Anonymus an Düringer, Brasilien, Lettland, Berlin

http://www.oe24.at/digital/Anonymous-schickt-Dueringer-wegen-Wutbuerger-Rede-ein-Video/52276236

10. Jänner 2012 10:44

Antwort auf „Wutbürger-Rede“ Anonymous schickt Düringer ein Video

Hackergruppe unterstützt jetzt die Aussagen des heimischen Kabarettisten.

Ende letzten Jahres sorgte der heimische Kabarettist Roland Düringer mit seiner „Wutbürger-Rede“ im Rahmen der letzten Folge von „Dorfers Donnerstalk“ für Aufsehen. Das Video wurde im Internet (YouTube, Social Networks) innerhalb kürzester Zeit zum absoluten Renner (wir berichteten). Tausende heimische Facebook-User teilten den Clip, wodurch ein wahrer Flächenbrand entstand.

Unterstützung

Nun wurde auch die bekannte Hackergruppe Anonymous auf den Auftritt aufmerksam und schickte dem Kabarettisten ein Antwortvideo. Während die Videos der Hacker meistens aus Drohungen bestehen, ist das hier nicht der Fall. Sie unterstützen die Haltung Düringers und halten seine Aussagen über die aktuelle gesellschaftliche und politische Lage für richtig. So fordern sie in ihrer knapp zwei Minuten langen Botschaft, dass Düringer seine Aussagen nicht als einfachen TV-Auftritt abhandeln solle. Konkret heißt es: „Sie sind einer der wenigen Menschen, die im öffentlichen Licht stehen und vor laufender Kamera die Wahrheit, speziell über die Lage in Österreich, weiter noch der ganzen westlichen Welt, gesagt haben.“ Der Kabarettist soll laut den Hackern zu einem Sprachrohr der Bürger werden. Dabei würden sie ihn tatkräftig unterstützen. Am Schluss werden die Menschen mit der Aussage „der Wahltag muss zum Zahltag werden “ selbst zum Handeln aufgerufen.

Kommentar von Klaus Faißner:

Düringer selbst erklärt seine Rede so:

„Im ersten Teil karikiere ich einen Wutbürger, der einen jämmerlichen Vortrag vor einer kleinen Gemeinschaft hält. Im zweiten Teil löse ich das auf und sage als Roland Düringer etwas. Das heißt nicht, dass ich ein Wutbürger bin. … Wenn wer ein guter Schauspieler ist, ist wurscht was er sagt, es wird wirken als würde er es jetzt beinhart sagen. Das ist Schauspielerei.“ http://kurier.at/kultur/4477822-dueringers-wutrede-wird-heiss-diskutiert.php (Video weiter unten). Ein Schauspieler also, mehr nicht. 

Occupy Vienna
http://occupyvienna.at/2012/01/08/15j-global-change-emport-euch/

http://www.suedamerika-blog.de/urlaub/brasilien-hat-keine-probleme-mit-der-gentechnik/

(http://de.wikipedia.org/wiki/Empresa_Brasileira_de_Pesquisa_Agropecu%C3%A1ria)

Brasilien hat keine Probleme mit der Gentechnik

Das staatliche landwirtschaftliche Forschungsinstitut Embrapa, am Rande von Brasiliens Hauptstadt Brasilia gelegen, zählt zu den weltweit bedeutendsten Zentren für die Entwicklung von Pflanzen, die gentechnisch verändert wurden. In Europa, vor allem in Deutschland, ist diese Form der Genforschung höchst umstritten. Gentechnisch veränderte Lebensmittel werden von den meisten deutschen Verbrauchern abgelehnt. In Brasilien kennt man solche Ängste nicht. Man verfolgt im größten Land Südamerikas Agrarpläne und ehrgeizige Landwirtschaftsziele. Brasilien will zur größten Agrarnation der Erde aufsteigen und damit die USA vom ersten Platz verdrängen.

Der Gentechnik-Ingenieur Francisco Aragão, der seit 22 Jahren für Embrapa arbeitet, erklärt: „Wir forschen in alle Richtungen. Das ist wichtig, um im Wettbewerb mithalten zu können und unabhängig zu sein.“ Zurzeit arbeitet der Forscher an einer neuen gentechnisch veränderten Soja-Sorte, die resistent gegen ein spezielles Unkrautvernichtungsmittel werden soll. Er nennt den Grund: „Wir haben jahrelang versucht, die Pflanze durch herkömmliche Zucht resistent zu machen, vergeblich.“ Schon heute sind etwa 60 Prozent der weltweit angebauten Sojapflanzen gentechnisch verändert.

Das Forschungsinstitut Embrapa macht ihren Wissenschaftlern bei ihren Projekten kaum Auflagen. Sie dürfen in den Labors mit dem Erbgut von Reis, Erdnüssen und vielen anderen Pflanzen ihre Experimentierlust voll ausleben. Hier entstehen neuen Sorten, die aus dem DNA-Baukasten der Natur konstruiert werden. Neben der Gentechnik experimentieren die Forscher von Embrapa zudem auch mit anderen biotechnologischen Verfahren. Es wird zum Beispiel versucht aus den Ästen von Bäumen, Klone herzustellen oder mit Bakterien experimentiert, die das Wachstum von Pflanzen beschleunigen sollen.

Das Jahresbudget von Embrapa beträgt rund eine Milliarde Dollar. Die Forschungseinrichtung, die vor knapp 40 Jahren in Brasilien gegründet wurde, besteht heute aus 17 Forschungszentren und beschäftigt mehr als 2.000 Wissenschaftler. Einer der Direktoren von Embrapa, Mauricio Antônio Lopes, ist voll des Lobs für die brasilianische Landwirtschaftspolitik. Er behauptet: „Unsere Landwirtschaft ist die nachhaltigste der Welt.“ Ihn stört es auch nicht, dass auf riesigen Monokulturen kein Busch oder Strauch zu sehen ist und andere Pflanzen vom einseitigen Anbau verdrängt werden. Er sagt: „Alles kein Problem.“

Posted in AllgemeinNachrichtenNaturPolitikUmwelt Januar 9th, 2012 by HansK | No comments

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/25045.html

09.01.2012 |

Lettland so gut wie gentechnikfrei

Lettland sollen keine gentechnisch veränderten Pflanzen wachsen. Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

In Lettland haben nahezu alle Verwaltungsbezirke (Novads) beschlossen, bis Ende 2012 gentechnikfrei zu sein. In 101 Novads wird dann der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf kommunalen Flächen verboten sein, berichtet ein Berater des lettischen Umweltministeriums. Diese Bezirke haben die obligatorischen Anbau-Regeln bereits umgesetzt und können nun nach einer Gesetzesänderung durch lokale Referenden Anbau-Verbote durchsetzen. Die Ablehnung von Agro-Gentechnik ist in Lettland besonders groß. In einer vom Umweltministerium durchgeführten Umfrage sprechen sich über 90% der Bevölkerung gegen einen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen aus.

http://www.primaso.de/default.aspx?ID=5473&showNews=1096279

Montag, 9. Januar 2012 09:40

Demo in Berlin: Bauernhöfe statt Agrarindustrie

Auch Würzburger nehmen teil

Würzburg/Berlin (clap) – Verbraucher, Tierschützer, Umweltschützer, Imker und Bauern gehen am 21. Januar gemeinsam auf die Straße und demonstrieren in Berlin „Bauernhöfe statt Agrarindustrie“. Auch in Würzburg startet ein Bus, Anmeldung bei laura.knorr@web.de oder Tel. 09 31/9 51 50, Unkostenbeitrag 21 Euro, Abfahrt am Viehmarktplatz unterhalb der Friedensbrücke um 4 Uhr, Rückfahrt in Berlin um 17 Uhr.
Die Demonstranten fordern Subventionen an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien zu binden, faire Regeln durchzusetzen statt Agrarmärkte zu liberalisieren, heimisches Futter statt Gentechnik-Soja zu fördern, Spekulationen mit Lebensmitteln zu beenden, Exportsubventionen zu stoppen. Ihrer Meinung nach verursacht die Agrarindustrie Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärfe Hungerkrisen, Klimawanden und den Verlust Tausender Bauernhöfe. Infos auch unter www.wir-haben-es-satt.de.

http://www.onvista.de/news/alle-news/artikel/05.01.2012-19:20:35-wall-street-update-zurueckhaltender-handel-monsanto-und-barnes-noble-im-fokus

05.01., 19:20 AKTIENCHECK.DE

Wall Street Update: Zurückhaltender Handel, Monsanto und Barnes & Noble im Fokus

Der Saatgut- und Agrarchemiekonzern Monsanto (ISIN US61166W1018/ WKN 578919) konnte dank eines stärken Lateinamerika-Geschäfts im ersten Geschäftsquartal (per 30. November) ein höheres Ergebnis ausweisen. So erhöhte sich der Konzernumsatz auf 2,44 Mrd. US-Dollar, im Vergleich zu 1,84 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal. Ferner kletterte der Nettogewinn von 9 Mio. US-Dollar bzw. 0,02 US-Dollar je Aktie auf nun 126 Mio. US-Dollar bzw. 0,23 US-Dollar pro Aktie. Analysten hatten zuvor ein EPS von 0,16 US-Dollar sowie Umsätze von 2,05 Mrd. US-Dollar erwartet. Für das gesamte Geschäftsjahr 2012 rechnet das Unternehmen mit einem EPS von 3,39 bis 3,44 US-Dollar. Die Analystenschätzungen liegen bei einem Gewinn von 3,48 US-Dollar sowie einem Umsatz von 12,78 Mrd. US-Dollar. Die Aktie von Monsanto gewinnt 5 Prozent.

http://www.godmode-trader.de/nachricht/Analysten-belassen-Monsanto-auf-Buy-und-erhoehen-ihre-Kursziele,a2730670,b609.html

Analysten belassen Monsanto auf „Buy“ und erhöhen ihre Kursziele

Montag 09.01.2012, 17:18

London/ New York (BoerseGo.de) – Kevin McCarthy, Analyst bei Merrill Lynch, hat die Aktie des US-Agrarkonzerns Monsanto in einer aktuellen Studie mit „Buy“ bestätigt und das Kursziel von 82,00 auf 87,00 US-Dollar hinaufgesetzt. Am Vortag verließ das Papier bei 77,51 US-Dollar den US-Handel.

Nach Ansicht des Finanzexperten ist der Konzern zurück auf der Erfolgsspur. McCarthy rechnet mit zweistelligen Wachstumsraten für die nächsten Jahre. Er begründet seine Einschätzung mit der guten Unternehmens-Pipeline, der wachsenden Akzeptanz von Biotechnologie in Lateinamerika sowie steigender Marktanteile von Monsanto. Der Analyst erhöhte seine Gewinnschätzungen für 2012 und 2013 um je 0,05 US-Dollar auf 3,45 und 3,95 US-Dollar je Aktie.

Unternehmensangaben von vergangenem Donnerstag zufolge, erhöhte sich der Konzernumsatz auf 2,44 Milliarden US-Dollar, nach 1,84 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn verbesserte sich von 9 Millionen US-Dollar bzw. 0,02 US-Dollar je Aktie auf nun 126 Millionen US-Dollar bzw. 0,23 US-Dollar je Aktie. Für das gesamte Geschäftsjahr 2012 rechnet Monsanto mit einem EPS von 3,39 bis 3,44 US-Dollar.

Die Kollegen der Citibank folgen diesen Einschätzungen und belassen in einer am Montag vorgelegten Research-Note ihr Votum für Monsanto-Aktien ebenfalls auf der Einstufung „Buy“. Das Kursziel sehen die Citibanker nun bei 89,00 US-Dollar (zuvor: 81,00 US-Dollar).

http://www.financial-informer.de/infos/analyse_merrill_lynch_hebt_ziel_fur_monsanto_auf_87_us_dollar_buy_2557072

09.01.2012

ANALYSE: Merrill Lynch hebt Ziel für Monsanto auf 87 US-Dollar – ‚Buy‘

US61166W1018 61,80 | 10.01

LONDON (dpa-AFX) – Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat das Kursziel für Monsanto nach einem Treffen mit dem Management des Saatgutherstellers von 82,00 auf 87,00 (Kurs: 77,51) US-Dollar angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Monsanto habe das Übergangsjahr 2011 gut über die Bühne gebracht, schrieb Analyst Kevin McCarthy in einer Studie vom Montag.

Der Konzern sei wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt, betonte McCarthy. Allerdings dürften die Raten von 2002 bis 2009 – als beim Gewinn je Aktie ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 35 Prozent verzeichnet wurde – wohl kaum mehr erreicht werden. Er rechne aber mit zweistelligen Wachstumsraten auch dank der verbesserten Aussichten für die Werthaltigkeit von Saatgut, der guten Pipeline, der wachsenden Akzeptanz von Biotechnologie in Lateinamerika und steigender Marktanteile. Nach starken Zahlen zum ersten Geschäftsquartal habe er seine Gewinnschätzungen für 2012 und 2013 um je 0,05 Dollar auf 3,45 und 3,95 Dollar je Aktie erhöht.

Gemäß der Einstufung „Buy“ geht Merrill Lynch davon aus, dass die Aktie innerhalb der nächsten 12 Monate nach einer Bewertungsänderung einen Gesamtertrag aus Kursgewinn und Dividende von mindestens 10 Prozent abwerfen wird.
Analysierendes Institut Merrill Lynch & Co..

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