Klaus Faißner

Kontakt: Tel.+Fax: 01/9907738, klaus.faissner at chello.at, info at gentechnikverbot.at, 0650/7132350 (selten)

Mit der Bitte um Weiterleitung! Damit noch möglichst viele Österreicher vom EU-Austritts-Volksbegehren erfahren. Alle Gemeindeämter und städtischen Eintragungslokale haben bis einschließlich Mittwoch, dem 1. Juli, täglich geöffnet.

In Wien am Wochenende von 8 bis 13 Uhr, in den Städten von 8 bis 12 Uhr und in den Gemeinden unter 2.500 Einwohnern jeweils zwei Stunden am Vormittag. An jedem Wochentag sind die Eintragungslokale mindestens von 8 bis 16 Uhr geöffnet (in Wien bis 18 Uhr) und an zwei Wochentagen bis 20 Uhr.

Herzliche Grüße,
Klaus Faißner
P.S.: Falls die Präsentation nicht aufgeht: Hier ist das Video dazu: http://www.youtube.com/watch?v=v2CHe16hKac

Karl Heinz Jobst, Christiane Lüst und Klaus Faißner in Genf vor dem Palais Wilson

Genf / Wien 18.11.13

Menschenrechtsverletzungen durch Agro-Gentechnik erneut beim UN-Menschenrechtsausschuss –
Klage gegen Österreich eingereicht

Parallelbericht Austria – PM doc

Volker Helldorff, Ärzte, Bauern und Juristen für gentechnikfreie Nahrung, hat gemeinsam mit Christiane Lüst von der Aktion GEN-Klage die 2.  Klage gegen Österreich wegen Menschenrechtsverletzungen durch Nutzung der Agro-Gentechnik vor dem Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte der Vereinten Nationen in Genf eingereicht.
Mehr dazu…

BUCH: FRIEDENSPROJEKT ODER EUROPAS UNTERGANG (2012)

Liebe Freunde,

Gerne gebe ich die untenstehende Information weiter. Klaus Faißner ist ein hervorragender Buchautor und weiß was er sagt. Er ist auch ein unermüdlicher Kämpfer gegen die Bedrohung durch die Gentechnik. Zahlreiche Bücher wurden schon zum Bestseller. Klaus Faißner ist bekannt, Probleme beim Namen zu nennen.

Allmählich wird es wirklich Zeit, dass wir den Mund aufmachen. Wie lange lassen wir uns von den Medien noch für dumm verkaufen. „Man nennt es Pressefreiheit, wenn die reichsten Menschen der Welt ihre Meinung kundtun“. Zeitungsverlage, vor allem aber landwirtschaftliche Fachblätter, drucken das, was den Konzernen passt. Dafür gibt es dann wieder große Werbeaufträge. Und die Zeitungsleser zahlen sogar noch Gebühren für diese Zeitschriften. Es wäre kein Wunder, dass es damit heute immer noch Bürger gibt, die diese Propaganda glauben.

Viele Grüße

Feilmeier Josef

www.feilmeier.info

Von: Klaus Faißner [mailto:klaus.faissner@chello.at] 
Gesendet: Mittwoch, 6. Juni 2012 00:24
 An: ‘Klaus Faißner’
Betreff: Neue Broschüre: “Friedensprojekt oder Europas Untergang? Zahlen und Fakten zur EU”

Nun ist auch Spanien pleite, der Euro längst in der Intensivstation und sechs neue Gentechnik-Pflanzen sollen bald für den Anbau in der EU zugelassen werden: Negativschlagzeilen über die EU erreichen uns in immer kürzeren Abständen. Über Jahre und Jahrzehnte haben wir gehört, dass EU und Euro ein Segen wären. Wurden wir schlichtweg angelogen? Welche Lösung(en) gibt es?

Liebe Leute, sehr geehrte Damen und Herren!

Ich darf das Erscheinen meiner neuen, 64-seitigen Broschüre

„Friedensprojekt oder Europas Untergang? Zahlen und Fakten zur EU“ bekanntgeben.

Kurz, informativ und packend zeigt das Werk auf, was Medien, Politiker und andere Meinungsbildner meist verschweigen. Und es macht Mut, aktiv zu werden. Und das alles um EUR 4,80/Stk. (+ 2 Euro Versandspesen, nach Deutschland und in die Schweiz 3 Euro).

Noch können wir die Kurve kriegen – nützen wir die Chance!

Herzliche Grüße,

Klaus Faißner

Freier Journalist

Bestellungen auch unter: k.faissner@gmx.at oder 0043/650/7132350 (bitte aufs Band sprechen)

Ab 10 Stk. entfallen die Versandkosten, ab 20 Stk. kann ich Prozente geben – näheres auf Anfrage.

Anti-Gentechnik vom Feinsten ! 30.12.2013
Hochkarätige Veranstaltung verweist auf große Gefahren des Freihandelsabkommen

US-Wirtschaftsimperialismus bedroht Gesundheit der Freie Welt
Wien – Vor den Weihnachtsfeiertagen fand beim Grinzinger Heurigen „ZUM BERGER“ eine denkwürdige Veranstaltung statt. Unter dem Titel „Gentechnik – die Stunde der Wahrheit naht“ lud KLAUS FAIßNER, Freier Journalist, Autor und Gründer der „Initiative Gentechnikverbot“ zu einem Vortrags-Abend in die sehr gediegene und besonders gemütliche Stube des Traditionsbetriebs.
Über 90 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher lehnen Gentechnik am Teller und am Acker sowie Patente auf Leben ab. Nichts desto trotz ist das Thema noch lange nicht „vom Tisch“, zu groß sind die gierigen Interessen der einschlägigen Konzerne,die auch großen Druck auf einzelne Regierungen und die EU-Kommission ausüben. 2014 könnte für Lebensmittel und Landwirtschaft zum Jahr der Entscheidung werden. Über das unselige „Transatlantische Freihandelsabkommen“ zwischen EU und USA versucht die Agro-Industrie auf Biegen und Brechen bezüglich Gentechnik die „Festung Europa“ zu erobern. Die Verhandlungen zum Abkommen sind nicht öffentlich, im Geheimen wird versucht Verbraucher und Kritiker vor vollendete Tatsachen zu stellen. Im Grunde eine völlig undemokratische und schwer kontraproduktive Vorgangsweise. Im Lichte dieser betrüblichen Situation gab es drei Vorträge und einen Überraschungsauftritt, die Hoffnung machten und jeder für sich sehr stark beeindrucken konnten.

Den Anfang machte CHRISTIANE LÜST, Gründerin der „Aktion Gen-Klage“ aus München, mit ihrem Bericht über die momentan aktuelle zweite Beschwerde gegen die österreichische Regierung wegen Menschenrechtsverletzungen durch Agro-Gentechnik vor der UNO in Genf. Die „Aktion Gen-Klage“ wurde 2006 in Hinblick auf juridisches Vorgehen auf EU-Ebene gegen den Vormarsch von Gentechnik gegründet und hat bis dato wichtige Erfolge errungen.

Der Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte behandelt die Eingaben und erteilt den Regierungen Auflagen,welche kraft des Paktes für nationale Menschenrechte für diese bindend sind. Es geht daher auch darum diese Auflagen in die Öffentlichkeit zu tragen und sie bei den Regierungen von allen Seiten immer wieder öffentlich einzufordern – umso eher wird Veränderung ermöglicht. Über 150 Länder haben den Pakt unterzeichnet und in Anbetracht, dass in der EU bereits 50 genveränderte Futtermittel zugelassen sind, die hauptsächlich aus Argentinien und Brasilien kommen und die dortigen Landbevölkerungen und Böden dramatisch schädigen, tut beherztes Einschreiten not. Es ist völlig widersinnig nach Deutschland und Österreich genverändertes Soja zu importieren. Erstens gibt es in Südamerika ausreichend konventionelles Soja und zweitens könnte viel mehr Futtermittel im Inland angebaut werden. Ein Importverbot für Gen-Soja tut dringend not. Die „Aktion Gen-Klage“ hat übrigens vor kurzem den Entscheid des Europäischen Gerichtshofes für ein endgültiges Verbot der Gentechnik-Kartoffel Amflora erwirkt !

Weiters referierte VOLKER HELLDORFF, Biobauer aus Kärnten von der Plattform „Ärzte, Bauern und Juristen für gentechnikfreie Nahrung“ über die Vorteile eines gentechnikfreien Österreichs und Europas für Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft.
Er verwies auf die dramatischen Mißstände in Argentinien, wo missgebildete Kinder durch die intensive Spritzung der Gentechnikfelder mit Glyphosat (=Roundup) keine Seltenheit sind. Auch die unzureichenden Tests neuer Gentechnik-Nahrungsmittel iinternational und besonders seitens der EU-Behörde EFSA sind schlicht unzumutbar für gesundheitsbewußte Bürger/innen. Grundsätzlich betonte HELLDORFF, dass die Agro-Gentechnik weltweit versagt : der Hunger in der Welt wurde verstärkt, da mit Gentechnik weniger geerntet wird und die Ernte außerdem vom Nährwert meist wenig bekömmlich ist. Er erinnerte auch an die bedrohlichen gesundheitlichen Auswirkungen sowohl des Star Link Genmais als auch des genveränderten Tryptophan, deren Opferzahl in den USA in die zehntausende gehen. Die Behauptungen der Gen-Industrie Gen-Nahrung wäre sicher und Gen-Anbau würde den Hunger in der Welt verringern sind gezielte Desinformation und in Anbetracht, dass der Mensch ein Anrecht auf gesunde Nahrung hat, eine gefährliche Fehlentwicklung des „modernen Lebens“. Kein Konzern sollte das Recht haben mit seinen Produkten die Umwelt zu schädigen und unsere Äcker mit Gift produzierenden Pflanzen zu verseuchen. Die Umweltschäden, welche durch die Ausbringung von Glyphosat (=Roundup) enstehen, haben so gravierend negative Auswirkungen auf Bienen, Grundwasser und Böden, dass sich die Einsicht aufdrängt dieses weitverbreitete und so kontraproduktive Mittel schleunigst zu verbieten. Bienen zum Beispiel sterben, wenn sie nur einem Hauch von Glyphosat ausgesetzt sind, das Grundwasser wird durch einsickerndes Roundup nachhaltig vergiftet

Auch wirtschaftlich beschert Gentechnik überdimensionale Pleiten : der deutsche
Chemie-Konzern BAYER wurde in den USA zu 517 Millionen € Schadenersatz verdonnert wegen der selbständigen Weiterverbreitung von genveränderten Reispflanzen
in die Umgebung, ausgehend von einem kleinen Versuchsacker. Dem amerikanischem Reisexport war so ein Milliardenschaden entstanden.
Folgerichtig vertritt HELLDORFF die Ansicht, dass ein gentechfreies Europa – und natürlich Österreich – einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil bezüglich Lebensmittelexporten aber auch Fremdenverkehr für sich verbuchen. Diesen Vorteil dem Druck skrupelloser Geschäftemacherei zu opfern wäre ebenso dumm wie unverantwortlich.

Gastgeber KLAUS FAIßNER sprach anschließend über die bedrohlichen Gefahren des
momentan in Verhandlung befindlichen „Freihandelsabkommen TIPP“ zwischen den USA und der EU. Die Gespräche zeichnen sich vor allem durch Intransparenz (die Verhandlungen werden geheim abgehalten) und ein brüskierend undemokratisches Vorgehen aus. Im Grunde genommen eine neoliberale Farce, ein beispielloses „Drüberfahren“ über menschenwürdige und enkeltaugliche Interessen zu Gunsten von kurzsichtiger Geschäftemacherei, die sich zum Ziel gesetzt hat die europäischen Umweltstandards zu unterlaufen und auszuhebeln. Eine drastische Verschlechterung von Lebensmittel- und Umweltstandards zugunsten der Gentechindustrie steht ebenso zu befürchten wie eine Gentechnikflut. Hormon-, Klon- und Chlorfleisch auf unseren Tellern wäre eine mögliche Folge. Schon heute rangiert die amerikanische Bevölkerung kraft ungesunder Lebens- und Ernährungsweise auf bemitleidenswerten Plätzen im internationalem Gesundheitsvergleich – die Lebenserwartung ist sogar kraft der immer zunehmenden Zivilsationskrankheiten gesunken !
In den USA läuft offenbar so viel falsch und aus dem Ruder, dass es absurd anmutet die wirtschaftlichen Begehrlichkeiten eines selbstzerstörerischen Systems überhaupt ernst zu nehmen und über gierige Konzerninteressen zu verhandeln. In vieler Hinsicht sind die USA am Ende – die EU sollte wachsam sein und auf Distanz zu diesem Abwärtstrend gehen. Ob dafür aber die nötige Vernunft und Weitsicht seitens der EU-Verhandler geben ist,bleibt sehr dahingestellt.In Anbetracht, dass der EU-Verhandlungsführer Handelskommissar KAREL de GUCHT in seiner belgischen Heimat wegen Steuerhinterziehung vor Gericht steht, will sich da nicht viel Hoffnung für einen vernünftigen Einsatz fürs Gemeinwohl breitmachen. Die materialistische Ausrichtung der aktuellen EU, die mehr den Geschäftsinteressen aus-schließlich profitorientierter Konzerne, als dem Allgemeinwohl der Bürgerinnen geneigt ist, nimmt FAIßNER auf´s Korn.Er vertritt die einleuchtende These, dass nur ein selbst-bestimmter Nationalstaat sich vor internationalen Machenschaften und Absenken der Regulierungsstandards auf US-amerikanisches Niveau erfolgreich wehren kann. Und empfiehlt daher folgerichtig einen österreichischen EU-Austritt. Möglicherweise die letzte Konsequenz sich von der schleichenden kollektiven Selbstzerstörung abzukoppeln.

Unangekündigt und völlig überraschend erschien bei der Versammlung GOTTFRIED GLÖCKNER, seines Zeichens legendäre Galionsfigur im Kampf gegen Gentechnik aus Hessen. GLÖCKNER war aus Erl in Tirol angereist, wo er wenige Tage zuvor einem
Vortrag seines brasilianischen Kollegen Prof. ANTONIO ANDRIOLI von der Universidade Federal da Fronteira Sud in Brasilien beigewohnt hatte.
GOTTFRIED GLÖCKNER hat ein schweres Schicksal im Kampf gegen Gentechnik hinter sich. Er hat nach der Verfütterung von Genmais seine gesamte Rinderherde und damit materielle Existenz verloren und ist an die Öffentlichkeit gegangen und als Botschafter für Gentechnikfreihet aufgetreten. Darauf wurde er vom Konzern verleumdet und ähnlich wie Wiki-leaks Gründer ASSANGE skrupellos verfolgt und erst jüngst rehabilitiert und entschädigt, Heute ist er international anerkannter Experte in Sachen Gentechnik und unter anderem Berater der russischen Regierung, die vernünftiger Weise eine radikalen Anti-Gen-Kurs fährt. GOTTFRIED GLÖCKNER fand sehr bewegende Worte und berichtete von einer kürzlich stattgefundenen internationalen Veranstaltung der russischen Regierung über Gentechnik in Moskau, welche die Ablehnung der Machthaber gegenüber Agro-Gentechnik deutlich unterstrich.
Hier ein entsprechender Bericht über die Situation in Russland:
http://sustainablepulse.com/2013/09/25/russia-considers-total-ban-on-all-gmo-products/

Man war sich einig, dass angesichts dieser dramatischen Entwicklungen nachdrücklich an die Forderung des Gentechnik-Volksbegehrens von 1997 erinnert werden muss :
Die Bürger/innen Österreichs wollen ein generelles Gentechnikverbot!

Bei vorzüglicher und selbstverständlich absolut genfreier Kost fand der Abend im bezauberndem Ambiente der gediegenen Grinzinger Heurigen-Institution seinen würdigen Abschluss.

http://www.stopptgennahrungsmittel.de/web/index.php?menu=65 ..

P.S.: An sämtliche im Parlament aktuell vertretenen Parteien : SPÖ, ÖVP, Grüne, Team Stronach und Neos waren Einladungen zu dieser informativen und brisanten Veranstaltung ergangen. Reagiert hat einzig die FPÖ und war durch NRAbg. Johannes Hübner vertreten.

daniel hackenberg für OEKONEWS

Liebe Kunden des Naturladens!

Es ist soweit, die Initiative „Agro-Gentechnik Freies Burgenland“ hat sich formiert!
Wenn sie Ihren Beitrag zu einer Gentechnik freien Umwelt leisten wollen, sind Sie aufgefordert dem Team beizutreten !

Besuchen Sie die Startveranstaltung am 1.Mai 2012  in Jennersdorf (Info folgt)!

Das nächste Treffen finden Sie hier, anschließend im Anhang
Zeigen Sie Zivilcourage!

Liebe Grüße Roberto Schandor, Naturladen Fürstenfeld

Einladung

Zivilcourage Burgenland – nächstes Treffen:

Montag 16.04.2012 um 19 Uhr 30
Ort: Stadtheuriger, Hauptplatz 11, 8380 Jennersdorf

Infos: Naturladen Schenk, Jennersdorf 03329/48120
Info: Die Startveranstaltung „Agro-Gentechnik Freies Burgenland!“  findet am 1.Mai 2012 in Jennersdorf statt, Infos folgen!

„Die Natur braucht keine Gentechnik“

Dienstag, 1. Mai 2012, 18:00 Uhr, Kulturzentrum Jennersdorf

Zivilcourage Burgenland lädt zu einem Informationsabend mit folgenden Vorträgen:
1) Plant for the Planet
2) Klaus Faißner, Journalist
3) Christoph Fischer, Gründer von Zivilcourage, freie Bauern und Bürger AG
Weitere Informationen im Naturladen Jennersdorf bei Ingrid Schenk: Tel. 0664/ 73 24 75 49.

Herzliche Einladung zu Veranstaltungen in OÖ, NÖ und Tirol
mit dem hessischen Landwirtschaftsmeister Gottfried Glöckner:
„DIE AUSWIRKUNGEN DER GENTECHNIK – ein Betroffener berichtet“.

Er war einer der ersten „Gentechnik-Bauern“ Deutschlands, pflanzte Genmais an, verfütterte ihn an seine Tiere und verlor daraufhin seine ganze Herde. Der Vortrag ist für Konsumenten und Produzenten gleichermaßen interessant. Informieren Sie sich aus erster Hand über ein Thema, das jeden Einzelnen betrifft!

Termine:

FR 16. März, 19.30 Uhr
4284 TRAGWEIN (OÖ)
Kulturtreff-Bad

SA 17. März, 19.30 Uhr
3033 ALTLENGBACH (NÖ)
Hotel-Restaurant Steinberger
Hauptstraße 52

DI 20.März, 19.30 Uhr
6464 TARRENZ bei Imst (T)
Fahrtechnikzentrum Driving Village
Dollinger 59
 
MI 21. März, 19.30 Uhr
4893 ZELL AM MOOS (OÖ)
Gasthof Seewirt
Zellhofweg 1

Herzliche Grüße,
Klaus Faißner
Freier Journalist, Wien
klaus.faissner@chello.at
(Tourkoordinator)

FRAGE UND ANTWORT

Hier mal die Anfrage wegen Graz. Wenn ich das recht entziffert habe, wurde das von Herrn Mag. Michael Schickhofer von der SPÖ eingereicht.

imfname_236057 PDF

Und hier die Antwort. Man beachte welche Summe der Verein erhält. Für diese Art von Leistung.
Und was mich erschreckt –  zu Fragen 25-34 – die Arbeit mit Transgenen Tieren. Ich hoffe, dass damit der Flohzirkus des Herrn der Fliegen gemeint ist, der manchmal in Scharingers Garten spielen darf.
Vielleicht sollten wir Herrn Mag. Schickhofer zu einer unserer Tagungen einladen um über diese Thema zu referieren.

Dazu auch noch eine Sachverhaltsdarstellung eines Institutsmitglieds:

Sachverhaltsdarstellung_2011 PDF

und ein Artikel von Klaus Faißner zum Thema: „Uni Graz: Illegale Gentechnik-Pflanzen wachsen weiter“

Tatort Gentechnik – Uni Graz 8 doc

Uni Graz: Illegale Gentechnik-Pflanzen wachsen weiter

Genmanipulierte Raps-, Tomaten-, Tabak- und Ackerschmalwand-Pflanzen wurden ohne Genehmigung von der Uni Graz im Glashausbereich angebaut. Obwohl es möglicherweise zu einer gentechnischen Verschmutzung der Natur gekommen ist, wollen die Betroffenen weitermachen – schließlich geht es um viel Geld.

Die Fenster standen monatelang immer wieder offen. Pollen-, Luft- oder Abwasserfilter gab es keine. Der Bereich war nur durch eine Kette von anderen Pflanzen in den Glashäusern getrennt. Und: Alles passierte illegal, ohne Genehmigung des Wissenschaftsministeriums. Die Rede ist von Gentechnik-Versuchspflanzungen in zwei Gewächshäusern der Schubertstraße 51A. Hier, am Rande des botanischen Gartens, ist das Institut für Pflanzenwissenschaften der Uni Graz beheimatet. Was hier vor sich ging, wäre wohl immer im Verborgenen geblieben, hätte nicht ein Institutsmitglied anonym bei der Staatsanwaltschaft Graz Alarm geschlagen und das G7-Stadtmagazin der „Kleinen Zeitung“ informiert. „Gentechnisch verändertes biologisches Material (Pollen und Samen) wurde und wird in die Umwelt verbracht“, schreibt der Aufdecker in seiner Sachverhaltsdarstellung. Konkret seien seit eineinhalb Jahren drei genmanipulierte Raps-, 15 Tomaten-, 100 Tabak- und 300 Ackerschmalwand-Pflanzen auf einer Fläche von 65 m2 gewachsen, erklärt Uni-Graz-Pressesprecherin Dagmar Eklaude.

Der Fall hat eines klar gemacht: Auch im angeblich gentechnikfreien Österreich findet

Gentechnikanbau statt. Während fast alle Konsumenten Gentechnik am Teller ablehnen und Bauern keine Gentechnik am Acker wollen, haben mehrere Universitäten die grundsätzliche ministerielle Genehmigung für den Anbau in Glashäusern. Dies ist bei der Uni Graz seit 2002 der Fall. Insgesamt dürfen in Österreich 15 Einrichtungen (Universitäten, Forschungseinrichtungen und die Österreichische Akademie der Wissenschaften) mit gentechnisch veränderten Organismen arbeiten, heißt es aus dem Wissenschaftsministerium. Zusätzlich zur Grundsatzgenehmigung müssen die Forscher jedes einzelne Gentechnik-Projekt im Ministerium anzeigen oder genehmigen lassen. Bei Gesetzesübertretungen ist eine Verwaltungsstrafe von bis zu 21.800 Euro möglich. Strafrechtlich ist der illegale Anbau laut Staatsanwaltschaft Graz nicht relevant.

Diese Höchststrafe ist gering im Vergleich zu den finanziellen Segnungen, die die Gentechnik den Unis bringt. Als der für den Grazer Gentechnikanbau verantwortliche Professor Thomas Roitsch 2009 von der Uni Würzburg an die Uni Graz wechselte, hatte er Geld und Gentechnik mit im Gepäck: 258.000 Euro kommen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), also vom deutschen Steuerzahler, einen kleinen Teil trage die Uni Graz und somit der österreichische Steuerzahler, so Pressesprecherin Eklaude. Das Ganze sei in Würzburg beantragt worden, es handle sich „offensichtlich um ein größeres Projekt mit mehreren Forschungsgruppen“. Roitsch setzte sich nicht nur an der Uni Würzburg für die Gentechnik ein, sondern versucht damit auch in Graz neue Mitarbeiter zu finden. In einem noch immer aktuellen Stellenangebot wirbt er damit, dass „Gewächshäuser für transgene Pflanzen zur Verfügung stehen“. Roitsch selbst verweigert zum Thema jeden Kommentar.

Trotz ihres Fehlverhaltens wollen die Verantwortlichen fast genauso weitermachen als ob nichts gewesen wäre. Dekan Karl Crailsheim kündigte sofort nach Bekanntwerden der Affäre an, den vorerst illegalen Versuch beim Wissenschaftsministerium nachträglich genehmigen zu lassen. Eine solche Anmeldung ist laut Wissenschaftsministerium bereits eingelangt und wird zur Zeit bearbeitet. Lediglich die drei Rapspflanzen und ein Drittel aller anderen genmanipulierten Organismen seien zerstört worden, so Uni-Graz-Pressesprecherin Eklaude. „Bei der Vernichtung der Pflanzen hat sich der Dekan persönlich darum gekümmert, dass alles gesetzeskonform abläuft.“ Unabhängige Zeugen gibt es allerdings nicht: „Kontrolliert hat das niemand.“ Die große Mehrheit der Gentechnik-Pflanzen sei zurückgeschnitten worden und könne nun eine zeitlang nicht blühen.

Doch wenn das Wissenschaftsministerium den Anbau nicht ablehnt, werden die Gentechnik-Pflanzen bald wieder blühen. Weiter wird es keine Pollenfilter geben, denn es geht um Versuche der „Sicherheitsstufe 1“. Das bedeutet laut Gentechnikgesetz, dass von „keinem oder nur einem vernachlässigbarem Risiko für die Sicherheit auszugehen ist“.

Was von einer solchen Einteilung zu halten ist, hat der hessische Landwirt Gottfried Glöckner am eigenen Leib erfahren: Auch der Genmais „Bt 176“, den er ab 1998 großflächig anbaute und seinen Kühen verfütterte, war mit der Sicherheitsstufe 1 bewertet. Er vertraute auf ein von der Wissenschaft „bestens getestetes Produkt“, wie es hieß – und wurde bestraft: Die rund 70 Tiere gaben nach einiger Zeit keine oder fast keine Milch mehr, es kam zu Missgeburten, viele Kühe wurden krank und zwölf starben. Heute weiß er: „Der genmanipulierte Mais hätte nicht als Sicherheitsstufe 1, sondern als Sicherheitsstufe 4 beantragt werden müssen – als biologischer Kampfstoff.“ Bei der Sicherheitsstufe 1 gehe man davon aus, dass gentechnisch veränderte Pflanzen gleichwertig zu herkömmlichen Pflanzen wären. Das hat sich inzwischen aber auch auf wissenschaftlicher Ebene vielfach als falsch herausgestellt. Glöckner: „Gentechnisch veränderte Organismen sind grundsätzlich etwas Neues. Die Sensibilität ist bei der Bevölkerung längst angekommen, die Wissenschaftler tun sich da noch schwer.“

Bei der Gentechnik werden alle natürlichen Artgrenzen überschritten. Es ist z.B. möglich, ein Gen (= eine Erbanlage) eines Fisches in eine Tomate einzusetzen. Es entstehen Mischwesen, wie sie die Natur nie hervorbringen könnte. Daher gibt es Probleme über Probleme – auch in den USA, dem „Mutterland der Gentechnik“. Vor wenigen Monaten zeigte der Top-US-Wissenschafter Don Huber von der Purdue University in Briefen an Verantwortliche der US-Regierung und der EU auf, dass Pflanzen- und Tierkrankheiten infolge des exzessiven Gentechnikanbaus und des damit verbundenen hohen Spritzmitteleinsatzes rapide zunehmen. Ohne ein weitgehendes Gentechnikverbot drohe in den USA der „Kollaps unserer entscheidenden landwirtschaftlichen Infrastruktur“.

Doch es geht nicht nur um die Gesundheit, sondern auch um die totale Kontrolle der Nahrung durch wenige Konzerne. Patente auf Leben machen dies möglich. Dabei offenbart sich ein Dilemma: Die Wissenschaft handelt beim Thema „Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln“ sehr oft gegen den Willen der Bevölkerung. Einer der wenigen unabhängigen Forscher weltweit, der Norweger Terje Traavik, erklärte dazu: „Eine der größten Gefahren der Gentechnik besteht darin, dass 95 Prozent aller Wissenschafter auf diesem Gebiet für die Industrie arbeiten, auf der Seite der Produzenten. Keine fünf Prozent sind wirklich unabhängig.“ Langzeitversuche über die gesundheitlichen Auswirkungen der Gentechnik gibt es weltweit nicht – bis auf einen der bayerischen Landesregierung. Dieser sorgte unter Kritikern lediglich für Kopfschütteln: So wurden beispielsweise die Hälfte aller Kühe „wegen Krankheit oder Unfruchtbarkeit“ ausgetauscht, ohne dass dies als problematisch angesehen wurde. Trotz aller bekannter Risiken werden bei uns Schweine, Hühner und Rinder mit Gensoja gefüttert. Das einzige was hilft, ist zunehmender Widerstand. Dieser hat auch schon bewirkt, dass in Österreich so gut wie alle Legehennen und Milchkühe gentechnikfrei gefüttert werden. Österreichische Milch und Eier sind also sauber.

Text: Klaus Faißner

Anmerkung:

Derjenige, der am meisten bekämpft wird – Herr Wesjohann und sein Betrieb mit der Marke Wiesenhof – hat bei Geflügel schon im Jahr 2000 komplett auf gentechnikfreie Fütterung umgestellt. Wir in Österreich freuen uns, dass es jetzt, 10 Jahre später, Rewe gemacht hat. Wiesenhof ist am Geflügelsektor Nummer eins in Deutschland. Hier geht es um rund 300.000 Tonnen Soja pro Jahr, die gentechnikfrei verfüttert werden – nur ein bisschen weniger als in ganz Österreich Gensoja verfüttert wird. Freilich sind die Forderungen richtig, Subventionen an Tierfabriken zu streichen. Aber Geflügelanlagen wie jene von Wiesenhof mit 50.000 Tieren gibt es in Österreich auch schon und in Deutschland selbst umso mehr. Ihn an den Pranger zu stellen, ist m.M.n. kontraproduktiv – wollen wir Wiesenhof kaputtmachen und stattdessen die Gentechnikverfütterung in nicht minder großen betrieben fördern? Wesjohann hat beispielsweise auch mit der Antibiotikaverfütterung lange vorher aufgehört, bevor sie der Gesetzgeber verboten hat. Wäre das Ganze ehrlich, müssten die Organisatoren einen EU-Austritt fordern. Erst dann könnte man gesetzlich Tierfabriken, Wahnsinnstiertransporte, etc. verbieten, so wie es in Österreich vor 1995 de facto der Fall war.

http://www.mega-tierernaehrung.com/unternehmen.php?m=2#3
(Firma gehört zum Imperium Wesjohanns, das noch immer ein Familienbetrieb ist)

Hier die ARD-Sendung gegen Weshohanns Marke mit z.T. schockierenden Bildern: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8068044/

Ein zwar sehr langes aber zwischendurch interessantes Video mit ihm (allerdings ohne das Gentechnik-Thema): http://www.youtube.com/watch?v=XhJMvSwu108

LG,
Klaus Faißner

http://www.rotenburger-rundschau.de/redaktion/redaktion/aktuell/data_anzeigen.php?dataid=90726

„Haben Agrarindustrie satt“
Umweltverbände rufen zur Demonstration in Berlin auf

Mit einer ähnlich guten Resonanz wie im Vorjahr hoffen die Initiatoren der Demonstration in Berlin
Heute 10:00:00
Rotenburg.  (r/ww). Zu Samstag, 21. Januar, lädt die Bundesregierung im Rahmen der Grünen Woche erneut zum Internationalen Agrarministergipfel in Berlin ein. Dort treffen sich Minister aus aller Welt mit Agrarkonzernen, insbesondere um die Industrialisierung der Landwirtschaft voranzutreiben, das befürchten diverse Umweltverbände im Landkreis Rotenburg. Sie wollen eine solche Politik nicht akzeptieren und rufen zu einer bundesweiten Großdemo in der Hauptstadt auf. Dafür werden Busfahrten nach Berlin organisiert.
„Wir wollen weg von Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten, hin zu einer bäuerlichen und umweltverträglichen Landwirtschaft“, fordert Jürgen Hicke vom Nabu Rotenburg, einer der Organisatoren der Demonstration. „Immer weniger Verbraucher haben Vertrauen in die jetzigen Produktionsformen. Sie haben genug von Gentechnik, Massentierhaltung und der Vermaisung der Landschaft.“ Neben dem Nabu rufen der BUND, das Bündnis für artgerechte Tierhaltung, Bioland, das Klimabündnis Rotenburg, Sambucus, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Ackern und Rackern, die Bürgerinitiative Fintel gegen Massentierhaltung und weitere Verbände zur Demo auf.

Aus Rotenburg und Umgebung hatten sich bereits zur Demonstration im vergangenen Jahr mehr als 80 Menschen mit zwei Bussen nach Berlin auf den Weg gemacht. Der zunehmende Widerstand der Menschen sei spürbar, so heißt es, „insbesondere wegen des ausufernden Maisanbaus und immer mehr Massentierhaltungs-Ställen“.

„Anlagen mit bis zu 60.000 Hähnchen, wo 25 von ihnen auf einem Quadratmeter Platz finden müssen oder Tausende von Schweinen eingepfercht sind, haben mit Tierschutz nichts mehr zu tun“, meint Hicke. Hinzu kämen die Schädigung des Klimas, die Belastung der Umwelt und die Gefährdung der Gesundheit durch den Einsatz von Antibiotika. Bezahlt werde das alles mit Milliardenbeträgen der Steuerzahler, beklagen die Umweltverbände, die fordern, dass die für 2013 anstehende EU-Agrarreform Änderungen bringen müsse. Dazu bräuchte es keine Lohnmäster, „sondern Landwirte, die in bäuerlichen Betrieben umweltverträglich wirtschaften und die für gesunde Lebensmittel und eine naturverträgliche Landwirtschaft anständig bezahlt würden“. Die Verbände sind überzeugt, dass der gesellschaftliche Druck wächst. Längst wollen nicht nur Naturschützer und Grüne, sondern zunehmend auch Interessensgruppen aus der Landwirtschaft eine andere Politik, „die weder Hungerkrisen, noch Klimawandel und Höfesterben zur Folge hat“.

Mit der Demo soll der Forderung Nachdruck verliehen werden, Subventionen an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien zu koppeln. Die Busse am 21. Januar fahren ab Rotenburg und Scheeßel.

Anmeldungen nimmt der Nabu unter info@nabu-rotenburg sowie unter Telefon 04266/211300 entgegen. Rotenburger Rundschau GmbH & Co. K

Nationalfeiertag und EU-aus

Was feiern wir jedes Jahr am Nationalfeiertag? Wohl nicht ohne Grund wird dies meist verschwiegen: Es geht um das österreichische Neutralitätsgesetz, das der Nationalrat am 26. Oktober 1955 beschlossen hat BGBl. Nr. 211/1955 . Doch seit dem EU-Vertrag von Lissabon ist Österreich nicht mehr neutral, wie der Völkerrechtler Manfred Rotter schon vor Jahren klargestellt hat http://derstandard.at/3087436 . Also „feiern“ wir etwas, was wir gar nicht mehr sind. Dabei hat Österreich 1955 mit der endlich erlangten Freiheit und der dazugehörigen Neutralität seinen Willen erklärt, „für alle Zukunft und unter allen Umständen seine Unabhängigkeit zu wahren und sie mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu verteidigen“, um „als dauernd neutraler Staat einen wertvollen Beitrag zum Frieden in der Welt leisten zu können“. So steht es im Bundesgesetz zum Nationalfeiertag http://tinyurl.com/3ftzlfa .

„Für alle Zukunft und unter allen Umständen seine Unabhängigkeit zu wahren“ – für „unsere“ Politiker dauerte „alle Zukunft“ aber nur bis zum EU-Beitritt 1995:
Die „Republik Österreich“ …

… wurde nicht nur an der Staatsgrenze zum sternenverhangenen Protektorat Österreich/Austria ohne Republik …

… sondern die Republik verschwand …

http://www.sagen.at/doku/briefmarken/briefmarken.html
Briefmarke 7 S, Republik Österreich, 2001

… mit der Euro-Einführung 2002 auch von den Briefmarken:

(26.01.2002)
http://euromuenzensammeln.de/diverses.htm

Der „dauernd neutrale Staat“, der „einen wertvollen Beitrag zum Frieden in der Welt leisten“ soll, ist also offensichtlich nicht mehr.

Dabei bräuchten wir den Nationalstaat dringender als je zuvor – allen Unkenrufen zum Trotz. Wer das sagt? Z.B. der deklarierte „Linke“ Jean Ziegler, langjähriger UNO-Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung, erklärte in einem Interview mit der Zeitschrift „Junge Freiheit“ vom 9. August 2002:

Gegen den Manchester-Kapitalismus hat es Widerstand gegeben, etwa in Form der Gewerkschaften, der Sozialdemokratie oder der Nationalstaaten.
Nationalstaat als Widerstand gegen Kapitalismus?
Ziegler: Ja, sicher. Der Nationalstaat drückt den Volkswillen aus und gewährt seinen Bürgern soziale Sicherheit. Heute gibt es ihn als wirtschaftliches Subjekt leider nicht mehr.

Birgt dann demzufolge auch der Rückbau der Nationalstaaten in Europa die Gefahr einer noch hemmungsloseren Ausbreitung des Raubtierkapitalismus?
Ziegler: Aber absolut. Der Zerfall des Nationalstaates bringt den Zerfall des Gesellschaftsvertrages und die Atomisierung des Bürgers mit sich. Nicht zuletzt geht die Aufklärung zu Ende: Die republikanische Staatsform lebt ja vom souveränen Bürger, von den Grundwerten der Volkssouveränität, der Regierung durch Delegation. Wenn die Regierung keine Macht mehr hat, dann bleibt auch der Bürger ohnmächtig dem Raubtierkapitalismus ausgeliefert.
http://tinyurl.com/3b36zmg

Wenn uns Bürgerrechte, Neutralität und Frieden wirklich Anliegen sind, kann die Lösung wohl nur in einem Austritt aus der EU liegen. Denn die EU- und Euro-Politik folgt genau jenen Grundsätzen wie es der „Euro-Chef“ Jean Claude Juncker im Spiegel erläuterte:
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15317086.html

Ein Austritt wird nicht von heute auf morgen möglich sein, aber es gibt zwei neue Instrumente dafür: Die Unterstützungserklärung für das Volksbegehren zum EU-Austritt und die gerade gegründete EU-Austrittpartei mit dem Kürzel „EU-aus“ http://www.euaustrittspartei.at/ – siehe auch Anhang. Dass es wahr ist!

Herzliche Grüße,
Klaus Faißner

P.S.: Am Nationalfeiertag gibt es zwei (kleine) Kundgebungen von EU-aus – wer kommen will und kann ist natürlich herzlich willkommen:
* EU-aus Treffpunkt 1 um 11.30 – 13:00 Uhr vor dem Außenministerium, Minoritenplatz 1010 Wien
* EU-aus Treffpunkt 2 um 14:00 – 15:30 Uhr vor dem Parlament 1010 Wien (Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung)
http://www.euaustrittspartei.at/internes/termine/

Weiterleitung (wie fast immer) ausdrücklich erwünscht.

Mitgliedsantrag-EU-Austrittspartei-2011-10-12 PDF

Gentechnikland Österreich? – Persilschein – Menschenversuch…

14. Oktober 2011

http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wzwissen/technologie/404224_Gentechnikland-Oesterreich.html

Trotz starker Vorbehalte in der Bevölkerung wird an Laborpflanzen für die Landwirtschaft geforscht
Gentechnikland Österreich?

Von Klaus Faißner

„In der Risikoforschung könnten wir weltweit Nummer eins werden.“
Ein Mitarbeiter der Uni Graz brachte es Mitte Juli, für viele überraschend, ans Tageslicht: In Österreich wird eifrig an der Agro-Gentechnik geforscht – wenn auch in Glashäusern. Er wies in einer Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Graz darauf hin, dass am Institut für Pflanzenwissenschaften eineinhalb Jahre illegal gentechnisch veränderte Raps-, Tomaten-, Tabak- und Ackerschmalwand- beziehungsweise Arabidopsis-Pflanzen angebaut wurden, die Fenster über Monate immer wieder offen standen und eine Windverfrachtung des Pollenmaterials „bereits erfolgt“ sei.
Laut Pressestelle der Uni Graz wurden daraufhin lediglich die wenigen Rapspflanzen und ein Drittel aller anderen genmanipulierten Organismen zerstört, der Rest wachse nach dem Zurückschneiden weiter. Ob es zu Schäden in der Natur gekommen ist, werde nicht untersucht.
Wie sieht es mit dem Ausmaß der Gentechnik-Forschung, die noch dazu vielfach vom Steuerzahler finanziert wird, für Acker und Teller in Österreich aus? Hier lägen keine Zahlen vor, heißt es aus dem Wissenschaftsministerium, da der Begriff Agro-Gentechnik „im Gentechnikgesetz nicht verwendet wird“. Auch Schätzungen über das Forschungsvolumen sind nur schwer zu erhalten. So meint ein – zum Thema kritisch eingestellter – Experte, dass in den vergangenen 20 Jahren „wahrscheinlich über 100 Millionen Euro“ öffentliche Gelder in die Agro-Gentechnik und damit „in die Grundlagenforschung für multinationale Konzerne“ gepumpt wurden. Aktuell laufen Agro-Gentechnikprojekte zumindest an der Boku Wien, am Biotechnologiezentrum Wien, am Universitäts- und Forschungszentrum Tulln und eben in Graz.

„Alle lachen uns aus“
Seit 20 Jahren in der Agro-Gentechnikforschung tätig ist Margit Laimer Da Camara Machado vom Institut für Angewandte Mikrobiologie an der Boku Wien. Als positive Ergebnisse der Gentechnik-Forschung hierzulande sieht sie zum Beispiel die Entwicklung virenresistenter Obstbäume, stärkehaltiger Kartoffelsorten oder sogenannter Pharma-Pflanzen, die Antikörper gegen das HI-Virus entwickeln. Aufgrund der allgemein restriktiven Haltung in Österreich sei es allerdings unmöglich, Genehmigungen für kleine Freisetzungsversuche zu erhalten. Das Ganze sei mit Trockenschwimmen zu vergleichen. „Wir sind das einzige Land im ganzen EU-Vergleich. Alle anderen lachen uns aus“, so Laimer.
„Wenn gentechnisch veränderte Pflanzen in der Natur ausgebracht werden, sind sie nicht mehr rückholbar, und sie vermehren sich“, hält Alberta Velimirov entgegen. Sie war bis vor kurzem am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL) in Wien tätig und wirkte an einem der aufsehenerregendsten Gentechnik-Versuche der vergangenen Jahre mit. Um ausreichend Forschungsgelder für diesen Bereich zu generieren, müsste dem Wunsch der Bevölkerung nach Gentechnikfreiheit entsprochen werden.
Dies würde bedeuten, sich auf die Erforschung der Risiken der Gentechnik zu konzentrieren: „Wir könnten auf diesem Gebiet weltweit die Nummer eins werden.“ Das große Problem sei aber, dass es bisher fast unmöglich sei, wissenschaftlich erfasste Risiken der Gentechnik zu präsentieren, ohne Repressalien zu fürchten. „Die Wissenschafter sollten sich zusammentun und auf angemessenem Niveau diskutieren, ohne unter die Gürtellinie zu gehen“, so Velimirov.
Studie unter Verschluss
Im Oktober 2008 präsentierte das Gesundheitsministerium eine Studie über die Auswirkungen der Verfütterung von Genmais. Die mit Genmais gefütterten Versuchstiere waren bereits ab dem dritten Wurf weniger fruchtbar als die gentechnikfrei gefütterte Kontrollgruppe. Es stellte sich jedoch heraus, dass die statistische Auswertung fehlerhaft war. Die Studie wurde zurückgezogen und bis heute nicht publiziert, obwohl Studienautorin Alberta Velimirov sie inzwischen überarbeitete. Diese Leistung müsste aber insbesondere von Studienleiter Jürgen Zentek erbracht werden, heißt es aus dem Ministerium. Doch dieser signalisierte nach seiner Übersiedlung an die Universität Berlin, kein Interesse mehr zu haben. Velimirov schlägt einen Ausweg vor: Internationale und von der Industrie unabhängige Wissenschafter sollten ihre Korrekturen überprüfen, sodass es doch noch zu einer Veröffentlichung kommen kann. Der Ball liegt nun beim Ministerium.

Liebe Leute!

Insgesamt rund 40 Bürger kamen bei einer fast 14-stündigen Mahnwache zum Parlament, um gegen die Erweiterung der Euro-Ausfallshaftung Österreichs für Pleitestaaten und Banken (EFSF) zu protestieren. Sie startete gestern, dem 29.9., um 19.00 Uhr und endete heute, am 30.9., knapp vor 9.00 Uhr.

Unsere Hauptforderungen:
– Für das Recht auf eine Volksabstimmung über den EFSF bzw. deren Ausweitung. Die der EFSF handelt es sich um eine Änderung des EU-Vertrages von Lissabon (sog. No-Bail-Out-Klausel), für die Bundeskanzler Faymann im berühmten Brief an Krone Herausgeber Hans Dichand eine Volksabstimmung versprochen hat.
–  Gegen den neuerlichen Verfassungsbruch im Parlament. Immer höhere Bürgschaften einzugehen, wird letztlich alle Staaten in den Ruin treiben.

Inhaltliche Unterstützung kommt unter anderem vom bekannten Ökonom Heinrich Wohlmeyer: „Damit haften wir für sage uns schreibe mit 22 Milliarden Euro, d. h. mit fast 30 %  des Budgets. Es ist eine klare Umgehung der Verfassung und der EU-Verträge, sowie eine Belastung der unschuldigen Bürger – eine Sozialisierung der Abschreibungen der Banken. Dass Griechenland in Ausgleich gehen wird, ist nun abzusehen. Auch Italien wird zahlungsunfähig werden. Dann werden unsere Haftungen schlagend und der Budgetnotstand wird gegeben sein. Wir übernehmen die Abschreibungen, die die Banken hätten machen müssen. Die Banken treiben mit ihren Untergangszenarien die Politiker vor sich her … und niemand hält sie auf. Der ESM ist die Erweiterung und „Automatisierung“ dieser Plünderung.“ Hier das Pflichtvideo dazu: http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0

Herzliche Grüße,
Klaus Faißner (Mitorganisator)

Kleine Zeitung:

Parlament stimmt Euro-Haftung zu

Nach heftigen Attacken des BZÖ gegen die Grüne Klub-Chefin Eva Glawischnig und Finanzministerin Fekter und einer Unterbrechung der Sitzung hat das Parlament nun doch noch seine Arbeit getan und der Aufstockung des Euro-Haftungsschirmes zugestimmt.

Der Nationalrat hat Freitagnachmittag in einer Sondersitzung der Aufstockung des Euro-Haftungsschirms (EFSF) mit der Mehrheit von Koalition und Grünen zugestimmt. Die Haftungsverpflichtung für Österreich wird damit von 12,2 auf 21,6 Milliarden angehoben. Dazu kommen noch Kosten und Zinsen, die sich nach aktueller Schätzung auf bis zu 7,1 Mrd. Euro belaufen könnten, in Summe also 28,7 Mrd. Euro, für die Österreich gerade steht.

Nein zur Schuldenunion – Ja zur Demokratie – auf zum Parlament!

Bitte weiterleiten!

Am Freitag, dem 30. September, um 10.00 Uhr werden Rot-Schwarz mit Hilfe der Grünen im Nationalrat geeint dem „Europäischer Stabilitäts-Mechanismus“, kurz: ESM zustimmen (ich sage dazu: Wären Blau oder Orange in der Regierung, täten sie es auch). Es komme „zu einer anonymen Finanz-Versklavung über ein Ermächtigungsgesetz im Kleide der Solidarität“, sagen die honorigen Professoren Heinrich Wohlmeyer und Günther Robol dazu (ganzer Text siehe Anhang).

21,6 Mrd. Euro Steuergelder werden für diesen Zweck freigegeben, mit Zinsen sogar rund 29 Mrd. Euro. Jeder Österreicher bürgt somit mit fast 4.000 Euro, vom Baby bis zum 100-jährigen. Laut ESM-Vertrag müssen wir „bedingungslos und unwiderruflich binnen 7 Tagen“ an andere Länder zahlen, es gibt keine parlamentarische Kontrolle sowie keinen parlamentarischen Einfluss auf sein Wirken, so gut wie kein System der Gewaltenteilung und weder der EU-Rechnungshof noch nationale Rechnungshöfe dürfen prüfen. Die Tätigkeit der verantwortlichen Gouvereursräte ist nicht öffentlich und nicht transparent, dafür dürfen sie das Grundkapital jederzeit erhöhen. Dass diese Gouverneursräte nicht geklagt werden dürfen, versteht sich fast von selbst. Hier ist alles in 4 Minuten bestens erklärt: http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0

Obwohl es sich um eine Änderung des EU-Vertrages handelt, gibt es keine Volksabstimmung – doch eine solche hatte Bundeskanzler Faymann 2008 versprochen. Und als ob das alles noch nicht genug wäre, denken EU-Verantwortliche über eine Hyperinflation nach – eine Vermögensvernichtung der Sonderklasse http://tinyurl.com/3e3jed5 .

Wollen wir das wirklich hinnehmen? Liebe Leute, wer nichts tut, stimmt zu! Ich werde mich daher vors Parlament stellen. Ab Donnerstag, dem 29.9., 19.00 Uhr, die ganze Nacht, bis die Parlamentsdebatte am Freitag um 10.00 Uhr anfängt. Wer macht mit – und sei es eine Stunde? Wenn sich viele namentlich bereiterklären, könnte man auch gemeinsam eine Mahnwache anmelden. Wer hat Interesse?

Unter dem Motto: Friedlich, entschlossen, kreativ für die Demokratie, Rechtsstaat, Souveränität und unser schönes Land. Warum z.B. nicht zwischendurch auch lustige Gstanzl singen?

LG,
Klaus Faißner

Offener Brief von Dr. Wohlmeyer – ESM PDF

http://www.bulbfiction-derfilm.com/

Den untenstehenden Worten des Ökoenergie-Pioniers Franz Nießler ist nichts hinzuzufügen (siehe unten). Der Film „Bulb Fiction“, der einen Aspekt der EU-Diktatur zeigt, startet am 16.September in den Kinos http://www.bulbfiction-derfilm.com . Siehe auch ein interessantes Interview mit Regisseur Christoph Mayr http://tinyurl.com/4xx22cn .
Herzliche Grüße,
Klaus Faißner
P.S.: Noch gibt es 60-Watt-Glühbirnen in Elektrogeschäften und Baumärkten zu kaufen – nachbestellen dürfen sie aber nicht mehr. Es ist sehr ratsam, ein Lager anzulegen – was übrigens auch für Lebensmittel gilt.

Von: Franz Niessler [mailto:niessler.energie@chello.at]
Gesendet: Dienstag, 13. September 2011 14:27
An: Walter Vertat
Cc: Eurosolar Austria
Betreff: Film zum Thema „Energiespar-Lampe“, „Bulb Fiction“ ab 16.9.2011 im Wiener Gartenbaukino xxx Heinrich Goebel xxx Brisanter Wiener Solarstammtisch am 15.9.2011

Das Verbot der Glühlampe war vom Anfang an ein riesiger Betrug, dies wurde auch beim Wiener Solarstammtisch aufgezeigt.
Leider gingen auch Leute aus der Antiatom- und Solarszene  der EU-Maffia peinlich auf dem Leim
und verteidigten aggressiv (manche noch bis heute) das Glühlampenverbot..
Wir sollten uns diesen Film im Gartenbaukino am 16.9.2011 gemeinsam ansehen.
Mehr dazu auch beim Wiener Solarstammtisch am .Do 15.9.2011.

Sonnige Grüße
Franz Nießler
Tel. 01/604 52 73,  Mobil-Tel. 0664/34 00 270.

Übrigens: Der Erfinder der Glühlampe war Heinrich Goebel : http://www.heinrich-goebel-realschule.de/goebels_erfindung.htm ,
so haben wir es auch in der Schule noch nach 1945 gelernt, und nicht Thomas Alva Edison

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From: M.P.
Sent: Tuesday, September 13, 2011 1:18 PM

„Geschichten um die Glühbirne“

Sehr geehrte Energiepolitik- und Film-Interessierten!

Der Film-Regisseur Christoph Mayr war am vergangenen Donnerstag, dem 8. September 2011, in der ORF-Ö1-Reihe „Von Tag zu Tag“ zu Gast.

Die Sendung ist „on demand“ abrufbar und kann nachträglich angehört werden (sieben Tage lang, also bis Donnerstag, 15. September 2011, ca. 14 Uhr). Weitere Informationen und Direkt-Link zur Sendung siehe unten.

Christoph Mayr verfasste das Drehbuch des „Glühbirnen-Films“ (Titel: „Bulb Fiction“), der sich intensiv mit dem
Thema „Energiesparlampe“ bzw. Energiesparen beschäftigt und eine wertvolle Diskussionsgrundlage darstellt;
er ist ab kommendem Freitag, 16. September 2011, in den österreichischen Kinos zu sehen (meine Empfehlung: „Gartenbau“, Wien 1).

Beste Grüße allseits
M.

P. S.
Ein früheres Versenden dieses Tipps war mir leider nicht möglich; ich habe die Sendung aber aufgenommen und kann sie bei Bedarf zur Verfügung stellen.


Über diesen Film *

Der Dokumentarfilm Bulb Fiction nimmt das Verbot der Glühlampe zum Anlass, um Macht und Machenschaften der Industrie, sowie den Widerstand gegen die „Richtlinie zur Regulierung von Lichtprodukten in privaten Haushalten“ zu portraitieren. Es geht um die Macht der Industrie und ihrer Lobbys, die Verstrickung der Politik in diese Machtstrukturen, um Profit und Scheinheiligkeit, um bewusste Fehlinformation.

Es geht aber auch um die prinzipielle Frage, ob die Qualität des visuellen Umfelds, und somit unsere Lebensqualität, anderen Belangen ohne weiteres unterzuordnen ist. Die Güte des uns umgebenden Lichts stellt einen nicht zu unterschätzenden Wert dar, ein Wert, den man nicht am Altar eines reinen Umweltgewissens unüberlegt opfern sollte.

Über den Inhalt dieser Sendung *

Seit dem Beschluss einer EU-weit verpflichtenden schrittweisen Abschaffung der Glühbirne wird immer mehr Kritik an den sie ersetzenden Energiesparlampen laut: Die sichere Entsorgung der quecksilberhaltigen Lampen ist ungelöst, viele der Kompaktleuchtstofflampen landen ohnehin im Hausmüll, das deutsche Umweltbundesamt warnt vor der Gefährlichkeit zu Bruch gegangener Lampen besonders für Kinder und Schwangere, außerdem wird die energie- und kostensparende lange Lebensdauer, die auf den Verpackungen angegeben ist, in der Praxis oft krass unterschritten.

Aber auch die Art und Weise, wie die EU-Verordnung zum Glühbirnenverbot zustande gekommen ist, ist Gegenstand von herber Kritik. Wurde hier aus den falschen Gründen eine falsche Entscheidung getroffen, die letztlich nur der Leuchtmittelindustrie nützt? Dieser Eindruck kann beim Ansehen des eben präsentierten Dokumentarfilms „Bulb Fiction“ durchaus entstehen. Stella Damm spricht mit dem Regisseur des Films, Christoph Mayr.

Empfang der Sendung via Internet (auch im Nachhinein)

„Ö1“ ist via Internet weltweit zu empfangen (abrufbar mittels Direkt-Link, siehe unten), soferne die Technik des jeweiligen Computers dafür geeignet ist (bei jüngeren Modellen fast ausnahmslos der Fall). Der Empfang von Radio via Internet erfolgt – je nach technischen Gegebenheiten – gegenüber terrestrischem Empfang um etwa 30 bis 90 Sekunden zeitversetzt (später).

Der Empfang von Ö1 ist gratis bzw. ohne sonstige rechtliche Voraussetzungen; jedoch sind innerhalb Österreichs beim Empfang von Fernseh- oder Radio-Sendungen auch via Internet die rundfunkrechtlichen Bedingungen zu erfüllen.

Sendungen auf Abruf („on demand“): Es werden zahlreiche Sendungen, auch die hier empfohlene (so wie mittlerweile fast das gesamte Programm), bis zum siebenten Tag nach Ausstrahlung zum nachträglichen Anhören via Internet zur Verfügung gestellt, wobei nur für Mitglieder des „Club Ö1“ auch die Möglichkeit zum Download besteht. Siehe Links, unten.

L  i  n  k  s

zu Person / Film

Thimfilm, Porträt C. Mayr
http://www.bulbfiction-derfilm.com/film/regisseur

IMDb, C. Mayr
http://www.imdb.de/name/nm3338574

Thimfilm GmbH, Film „Bulb Fiction“
http://www.bulbfiction-derfilm.com

Filmfonds Wien, „Bulb Fiction“
http://www.filmfonds-wien.at/de/Filme/Filmseiten/Bulb-Fiction

„Gartenbau“-Kino, „Bulb Fiction“
http://www.gartenbaukino.at/jart/projects/gartenbaukino/main.jart?rel=de&content-id=1314109226414&reserve-mode=

Thema Glühbirne

ORF Ö1, Buch-Tipp „Das Glühbirnenbuch – Der Kult um die Lampe“
http://oe1.orf.at/artikel/284973

ORF Ö1, Bericht „Das Ende der Glühbirne“, 12. Sep. 2011
http://oe1.orf.at/artikel/285916

ORF Ö1, Bericht „Ladenhüter Glühbirne“, 10. Aug. 2010
http://oe1.orf.at/artikel/254341

zur Sendung

ORF Ö1, „Von Tag zu Tag“, 8. Sep. 2011
http://oe1.orf.at/programm/283307

ORF Ö1, „Von Tag zu Tag“, 8. Sep. 2011, Sendung „on demand“ (7 Tage abrufbar) **
http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand&track_id=283307&load_day=/programm/konsole/tag/20110908

ORF Ö1 „on demand“ 7-Tage-Übersicht
http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand

ORF Ö1 via Internet
http://oe1.orf.at/konsole/live

ORF Ö1 Frequenzen terrestrisch
http://oe1.orf.at/frequenzen

*       Quelle: ORF Ö1, Filmfonds Wien
**      also bis 15. Sep. 2011, ca. 14 Uhr
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Veranstaltungsprogramm
„SONNENENERGIE FÜR ÖSTERREICH“
http://www.eurosolar.at/Drucksorten/sofo.doc

Einladung
zum
Wiener Solarstammtisch
(seit 15. Dezember 1988 regelmäßig jeden 3. Donnerstag im Monat)
Do., 15. Sept. 2011, 18 Uhr.
Hochbrisante Tagesthemen:
Wärme-Kraft-Kopplung
Referent: Adi Golbach (führender internationaler BHKW-Experte, kommt extra aus Berlin zum Wiener Solarstammtisch)
Strom aus dem Pelletsofen ,
Referent: DI(FH) Stefan Ortner, http://www.pelletsheizung.at
Moderator: Mag. Dieter Handl (kämpft seit Jahrzehnten für Wärme-Kraft-Kopplungen,
Mobil-Tel.0664/32 62 927
Ort: A-1060 Wien, Wallgasse 32,  Restaurant „Zum Hagenthaler“,
Erreichbar:   U3, U6 Westbahnhof, Fußweg ca. 5 min, Straßenbahn-Linie 6, 18, 52, 58, Westbahn
http://www.eurosolar.at/solsta02.htm   ,

Dezentrale Wärme-Kraft-Kopplungen können Atomkraftwerke und „Atomstrom-Autobahnen“ ersetzen
und Strom erzeugen, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint.
Dies ist offensichtlich noch wenig bekannt.
Daher keine Heizung mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen ohne Stromerzeugung
und keine Zuschüsse für den Tausch von Erdgas- und Ölheizungen.

Ein Skandal: In Wien wird der Tausch von Gasthermen trotzdem noch gefördert!
In der Stadt Wien nahestehendem Kundenmagazin „24 STUNDEN FÜR WIEN“ wird  für neue Erdgasgeräte geworben.
Mit dem Tausch bindet man die Kunden wieder auf Jahrzehnte an das fossile, auslandsabhängige Erdgas!
Auch Brennwertkessel sind Exergievernichter!

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Liebe Leute!

Wenn 27 Staats- und Regierungschefs den ESM (Europäischer Selbstmord Mechanismus) beschließen, so ist das offiziell natürlich keine Verschwörung. Bitte unbedingt das Video ansehen, jeder Satz darin stimmt: http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0 .

Aber ist eh egal wieviel wir an die Banken, etc. zahlen, beim Euro handelt es sich ohnehin um offizielles Falschgeld: http://www.youtube.com/watch?v=-nnTxJaD93E&NR=1 (ganzer Vortrag http://www.youtube.com/watch?v=aI7Ja0FLmY8&feature=relmfu ).

Interessant ist, dass die Medien rund um den 11. September in erster Linie über die angeblich wirren Verschwörungstheorie berichten. Dabei halten sie die Menschen nicht nur für dumm, sondern auch an der vertrotteltsten aller Verschwörungstheorien fest: Dass Osama mit seinen Räubern alle Sicherheitskontrollen an den Flughäfen überwanden, die US-Flugabwehr am Boden hielten, nach wenigen Flugstunden Boeings in Hochhäuser und sogar ins Pentagon fliegen, die Wolkenkratzer wie im freien Fall zusammenstürzen, zwischen geschmolzenem Stahl ein Pass und der Koran eines (mehrerer?) Entführer gefunden wird, etc.. Wer noch immer der offiziellen Version glaubt, dem kann ich nur die bereits im ORF ausgestrahlten Filme empfehlen:

Sofia Smallstorm: 9/11 Mysteries
http://www.youtube.com/watch?v=NFOH4z7NBH0  
Giulietto Chiesa: 9/11 – Was steckt wirklich dahinter?
http://www.youtube.com/watch?v=-iuQkPSX1rk

Herzliche Grüße,
Klaus Faißner
P.S.: Am 26. Februar 2008 lud der italienische Parlamentsabgeordnete und Filmemacher Giulietto Chiesa zu einer Veranstaltung nach Brüssel zur Vorführung seines Aufklärungsfilms. Es wurden 1’000 Journalisten der internationalen Medien persönlich zu diesem historischen Ereignis eingeladen. Erschienen sind NULL… niemand…. kein einziger! Es wurden alle 785 EU-Abgeordneten eingeladen. Erschienen sind nur 6! http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/03/die-macht-der-usa-ber-eu-parlament-und.html

Liebe Leute, möchte auf einige hochinteressante Veranstaltungen in den nächsten Tagen und Wochen in NÖ und Kärnten hinweisen.

U.a. kommt wieder Gottfried Glöckner nach Österreich!

Herzliche Grüße, auch mit der Bitte um Weiterleitung, Klaus Faißner

Freitag 17. Juni, ab 17.00 Uhr: Slow Food Weinviertel: Terra Madre Day 2011, Weinvilla Seefranz, Kielmannseggasse 12, 2100 Korneuburg, Verkostung und Präsentation von Lebensmittelspezialitäten, ab 18.30 Uhr Sommergespräch über Artenvielfalt und Gentechnikfreiheit

Samstag 18. Juni 9.00 bis 17.00h: Erneuerbare Energie Messe, Fam. Netzl, Hintausstraße 69, 2130 Siebenhirten

Dienstag 28. Juni 20.00h: Gottfried Glöckner: Gefahr Gentechnik, Gasthof Andreas Maurer (Goldener Adler), Hauptplatz 15, 3701 Großweikersdorf

Mittwoch 29. Juni, 19.30h: Gottfried Glöckner: Gefahr Gentechnik, Hotel Fuchspalast, Bürgergasse 7, 9300 St. Veit/Glan

Donnerstag 30. Juni 19.30h: Gottfried Glöckner: Gefahr Gentechnik, Gösser Bräu, Villacher Straße 5, 9800 Spittal an der Drau

Donnerstag 7. Juli, 19.00h: Prof. Dr. Franz Hörmann, Ing. Gerhard Pellegrini: Was tun, wenn unser Geld nicht mehr funktioniert? College Garden Hotels GmbH, Johann Strauß Straße 2, 2540 Bad Vöslau

Vorteile der direkten Demokratie

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&cob=566223
Herzliche Grüße, Klaus Faißner

Klaus Faißner referierte in Fürstenfeld:

http://archiv.print-gruppe.com/data2/2033/2011/18/tmp/20_2033_2011_18.pdf


Artikel in der „Woche“ vom 4.5.2011

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1. Schon lange wollte ich das Emoto-Gebet für Japan verschicken (siehe 1. Anhang), jetzt zum heutigen Karfreitag passt es aber besonders gut.

2. Eine meiner Ansicht nach gute Aktion, die gegen den EU-Wahnsinn bei Heilkräutern ankämpft: http://www.savenaturalhealth.de/ . Im Anhang wieder einmal die Unterstützungserklärung für den EU-Austritt.

Herzliche Grüße und Frohe Ostern,
Klaus Faißner

Emoto-Gebet für Japan doc
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http://www.oneworld.at/start.asp?ID=244147

US-Forscher warnt Europa vor „Kollaps der Landwirtschaft“ durch Gentechnik

Eine drastische Warnung vor den katastrophalen Folgen der Gentechnik kommt nun aus dem „Mutterland“ dieser Risikotechnologie. Der renommierte US-amerikanische Forscher Don Huber warnt vor einem „Kollaps der landwirtschaftlichen Infrastruktur“. Schuld sei ein krankmachender, völlig neuer Organismus, der unter anderem große Ernteausfälle bei Gensoja und Genmais verursachte.

Bei der Verfütterung dieser Pflanzen sei es zu Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten von Tieren gekommen. Generell stehen das vielfach im Zusammenhang mit der Gentechnik eingesetzte Totalpflanzengift Glyphosat beziehungsweise Produkte wie Roundup im Mittelpunkt des Interesses. Die Zulassung neuer Gentechnik-Pflanzen sollte weitgehend sofort gestoppt werden, fordert Huber. / holler /

Brief [1] von Prof. Don Huber an die EU-Verantwortlichen
Jose-Manuel Barroso, EU-Kommissionspräsident in Kopie an Präsident Herman Van Rompuy, Präsident Jerzy Buzek, Kommissar John Dalli und an einige EU-Parlamentarier (MEPs)

25. März 2011
Dieses Begleitschreiben soll die Argumentation und die Anliegen erklären, die in einem Brief übermittelt wurden, den ich am 17. Jänner 2011 an Landwirtschaftsminister Tom Vilsack schickte [2]. Der Brief war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt; wie auch immer, der Brief „sickerte durch“ und wurde danach ins Internet gestellt, woraufhin er bald weltweit bekannt wurde. Sobald er weit verbreitet war, gab ich die Zustimmung für weitere Veröffentlichungen im Internet, um ihn einheitlich zu halten. Mein ausgelasteter Termin- und Reisekalender verzögerte die Weitergabe weiterer Information in dieser Angelegenheit an viele Personen, die danach fragten. Die wissenschaftlichen Daten über diesen neu entdeckten Organismus wird für eine formale Veröffentlichung vorbereitet.
Ich schrieb den Brief an Minister Vilsack aus einem sehr einfachen Grund: Wir haben in den USA eine große Zahl an Problemen in der produzierenden Landwirtschaft, die sich anscheinend verstärken und manchmal direkt mit gentechnisch veränderten Pflanzen (GMO) zusammenhängen und/oder den Produkten, auf die sie resistent gemacht wurden – vor allem in Bezug auf Glyphosat (die aktive Chemikalie im Roundup-Herbizid und in Nachahmeprodukten dieses Herbizides). Wir haben in letzter Zeit eine Verschlechterung in der Pflanzengesundheit bei Mais, Sojabohnen, Weizen und anderen Kulturen festgestellt mit ungeklärten Epidemien des „Sudden Death Syndroms“ (= Plötzliches Todes-Syndrom) bei Sojabohnen, „Goss‘ wilt“ (Anm.: Welken) bei Mais und „Schwarzbeinigkeit“ bei Getreidepflanzen (Weizen, Gerste, Hafer, Triticale und Roggen) in den vergangenen zwei Jahren.
In derselben Zeit sind zunehmend eine zuvor unerklärliche Unfruchtbarkeit bei Tieren (Rind, Schwein, Pferd, Geflügel) und Fehlgeburten aufgetreten. Diese Gegebenheiten bedrohen die wirtschaftliche Grundlagen sowohl der Pflanzen- als auch der Tierproduzenten.
Hohe Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten bei den verschiedenen Tierarten treten immer häufiger auf. Häufig können alle bisher bekannten Gründe als Faktoren für diese Zustände in diesen bestimmten Landwirtschaftsbetrieben ausgeschlossen werden [3]. Eine genaue Untersuchung hatte ergeben, dass dieser kürzlich erkannte Organismus in allen Fällen anwesend war. Die Koch´schen Postulate sind für Tiere ergänzt worden, um die Ursache/Wirkungs-Beziehung mit dem neuerdings kultivierbaren Organismus zu bestätigen. Eine Nachforschung nach dem Ursprung von Tierinfektionen enthüllte eine hohe Population dieses neu entdeckten elektronenmikroskopisch kleinen Organismus im Sojamehl und in Maisprodukten. Der Organismus erscheint vergleichbar und möglicherweise synergistisch mit anderen Mikroorganismen wie Fusarium solani fsp. Glycines, dem Grund des SDS bei Sojabohnen und auch mit dem grampositiven Bakterium Clavibacter michiganensis subsp. nebraskensis.
Obwohl die meisten Maishybriden genetisch resistent auf „Goss´s wilt“ (Welke) gewesen sind, zeigten vorläufige Untersuchungen im Jahr 2010, dass die Anwendung des Glyphosat-Herbizids oder des Netzmittels der Glyphosat-Rezepturen die Resistenz aufhoben und sie (die Maishybride) gänzlich anfällig für dieses Pathogen machten (Abbildung 1). Diese Krankheit wurde 2009 und 2010 allgemein in vielen US-Feldern des Mittleren Westens beobachtet, wo Roundup-Ready-Mais gepflanzt wurde, während angrenzender gentechnikfreier Mais ganz leichte bis keine Infektionen aufwies, trotz der hohen Inokulum-Präsenz (Impfbakterien) in nicht gepflügten Rückständen (Abbildung 2). Die erhöhte „Goss´ Wilt“ (Welke) 2010 war ein Hauptfaktor für den Verlust von geschätzt rund einer Milliarde Bushel Mais (Anm.: ca. 25 Mio. Tonnen) im vergangenen Jahr (basierend auf die im August von der USDA geschätzten Erträge und das eigentlich geerntete Getreide nach Angaben der USDA im Jänner) trotz allgemein guter Erntebedingungen.
Die zunehmende Schwere von Pflanzenkrankheiten nachdem Glyphosat angewendet wurde (Abb. 3), ist gut dokumentiert, und obwohl selten zitiert, ist die verstärkte Krankheitsanfälligkeit auf die herbizide Wirkungsweise von Glyphosat zurückzuführen (Johal and Rahe,1988, 1990; Johal and Huber, 2009; Schafer et al, 2009, 2010). Der Verlust der Widerstandskraft gegenüber Krankheiten bei Roundup Ready-Zuckerrüben nach der Anwendung von Glyphosat, veranlasste Forscher der USDA-Zuckerrüben-Versuchsanstalt, in ihrem Papier eine Vorsorge-Anweisung einzufügen, z.B.: „Vorsichtsmaßnahmen müssen bei vorhandenen Bodenkrankheiten getroffen werden, wenn das Unkrautmanagement bei Zuckerrüben eine Nachauflauf-Glyphosat-Behandlung mit einschließt.“
Der Verlust der genetischen Widerstandskraft bei Roundup Ready Maishybriden auf Goss‘ wilt (Clavibacter michiganensis subsp. nebraskensis) (Abb. 2, 3), die synergistische Beziehung des neulich erkannten elektromikroskopischen Organismus, der Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten bei Tieren mit grampositiven Bakterien auslöst, und große Populationen des neuen EM-Organismus in Roundup-Ready-Maisblättern und Silage, schafft Besorgnis über die Freigabe von Roundup-Ready-Luzerne, die nur wegen ihrer genetischen Widerstandskraft auf Bakterienwelke durch den Clavibacter michiganensis subsp. Insidiosum in vielen Gebieten ertragreich ist. Wenn der EM-Organismus in der Luzerne gleich wirkt wie bei Mais, könnte diese Krankheit die Luzernenproduktion ebenso unprofitabel wie unsicher für Tierfutter und die damit verbundenen Produkte wie Mich für die menschliche Ernährung machen. Der Verlust der Luzerne, der wertvollsten Futterpflanze der USA und der betriebswirtschaftlich viertwichtigsten Feldfrucht, könnte den sich abmühenden Milch- und Rindermastbetrieben einen tödlichen Schlag versetzen.
Ausgedehnte Forschungsarbeit hat gezeigt, dass Glyphosat, dieses wirksame Instrument für Unkrautmanagement, auch ein starker Immobilisierer (chelatbildende Verbindung) essenzieller Pflanzennährstoffe ist, um die Nährstoffaufnahme, den Nährstofftransport und die physiologische Leistungsfähigkeit bei nur einem Bruchteil des beschrifteten Herbizidanteils Ekers, Ozturk, Cakmak, Zobiole, Jolly et al., 2004) zu beeinträchtigen. Glyphosat ist ein starkes Biozid, das Bodennützlinge schädigt, die wichtig für die Nährstoffverwertung, Stickstofffixierung, Nährstoffverfügbarkeit und die natürliche Krankheitsbekämpfung sind (Kremer & Means, Zobiole et al, Dick et al), mit einer dadurch resultierenden Zunahme von Krankheiten bei Mais, Sojabohnen (Abb. 3), Weizen und anderen Feldfrüchten. Die enge Verbindung zwischen der Versorgung mit Mineralstoffen und der Schwere der Erkrankung ist gut dokumentiert (Datnoff et al, 2007). Diese Abläufe können schädliche Auswirkungen auf die Nährstoffaufnahme der Pflanzen, Krankheitsanfälligkeit und die Nährstoffqualität der erzeugten Pflanzen haben.
Die schädlichen Wirkungen von Gentechnik-Pflanzen sind auch eindringlich in Berichten von Tierproduzenten in den USA aufgezeigt worden. Obwohl einige dieser Berichte anekdotenhaft sind aufgrund der begrenzten analytischen Techniken, die zur Verfügung stehen, um die Ursache zu verifizieren, konnten einige Produzenten den wirtschaftlichen Betrieb wieder aufnehmen, indem sie die Fütterung auf gentechnikfreie Pflanzen umstellten. Wiederholte unabhängige Replikationsforschung ist in diesem Bereich nötig, besonders im Licht der ernsthaften kürzlich erhobenen toxikologischen Bedenken, die das Giftigkeits-Potenzial für Tier und Mensch ausgehend von sehr niedrigen Glyphosatgehalten in Nahrungs- und Futtermitteln zeigt, die um ein Vielfaches niedriger sind als die erlaubten Werte in US-Lebens- und Futtermittelprodukten (Seralini et al., 2011). Die kürzliche unabhängige Analyse und Rechtssprechung des Indischen Höchstgerichtes, das gentechnisch veränderte Melanzani (Auberginen) ein bedeutsames (signifikantes) Gesundheitsrisiko für Menschen darstellen, verlangt nach weiteren Ermittlungen in den USA (AgroNews, 2011).
Ich habe das Gefühl, ich wäre gänzlich unverantwortlich, wenn ich meine eigenen Untersuchungen und die nun verfügbare enorme Menge veröffentlichter Forschungsarbeiten ignorieren würde, die die Bedenken unterstützen, die wir in der produzierenden Landwirtschaft sehen, ohne sie ins Bewusstsein des Landwirtschaftsministers zu bringen mit dem Aufruf an ihn, die so sehr nötige unabhängige Forschung in die Wege zu leiten. Viele Produzenten können nicht weitere 3-10 Jahre auf jemanden warten, der die Geldmittel und das neutrale Umfeld bereitstellt, um eine solche kritische Forschung durchzuführen (Entomologists letter to EPA [3]).
Basierend auf die sich momentan ansammelnden wissenschaftlichen Belege glaube ich nicht, dass es im besten Interesse der landwirtschaftlichen Produzenten oder der konsumierenden Öffentlichkeit ist, wenn Aufsichtsbehörden mehr Gentechnik-Pflanzen zulassen, insbesondere Roundup-Ready-Luzerne und -Zuckerrüben, bis unabhängige Forschung einwandfrei ihre Produktivität – wenn sie für potenziell schwere Krankheiten anfällig sind -, sowie die Belanglosigkeit der neuen EM-Organismen und ihrer Nährstoff-Gleichwertigkeit feststellen kann. In meinem Brief, bat ich den Minister, die dafür notwendigen Mitteln bereitzustellen und forderte ihn auf, äußerst vorsichtig bei der Freigabe dieser Pflanzen vorzugehen, bis solche Erkenntnisse die in dem Brief ausgedrückten Sorgen beseitigen, so sie es tun.
Don M. Huber
Professor Emeritus, Purdue University
9322 Big Foot Road
Melba, Idaho 83641 USA
(Übersetzung: Klaus Faißner, Inititiative Gentechnikverbot,
http://www.gentechnikverbot.at)

[1] Englisches Original und deutsche Übersetzung (Quelle):
http://www.gmwatch.org/latest-listing/1-news-items/13024
http://www.gentechnikverbot.at/
[2] Brief an US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack
http://farmandranchfreedom.org/gmo-miscarriages
[3] Brief von 26 führenden Entomologen
http://www.blauen-institut.ch/pg_blu/pm/pma/pm09/pm1931.html

BITTE LEITEN SIE DIESE INFORMATION WEITER, LESEN SIE DEN UNTENSTEHENDEN UNGLAUBLICHEN TEXT EINES HOCHRANGIGEN US-WISSENSCHAFTERS, DER DRINGEND EIN GENTECHNIKVERBOT IN DEN USA FORDERT, KOMMEN SIE WENN IMMER ES MÖGLICH IST, ZU EINER DER GROSSARTIGEN VERANSTALTUNGEN MIT GOTTFRIED GLÖCKNER IN NÖ und OÖ – denn wenn wir in großer Zahl zusammenkommen, können wir am ehesten etwas verändern.

Liebe Leute!

Gerade in Tagen wie diesen heißt es aufstehen und aktiv werden. Wir sind nicht auf dieser Welt, um uns in Ablenkungen oder Resignation zu ergeben, sondern um im Sinne der Menschen, der Schöpfung und der nachfolgenden Generationen tätig zu sein. Es kann nicht sein, dass Politiker in Sonntagsreden den Menschen nach dem Mund reden und dann illegale Gentechnik-Pflanzen in Futtermitteln erlauben sowie uns über eine Verschmutzungstaktik doch noch die Gentechnik unterjubeln wollen. Wenn Sie Atomkraft ablehnen, wechseln Sie zu einem echten Ökostromanbieter (in Österreich nur die Alpen Adria Energie Naturstrom (empfehlenswert!) http://www.aae-energy.com und die Ökostrom AG), wenn Sie keine Gentechnik im Essen wollen, kaufen Sie Bio oder gentechnikfrei gekennzeichnete Ware – besonders wichtig beim Fleisch.

Gentechnik – die nackte Wahrheit. Vorträge von Gottfried Glöckner:

Do 17.3., 19.30 Uhr: Festsaal Marbach/Donau, 3671 Marbach/NÖ
Fr 18.3., 19.30 Uhr: Gasthaus Bauer, 3925 Arbesbach/NÖ
Sa 19.3.: 19.30 Uhr: Stadtsaal Mistelbach, Franz Josef Straße 43, 2130 Mistelbach/NÖ
Mo 21.3., 19.30 Uhr: Landhotel Schicklberg, Schicklberg 1, 4550 Kremsmünster
Di 22.3., 19.30 Uhr: Gasthof Fellner, Bahnhofsrestaurant, Bahnhofstraße 19, 4870 Vöcklamarkt/OÖ,
Mi 23.3., 20.00 Uhr: Schmankerlwirt, Brückenstraße 15, 4191 Vorderweißenbach/OÖ

„Der Mensch hätte die Finger von zwei Kernen lassen sollen – vom Atomkern und vom Zellkern. Die Gentechnik wird noch weit schlimmere Folgen haben als die Atomenergie.“
Erwin Chargaff, 1905-2002, „Vater der Genforschung“

Lassen wir nicht zu, dass Chargaffs Aussage Wirklichkeit wird. Setzen wir uns für ein Verbot der Gentechnik und der Atomkraft ein. Fordern wir bei jeder Gelegenheit direkte Demokratie. Denn wenn das Volk jederzeit frei und selbstbestimmt Gesetze beschließen, ablehnen und ändern kann, wird es sich gegen Gentechnik (siehe Schweiz 2005) und gegen Atomkraft (siehe Österreich 1978) entscheiden. Packen wir es an. Für eine zukunftsfähige Energieversorgung und Ernährung, für ein gentechnikfreies Österreich!

Herzliche Grüße,
Klaus Faißner

1) Brief von Prof. Don Huber an den US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack, deutsche Übersetzung.
2) Der Originalbrief – die Richtigkeit wurde von Prof. Don Huber bereits mehrfach persönlich bestätigt.
Sehr geehrter Minister Vilsack – Brief von Don Huber PDF

Sehr geehrter Minister Vilsack,

ein Team von führenden Pflanzen- und Tierwissenschaftlern machte mich kürzlich auf die Entdeckung eines elektronenmikroskopischen Pathogenes aufmerksam, das einen erheblichen Einfluß auf Pflanzen, Tiere und wahrscheinlich auch auf Menschen hat. Nach Durchsicht der Daten ist es weit verbreitet, sehr gravierend und in viel höheren Konzentrationen in Roundup-Ready- (RR) Sojabohnen und -Mais, was auf eine Verbindung mit den RR-Genen oder wahrscheinlicher der Anwesenheit von Roundup hinweist.
Dieser Organismus tritt NEU in der Wissenschaft auf!

Das ist eine sehr heikle Information, die einen Kollaps des Soja- und Mais-Exportes und eine erhebliche Störung der heimischen Lebensmittel- und Futter-Lieferungen zur Folge haben könnte. Auf der anderen Seite können neue Organismen bereits für großen Schaden verantwortlich sein (siehe unten). Meine Kollegen und ich untersuchen deshalb schnell und diskret und ersuchen die USDA und andere Stellen um Hilfe, um die Herkunft der Pathogene, die Verbreitung, die Auswirkungen und die Gegenmittel zu bestimmen.

Wir informieren die USDA in diesem frühen Stadium über unsere Ergebnisse, namentlich wegen Ihrer bevorstehenden Entscheidung hinsichtlich der Genehmigung von RR-Luzernen. Naturgemäß kann eine solche Genehmigung, wenn entweder das RR-Gen oder Roundup selbst ein Katalysator oder Co-Faktor dieses Krankheitserregers ist, eine Katastrophe sein. Basierend auf den derzeitigen Hinweisen, wäre zur Zeit die einzige angemessene Aktion, die Freigabe zu verschieben, zumindest bis genügend Daten das RR-System entlasten, wenn dem so ist.

In den vergangenen 40 Jahren war ich Wissenschaftler der Fach- und Militärbehörden, die natürliche und menschengemachte biologische Gefahren beurteilen und entsprechende Vorbereitungen treffen, eingeschlossen biologische Kriegsführung und Krankheitsausbrüche. Mit dieser Erfahrung glaube ich, dass die Bedrohung, die von diesem Erreger ausgeht, einzigartig und hoch riskant ist. Für Laien sollte man es als Ernstfall (bzw. Gefahr) beschreiben.

Verschiedene Forscher, die an diesem Problem arbeiten, haben verschiedene Teile zu diesem Puzzle beigetragen, welche zusammen das folgende beunruhigende Szenario ergeben:

Einzigartige physikalische Eigenschaften

Dieser zuvor unbekannte Organismus ist nur unter dem Elektronenmikroskop (36.000x) sichtbar, seine ungefähre Größe ist die eines mittelgroßen Virus. Es ist in der Lage, sich fortzupflanzen und scheint ein Organismus ähnlich eines Mikro-Pilzes zu sein. Wenn das so wäre, dann wäre dies der erste solche Mikro-Pilz, der je identifiziert worden wäre. Es gibt überzeugende Beweise, daß dieser Infektionserreger Krankheiten sowohl bei Pflanzen als auch bei Säugern fördert, was sehr selten vorkommt.

Ort und Konzentration der Krankheitserreger

Er wird in hoher Konzentration in Roundup-Ready-Sojabohnen-Mehl und in Mais, Destillationsprodukten, vergärten Futterprodukten, Schweinemagen-Inhalt und Schweine- und Rinder-Plazentas gefunden.

Verbunden mit dem Ausbruch von Pflanzenkrankheiten

Der Organismus ist überaus produktiv in Pflanzen enthalten, die mit zwei überall vorhandenen Krankheiten infiziert sind, was die Erträge und die Einkommen der Farmer verringert – das plötzliche Absterben von Soja (SDS) und Welken von Mais. Der Erreger wird auch in dem Pilzerreger von SDS (Fusarium solani fsp glycines) gefunden.

Zusammenhang mit Störungen bei der Fortpflanzung der Tiere

Labortests haben die Präsenz dieser Organismen breitgefächert im Viehbestand bestätigt, bei dem Spontanaborte und Unfruchtbarkeit auftraten. Laufende Forschungen, bei denen vorläufige Ergebnisse vorliegen, waren auch in der Lage, in einer klinischen Situation Fehlgeburten hervorzubringen.

Der Krankheitserreger kann die steigende Häufigkeit von Unfruchtbarkeit und spontanen Fehlgeburten der vergangenen Jahre bei US-Rinder-, Milchvieh-, Schweine- und Pferdebetrieben erklären. Dies unterlegen auch Berichte über Unfruchtbarkeitsraten bei Färsen (jungen Milchkühen) von über 20% und spontanen Fehlgeburten bei Rindern von 45%.

Zum Beispiel erlitten 450 von 1000 schwangeren Färsen, die mit Weizensilage gefüttert wurden eine Fehlgeburt. Zur gleichen Zeit hatten andere 1000 Färsen aus der gleichen Herde, die mit Heu aufgezogen wurden, keine Aborte. Hohe Konzentrationen der Krankheitserreger wurden im Weizen bestätigt, welcher wahrscheinlich mit einem Glyphosat-Unkrautbekämpfungsmittel behandelt wurde.

Empfehlungen

Zusammenfassend ersuchen wir aufgrund der hohen Titer dieses neuen Tier-Pathogens in RR-Pflanzen und seiner Verbindung mit Pflanzen- und Tierkrankheiten, welche epidemische Ausmaße erreichen, um die Teilnahme der USDA an einer Untersuchung unter Beteiligung verschiedener Kommissionen und einen sofortigen Stopp der Freigabe von RR-Pflanzen, bis die ursächliche Beziehung mit Glyphosat und/oder RR-Pflanzen als Gefahr für die Pflanzen- und Tierproduktion und die menschliche Gesundheit ausgeschlossen werden kann.

Es ist vordringlich, zu untersuchen, ob die Nebenwirkungen von Glyphosat das Wachstum dieses Krankheitserregers ermöglicht haben oder größeren Schaden an geschwächten Pflanzen und Tier-Wirten verursachen konnten. Es ist gut dokumentiert, daß Glyphosat Pathogene des Bodens begünstigt und bereits mit dem Ansteigen von mehr aus 40 Pflanzenkrankheiten in Verbindung steht, es baut die Abwehr der Pflanzen ab und es reduziert die biologische Verfügbarkeit der Nährstoffe im Futter, was wiederum die Beschwerden der Tiere verursachen kann. Um diese Faktoren genau auswerten zu können, beantragen wir Zugang zu den relevanten USDA-Daten.

Ich habe seit mehr als 50 Jahren Pflanzenkrankheiten studiert. Wir sehen jetzt eine noch nie dagewesenen Trend des Anwachsens von Krankheiten und Beschwerden bei Pflanzen und Tieren. Dieses Pathogen kann hilfreich sein, dieses Problem zu verstehen und zu lösen. Es verdient umgehende Zuwendung mit erheblichen Ressourcen, um einen allgemeinen Kollaps unserer entscheidenden landwirtschaftlichen Infrastruktur zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen,
COL (Ret.) Don M. Huber
Emeritus Professor, Purdue University
APS Coordinator, USDA National Plant Disease Recovery System (NPDRS)

Die Rohübersetzung stammt von http://rohkost.info/2011/03/04/neuer-krankheitserreger-bei-gm-pflanzen-professor-warnt-eindringlich/

Dear Secretary Vilsack:

A team of senior plant and animal scientists have recently brought to my attention the discovery of an electron microscopic pathogen that appears to significantly impact the health of plants, animals, and probably human beings. Based on a review of the data, it is widespread, very serious, and is in much higher concentrations in Roundup Ready (RR) soybeans and corn—suggesting a link with the RR gene or more likely the presence of Roundup.  This organism appears NEW to science!

This is highly sensitive information that could result in a collapse of US soy and corn export markets and significant disruption of domestic food and feed supplies. On the other hand, this new organism may already be responsible for significant harm (see below). My colleagues and I are therefore moving our investigation forward with speed and discretion, and seek assistance from the USDA and other entities to identify the pathogen’s source, prevalence, implications, and remedies.

We are informing the USDA of our findings at this early stage, specifically due to your pending decision regarding approval of RR alfalfa. Naturally, if either the RR gene or Roundup itself is a promoter or co-factor of this pathogen, then such approval could be a calamity. Based on the current evidence, the only reasonable action at this time would be to delay deregulation at least until sufficient data has exonerated the RR system, if it does.

For the past 40 years, I have been a scientist in the professional and military agencies that evaluate and prepare for natural and manmade biological threats, including germ warfare and disease outbreaks. Based on this experience, I believe the threat we are facing from this pathogen is unique and of a high risk status. In layman’s terms, it should be treated as an emergency.

A diverse set of researchers working on this problem have contributed various pieces of the puzzle, which together presents the following disturbing scenario:

Unique Physical Properties

This previously unknown organism is only visible under an electron microscope (36,000X), with an approximate size range equal to a medium size virus. It is able to reproduce and appears to be a micro-fungal-like organism. If so, it would be the first such micro-fungus ever identified. There is strong evidence that this infectious agent promotes diseases of both plants and mammals, which is very rare.

Pathogen Location and Concentration

It is found in high concentrations in Roundup Ready soybean meal and corn, distillers meal, fermentation feed products, pig stomach contents, and pig and cattle placentas.

Linked with Outbreaks of Plant Disease

The organism is prolific in plants infected with two pervasive diseases that are driving down yields and farmer income—sudden death syndrome (SDS) in soy, and Goss’ wilt in corn. The pathogen is also found in the fungal causative agent of SDS (Fusarium solani fsp glycines).

Implicated in Animal Reproductive Failure

Laboratory tests have confirmed the presence of this organism in a wide variety of livestock that have experienced spontaneous abortions and infertility. Preliminary results from ongoing research have also been able to reproduce abortions in a clinical setting.

The pathogen may explain the escalating frequency of infertility and spontaneous abortions over the past few years in US cattle, dairy, swine, and horse operations. These include recent reports of infertility rates in dairy heifers of over 20%, and spontaneous abortions in cattle as high as 45%.

For example, 450 of 1,000 pregnant heifers fed wheatlege experienced spontaneous abortions. Over the same period, another 1,000 heifers from the same herd that were raised on hay had no abortions. High concentrations of the pathogen were confirmed on the wheatlege, which likely had been under weed management using glyphosate.

Recommendations

In summary, because of the high titer of this new animal pathogen in Roundup Ready crops, and its association with plant and animal diseases that are reaching epidemic proportions, we request USDA’s participation in a multi-agency investigation, and an immediate moratorium on the deregulation of RR crops until the causal/predisposing relationship with glyphosate and/or RR plants can be ruled out as a threat to crop and animal production and human health.

It is urgent to examine whether the side-effects of glyphosate use may have facilitated the growth of this pathogen, or allowed it to cause greater harm to weakened plant and animal hosts. It is well-documented that glyphosate promotes soil pathogens and is already implicated with the increase of more than 40 plant diseases; it dismantles plant defenses by chelating vital nutrients; and it reduces the bioavailability of nutrients in feed, which in turn can cause animal disorders. To properly evaluate these factors, we request access to the relevant USDA data.

I have studied plant pathogens for more than 50 years. We are now seeing an unprecedented trend of increasing plant and animal diseases and disorders. This pathogen may be instrumental to understanding and solving this problem. It deserves immediate attention with significant resources to avoid a general collapse of our critical agricultural infrastructure.

Sincerely,

COL (Ret.) Don M. Huber
Emeritus Professor, Purdue University
APS Coordinator, USDA National Plant Disease Recovery System (NPDRS)

Link: http://farmandranchfreedom.org/gmo-miscarriages

Österreich wird gentechnikfrei!

Am 22. Februar 2011 haben die EU-Mitgliedsstaaten beschlossen, dass in Futtermittelimporten künftig illegale (= in der EU nicht zugelassene) Gentechnik-Sorten bis zu 0,1 Prozent vorhanden sein dürfen. Das offizielle Österreich stimmte für die Regelung – verantwortlich sind die Minister Berlakovich und Stöger. Nur mehr das EU-Parlament kann diesen Skandal stoppen. Nicht einmal die USA toleriert in ihrem Land kleinste Mengen illegaler gentechnisch veränderter Organismen (GVO), die EU will es aber tun – obwohl es EU-Recht widerspricht. In Wahrheit sind die Politiker vor dem Druck der USA und Teilen der Futtermittelindustrie, die der Gentechnik-Lobby nahe stehen, in die Knie gegangen. Gentechnische Verschmutzung soll als „normal“ angesehen und so der Gentechnik zum Durchbruch verholfen werden.

Doch das Gegenteil ist der Fall, indem wir ein großes Ziel erreichen: „Österreich wird gentechnikfrei!“ Und das zu 100 Prozent, auch in der Fütterung, im Sinne der Konsumenten und im Sinne der bäuerlichen Landwirtschaft.

Kommen Sie zu nachfolgenden Veranstaltungen in nächster Zeit. ALLE Konsumenten und Bauern sind herzlich willkommen – auch jene, die (noch) für die Gentechnik sind:

Sa, 26. Februar, ab 9.00 Uhr: Erde&Saat Wintertagung „Österreich wird gentechnikfrei“, Gasthof Voralpenbräu, Hauptstraße 13, 4642 Sattledt

http://www.erde-saat.at/wintertagung-1/

„Risiko Gentechnik“

Der hessische Landwirt Gottfried Glöckner schildert, wie er voll auf die Gentechnik setzte und dadurch alles verlor.

Do 17.3., 19.30 Uhr: Festsaal Marbach/Donau, 3671 Marbach/NÖ

Fr 18.3., 19.30 Uhr: Gasthaus Bauer, 3925 Arbesbach/NÖ 
Sa 19.3.: 19.30 Uhr: Mistelbach/NÖ

Di 22.3., 19.30 Uhr: Gasthof Fellner, Bahnhofsrestaurant, Bahnhofstraße 19, 4870 Vöcklamarkt/OÖ,

Mi 23.3., 20.00 Uhr: Schmankerlwirt, Brückenstraße 15, 4191 Vorderweißenbach/OÖ

Herzliche Grüße,
Klaus Faißner
Freier Journalist

Was ist der Unterschied zwischen einem Wissenschafter im Bereich Gentechnik und dem lieben Gott? Der Wissenschafter spielt nicht nur Gott, sondern glaubt auch, dass er der liebe Gott ist und der liebe Gott weiß, dass er kein solcher Wissenschafter ist.

Fakten zum Verwirrspiel über Papst, Vatikan und Gentechnik

„Päpstlicher Segen für den Gen-Reis“[1] titelte „Die Welt“ und der „Salzburger Bauer“ setzte noch einen drauf, indem er als Titelthema den Papst gleich die ganze Gentechnik segnen ließ (siehe Anhang).

Dies sind glatte Lügen, aber im Umfeld des Papstes tummeln sich erschreckend viele Befürworter der Gentechnik, die wahrscheinlich der größte Angriff auf die Schöpfung überhaupt ist. Eine Zusammenfassung:

•               Die Falschmeldungen beriefen sich auf einen Artikel der Pro-Gentechnik-Zeitschrift „Novo Argumente“, die von einem „Plädoyer der Päpstlichen Akademie“ für die Gentechnik sprach.[2] Das ist falsch: Es handelt sich „nicht um eine offizielle Erklärung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften oder des Vatikan“, wie der Papstsprecher sofort versicherte.[3]

•               Papst Benedikt XVI. erklärte im Jahr 2006: „Der Mensch möchte die Familie neu erfinden, die Grammatik des Lebens selbst, von Gott so ersonnen und gewollt, möchte er verändern. Doch sich an Gottes Stelle zu setzen, ohne Gott zu sein, ist die dümmste Arroganz, ist das gefährlichste Abenteuer.“[4] Dies wurde als klare Ablehnung der Gentechnik ausgelegt. Doch seither hörte man diesbezüglich wenig vom „Oberhirten“.

•               Zurück geht die ganze Aufregung auf eine – viel kritisierte – Tagung, die im Mai 2009 IN der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften stattgefunden hatte. Organisiert wurde diese von dem Entwickler des „Goldenen Reis“ Ingo Potrykus, Mitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften. 40 Wissenschafter nahmen daran teil, darunter sieben der insgesamt 80 Wissenschafter, die den Papst beraten. Nun erschien in der Fachzeitschrift „New Biotechnology“ ein Artikel über die Ergebnisse der Tagung des vergangenen Jahres. Darin wird der Einsatz der Agro-Gentechnik vor allem in armen Ländern propagiert.

•               Dies geschieht gegen den Willen der meisten Menschen und Regierungen vor allem in Afrika, denn diese befürchten nicht nur Gesundheitsrisiken, sondern auch die totale Abhängigkeit durch patentierte Gentechnik-Pflanzen. Doch auch wenn wahrscheinlich 95 Prozent der Wissenschafter im Bereich Gentechnik am Tropf der Industrie hängen[5], erklärt sogar der Chef des bedeutenden Gentechnik-Konzerns Syngenta Martin Taylor öffentlich, was Sache ist: „Gentechnik wird nicht die Ernährungskrise lösen, zumindest nicht kurzfristig.“[6]

•               Die Frage ist jedoch: Warum in aller Welt lässt sich der Papst von solchen Pro-Gentechnik-Wissenschaftern beraten? Wie ist es möglich, dass auch der Kanzler der Päpstlichen Akademie, Bischof Marcelo Sanchez Sorondo, gentechnisch veränderte Nutzpflanzen als eine grundsätzlich „positive Tatsache“ bezeichnet hatte?[7] Wo doch nichts mehr gegen die Schöpfung verstößt als die Gentechnik, die Lebewesen schafft, wie sie die Natur nie hätte hervorbringen können.[8] Nur eine kompromisslose Arbeit gegen die Gentechnik kann als Verantwortung gegenüber der Schöpfung gesehen werden. Hier sind die Kirchenoberen gefordert. Insbesondere darf ich an eine unabhängige, nicht weisungsgebundene Initiative IN der katholischen Kirche verweisen, die seit rund 20 Jahren eben kompromisslos für die Schöpfung eintritt: Die ARGE Schöpfungsverantwortung, die auch eine der vier Träger des erfolgreichen Gentechnik-Volksbegehrens 1997 war.[9] Wer sinnvoll Spenden will, ist hier sicher gut aufgehoben, zumal die ARGE finanziell schwer unter Druck steht.[10]

Klaus Faißner

Freier Journalist

Initiative Gentechnikverbot

www.gentechnikverbot.at

Autor des Buches „Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik“

http://tinyurl.com/2whhset

Fußnoten:

[1] http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article11318126/Paepstlicher-Segen-fuer-den-Gen-Reis.html

2 http://www.animal-health-online.de/gross/2010/11/30/der-vatikan-sagt-ja-zur-gruenen-gentechnik/15329/

3 http://www.radiovaticana.org/TED/Articolo.asp?c=443562

4 http://www.vatican.va/news_services/liturgy/2006/via_crucis/ge/station_07.html#_ftnref1

5 „Eine der größten Gefahren der Gentechnik besteht darin, dass 95 Prozent aller Wissenschafter auf diesem Gebiet für die Industrie arbeiten, auf der Seite der Produzenten. Keine fünf Prozent sind wirklich unabhängig.“ Terje Traavik, wissenschaftlicher Direktor des unabhängigen staatlichen Forschungszentrums „GenØk“ der Universität Tromsø/Norwegen im Film „Leben außer Kontrolle – von Genfood und Designerbabies“, Bertram

Verhaag, Gabriele Kröber, 2004

6 „GM won‘t solve the food crisis, at least not in the short term.“ http://www.guardian.co.uk/environment/2008/jun/27/gmcrops.food

7 http://www.liborius.de/nachrichten/ansicht/artikel/vatikanzeitu-6.html

8 Klaus Faißner, Autor des Buches „Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik“, € 14.- , Bestellung unter info@gentechnikverbot.at oder über den Buchhandel

9 http://www.argeschoepfung.at/themen/gentechnik.html

10 http://www.argeschoepfung.at/spenden.html

[1] http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article11318126/Paepstlicher-Segen-fuer-den-Gen-Reis.html

[2] http://www.animal-health-online.de/gross/2010/11/30/der-vatikan-sagt-ja-zur-gruenen-gentechnik/15329/

[3] http://www.radiovaticana.org/TED/Articolo.asp?c=443562

[4] http://www.vatican.va/news_services/liturgy/2006/via_crucis/ge/station_07.html#_ftnref1

[5] „Eine der größten Gefahren der Gentechnik besteht darin, dass 95 Prozent aller Wissenschafter auf diesem Gebiet für die Industrie arbeiten, auf der Seite der Produzenten. Keine fünf Prozent sind wirklich unabhängig.“ Terje Traavik, wissenschaftlicher Direktor des unabhängigen staatlichen Forschungszentrums „GenØk“ der Universität Tromsø/Norwegen im Film „Leben außer Kontrolle – von Genfood und Designerbabies“, Bertram

Verhaag, Gabriele Kröber, 2004

[6] „GM won‘t solve the food crisis, at least not in the short term.“ http://www.guardian.co.uk/environment/2008/jun/27/gmcrops.food

[7] http://www.liborius.de/nachrichten/ansicht/artikel/vatikanzeitu-6.html

[8] Klaus Faißner, Autor des Buches „Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik“, € 14.- , Bestellung unter info@gentechnikverbot.at oder über den Buchhandel

[9] http://www.argeschoepfung.at/themen/gentechnik.html

[10] http://www.argeschoepfung.at/spenden.html

Bitte weiterleiten und – wenn möglich – hinkommen! Es geht um unser Essen, um unsere Lebensgrundlagen!

Risiko Gentechnik
in Landwirtschaft und Lebensmitteln

Was sollten wir wissen? Was dürfen wir wissen? Warum ist jeder Einzelne betroffen? Was kann jeder Einzelne tun?

Vorträge von Gottfried Glöckner
Landwirtschaftsmeister aus Wölfersheim, Hessen (D), ehemaliger Gentechnik-Befürworter (siehe unten)

Sonntag 21. November, 19.30 Uhr: Kultur- u Sportzentrum Krumbach, Schulgasse 8, 2851 Krumbach (NÖ)
Veranstalter: Initiative Gentechnikverbot, „Bewusst Gesund“, AEGIS, „Bauern und Konsumenten mit Herz und Hirn“
Ansprechpartner: Peter Winkler: 02647/42240, peter.veronika.winkler@utanet.at

Montag 22. November, 19.30 Uhr: Volkshaus Bärnbach, Schulgasse 1, 8572 Bärnbach (Stmk.)
Veranstalter: bipwest – BürgerInfoPlattform Weststeiermark
Ansprechpartner: Heinz Brunner: 0681/10864235, bip.west@gmx.net

Mittwoch 24. November, 20.00 Uhr: Gemeindesaal bei der Hauptschule, Dorf 53C, 6342 Niederndorf bei Kufstein (Tirol)
Veranstalter: Käserei Plangger, Koasa-Bote, IG-Milch, Zivilcourage Tirol, Verein Schöpfungsverantwortung Mensch-Tier, Natürlich Leben
Ansprechpartnerin: Brigitte Eberharter: 0664/2128135, brigitte.eberharter@snw.at

Donnerstag 25. November, 20.00 Uhr: Gasthof Hotel Danzer, Höhnharterstrasse 19, 5252 Aspach (OÖ, bei Ried im Innkreis)
Veranstalter: Zivilcourage Innviertel, Gemeinschaft Biobauern Schärding, Bioverband Erde und Saat
Ansprechpartnerin: Maria Bernecker: 07727/2748, maria.bernecker@zivilcourageinnviertel.at

Freitag 26. November, 20.00 Uhr: Tennishalle / Spenglerwirt, Wagnergraben 5, 5152 Michaelbeuern (Salzburg)
Veranstalter: Bio Austria, Arbeitsgruppe Flachgau-Nord, Zivilcourage Flachgau, Katholisches Bildungswerk St. Georgen/Sbg., Katholisches Bildungswerk Michaelbeuern
Ansprechpartner: Manfred Eisl: 06272/7541, manfred.eisl@sbg.at

Eintritt: jeweils freiwillige Spende

Koordinator: Klaus Faißner: 0650/7132350, info@gentechnikverbot.at

Gottfried Glöckner
Landwirtschaftsmeister aus Wölfersheim, Hessen / BRD

Als einer der ersten Landwirte Deutschlands baute er versuchsweise bereits 1994 die ersten gentechnisch veränderten Pflanzen auf seinem Hof an. 1997 nahm er eine Ehrung für 110.000 kg Milch Lebensleistung der 17-jährgen Kuh „Nelke“ entgegen – Ausdruck für den Erfolg eines „Vollblutbauern“. Im gleichen Jahr begann er mit dem Genmais-Anbau, ab 1998 brachte er diesen Genmais großflächig aus, um ihn an seine Kühe zu verfüttern. Zweieinhalb Jahre lief alles ohne nennenswerte Probleme, bis 2001 seine Tiere krank wurden, zwölf davon starben und er schließlich 2004 seine Milchwirtschaft aufgeben musste. Nachdem er an die Öffentlichkeit ging, um vor der Gentechnik zu warnen, wurde er – wie es aussieht unschuldig – eingesperrt und musste mit ansehen, wie seine Gründe versteigert wurden. Doch alle Versuche, ihn zu brechen, schlugen fehl: Mehr denn je spricht er Klartext, seine Vorträge stoßen auf großes Interesse.

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Im Verbund mit den Mächtigen

Die Mausklick-Organisation AVAAZ übergab gemeinsam mit Greenpeace zum Thema Gentechnik mehr als eine Million Unterschriften an die EU-Kommission. Warum gerade in diesem Fall große Vorsicht angebracht ist.

Vortäuschung falscher Tatsachen: Gleich zweimal sammelte Avaaz für ein EU-weites „Gentechnik-Moratorium“ Unterschriften: einmal mit dem üblichen Verfahren, beim zweiten Mal verlangte die Organisation noch weit mehr Daten von den Unterstützern. Grund: Eine Million Unterschriften für die „Europäische Bürgerinitiative“ sollten in einem „formellen Verfahren mit strengen Anforderungen“ gesammelt werden. Doch das war von Anfang an eine Augenauswischerei: Spätestens im Mai 2010 war bekannt, dass die Ausführungsbestimmungen für eine solche „EU-Bürgerinitiative“ frühestens Anfang 2011 fertig sind.[1] Erst Ende 2011 kann das erste Begehren eingereicht werden.[2] Trotzdem wurden in einer Riesenkampagne mehr als 1,2 Mio. „Unterschriften“ gesammelt und am 9. Dezember 2010 von Avaaz- und Greenpeace-Mitarbeitern an EU-Kommissar John Dalli übergeben – ohne jegliche Rechtskraft.

Gründer von Avaaz: „MoveOn.org“ und „Res Publica“ – beides Organisationen, die eng mit George Soros in Verbindung stehen bzw. von ihm viel Geld erhalten haben.[3] Soros ist der wohl bekannteste Spekulant und Hedgefondsmanager der Welt, der personifizierte Inbegriff des Heuschrecken-Kapitalismus. Er brachte 1992 das britische Pfund an den Rand des Zusammenbruches, soll gegen den Euro gewettet haben, wurde 2006 in Frankreich wegen Insiderhandels, der ihm 2,2 Mrd. Dollar gebracht hatte, verurteilt und verdiente alleine im Krisenjahr 2009 geschätzte sagenhafte 3,3 Mrd. Dollar.[4]
Spendeneinnahmen: Laut Avaaz wurden seit 2007 „über 10 Millionen Dollar Online gesammelt“.[5]
Weltweiter Leiter: Ricken Patel, arbeitete u.a. schon für die Rockefeller- und die Gates-Stiftung[6], die die Gentechnik überallhin (insbesondere nach Afrika) verbreiten wollen bzw. mit dem Gentechnik-Konzern Monsanto auf Tuchfühlung sind.[7]
Deutschland-Chef: Julius van de Laar, der als einziger Deutscher im Wahlkampfteam von US-Präsident Barack Obama arbeitete.[8] Obama holte derart viele Monsanto-Leute in seine Regierungsmannschaft, dass der britische Anti-Gentechnik-Nachrichtendienst GMWatch schrieb: „Michelle mag einen biologischen Garten haben, aber ihr Ehemann hat den großen Konzernen und Monsanto die Schlüssel für die Tür gegeben.“[9]

Gentechnik-Petition:
Avaaz fordert „Fakten“ von EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso, nämlich „ein Moratorium für die Einführung von genmanipulierten Nutzpflanzen in Europa zu erlassen, eine ethisch und wissenschaftlich unabhängige Forschungskommission ins Leben zu rufen, die die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln untersucht, sowie strenge Auflagen zu erlassen.“ Berechtigte Forderungen, möchte der unbedarfte Leser meinen. Das Gegenteil ist der Fall:
–        „Unabhängige Forschungskommission“: Wieviele Forschungsergebnisse und Erfahrungen über die katastrophalen Auswirkungen der Gentechnik sollen noch vorliegen, bis ein Verbot verhängt wird?[10]
–         „Moratorium“: Warum nur ein zeitliches und kein fixes Verbot? Vielleicht deshalb, weil nur das verboten werden soll, was die Menschen lieben (z.B. Glühbirnen) und nicht das, was wirklich gefährlich ist?
–         „Strenge Auflagen“: Die EU rühmt sich ohnehin schon jetzt, bei der Gentechnik strenge Auflagen zu haben, was eine Lüge ist: Die zuständige EU-Lebensmittelbehörde EFSA hat bisher jedes genmanipuliertes Produkt durchgewinkt und steht in engem Kontakt mit der Gentechnik-Lobby.[11]

Werben mit Skandal-Vertrag
Indem Avaaz die EU-Bürgerinitiative so positiv hervorhebt, wirbt sie auch für den EU- Vertrag von Lissabon (= der EU-Verfassung), der von keinem einzigen Volk Europas legitimiert wurde.[12] Die zahnlose EU-Bürgerinitiative soll dem neuen EU-Vertrag, der u.a. eine Verpflichtung zur militärischen Aufrüstung enthält, ein demokratisches Mäntelchen umhängen soll. Doch der deutsche Staatsrechtler Univ. Prof. Karl Albrecht Schachtschneider von der Universität Erlangen-Nürnberg spricht aus, was Sache ist: „Demokratie und Rechtsstaat werden ruiniert. Das ist eine Militär- und Diktaturverfassung.“

Kritisches Denken ist gefragt
Fazit: Die Avaaz-Verantwortlichen sind keine einfachen Bürger, sondern bewegen sich im Dunstkreis der Machteliten – dies wird besonders beim Thema Gentechnik deutlich. Die Gefahr, dass hier der Widerstand nur kanalisiert und nichts getan wird, ist groß. Kritisches Denken, gesunder Hausverstand und eigenverantwortliches Handeln sind mehr gefragt denn je – vielleicht auch mit dem Widerruf der eigenen Unterschrift bei einer fragwürdigen Aktion.

Klaus Faißner, freier Journalist für die Initiative Gentechnikverbot
Autor des Buches: „Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik“, € 14.-; ISBN: 978-3-200-01749-8; Bestellung unter info@gentechnikverbot.at oder über den Buchhandel. Nähere Infos unter http://tinyurl.com/32puog7 .

Fußnoten:
[1] z.B.: http://kritische-massen.over-blog.de/article-was-ist-drin-wenn-avaaz-draufsteht-52919828.html
2 http://derstandard.at/1271377446572/Kommentar-der-anderen-Werner-Faymann-und-die-Stimme-des-Volkes
3 http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=3861&alias=wzo&cob=531299
4 http://www.avaaz.org/de/about.php , inzwischen vom Netz genommen, noch zu finden unter http://www.linguee.de/englisch-deutsch/uebersetzung/civic+group.html , http://de.wikipedia.org/wiki/George_Soros
5 http://www.wiwo.de/finanzen/der-dubiose-super-spekulant-434643 und http://www.tagesschau.de/wirtschaft/meldung112466.html
6 Avaaz-Angabe vom Juni 2010 http://www.avaaz.org/de/about.php (wurde vom Netz genommen)
7 http://therespublica.org/AboutUs.htm
8 http://blogs.taz.de/saveourseeds/2007/01/09/bill-gates-maniok-und-monsanto und http://www.engdahl.oilgeopolitics.net/Auf_Deutsch/Monsanto/monsanto.html
9 http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4524735/Wer-etwas-veraendern-will-muss-sich-einmischen.html
10 http://www.gmwatch.org/latest-listing/1-news-items/11531-more-monsanto-men-joining-obama-administration Übersetzung im Buch: „Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik“, von Klaus Faißner
11 http://umweltinstitut.org/gentechnik/kommerzieller-anbau/wir-mussen-die-wissenschaft-verandern—interview-mit-prof.-arpad-pusztai-186.html und http://blogs.taz.de/saveourseeds/2009/06/03/roundup_daemmerung und pdf zum Herunterladen: http://login.taoweb.at/customer/81/folder/31/Gentechnisch%20modifiziertes%20Saatgut.pdf und http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=2257684/1prj2ko/index.html
12 Nähere Infos siehe „Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik“, von Klaus Faißner
13 Nur die Iren durften abstimmen – und mussten dies so lange tun, bis das Ergebnis den EU-Verantwortlichen passte.

[1] http://derstandard.at/1271377446572/Kommentar-der-anderen-Werner-Faymann-und-die-Stimme-des-Volkes
[2] http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=3861&alias=wzo&cob=531299
[3] http://www.avaaz.org/de/about.php , inzwischen vom Netz genommen, noch zu finden unter http://www.linguee.de/englisch-deutsch/uebersetzung/civic+group.html , http://de.wikipedia.org/wiki/George_Soros
[4] http://www.wiwo.de/finanzen/der-dubiose-super-spekulant-434643 und http://www.tagesschau.de/wirtschaft/meldung112466.html
[5] Avaaz-Angabe vom Juni 2010 http://www.avaaz.org/de/about.php (wurde vom Netz genommen)
[6] http://therespublica.org/AboutUs.htm
[7] http://blogs.taz.de/saveourseeds/2007/01/09/bill-gates-maniok-und-monsanto und http://www.engdahl.oilgeopolitics.net/Auf_Deutsch/Monsanto/monsanto.html
[8] http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4524735/Wer-etwas-veraendern-will-muss-sich-einmischen.html
[9] http://www.gmwatch.org/latest-listing/1-news-items/11531-more-monsanto-men-joining-obama-administration Übersetzung im Buch: „Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik“, von Klaus Faißner
[10] http://umweltinstitut.org/gentechnik/kommerzieller-anbau/wir-mussen-die-wissenschaft-verandern—interview-mit-prof.-arpad-pusztai-186.html und http://blogs.taz.de/saveourseeds/2009/06/03/roundup_daemmerung und pdf zum Herunterladen: http://login.taoweb.at/customer/81/folder/31/Gentechnisch%20modifiziertes%20Saatgut.pdf und
http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=2257684/1prj2ko/index.html
[11] Nähere Infos siehe „Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik“, von Klaus Faißner
[12] Nur die Iren durften abstimmen – und mussten dies so lange tun, bis das Ergebnis passte.

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2010/nr42-vom-25102010/es-wird-zeit-gentechnik-frei-zu-werden/

Es wird Zeit, (gentechnik-)frei zu werden

von Klaus Faißner, Österreich *

So erfreulich es ist, dass endlich die Debatte um die Gentechnik-Kennzeichnung von tierischen Produkten in Gang gekommen ist: Alles was wir brauchen, sind klare Fakten und Taten statt schöner Worte. Gemeinsam machen wir Österreich gentechnikfrei!

93 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher wollen keine Gentechnik am Teller.1 Mehr als 1,2 Millionen Staatsbürger haben sich 1997 für ein Gentechnikverbot ausgesprochen – kein parteiunabhängiges Volksbegehren hatte je mehr Unterstützer. Doch wie schaut es angesichts der von Gesundheitsminister Alois Stöger losgetretenen Debatte um die Kennzeichnung von tierischen Produkten wirklich aus?
Nützen wir die Diskussion, Klarheit in die Diskussion zu bringen und ebenso klare Forderungen aufzustellen.

Die Fakten

•    Dank des grossen Widerstandes der Menschen wurden in Österreich (zumindest offiziell) noch nie Gentechnik-Pflanzen freigesetzt.
•    Aber: Jedes Jahr werden Hunderttausende Tonnen Gensoja an Tiere (vor allem Schweine und Hühner) verfüttert. 2009 waren es exakt 500 000 Tonnen oder 95 Prozent des gesamten verfütterten Sojas.2 Es gibt jedoch genügend gentechnikfreies Soja am Weltmarkt, um den gesamten Futtermittelbedarf der EU abzudecken.
•    Mit anderen Worten: Fast alle Österreicher – ausser denjenigen, die zu biologischen oder gentechnikfrei gekennzeichneten Lebensmitteln greifen – essen gegen ihren Willen «Gen-Fleisch» (oder «Gen-Eier»). Denn Abschnitte der gefütterten Gentechnik-Pflanzen sind in tierischen Produkten nachweisbar.3 Damit gefährden wir nicht nur unsere Gesundheit,4 sondern unterstützen auch noch die Gentechnikindustrie.5
•    Obwohl in Österreich keine Gentechnik-Pflanzen angebaut werden, dürfen 24 (!) gentechnisch veränderte Organismen den Tieren verfüttert werden. Dies sind neben Gensoja (3 Sorten), Genmais (18 Sorten), Genraps, Gen-Zuckerrübe, Gen-Kartoffeln (je 1 Sorte). Dazu kommen 6 Gen-Baumwollsorten, die auch als Futtermittel zugelassen wurden. Ob diese Gentechnik-Pflanzen nach Österreich kommen und, wenn ja, in welcher Menge, ist unbekannt.6
•    Es werden nur deshalb so gigantische Mengen Gensoja den Tieren in Österreich verfüttert, weil dies nicht gekennzeichnet werden muss. Eine freiwillige Kennzeichnung gibt es bereits,7 ein zusätzliches staatliches Siegel, wie von Minister Stöger vorgeschlagen, würde an der Situation nichts ändern.
•    Die verpflichtende Gentechnik-Kennzeichnung ist EU-weit geregelt und dementsprechend skandalös: Tierische Produkte sind ausgenommen, und eine Verschmutzung bis 0,9 Prozent von aussen muss nicht deklariert werden – seit 1. Januar 2009 auch nicht bei Bio- und Gentechnikfrei-Produkten.8 Das ist rückgängig zu machen.
•    Das offizielle Österreich wehrt sich gegen eine EU-weite Kennzeichnung tierischer Produkte! Laut der deutschen Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) stehe die pro Gentechnik ausgerichtete (!) deutsche Regierung mit ihrer Forderung nach einer solchen Kennzeichnung alleine da.9 Zuständig in Gentechnik-Fragen sind die Minister Stöger (SPÖ) und Berlakovich (ÖVP).
•    Die Schweiz als Vorbild: Sie hat nicht nur ein Verbot für den kommerziellen Gentechnikanbau erlassen, sondern auch das Gensoja aus den Futtermitteln verbannt – 99,99 Prozent der importierten Futtermittel sind gentechnikfrei.10 Drei Faktoren machten dies möglich: Die Souveränität, die direkte Demokratie (= Volksabstimmungen, wann immer es die Menschen wollen) und das Bewusstsein der Menschen, wie kostbar Lebensmittel sind. Neutral, frei, gentechnikfrei und selbstbestimmt – das sollte auch unser Ziel sein!11

Aktionen

•    Kaufen Sie – vor allem bei Fleisch und Eiern – biologische oder gekennzeichnete gentechnikfreie Produkte. Das beste Produkt zum billigsten Preis gibt es nicht.
•    Drucken Sie die angehängten Kupons der «Bioniere»12 (Vor- und Rückseite) aus, füllen diese aus und geben Sie diese beim Filialleiter im Supermarkt ab. Wenn Hunderte und Tausende Menschen gentechnikfreies Geflügel verlangen, wird der Handel bald auch umstellen!
•    Konfrontieren Sie Entscheidungsträger mit den Fakten. Nur Taten zählen, keine schönen Worte. Halten Sie ihnen bei jeder Gelegenheit den Art. 1 der österreichischen Bundesverfassung unter die Nase: «Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.»13
•    Überlegen wir uns, ob wir nicht eine Volksabstimmung über ein Gentechnikverbot verlangen sollen – 32 Jahre nach Zwentendorf wäre es doch höchste Zeit für ein «Gensperrgesetz» analog dem «Atomsperrgesetz», oder?

Forderungen:

•    Endlich Umsetzung des Gentechnik-Volksbegehrens von 1997 = ein Gentechnikverbot in Österreich – auch wenn dies das (Un-)Recht der WTO oder der EU nicht erlaubt. Das heisst:
•    Keine Gentechnik am Teller (auch nicht über Futtermittel).
•    Keine Patente auf Leben und
•    keine Gentechnik am Acker (das dürfte schon erreicht sein).
•    Sollte dies nicht möglich sein, ist der EU-Austritt zum Schutz unserer Lebensgrundlagen unumgänglich.
•    Zusätzlich Unterstützung von Deutschland bei der Kennzeichnung tierischer Produkte auf EU-Ebene.    •

* Klaus Faißner ist Autor des Buches «Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik».
Bestellung unter info@gentechnikverbot.at oder über den Buchhandel.

1    www.lebensministerium.at/article/articleview/82475/?SectionIDOverride=110
2     Zahlen des österreichischen Landwirtschaftsministeriums, veröffentlicht in der Zeitschrift top agrar Österreich 10/2010, www.topagrar.at
3    pressetext.com/news/100819001/gentech-pflanzen-verseuchen-milch-und-tiere/?phrase=gentechnik
4     Bei einer Studie der russischen Wissenschafterin Irina Ermakova starben 55,6 Prozent der Jungratten, deren Mütter während der Schwangerschaft Gensoja frassen. Bei den Vergleichsgruppen waren es zwischen 7 und 9 Prozent. Nähere Infos im Buch: Klaus Faißner «Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik»; Bestellung unter info@gentechnikverbot.at oder über den Buchhandel.
5    www.regnum.ru/english/526651.html. Weiter zeigt eine neue Studie die Schädlichkeit des bei Gensoja, Genraps, etc. verwendeten Spritzmittels Roundup www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/22576.html
6    Klaus Faißner «Wirbelsturm und Flächenbrand» www.gentechnikverbot.at
7    www.gentechnikfrei.at/
8    Klaus Faißner «Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik», Bestellung unter info(at)gentechnikverbot.at
9    www.topagrar.at/home/index.php?option=com_content&task=view&id=2010&Itemid=17 ;
www.bild.de/BILD/politik/2010/07/18/ilse-aigner/landwirtschaftsministerin-sagt-womit-wir-wegen-hitze-rechnen-muessen.html
10    www.gentechnologie.ch/pdfs/Import_2007.pdf
11    Formular für das EU-Austritts-Volksbegehren: www.webinformation.at/material/Unterstuetzungserklaerung_direkte_Demokratie.pdf
12    www.bioniere.org/PDFs/Gentech-frei%20
Gefluegel%203%20Abschnitte.pdf
13    www.wienerzeitung.at/linkmap/recht/verfassung1.htm

Wussten Sie, dass
•    normales Geflügel mit gentechnisch verunreinigtem Futter aufgezogen wird?
•    das Gen-Pflanzengift im Magen der so gefütterten Tiere nicht abgebaut wird (Univ.-Prof. A. Moser) und somit auch auf Ihrem Teller landet?
•    Jahr für Jahr 550 000 Tonnen Gen-Soja nach Österreich eingeführt werden?
•    die Gensoja-Plantagen für Futtermittel immer mehr Regenwälder ausrotten?
•    gentechnikfrei gefüttertes Geflügel nur ein paar Cent mehr kosten würde?
Wir Bürger bestimmen, was in den Regalen steht! Glücklicherweise bestimmen letztendlich Wir Bürger, was erzeugt wird und was in den Regalen der Supermärkte steht. Deshalb sollten wir vor allem beim Kauf vom Geflügel ab sofort darauf achten, dass es entweder biologisch gefüttert wurde oder schon das grüne Gütezeichen «gentechnikfrei erzeugt» trägt. Das «Gentechnik-Geflügel» boykottieren wir einfach so lange, bis der Handel handelt!
Bitte füllen Sie deshalb den Anfrage-Abschnitt unten aus, und geben Sie ihn bei Ihrem nächsten Einkauf in Ihrem Supermarkt an der Kasse ab!

Anfrage an die Geschäftsleitung – gentechnikfreies Geflügel
Bitte informieren Sie mich, ab wann ich bei Ihnen gentechnikfreies Geflügel einkaufen kann.
Die paar Cent mehr sind mir die Regenwälder und die Gesundheit meiner Familie wert.
_______________________________
Vor- und Zuname

_______________________________
E-Mail-Adresse (wenn vorhanden)
_______________________________
Strasse und Hausnummer

____     _______________________________
PLZ    Wohnort

Anfrage an die Geschäftsleitung – gentechnikfreies Geflügel
Bitte informieren Sie mich, ab wann ich bei Ihnen gentechnikfreies Geflügel einkaufen kann.
Die paar Cent mehr sind mir die Regenwälder und die Gesundheit meiner Familie wert.
_______________________________
Vor- und Zuname

_______________________________
E-Mail-Adresse (wenn vorhanden)
_______________________________
Strasse und Hausnummer

____     _______________________________
PLZ    Wohnort

Liebe Leute,

hier ein hochbrisanter Text. Bitte weit verbreiten. Wenn die EU das von Wissenschaftern entdeckte Papier durchbringt, hätten wir wohl die Zwangsbeglückung mit Gentechnikprodukten. Die Zeit scheint knapp zu sein. Da auf EU-Ebene einheitlich für die Gentechnik gearbeitet wird, helfen nur nationale Gentechnikverbote für Anbau UND Import von Futter- und Lebensmitteln – siehe auch Unterschriftenliste. Dies gilt es jetzt bei jeder Gelegenheit strikt einzufordern.

Herzliche Grüße, Klaus Faißner

P.S.: Genau vor dieser Entwicklung warne ich in meinem neuen Buch „Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik“ (€ 14, versandkostenfrei ab 2 Stk.). Die Zeit der Entscheidung scheint gekommen zu sein.

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Mag. Klaus Faißner

Freier Journalist, Wien

Gründer der Initiative Gentechnikverbot

Tel.+Fax: 01/9907738

klaus.faissner@chello.at

0650/7132350

info@gentechnikverbot.at

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EU-Papier: Flut an Gentechnikprodukten droht!

  • Nach Gen-Kartoffel: EU will Gentechnik-Zulassungsprozess beschleunigen
  • Versteckter Gesetzesentwurf liegt bei der WTO – Genehmigung bereits in wenigen Tagen möglich
  • Wissenschafter warnen: Sicherheit für Tier, Mensch und Umwelt in Gefahr
  • Strikte, nationale Gentechnikverbote (Anbau und Import) als einziger Schutz

Die EU-Kommission hat am 2. März mit der Gen-Industrie-Kartoffel Amflora von BASF erstmals seit 1998 eine genmanipulierte Pflanze für den Anbau zugelassen. Obwohl die Stärkehersteller – also die eigentlichen Kunden dieser Kartoffel – sie ablehnen, soll sie auch auf unseren Tellern landen, indem das genmanipulierte Industrieprodukt (!) auch Tieren verfüttert werden darf. Dass zusätzlich gleich drei neue Genmaissorten für den Import – also als Lebens- und Futtermittel zugelassen wurden, macht den Skandal noch größer.

Doch das soll erst der Anfang gewesen sein. Offiziell verspricht EU-Kommission den Mitgliedsstaaten eine Wahlfreiheit beim Anbau genmanipulierter Pflanzen – was ihr rundum Beifall einbringt. In Wirklichkeit will sie gleichzeitig mit einer geheim gehaltenen Maßnahme die Zulassung für gentechnisch veränderte Organismen beschleunigen. So soll ganz Europa mit genmanipulierten Futtermitteln überschwemmt werden und der großflächige Anbau in den liberaleren EU-Ländern ermöglicht werden.

„Weiteres Abrücken von unabhängiger Wissenschaft“

Vor wenigen Tagen schlugen deshalb weltweit unabhängige Wissenschafter Alarm (englisches Original siehe Anhang): Das an die WTO zur Notifizierung geschickte Dokument – es scheint auf keiner offiziellen Seite der EU auf – würde den Zulassungsprozess beschleunigen und einen weiteren Schritt in Richtung Zulassungs-Gleichklang mit den „Gentechnikländern“ USA/Kanada bringen. Bereits am 9. März könnte es durchgewunken werden (an diesem Tag trifft sich die Kommission das nächste Mal; die Begutachtungsfrist der WTO läuft bis 13.3.) und im Juni Gesetzeskraft erlangen. Eine derartige EU-Verordnung würde den multinationalen Konzernen Vorteile bringen, aber „der Sicherheit für Tier und Mensch sowie dem Schutz der Umwelt kaum Beachtung schenken“, erklären die Wissenschafter. „Was wir in diesem Dokument sehen, ist ein weiteres Abrücken von einer soliden, unabhängigen Wissenschaft (und auf wissenschaftlichen Beweisen basierenden Politik) und ein Ruck in Richtung formeller Anerkennung einer herrschenden Hypothese – nämlich, dass gentechnisch veränderte Pflanzen und Lebensmittel sicher sind.“

Anschließend fügen die unabhängigen Experten 16 wissenschaftliche Bedenken gegen die Gentechnik an. Bereits am 9. März könnte die EU-Kommission diesen Schritt beschließen und im Mai umsetzen. Vorbei an allen demokratischen Einrichtungen einer ohnehin undemokratischen EU.

Lösung: sofortige nationale Verbote

Was wäre die Lösung? Da sich die wichtigen EU-Institutionen mitsamt EU-Recht als Steigbügelhalter der Gentechnik erwiesen haben, sind sofort nationale Gentechnikverbote zu erlassen – egal, ob dies EU- und WTO-(Un-)Recht widerspricht oder nicht. Die Sicherung der Lebensgrundlagen muss Vorrang haben.

Somit sind z.B. in Österreich die drei Forderungen des Gentechnik-Volksbegehrens von 1997, das mehr als 1,2 Mio. Menschen unterschrieben haben, sofort umzusetzen:

  1. Kein Essen aus dem Genlabor in Österreich!
  2. Keine Freisetzungen genetisch veränderter Organismen (GVO) in Österreich!
  3. Kein Patent auf Leben!

Die Schweiz gilt als Vorbild: Hier hat das Volk, der Souverän, in einer Abstimmung ein generelles, kommerzielles Gentechnikverbot erwirkt. Auch genmanipulierte Futtermittel werden – im Gegensatz zum restlichen Europa – so gut wie keine verfüttert. Strikte nationale Verbote schränken somit auch den Gentechnik-Anbau in anderen Ländern ein (da nichts mehr importiert wird) und haben Vorbildwirkung. Sie setzen die Saat für die Ausbreitung der Gentechnikfreiheit. Jean Ziegler, ehemaliger UNO-Botschafter für das recht auf Nahrung drückte es klar aus: „Der Zerfall des Nationalstaates bringt den Zerfall des Gesellschaftsvertrages und die Atomisierung des Bürgers mit sich. (…) Wenn die Regierung keine Macht mehr hat, dann bleibt auch der Bürger ohnmächtig dem Raubtierkapitalismus ausgeliefert.“ Anmerkung: und damit natürlich auch der Gentechnik, denn sie ist die Ausgeburt des Raubtierkapitalismus.

Es geht um die Sicherung der Lebensgrundlagen. Jeder ist betroffen, denn jeder isst jeden Tag.


Genehmigte GEN-Sorte – http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/nachrichten/artikel/amflora_zugelassen/

PDF-File über die genehmigte Kartoffel:  FS_Gen-Kartoffel_von_BASF_01_2010.odt


Eine Antwort zu “Klaus Faißner

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