht ahnte. Er war begeistert, der Proteingehalt der Pflanzen war höher als bei herkömmlichen Sorten. Wie Glöckner später herausfand, konnten die Tiere jedoch lebenswichtige Nährstoffe über dieses Futter nicht aufschließen. Nach zweieinhalb Jahren kam es zu massiven Problemen: Seine hochprämierten Hochleistungs-Zuchtrinder bekamen Durchfall, eitrige Euter, gaben nur mehr vier bis sieben Liter Milch am Tag, es kam zu Totgeburten und Missbildungen bei Kälbchen und zu Todesfällen.

Er war ratlos, wurde doch von der TU Weihenstephan zugesichert, dass sich das Bt-Gift spätestens nach vier Wochen im Körper der Tiere abgegebaut hätte. Er schickte Futterproben zu Syngenta. Die meinten, es sei alles in Ordnung. Er wurde misstrauisch und ließ eigene Untersuchungen anstellen. Und wurde fündig: Im Futter, das 18 Monate gelagert war, fand sich das Toxin noch immer, auch in der Milch und in der Gülle.

Als er von Syngenta und den Wissenschaftlern keine Unterstützung bekam, wandte er sich an Greenpeace und – was ihn als CDU-Mann besonders hart ankam – an Verbraucherministerin Renate Künast (Grüne), der er eine Steilvorlage lieferte, um ein Verbot von Genpflanzen zu propagieren, so Glöckner.

Wie seine Nachforschungen ergaben, starben durch die Bt-Mais-Fütterung die natürlichen Bakterien im Kuhmagen ab, die Rinder konnten nicht mehr verdauen, bekamen Durchfall und starben. Für Glöckner bedeutete das den „wirtschaftlichen Totalschaden“ – neben der psychischen Belastung. „Ich habe alles genetische Tiermaterial verloren, alle Zuchterfolge sind zunichte gemacht worden“, klagt er. Die Innereien der verendeten Tiere, die er zu Untersuchungen in ein Institut einschickte, seien verschwunden. Glöckner sieht darin eine Verquickung von Wissenschaft und Konzernen, wie auch im Vorfeld bereits an Untersuchungsergebnissen manipuliert wurde.

Glöckner, der im In- und Ausland von seinen Erfahrungen berichtet, bekam von Syngenta „Schadensersatz“ geboten – Geld und Immobilien, wenn er keine Vorträge mehr hält. Den Maulkorb ließ er sich aber nicht verpassen. Etliche Bestechungsversuche folgten, um ihn zum Schweigen zu bringen. Just zu diesem Zeitpunkt kam es auch zu einer Wende in seinem bis dahin problemlosen Scheidungsprozess: Seine Frau wechselte den Anwalt – und er wurde auf „Vergewaltigung in der Ehe“ verklagt. Was Glöckner als schlechten Scherz abtat, wurde ihm zum Verhängnis. Er wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt. Der Gefängnisdirektor verriet ihm, dass in seinen Unterlagen der Eintrag „Gentechnikgegner“ stehe. Glöckner meint, dass er ruhiggestellt werden sollte – „ein ungeheuerlicher Vorgang in einer Demokratie“. Wegen guter Führung wurde Glöckner vorzeitig entlassen, zwischenzeitlich waren jedoch sein Hof und seine Gründe versteigert.
Sein größter Wunsch ist es nun, seinen Hof wieder bewirtschaften zu können. Er fordert, dass Genpflanzen, wenn überhaupt, nur nach dem Arzneimittelrecht zugelassen werden sollten. Im Agro-Gentechnikbereich werde viel vertuscht und manipuliert. Derzeit werde wieder versucht, die Agro-Gentechnik durch die Hintertür zu etablieren. Die Politik sei bei der Einschätzung der Sachlage überfordert und höre zu viel auf Lobbyisten der Chemieindustrie statt auf Volkes Wille. Deutschland solle das Einfallstor der AgroGentechnik für Europa werden, ist sich Glöckner sicher. „Wir haben Verantwortung für unsere Kinder und würden den Politikern gerne Hilfestellung geben“, meint er.

80 Prozent der Bürger in Deutschland wollten keinen Anbau von Gen-Pflanzen, jedoch agiere die Koalition von CDU und FDP und EU-Lobbyisten gegen Volkes Willen. „Es geht ja dabei um sehr viel Geld“, meinte er. Mitorganisator Georg Planthaler von Zivilcourage appellierte an die zahlreichen Bauern im Saal, konsequent kein Kraftfutter mit Gensoja mehr zu kaufen. Sein Kollege Bernhard Hennes möchte Widerstandskräfte bündeln und Bauern sowie Lebensmittel-Verarbeiter dazu überreden, ohne AgroGentechnik zu produzieren. Futtermittelhändler Josef Feilmeier meinte, dass es genug heimische Futtermittel gäbe, riet aber von Raps als Alternative ab, da dies eine chemieintensive Pflanze sei, und riet dagegen zum Sojaanbau, natürlich ohne GVO.

Zum Thema ist frisch ein Buch erschienen, in der auch die Geschichte Glöckners beschrieben wird: Klaus Faißner, „Wirbelsturm und Flächenbrand – das Ende der Gentechnik“, ISBN: 978-3-200-01749-8.